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    AW: Fressattacken ständige Gedanken um Figur

    Liebe lluvia1, es ist dir natürlich freigestellt, ob du in deinen eigenen Strängen mitdiskutieren willst oder ob du es bei durchschnittlich 2,3 eigenen Beiträgen belassen willst. Nur wenn du mit deinen Problemen so gar nicht in die Tiefe gehen willst, dann dürfte es schwer werden, daran zu arbeiten.

    Ich schließe mich maryquitecontrary an, habe aber gleichzeitig wenig Hoffnung, dass du diesen Rat annehmen wirst, denn momentan ist da wohl doch ganz viel Verdrängung anstatt Auseinandersetzung.

    Dann wäre es klug, sich einen guten Arzt zu suchen und mit ihm zusammen auch eine sinnvolle Psychotherapie zu überlegen.
    Geändert von Sprachlos (02.01.2014 um 10:48 Uhr)
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  2. Inaktiver User

    AW: Fressattacken ständige Gedanken um Figur

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Wenn man über lange Zeit mit dem Essen hadert, zuviel, zuwenig, zuviel dann wieder raus damit,

    und mit sich selbst hadert, nicht gut genug, zu viel falsch gemacht, zu raumgreifend, nicht liebenswert,

    und mit "den anderen" hadert, die enttäuschen, sich nicht kümmern, im Stich lassen, nicht genug wertschätzen ...

    und wenn man sich innen oft sehr leer oder sehr voll oder sehr chaotisch oder sehr angespannt fühlt -

    dann hat das mit viel mehr als mit dem Essen zu tun, dann ist das Essen nur die Arena.


    Dann wäre es klug, sich einen guten Arzt zu suchen und mit ihm zusammen auch eine sinnvolle Psychotherapie zu überlegen.
    Das ist wirklich ein sehr treffender und gelungener Beitrag, der mich sehr berührt hat.
    Danke dafür

  3. Moderation

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    AW: Fressattacken ständige Gedanken um Figur

    Zitat Zitat von lluvia1 Beitrag anzeigen
    WIe kann ich diese Fressattacken unterbinden in Situation der Langweile, ENttäschung, Ärger, Frust???
    Indem du dich nicht der Langeweile, der Enttäuschung, dem Ärger oder dem Frust überläßt. Und vermeidest, allzu hungrig zu sein. Im Moment scheinst du zwei mentale Autobahnen zu haben, die alle zu dem großen Haufen Futter führen:
    - Du denkst ständig an Essen
    - Du denkst ständig an deine Figur
    - Du bist in der Gewohnheit, auf negative Emotionen mit Essen zu reagieren.

    Du mußt von allen drei Autobahnen runter, um nicht auf der Ausfahrt "Futterberg" zu enden.

    Finde etwas zu tun, werde autark, gehe es konstruktiv an, wenn etwas nicht so läuft, wie es soll, setze Ereignisse in Perspektive. Iß genug, und rechtzeitig. Finde etwas an dir selber, woran es wert ist, zu arbeiten, was nicht deine Figur ist.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Fressattacken ständige Gedanken um Figur

    danke erstmal für die antworten.. Und ja ich bin bereits in Psychotherapie und nehme auch antidepressiva.. Allerdings kommen diese gedanken leider immer immer wieder... Ich überesse mich ständig und stopfe mich dann mit Obst/oder gemüße, fettfreien sachen zu.. Wenn ich dann mal was ungesundes esse, dann habe ich gleich ein schlechtes gewissen.. Ich versuche jetzt mich abzulenken und meine gedanken an andere dinge zu leiden.. Trotzdem kommen die fressattacken wieder:(

  5. Moderation

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    AW: Fressattacken ständige Gedanken um Figur

    Zitat Zitat von lluvia1 Beitrag anzeigen
    Ich versuche jetzt mich abzulenken und meine gedanken an andere dinge zu leiden.. Trotzdem kommen die fressattacken wieder:(
    Nur weil du einen Gedanken hast, mußt du ihm nicht folgen.

    Und sich mit Gemüse vollzustopfen kann zwar zu Verdauungsbeschwerden und Blähungen führen, aber um auf die Art Fettpolster anzulegen, muß man sich schon viel Zeit nehmen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  6. Moderation

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    AW: Fressattacken ständige Gedanken um Figur

    Welche Art Psychotherapie (also welche Methode/Richtung) machst du?

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    AW: Fressattacken ständige Gedanken um Figur

    Freßattacken haben nicht unbedingt etwas mit Gedankenautobahnen zu tun und auch nicht zwangsläufig mit Frust. Ich empfehle nochmals das Buch von Peters - es liest sich leichter als die Wikipedia-Artikel, ist ja auch ein bisschen umfangreicher.

    Man kann glatt zu dem Schluss kommen, dass alle bisherigen Ansätze (zumindest für viele Menschen) völlig falsch waren. Das kennt man ja von der Medizin: Salzarme Diät hat nur für wenige Menschen mit sehr spezieller genetischer Disposition eine Auswirkung auf den Blutdruck, Cholesterinsenker sind primär ein Geschäft für die Pharmakonzerne, "Bluthochdruck" sollte bei der WHO schon mal manipulativ gesenkt werden...

    Man muss nicht alles Alte anzweifeln und allem Neuen hinterhereifern, aber bedenken und ausprobieren (wenn das nicht gleich lebensgefährlich wird) kann man es ja mal.
    Va', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco

    Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia

  8. Moderation

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    AW: Fressattacken ständige Gedanken um Figur

    Zitat Zitat von Cygnus Beitrag anzeigen
    Freßattacken haben nicht unbedingt etwas mit Gedankenautobahnen zu tun und auch nicht zwangsläufig mit Frust. Ich empfehle nochmals das Buch von Peters
    Die Bücher kann ich auch durchaus empfehlen, aber ich finde sie eher Erkenntnisvertiefend als therapeutisch
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Fressattacken ständige Gedanken um Figur

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Die Bücher kann ich auch durchaus empfehlen, aber ich finde sie eher Erkenntnisvertiefend als therapeutisch
    Stimmt - aber was soll eine Therapie ohne Erkenntnis? Religionsersatz bzw. Ersatzreligion?

    Wie soll ich ohne Erkenntnisse beurteilen, ob eine Therapie für mich "richtig" sein könnte? Wie soll ich ohne begründete (!) Skepsis vermeiden, noch unglücklicher, ungesunder oder einfach nur ausgenommen zu werden?

    Diäten und sind ein gutes Beispiel - sozusagen das Klopapier in vielen von Frauen gelesenen Zeitschriften. Unsinniger sind nur noch Horoskope.

    Eine gewisse Informiertheit hilft auch dabei, "richtige" Therapien zu finden. Auch beim Arzt und sogar in Reha-Kliniken. Die meisten machen nämlich so lange wie möglich nur ihr Programm - reine Wirtschaftlichkeitsüberlegungen.
    Va', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco

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