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    AW: Jemandem professionelle Hilfe nahelegen

    Zitat Zitat von Karla48 Beitrag anzeigen
    Es gibt ja auch andere Stellen, wo man Lebensberatungs-Gespräche führen kann. Diakonie zum Beispiel. Da könntest du ihr eine Telefonnummer raussuchen. Für akuten Gesprächsbedarf wäre die Telefonseelsorge eine gute Adresse.
    Jetzt werden der (wildfremden) Frau nicht nur diverse Krankheiten von bipolarer Stoerung bis Hirntumor diagnostiziert sondern auch noch dass sie zu doof ist, um sich selbst eine Telefonnummer herauszusuchen.

    Gemeinsam kann man mehr bewegen.
    Wir koennen ja einen Rettungs-Fond gruenden.

    Ich geh mal 'ne Runde Kopfschuetteln...

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    AW: Jemandem professionelle Hilfe nahelegen

    Du übertreibst, Letho. Ich habe hier keine Krankheiten bei jemand Fremden diagnostiziert, sondern darauf hingewiesen, dass psychische Auffälligkeiten auch organische Ursachen haben können und z.B. Hirntumor als Beispiel für ein schweres Leiden, dass auch zu Verhaltensänderungen führt, benannt.
    Auch weitere andere organische Ursachen wie z.B.Schilddrüsenstörungen, Vitamin B und D Mangel, Diabetes etc. wären möglich.

    Es ist m.E, nicht zielführend und unseriös einen Menschen zur Psychotherapie zu überweisen oder Antidepressiva zu verordnen OHNE im Vorweg mögliche organische Ursachen genau abzuklären!

    Wir hatten schon genug Patienten die jahrelang Antidepressiva nahmen ohne Besserung, Grund war bei vielen eine erhebliche Schildrüsenunterfunktion die aber kein Arzt zuvor diagnostiziert hatte!

    Es ist ja auch "günstiger" die Patienten mit Medikamenten abzuspeisen, anstelle mal gründlich zu diagnostizieren. Und wenn sie eine Therapie machen , sieht auch kaum jemand noch einen Grund näher hinzuschauen.
    Und viele Patienten kennen sich nicht aus, nehmen das hin und hinterfragen ihre Behandlung nicht, weil Ihnen einfach die Kraft und Unterstützung fehlt.
    Dabei könnte vielen leicht geholfen werden.
    Geändert von Elixia (28.12.2013 um 10:23 Uhr)

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    AW: Jemandem professionelle Hilfe nahelegen

    Mich wundert es, dass professioneller Hilfe, das erste Mittel sein sollte.
    Mich wundert auch, dass ihr Dinge wie die Ausladung vom Geburtstag macht ohne sie zu fragen, was denn konkret mit ihr los sei.

    Ist das nicht die erste Frage ?
    Was ist passiert, warum verhälst du dich so, wie denkst du kann man dir helfen…?

    Habe ich das überlesen oder wurde das nie gefragt sondern nur Symptome beobachtet?

    …und dann kann man helfen einen guten Therapeuten zu bekommen, wenn sie drum bittet und sagt sie weiß nicht recht wie und wo sie sich melden soll.

    Also was sagt sie zu ihrer Situation?
    Und was ist mit Arbeit?
    Wie alt ist sie?

    Viel Glück

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    AW: Jemandem professionelle Hilfe nahelegen

    Zitat Zitat von Elixia Beitrag anzeigen
    Du übertreibst, Letho. Ich habe hier keine Krankheiten bei jemand Fremden diagnostiziert, sondern darauf hingewiesen, dass psychische Auffälligkeiten auch organische Ursachen haben können und z.B. Hirntumor als Beispiel für ein schweres Leiden, dass auch zu Verhaltensänderungen führt, benannt.
    Ist ja alles richtig aber es geht hier um eine voellig fremde Person, die wir alle noch nie gesehen haben und von der wir nur die subjektive Beschreibung einer Freundin/Bekannten haben. Das sind doch alles wilde Spekulationen. Und die arme weiss nicht mal was davon. Vermutlich wuerde sie riesige Telleraugen kriegen, wenn sie das hier lesen wuerde.

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    …und dann kann man helfen einen guten Therapeuten zu bekommen, wenn sie drum bittet und sagt sie weiß nicht recht wie und wo sie sich melden soll.
    Eben, sie muss von sich aus darauf kommen. Hilfsbereite Mitmenschen, die einem irgendwelche Flyer und Zettelchen mit Telefonnummern von Therapeuten und Selbsthilfegruppen in die Hand druecken nerven total. Vor allem, wenn man sich selber voellig normal und geistig gesund fuehlt.

  5. gesperrt

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    AW: Jemandem professionelle Hilfe nahelegen

    Zitat Zitat von KHelga Beitrag anzeigen
    Nachdem sich alle von der Frau abgewandt haben, siehst du Dich als Einzige als rettender Engel?

    Also DAS finde ich anmaßend.

    JEDE(R) weiß heute, dass es Therapeuten gibt. Wer diese Hilfe in Anspruch nehmen möchte, geht erst einmal zu seinem Hausarzt.
    Wer psychotherapeutische Hilfe haben möchte, sollte einen Psychotherapeuten aufsuchen und nicht den Hausarzt. Denn der wird wohl kaum eine Psychotherapie durchführen.

    Grüße
    Luftpost

  6. gesperrt

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    AW: Jemandem professionelle Hilfe nahelegen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe Angst um sie. Eines Tages wird ihr ein Licht aufgehen - und dann wird ihr bewusst werden, dass an den Katastrophen des letzten Jahres nicht immer die anderen schuld waren. Wer weiß, wie sie dann reagiert. Vielleicht stürzt sie sich in eine Sucht oder von der Brücke oder oder ...
    dann sag ihr genau das. zeig ihr deine fürsorge, deine angst . vielleicht hast du dadurch zgang zu ihr.
    viel glück
    .
    Dieser Rat von Francesca erscheint mir am sinnvollsten. Ich habe es in so einem
    Fall ähnlich gehandhabt.

    Grüße
    Luftpost

  7. gesperrt

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    AW: Jemandem professionelle Hilfe nahelegen

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    nur bei Eigen- und/oder Fremdgefährdung kann/darf jemand gegen seinen Willen in psychatrische Obhut genommen werden. Und das i.d.R. auch nur kurz zur Beobachtung und ggf Stabilisierung.
    Die Gerichtsbeschlüsse zur Unterbringung auf einer Geschlossen Station liegen in NRW bei 6 Wochen, so meine Erfahrung als gerichtlich bestellte Betreuerin.

    Grüße
    Luftpost

  8. gesperrt

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    AW: Jemandem professionelle Hilfe nahelegen

    Zitat Zitat von Pappkarton Beitrag anzeigen
    Nur ist man selbst vielleicht nicht in der Lage, den Schritt zum Therapeuten zu suchen.
    Zumindestens den Anruf bei den Therapeuten muss man als Pat. schon selber tätigen, denn sonst wird der Therapeut gleich die Motivation anzweifeln.

    Grüße
    Luftpost

  9. gesperrt

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    AW: Jemandem professionelle Hilfe nahelegen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    was ist denn jetzt die frage?

    ich hatte maris so verstanden, dass sie der frau eine therapie nahelegen möchte.

    eine therapie setzt aber doch den eigenen willen der betroffenen voraus, oder?

    bei realitätsverlust und gefährlichem verhalten ist doch eher die psychiatrie gefragt, würde ich sagen.
    Richtig!!!
    hier kann der sozialpsychiatrische Dienst, zu finden über das Gesundheitsamt, weiter helfen.
    Aber die werden nur bei Eigen- und Fremdgefährdung einschreiten, so meine Erfahrung.

    Alles andere ist freiwillig und setzt Krankheitseinsicht voraus und die ist bei Bipolarer Störung, sonstigen Psychosen und oftmals auch bei Persönlichkeitsstörungen nicht zu erwarten.

    Grüße
    Luftpost

  10. gesperrt

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    AW: Jemandem professionelle Hilfe nahelegen

    Zitat Zitat von Letho Beitrag anzeigen
    Ist ja alles richtig aber es geht hier um eine voellig fremde Person, die wir alle noch nie gesehen haben und von der wir nur die subjektive Beschreibung einer Freundin/Bekannten haben. Das sind doch alles wilde Spekulationen. Und die arme weiss nicht mal was davon. Vermutlich wuerde sie riesige Telleraugen kriegen, wenn sie das hier lesen wuerde.

    Eben, sie muss von sich aus darauf kommen. Hilfsbereite Mitmenschen, die einem irgendwelche Flyer und Zettelchen mit Telefonnummern von Therapeuten und Selbsthilfegruppen in die Hand druecken nerven total. Vor allem, wenn man sich selber voellig normal und geistig gesund fuehlt.
    Genau aus diesem Grund sollte sie als erstes zu einem fachfundigen Arzt.

    Grüße
    Luftpost

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