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    AW: Erwarte ich zuviel von meiner Mutter?

    Zitat Zitat von Sehn-Sucht Beitrag anzeigen
    Und auch die Diskussion: Will (und muss) ich mich meiner Mutter mein "kein INteresse" gegenüber erklären? Ich habe mich sehr bewusst dagegen entschieden. Das klingt möglicherweise sehr hart. Ich habe so lange versucht, alles zu erklären, mich zu erklären, mich zu verbiegen, weich zu formulieren - nru nicht verletzen, nur nicht der Mutter weh tun, dass ich gerade sage: Nein, ich will nicht.
    Ich will meiner Mutter (und mir!) keine Hintertür geben. Ich möchte dieses Mal bei meiner Entscheidung bleiben. Das geht aber mMn nur, wenn ich bei meiner Entscheidung so wie ich sie formuliert habe bleibe...

    Ich weiß nicht, was langfristig passieren wird. Bruch? Annäherung? Oberflächlichkeiten? Ich will da auch gerade keine Entscheidung treffen.
    solange du dir darüber im klaren bist, dass deine mutter ebenfalls entscheidungen treffen kann und du, egal wie sie ausfallen, damit leben kannst - und so liest du dich für mich - ist alles bestens.
    alles gute auf deinem weg!

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    AW: Erwarte ich zuviel von meiner Mutter?

    Im Moment gehts mir gut. Ich weiß noch nicht genau, was das neue Jahr geben wird. Ich habe Angst. Trotzdem bin ich vorsichtig optimistisch.


    Allerdings kommen meine "Selbstwahrnehmungsprobleme" wieder massiv zum Vorschein. Dick und hässlich. Das ist mein Gefühl. Ich weiß, dass es nicht Realität ist - ich bin nicht abgrundtief hässlich. Ich bin nicht dick... nur eben... gefühlt zu dick. Gefühlt zu hässlich.


    "Liebst du dich=" Nein - ich muss mich ertragen....


    Passend zum neuen Jahr hat sich meine alte Affäre wieder gemeldet. Und ich überlege, ob ich sie wieder aufleben lassen - für mein Körpergefühl wäre es gut. Für meine innere Sicherheit... ich weiß es nicht.


    Ich weiß nicht viel... aber: Ende Januar ein ERstgespräch... darauf warte ich

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    smile AW: Erwarte ich zuviel von meiner Mutter?

    Hallo Sehn-Sucht,

    ich wünsche dir ein frohes Neues Jahr.

    Du fühlst dich gut? Dann war deine Entscheidung, nicht zur Familie zu fahren, die richtige!

    Du fühlst dich dick? Da du das mit dem Entscheidung-Treffen ja nun schon geübt hast: Was hälst du davon, dich bei den Weight-Watchern oder einer ähnlichen Gruppe anzumelden? Es tut dir bestimmt gut, mit Menschen zusammenzusein, die die gleichen Zielen haben, wie du!

    Du hast ein gutes Gefühl, wenn du an deine alte Affäre denkst? Dann los!!!!

    Du liebst dich nicht? Wie wärst du denn gerne? Wie deine Mutter? Das Gute an schwierigen Menschen ist doch, dass sie dir zeigen, wie du nicht sein möchtest! Und so wie sie bist du doch nicht!

    In diesem Sinne: Dieses Jahr wird besser, du bist auf dem richtigen Weg!!!

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    AW: Erwarte ich zuviel von meiner Mutter?

    Zitat Zitat von ylli Beitrag anzeigen
    ich wünsche dir ein frohes Neues Jahr.
    Danke! Das wünsche ich dir auch!

    Du fühlst dich gut? Dann war deine Entscheidung, nicht zur Familie zu fahren, die richtige!
    Absolut. Die Entscheidung war die einzig richtige, die einzig mögliche, die ich treffen konnte. Vielleicht hätte ich sie schon früher treffen sollen, aber man kann immer so schnell sagen: hätte,wäre...
    Egal. Der erste zufällige Kontakt mit meinen Geschwistern lief sogar entspannt - ich wünsche mir, dass sie fragen würden - aber das sind meine Erwartungen an sie. Erwartungen, die sie nicht erfüllen (können? wollen? - egal).

    Du fühlst dich dick? Da du das mit dem Entscheidung-Treffen ja nun schon geübt hast: Was hälst du davon, dich bei den Weight-Watchern oder einer ähnlichen Gruppe anzumelden? Es tut dir bestimmt gut, mit Menschen zusammenzusein, die die gleichen Zielen haben, wie du!
    Ich fühle mich dick - realistisch betrachtet bin ich es allerdings nicht. Ich bin 176cm groß und habe eine Konfektionsgröße von 36/38. Je nach persönlichen Vorlieben findet man mich passend oder zu schmal.
    Ich habe Probleme damit, mich so zu sehen, wie ich bin. Ich bin ja sehr wahrscheinlich realistisch betrachtet auch nicht hässlich wie die Nacht...

    Du hast ein gutes Gefühl, wenn du an deine alte Affäre denkst? Dann los!!!!
    Ja, das werde ich wohl tun! Er tut mir gut

    Du liebst dich nicht? Wie wärst du denn gerne? Wie deine Mutter? Das Gute an schwierigen Menschen ist doch, dass sie dir zeigen, wie du nicht sein möchtest! Und so wie sie bist du doch nicht!
    Ich wäre gerne beliebt - war so mein erster Impuls zu schreiben. An guten Tagen finde ich mich okay. Ich mag meinen Humor, genervt bin ich manchmal von meinem Zynismus. Ich bin nocht blöd - aber auch kein Einstein. Aber ich glaube, das ist okay. Ich mag meine Emotionen, ich mag meine Intelligenz - dummerweise sollten die beiden mal lernen, in Einklang miteinander zu stehen. Bzw. wäre es hilfreich, wenn sie nicht ganz so ambivalente Entscheidungen treffen würden. Ein bisschen mehr Zusammenarbeit, Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten wäre doch echt hilfreich...

    In diesem Sinne: Dieses Jahr wird besser, du bist auf dem richtigen Weg!!!
    Ich glaube auch - 2014 wird besser. Ich werde die ersten Schritte tun können - ich werde die ersten Schritte machen. Und ich freue mich drauf.

    Auf ein spannendes, mutiges, ansprechendes... tolles Jahr

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    AW: Erwarte ich zuviel von meiner Mutter?

    Also mit den Proportionen wäre schon mal geklärt: Du bist völlig normal!

    Und von deinen Eigenschaften hast du ja auch schon eine Menge gefunden, die positiv sind!
    Schreib sie alle auf und hänge sie an den Kühlschrank!

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    AW: Erwarte ich zuviel von meiner Mutter?

    Ja, ich glaube, die Basis stimmt :D


    Danke für den Tipp mit dem Kühlschrank - modifiziert und weil ich die Küche nicht so oft nutze, nehme ich meine Wohnungstür dafür. :)



    Erwarte ich zuviel von meiner Mutter? Meine Ausgangsfrage... müsste sie nicht eher heißen: Erwarte ich zuviel von mir? Oder: was erwarte ich überhaupt? Von mir? Dem Umfeld?


    Und ganz wichtig: Was erwarte ich vom Leben? Ich kriege dann immer Allgemeinschauplätze in den Kopf - Freude, Leichtigkeit, Gelassenheit, Glück, Zufriedenheit - aber all diese leeren Worthülsen kriege ich nicht gefüllt mit Inhalten. Was bedeutet das - für mich.


    Ich bin zufriedener und ausgeglichener, wenn ich regelmäßig Sport mache - manchmal klappt das nicht so ganz und ich lasse es schlefien - was weder mir noch meiner Selbstwahrnehmung gut tut. Es ist sicherlich nicht zuviel erwartet - an mich - dreimal wöchentlich zum Sport zu gehen...


    Meine ständige Angst, anderen Menschen zur Last zu fallen, bremst mich aus. Ich schaffe es kaum, mich wirklich auf andere Personen einzulassen. Ich blockiere ab einem gewissen Punkt.
    Es ist die große Angst davor, verletzt zu werden. Ich wirke - glaube ich - abweisend, distanziert.
    Das ist ein Punkt, worüber ich mir Gedanken machen sollte. müsste. Könnte.


    Ich weiß es auch gerade nicht.. ich versuche nun mal zu schalfen - bzw. lesen, dann schlafen ;)

    Gute Nacht

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    AW: Erwarte ich zuviel von meiner Mutter?

    Erwarte von deiner Mutter doch einfach nichts mehr, dann wirst du auch nicht enttäuscht.

    Was solltest du von dir erwarten?
    Den seelischen Mist endlich hinter dir zu lassen und einen neuen Anfang zu suchen.

    Dreimal wöchentlich Sport finde ich schon ganz schön viel, du hast ja ganz schön hohe Erwartungen an dich.
    Ich bin froh, wenn ich es überhaupt 1 x schaffe

    "Meine ständige Angst, anderen Menschen zur Last zu fallen, bremst mich aus. Ich schaffe es kaum, mich wirklich auf andere Personen einzulassen. Ich blockiere ab einem gewissen Punkt.
    Es ist die große Angst davor, verletzt zu werden. Ich wirke - glaube ich - abweisend, distanziert.
    Das ist ein Punkt, worüber ich mir Gedanken machen sollte. müsste. Könnte."

    Zugegeben, das ist ein Problem. Das geht nicht nur dir so.
    Aber es ist dir bewusst und daher kannst du gezielt daran arbeiten. Einen vertrauten Menschen scheinst du ja vielleicht gefunden zu haben. Wenn du ihm vertraust, dann rede doch mit ihm irgendwann darüber. Wenn er es ernst meint, wird er es verstehen und versuchen, dir die Angst zu nehmen.

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    AW: Erwarte ich zuviel von meiner Mutter?

    Ich war "lange" nicht mehr hier...

    Es war viel in Bewegung - aktuell fühle ich mich ausgebremst...

    Ich habe mich um verschiedene Therapeuten bemüht - bei einigen hatte ich Erstgespräche. Alle waren sich einig, dass eine Psychoanalyse bei mir indiziert wäre. Ich bin mir darüber klar geworden, dass ich derzeit mit einer Frau nicht in die Tiefe gehen könnte, weil ich immer wieder das Gefühl habe, diese zu beschützen und mich nicht öffnen kann.

    Nun habe ich einen für mich wirklich passenden Therapeuten gefunden. In den Erstgesprächen hatten wir schon eine gute Basis und er hat ein paar wichtige Fragen eröffnet - die mir auch wichtig erschienen. Und nun, warum fühle ich mich nun ausgebremst? Weil ich ca. 18 Monate warten muss, bis er mir einen Platz anbieten kann. Wobei dann ja auch die Frage ist, wie kann man eine Analyse mit einem Beruf vereinbaren...

    Blöd... Da will man - ich - was ändern und dann sind da diese Wartezeiten. Ich finde es erschreckend.

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    AW: Erwarte ich zuviel von meiner Mutter?

    Das ist ganz schön lange und hilft im Augenblick nicht weiter...

    Wenn dich zur Zeit niemand unterstützen kann, versuche selbst weiter zu kommen.
    Du kannst dich
    A) mit der Vergangenheit beschäftigen (was du ja eh tust, mit der Gefahr, in der Schleife hängen zu bleiben) ODER
    B) die Vergangenheit abzuschließen und dich mit Gegenwart und Zukunft beschäftigen.
    Welche Methode ist besser? Welche führt dich weiter?

    Hast du dir die Fragen des Therapeuten aufgeschrieben? Würde es dir helfen, dir alles dazu aufzuschreiben, was dir dazu einfällt? Nur für dich selbst. Du kannst dabei die Gedanken sortieren.

    Oder möchtest du einfach endlich mit dem Thema abschließen? Nicht mehr ständig darüber nachdenken?
    Ist es vielleicht besser, wenn du Abstand hälst, dich zurückziehst, es vermeidest, die schlechten Gedanken weiterhin dein Leben bestimmen zu lassen? Dich nicht ständig damit beschäftigst? Das Kapitel abschließt? Nicht dauernd darüber nachdenkst, sondern in die Zukunft blickst? Nicht zulässt, dass eine dumme Vergangenheit auch noch deine Zukunft bestimmt? Es hat bisher dein ganzes Leben bestimmt. Soll es auch den weiteren Rest deines Lebens bestimmen? Willst du dich weiter nach Regeln richten, die dir nicht gut tun? Weiterhin Erwartungen zu erfüllen, die deine Seele quälen? Warum?

    Wähle, welchen Weg du gehen möchtest.

    Du könntest dir vornehmen, immer etwas bestimmtes Schönes zu tun, was dich auf andere Gedanken bringt, wenn du dich dabei erwischst, wie du wieder darüber nachgrübelst.

    Wenn du gezielt gegen deine Ängst angehen möchtest:
    Schreibe dir alle Punkte auf, welche Dinge du gezielt verändern möchtest.
    Zuerst was genau das Problem ist, z. B. dass du Angst hast, anderen zur Last zu fallen.
    Dann, was dein Ziel ist.
    Denke gezielt darüber nach, wie du dieses Problem ändern könntest. Versuche dir solche Situationen die bereits passiert sind vorzustellen und wie du in der Vergangenheit reagiert hast. Dann versuche dir vorzustellen, wie du in der Zukunft ein wenig anderes reagieren könntest und was dann passieren würde.
    Dann denke darüber nach, wie du wirklich reagieren können möchtest. Stelle dir auch diese Situation vor. Stelle sie dir so oft vor, dass es keine ungewohnte Situation mehr ist. Dann fällt es dir beim nächsten Mal nicht mehr so schwer, anders zu reagieren.
    Beispiel: Stelle dir vor, deinen Gegenüber zu bitten, dass er es dir sagt, falls du ihm zur Last fällst.
    Das ist nicht schlimm, im Gegenteil, dein Gegenüber wird sich darüber freuen und dich mögen, weil du dir Gedanken über ihn machst.
    Gehe in kleinen Schritten immer weiter.
    Ich weiß, dass es nicht einfach ist. Aber es gibt nur einen einzigen Menschen, der deine Ängste bezwingen kann und das bist du selbst. Auch ein Therapeut wird dir nur den Weg zeigen.

    Nachtrag:
    Wenn du glaubst, dass du auf andere distanziert wirkst, lese ein Buch über Körperhaltung. Es schärft dein Bewussstsein, was du an deiner Haltung verändern kannst. Wenn du dich dabei erwischst, eine abweisende Haltung einzunehmen, obwohl dein Gegenüber eigentlich sehr freundlich ist, ändere die Haltung ganz bewusst.
    Mach dir bewusst, dass dein Gegenüber gar nichts von deinem früheren Leben und deinen Ängsten weiß. Wenn er freundlich ist, hat er deine Distanziertheit gar nicht verdient und fragt sich, was du gegen ihn hast. Willst du das? Ändere also bewusst deine Haltung. Du wirst feststellen, dass du dich dann auch ein wenig anderes fühlen wirst. Lächle deinen Gegenüber an. Er wird zurücklächeln. Ein kleiner erster Schritt.
    Geändert von ylli (01.02.2014 um 21:12 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Erwarte ich zuviel von meiner Mutter?

    Ich fühle mich dick - realistisch betrachtet bin ich es allerdings nicht. Ich bin 176cm groß und habe eine Konfektionsgröße von 36/38. Je nach persönlichen Vorlieben findet man mich passend oder zu schmal.
    Ich habe Probleme damit, mich so zu sehen, wie ich bin. Ich bin ja sehr wahrscheinlich realistisch betrachtet auch nicht hässlich wie die Nacht...
    Vorsicht ! Verschiebe dein psychisches Problem nicht auf eine andere Ebene. Ich denke, wenn du das weißt, kannst du das berücksichtigen. Es gibt Menschen, die müssen sich einfach schlecht fühlen. Ist ein Problem in Behandlung, müssen sie gleich ein weiteres produzieren, um sich schlecht zu fühlen. Wehre gleich den Anfängen.

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