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Thema: Extreme Körperkunst
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20.12.2013, 23:16Inaktiver User
AW: Extreme Körperkunst
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20.12.2013, 23:18
AW: Extreme Körperkunst
So ist es ;)
Es kommt ganz darauf an wie tief die Zunge gespalten wird. Wird nur ein kleiner Schnitt gemacht, wächst sie innerhalb 2 Jahre wieder zusammen. Wird sie fast bis zur Hälfte gespalten, wächst sie nicht wieder ganz zusammen. Man muss es in der Regel aber mind. 2x machen lassen, dass sie dann auch gespalten bleibt. Noch was zu den Schmerzen; Die Zunge wird logischerweise betäubt und dann auf beiden Seiten zugenäht, dass sie nicht sofort wieder zusammen wächst. Es ist nicht so schmerzvoll wie es sich anhört. Mein Zungenpiercing war übrigens eines der am wenigsten schmerzhaftesten Piercings.
Nein, man bleibt für immer stumm
^^
Da hast du natürlich absolut recht. Ich wollte mir auch unterschiedliche Meinungen dazu einholen, einfach der Interesse halber und mir war auch bewusst, dass viele wenig Verständnis für solche Bodymods haben, aber etwas nicht toll finden und etwas verurteilen und als krank bezeichnen, dazwischen gibt es einen wesentlichen Unterschied.Geändert von Leandra_82 (20.12.2013 um 23:21 Uhr)
Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.
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20.12.2013, 23:19Inaktiver User
AW: Extreme Körperkunst
Och, ich bin jemand dem so was schon erzählt oder gezeigt wird. Und wenn es auf dem Damenklo ist.

Das weiß ich schon, dass das oft täuschen kann. Ich fall nicht so leicht auf Fassaden rein, das kannst du mir glauben.
Aber im Sommer hab ich kaum ein junges Mädchen mehr gesehen das gar kein Tattoo hatte, viele haben was an den Beinen, das sieht man ja sofort.
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20.12.2013, 23:22Inaktiver User
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20.12.2013, 23:23Inaktiver User
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20.12.2013, 23:23
AW: Extreme Körperkunst
ich finde tätowierungen od. piercings nicht grundsätzlich schlecht od. falsch, ich habe jedoch festgestellt dass leute die mal damit anfangen tatsächlich oft ein gewisses sucht-verhalten entwickeln.
zu beginn kommt mal eines, meist ein kleineres.... dann da mal eines dazu, irgendwann ein größeres usw... es steigert sich sehr oft u. dabei hatte ich manchmal das gefühl dass die angebliche spezielle bedeutung des tattoos ansich irgendwann nicht mehr wichtig war, es war die sucht die umtreibt bzw. der vergleich/konkurrenz mit anderen.... der hat ein größeres, bunteres, auffälligeres.... da möcht ich nicht nachstehen.
öfters hab ich von tätowierten leuten dinge gehört wie "ich möchte auch nur tätowierte partner" od. es werden sprüche ins web gestellt wie "tatooed people do it better". es wird sich quasi in einer art "parallelgesellschaft" gesehen u. nur andere tätowierte können einander angeblich verstehen od. sind "würdig" (wofür auch immer).
ob der hintergrund jetzt wirklich in den den dingen liegen mag die bereits gefallen sind.... ich kanns nich beurteilen, dazu kenne ich die leute die tattoos haben oft nicht gut genug. mir ist aber sehr oft eine gewisse "überheblichkeit" aufgefallen, aber eine versteckte. sie taten vordergründig so als wären grade sie die offenene, tolernanten, etc... oft waren sie aber sehr davon überzeugt den "besseren" weg gefunden zu haben u. leute die sich nicht tätowieren lassen einfach noch nichts verstanden haben.
@emdi, eines möchte ich doch auch zu bedenken geben: die aussage "das ist mein leben/körper, damit kann ich machen was ich will" mag erstmal recht logisch klingen. allerdings sehe ich da, je nach art der "körperkunst" parallelen zu anderen suchterkrankungen wie alkoholismus od. rauchen. auch hier hat jeder die freiheit es zu tun, allerdings zahlen alle anderen irgendwann die zeche dafür u. sollte man schon auch mal die frage stellen dürfen ob die das auch möchten?
was wenn sich z.B. solche implantate die unter die haut kommen, später mal böse entzünden u. langwierige teure operationen/spitalsaufenthalte notwendig sind? wer zahlt die? am ende die allgemeinheit. die entscheidung u. damit das risiko will aber einer haben.
für mich ist das auch irgendwo ein puzzleteil des neuen egoismus. freiheit um jeden preis, vielleicht grade bewußt deshalb weil alle dagegen sind (jetzt erst recht rebellion?).
das selbe @leandra: solang du jetzt keine probleme im job hast finde ich das schön für dich. was aber wenn du den mal wechseln muß (weil z.B. dein unternehmen pleite geht od. dich wegstrukturiert)? ein neuer möglicher arbeitgeber hat dann vielleicht plötzlich doch ein problem damit, was ist dann? ist es dann nur sein problem od. doch auch deines? mir gehts da eig. wieder um diese "ich kann alles machen was ich will u. es ist meine sache" sicht, die ich im gesellschaftlichen gesamtzusammenhang heute zunehmend kritisch betrachte...Männer haben für jede Lösung ein Problem!
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20.12.2013, 23:25
AW: Extreme Körperkunst
Das ist so, aber ich habe mich beispielsweise seit ich mich tätowiere und pierce "nur" 2x in den letzten 2 Jahren geschnitten und das ist für meine Verhältnisse ein grosser Fortschritt. Klar ist es eine Kompensation und in dem Sinne eine andere Form von SVV, jedoch ist MIR diese lieber als die Narben die ich mir sonst zufüge. Ich bin auch sonst ambulant in Therapie und das schon lange, um meinen Problemen auf den Grund zu gehen, jedoch habe ich mich trotzdem weiterhin selbst verletzt, deshalb ist das Tätowieren für mich eine Lösung davon los zu kommen.
Ich bin auch froh, dass mir meine Mutter das tätowieren vor 18 verboten hat, weil ich dann heute wahrscheinlich auch ein Arschgeweih hätte
Meine Motive sind heute viel tiefgründiger und mit Bedacht gewählt. Vor 20 hätte ich mir wohl nicht die selben Tattoos wie heute stechen lassen.. Da gehört schon eine gewisse Reife dazu, eben genau weil man ein Leben lang mit diesen Motiven leben muss (will) ;)
Ja es lassen sich heute auch die "Normalos" tätowieren, dann bleibt es aber im normalen Rahmen und bleibt bei 1-2 kleineren Tattoos, davon spreche ich aber nicht, bzw das zähle ich nicht zu tätowiert, wenn ihr wisst was ich meine..
Es tut nicht überall weh :) Am Hals, Oberarm oder der Wade spürt man nur ein leichtes Ziehen, mehr nicht
Wenn man es nicht richtig macht, können durchaus Folgeschäden entstehen, da habe ich schon einiges gesehen... Deshalb sollte man da schon zu jemandem gehen der das nicht das erste Mal macht^^Geändert von Leandra_82 (20.12.2013 um 23:32 Uhr)
Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.
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20.12.2013, 23:35
AW: Extreme Körperkunst
Das sehe ich auch so: Das Grund-Muster wird nicht aufgelöst (aber das kann ja noch kommen!!).
Aber die seelischen Schmerzen/Vernarbungen werden durch diese Körperkunst bei manchen gelindert.
Wenn wir ehrlich sind, machen wir das doch alle:
Was auch immer wir in der Kindheit oder später mitgemacht haben:
wir lindern erstmal, kommen zu uns selbst...dann erst werden Muster erkannt
und berarbeitet.
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20.12.2013, 23:44Inaktiver User
AW: Extreme Körperkunst
´
Hm. Ich weiß nicht, ob das eine Frage der Reife ist oder nicht eher des aktuellen Geschmacks. Ich meine, vieles verändert sich doch, und wir werden heut alle steinalt. Ich würd einfach nicht davon ausgehen, dass mir irgendwas was ich jetzt mag noch in 30 Jahren so gefällt dass ich das ein und jeden Tag angucken wollte.
Mich erinnert das eher immer an Leute, die stilistisch irgendwo in den 70ern oder 80ern stehengeblieben sind, und heut noch himmelblauen Lidschatten tragen oder so komische Fransensträhnchenhaarschnitte. Fand man damals toll, aber heut ist das doch eher ne Lachnummer. Wie das Arschgeweih eben.
Mich würde am meisten stören dass ich damit so festgelegt bin, ich kann das ja kaum groß verändern. Wieso das dann besonders unkonventionell sein soll leuchtet mir nicht ein, ich finde das total festgefahren. Mir wär das einfach zu wenig wandelbar.
Schon, aber da täuscht du dich vielleicht. Ich kenn Leute, bei denen Tattoo im Job gar nicht geht, die sind aber trotzdem großflächig tätowiert, den ganzen Rücken z.B., komplett - und auch Schultern und Oberarme. Alles was halt unter einem Kurzarmhemd nicht rausschaut.Ja es lassen sich heute auch die "Normalos" tätowieren, dann bleibt es aber im normalen Rahmen und bleibt bei 1-2 kleineren Tattoos, davon spreche ich aber nicht, bzw das zähle ich nicht zu tätowiert, wenn ihr wisst was ich meine..Geändert von Inaktiver User (20.12.2013 um 23:52 Uhr)
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20.12.2013, 23:47Inaktiver User
AW: Extreme Körperkunst
Klar, der einzige der schon erleuchtet auf die Welt kam war glaub ich Buddha.

Aber ich find das halt auch nen teuren Spaß, und bei manch einem denk ich mir dann, du hättest das Geld auch sinnvoller investieren können... aber das ist mir dann tatsächlich wurscht, nur jammern geht dann halt nicht hinterher. Das muss es einem dann halt wert sein.



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