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Thema: Extreme Körperkunst
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22.12.2013, 17:16Inaktiver User
AW: Extreme Körperkunst
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22.12.2013, 17:30
AW: Extreme Körperkunst
Dann wäre ich jetzt noch dankbar für eine fachliche Aufklärung, warum SSRI grundsätzlich (!) so ganz anders zu beurteilen sind, als SNRI. Beide sind Serotoninwiederaufnahmehemmer, haben also nach meinem Verständnis in großen Bereichen die gleiche Wirkung.
SNRI werden bei Depressionen eingesetzt, die SSRI hingegen sind häufig das Mittel der Wahl bei Angsterkrankungen und Zwangsstörungen. Sie sollen "milder" wirken als die SNRI, was immer das nun heißt.
Zudem besteht der Wirkmechanismus der SNRI darin, dass die Wiederaufnahme von Noradrenalin und Serotonin aus dem synaptischen Spalt gehemmt wird, bei den SSRI hingegen "nur" die Wiederaufnahme von Serotonin.
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22.12.2013, 17:44
AW: Extreme Körperkunst
könnt ihr dann mal wieder zum thema zurückkommen?
oder in entsprechenen unterforen die spin-off-themen besprechen?
danke.
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22.12.2013, 17:45Inaktiver User
AW: Extreme Körperkunst
Die gängigen SSRI z.B. unterscheiden sich in ihrer Wirkung auf den menschlichen Organismus kaum; wobei man sogar davon ausgeht, dass viele der in-vitro festgestellten Unterschiede klinisch nahezu keine Bedeutung haben.
Die Indikation ist übrigens sehr häufig dieselbe – eine Depression. Daneben spielen auch noch persönliche Präferenzen des behandelnden Arztes eine Rolle.
Ein S(S)NRI wird bevorzugt dann eingesetzt, wenn entsprechende SSRI keine gewünschte Wirkung erzielt haben, da sie im Gegensatz zu den trizyklischen AD, die ebenfalls die Wiederaufnahme von Noradrenalin beeinflussen, erheblich weniger Nebenwirkungen aufweisen.
Bist du eigentlich vom Fach?
@Mod
Sorry, erst jetzt gelesen.Geändert von Inaktiver User (22.12.2013 um 17:49 Uhr)
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22.12.2013, 18:37Inaktiver User
AW: Extreme Körperkunst
Spielt das in einer Diskussion mit Laien eine Rolle, abgesehen davon, dass ich, da dieses Thema OT ist, finde, dass es ausreicht zu schreiben, dass es durchaus Unterschiede gibt - jedenfalls dann, wenn man berücksichtigen möchte, dass Menschen keine identischen Organismen besitzen.
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22.12.2013, 19:34Inaktiver User
AW: Extreme Körperkunst
DAS würde MICH auch sehr interessieren.
und warum tätowieren UND zunge spalten?
wobei letzteres schon sehr extrem ist. für mich zumindest.
beim zungenpiercing verändert sich ja die sprache, also oft wird gelispelt.
mit der zunge schmeckt man usw.
warum also so eine veränderung, eines sehr wichtigen sinnesorgans?
und jemand hat es hier schon gefragt.
WAS verändert sich danach für den tätowierten, oder auch den oder diejenige, die die zunge gespalten hat???
ist das eigene körpergefühl ein anderes?
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22.12.2013, 19:35
AW: Extreme Körperkunst
Mit Mitte 30 habe ich in meinem Leben einen kompletten Schnitt gemacht: Trennung vom Partner, Umzug in eine andere Stadt, neuer Job, und rund 10 kg abgenommen. Als Belohnung für das neue Körpergefühl habe ich mir den Bauchnabel piercen lassen. Allerdings habe ich es mir von einem Chirurgen stechen lassen, da mir die Risiken bekannt waren. Dieser kleine Knopf in meinem Bauchnabel steht für einen straffen Bauch und eine schöne Figur. Wenn sich das mal ändert, dann kann ich das Piercing einfach entfernen, denn das sieht mMn nur auf einem flachen Bauch gut aus.
Andere Arten von Piercings und Tattoos finde ich persönlich nicht schön, weder bei Weiblein noch bei Männlein.
Für mich schließen sich sichtbare Tattoos und Eleganz aus. Daher finde ich die großflächigen Tattoos bei Frauen in Verbindung mit festlicher Mode, z.B. Brautkleidern oder Abendkleidern sehr schlimm. Wie z.B. hier oder hier und hier oder das oder das.
Da ich in einem Urlaubsparadies lebe, sehe ich täglich dutzende Menschen mit "Körperkunst". Und je mehr ich sehe, desto weniger gefallen sie mir. Vor allen Dingen wie sich die "Körperkunst" mit zunehmendem Alter entwickelt
Die Problemzone ist bei den meisten Menschen nicht der Bauch, die Beine oder der Po...
sondern viel mehr der Kopf
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22.12.2013, 19:52Inaktiver User
AW: Extreme Körperkunst
Vielleicht könnten sich einige Diskutanten einmal von der Idee befreien, dass es für diejenigen, die sich beispielsweise tätowieren lassen, um irgendeine AUSSENWIRKUNG geht, und dass diese Menschen tatsächlich überhaupt auch nur ansatzweise interessiert, ob andere sie deshalb schön, begehrenswert, attraktiv, interessant oder saublöd finden?
Wer sich für andere tätowieren lässt, oder um sich schöner, besser, toller zu fühlen, der hat damit vermutlich früher oder später ein Problem.
Ein Tattoo taugt ebenso wenig wie andere Massnahmen als Kompensationsstrategie - früher oder später geht eine solche Strategie baden, geht es ans Eingemachte. Dumm ist dann, dass man DIESE Strategie nicht einfach wegwischen, hinter sich lassen kann.
Ist so ein Tattoo dagegen bildhafter Ausdruck einer inneren Lebens_Reise, und damit bedeutsam für den Träger, und ihn allein, ist es unerheblich, ob die Haut, die es trägt, altert. Es ist unerheblich, was andere davon halten. Das Tattoo ist Teil der eigenen Identität, der eigenen Seelen_Landschaft.
Ich wüsste nicht, was sich durch das Tattoo ändern sollte, wenn man mit sich selbst im Reinen ist und eben nichts kompensieren, demonstrieren, initiieren möchte.
Es ist eine Privatangelegenheit, und damit ganz sicher auch nicht für Hinz, Kunz und wer sonst neugierig ist bestimmt - zumindest in unserer Kultur. In anderen Kulturen sieht das etwas anders aus. Aber dort gibt es auch einen Konsens hinsichtlich der Bedeutsamkeit, die in unserer Gesellschaft nicht gegeben ist.
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22.12.2013, 20:15
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22.12.2013, 20:15Inaktiver User
AW: Extreme Körperkunst
Why not?
Ich finde so ein Geheimnis "schicker" als eine Spinne auf dem Hals. Und gerade am Rücken hat man so eine schöne, große Fläche.
Haut mich, aber ich finde oft, so ein komisch gesetztes Tattoo zerstört vielfach das "Gesamtbild" - die unschuldige Braut in Weiß mit den "neckischen" Tigertatzen auf der Brust ...
Klar, dass muss SIE wissen, aber auf mich wirkt das nun mal so.
Ich habe meine Praktikanten auch immer höflich gebeten, die Piercings im Kundenkontakt zu entfernen. War bei keinem ein Problem -
aber man muss sich als junger Mensch auch im Klaren sein: Es könnte sein, dass der nächste Personaler nicht mehr so verständnisvoll ist.
Ganz ehrlich - ich würde Tattoos an sichtbaren Stellen - Hand, Hals, Gesicht - verbieten.
Kürzlich war doch von einem Fall die Rede, in denen betrunkene Männer sich ein Hello-Kitty-Bild auf den Allerwertesten machen ließen. Der Tätowierer fand's lustig, und wusste, dass sie besoffen waren.Geändert von Inaktiver User (22.12.2013 um 20:21 Uhr)


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