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  1. Inaktiver User

    AW: Extreme Körperkunst

    Zitat Zitat von Cygnus Beitrag anzeigen

    Wenn man bei YouTube nach SSRI oder in USA gängigen Markennamen sucht findet man Massen an Videos, auch von Betroffenen.
    Es handelt sich bei Cymbalta aber nicht um einen SSRI sondern einen SNRI. Und Du schreibst ziemlichen Murks.

    Antidepressiva können hilfreiche Stützen bei der Behandlung von Depressionen und Angsterkrankungen sein. Depressionen können dazu führen, dass Betroffene unfähig sind, überhaupt auch nur ansatzweise einen normalen Alltag zu bewältigen, beginnend bei der eigenen Körperpflege und Hygiene.

    Um aus diesen Zuständen wieder heraus zu finden, die auf massiven Ungleichgewichten im Hirnstoffwechsel basieren, kann es notwendig sein, auf Medikamente zurück zu greifen, die den Hirnstoffwechsel beeinflussen.

    Dabei handelt es sich immer nur um EINE Säule der Behandlung. Die Einnahme von Antidepressiva macht nur Sinn, wenn flankierend therapeutische Massnahmen laufen.

    Jemand, der Tattoos mag, ist nicht notwendigerweise depressiv. Diese Verquickung verschiedener Themen finde ich ziemlich unsinnig.

  2. Inaktiver User

    AW: Extreme Körperkunst

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Jemand, der Tattoos mag, ist nicht notwendigerweise depressiv. Diese Verquickung verschiedener Themen finde ich ziemlich unsinnig.

  3. gesperrt

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    AW: Extreme Körperkunst

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Jemand, der Tattoos mag, ist nicht notwendigerweise depressiv. Diese Verquickung verschiedener Themen finde ich ziemlich unsinnig.
    a. hat das denn jemand so behauptet, also: Tattoo-mögende Menschen sind zwangsläufig depressiv? Wenn ja, hab ich das glatt überlesen...
    Ich meine aber wohl, gelesen zu haben, dass man den Schluß ziehen KÖNNTE, wenn man hier so liest und sich auch traut zu schlußfolgern.

    b. Die Verquickung der verschiedenen Themen wurde von den hiesigen Tattoobefürwortern m. E. selbst vorgenommen, als da z.B. sind: Kennzeichnung des Beginns einer neuen Lebensphase, tiefe Trauer, Erinnerungen...etc

    Ich sag's nochmal: falls man nur eine Geschmacksdebatte führen möchte, was ja legitim wäre, gehörte dieser Strang ins Modeforum, aber nicht in "Persönlichkeit". Warum wurde er denn hier platziert, wenn es KEINE Rückschlüsse auf die Persönlichkeit des Tattoobefürworters resp. -Trägers geben darf? Oder zumindest keine "unerwünschten" = negative?

  4. Inaktiver User

    AW: Extreme Körperkunst

    Zitat Zitat von Flusensusi Beitrag anzeigen
    a. hat das denn jemand so behauptet, also: Tattoo-mögende Menschen sind zwangsläufig depressiv? Wenn ja, hab ich das glatt überlesen...
    Ich meine aber wohl, gelesen zu haben, dass man den Schluß ziehen KÖNNTE, wenn man hier so liest und sich auch traut zu schlußfolgern.
    Bezüge kannst Du aber schon herstellen, ja?

    Was denkst Du, welchen Sinn es hat, sich auf einen speziellen Beitrag zu beziehen, und den Verfasser explizit anzusprechen?

    Was Du persönlich schlussfolgern möchtest, bleibt Dir überlassen. Ein Kausalzusammenhang zwischen Tattoos und Depressionen existiert nicht.

    b. Die Verquickung der verschiedenen Themen wurde von den hiesigen Tattoobefürwortern m. E. selbst vorgenommen, als da z.B. sind: Kennzeichnung des Beginns einer neuen Lebensphase, tiefe Trauer, Erinnerungen...etc
    Darauf bezog ich mich aber nicht.

    Ich sag's nochmal: falls man nur eine Geschmacksdebatte führen möchte, was ja legitim wäre, gehörte dieser Strang ins Modeforum, aber nicht in "Persönlichkeit". Warum wurde er denn hier platziert, wenn es KEINE Rückschlüsse auf die Persönlichkeit des Tattoobefürworters resp. -Trägers geben darf? Oder zumindest keine "unerwünschten" = negative?
    Das kannst Du mit der Themenstellerin ja diskutieren.

    MEIN Input war zunächst eine Korrektur - bei dem Antidepressivum Cymbalta handelt es sich nicht um einen SSRI, darüber hinaus der Hinweis, dass Antidepressiva für viele an Depressionen Erkrankte als eine (!) Behandlungssäule durchaus einen Nutzen haben, immer voraus gesetzt, sie werden auf sinnvolle Weise und da, wo sie angezeigt sind, eingesetzt, und last but not least die Feststellung, dass das Vorhandensein von Tattoos nicht gleichbedeutend damit ist, dass jemand a) Antidepressiva einnähme, oder b) überhaupt depressiv sein müsste.

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    AW: Extreme Körperkunst

    Zitat Zitat von Flusensusi Beitrag anzeigen
    Ich sag's nochmal: falls man nur eine Geschmacksdebatte führen möchte, was ja legitim wäre, gehörte dieser Strang ins Modeforum, aber nicht in "Persönlichkeit". Warum wurde er denn hier platziert, wenn es KEINE Rückschlüsse auf die Persönlichkeit des Tattoobefürworters resp. -Trägers geben darf? Oder zumindest keine "unerwünschten" = negative?
    Also liebe Flusensusi, ich lasse jedem seine Meinung, egal ob negativ oder positiv. Es ist ja ziemlich klar, dass nicht nur gute Resonanz folgen wird, so ist es ja auch im normalen Leben. Man wird oft angesprochen wenn man etwas auffälliger aussieht. Als ich Anfang Woche im Krankenhaus war, habe ich z.B von den Krankenschwestern und Ärzten viele Komplimente für meine Tattoos erhalten, aber vor kurzem eben auch negative Kritik als ich mit meiner Freundin essen war.

    Ich sehe durchaus Parallelen zwischen psychischen Erkrankungen oder einem Mensch mit einer sehr schlimmen Vergangenheit und extremer Körperkunst. Ich kenne eben sehr viele stark tätowierte Leute und kenne auch ihre Vorgeschichte, das lies mich zu dieser Schlussfolgerung kommen und bei mir selbst ist es ja nicht anders..

    Natürlich gibt es auch immer die andere Seite, Menschen denen schlimmes widerfahren ist, die aber nichts weiter mit ihrem Körper anstellen, sondern vielleicht andere Vorlieben verfolgen wie z.B BDSM usw. und dort ihren "Ausgleich" finden.

    Und nein es sind bestimmt nicht alle Tätowierten depressiv und es haben auch nicht alle Menschen mit einer unschönen Vergangenheit Depressionen. Die können auch bei Leuten eintreten die eine wunderschöne Kindheit hatten, aber jetzt z.B bei der Arbeit durch die Hölle gehen. Da eine Verbindung herzustellen finde ich auch unsinnig.
    Geändert von Leandra_82 (22.12.2013 um 13:50 Uhr)
    Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.

  6. Inaktiver User

    AW: Extreme Körperkunst

    Zitat Zitat von Cygnus Beitrag anzeigen
    Habt Ihr Euch mal oben verlinkte 13-Sekunden angeschaut? Ich frage mich, warum die schon Jahre vorher vorne bzw. seitlich und nicht eben unauffällig tätowierte Frau solchen Wert darauf legt, die Rückentattoos den Beginn ihrer Cymbalta-Einnahme markieren zu lassen?
    So habe ich das eigentlich nicht verstanden. Sie sprach auch von keinem Beginn, sondern davon, Cymbalta bereits eingenommen zu haben - das ist schon ein Unterschied.
    Ich glaube ja, dass es bei dieser Gegenüberstellung vorwiegend um den recht deutlichen Vorher-, Nachher -Effekt geht. In der Zeit, als sie die Tattoos stechen ließ, ging es ihr "großartig", sie war voller Energie und Tatendrang. Offensichtlich verbindet sie mit dem Tätowieren ein positives Lebensgefühl... (vielleicht kam es unter der Medikamenteneinnahme auch zu vorübergehend manischen Zuständen, mit denen eine mangelnde Impulskontrolle einhergehen kann...).

    Dass sich akut Depressive bevorzugt tätowieren lassen, glaube ich eher weniger; Menschen, die mit Depressionen und anderen psychischen Ausnahmesituationen vertraut sind, vielleicht schon - dann aber vermutlich niemals während des Tiefs, sondern bevorzugt danach.

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    AW: Extreme Körperkunst

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dass sich akut Depressive bevorzugt tätowieren lassen, glaube ich eher weniger; Menschen, die mit Depressionen und anderen psychischen Ausnahmesituationen vertraut sind, vielleicht schon - dann aber vermutlich niemals während des Tiefs, sondern bevorzugt danach.
    Sehe ich genauso. Danke
    Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.

  8. Inaktiver User

    AW: Extreme Körperkunst

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und Du schreibst ziemlichen Murks.
    Also bitte

    Ich habe Cygnus Post aber auch ein wenig anders gelesen als du.

    Das Problem dürfte wohl eher sein, dass bei psychischen Belastungen zu schnell und bereitwillig Antidepressiva verschrieben werden und dadurch unnötigerweise in den Hirnstoffwechsel eingegriffen wird.
    Dass es Fälle gibt, in denen mit Antidepressiva unterstützt werden muss, um das Leben des Betroffenen zu schützen (bei Major Depressionen, mit ausgeprägter Suizidalität bspw.), sollte unbestritten sein. Dabei handelt es sich aber auch um eine ziemlich klare Kosten-Nutzen-Rechnung, bei der die eventuellen Nebenwirkung das eindeutig geringere Übel darstellen.

    Es gibt aber auch die anderen Fälle, in denen Psychopharmaka mit Bonbons verwechselt werden und über die Auswirkungen nur mangelhaft aufgeklärt wird - das ist dann (zumindest für mich) Geldmacherei auf Kosten der Gesundheit.

    Das ist übrigens ein Trend, der sich generell und nicht nur bei psychischen Erkrankungen abzeichnet. Es wird sich nicht die Zeit genommen, genau hinzusehen oder auch alternative (und oftmals aufwändigere) Behandlungsmethoden gemeinsam mit dem Patienten zu eruieren - es werden lieber Medikamente verschrieben; ganz egal ob nun gegen Depressionen, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte...

    @Leandra
    Sorry für die Themenverfehlung
    Geändert von Inaktiver User (22.12.2013 um 14:24 Uhr)

  9. User Info Menu

    AW: Extreme Körperkunst

    Zitat Zitat von Flusensusi Beitrag anzeigen
    a. hat das denn jemand so behauptet, also: Tattoo-mögende Menschen sind zwangsläufig depressiv? Wenn ja, hab ich das glatt überlesen...
    Ich meine aber wohl, gelesen zu haben, dass man den Schluß ziehen KÖNNTE, wenn man hier so liest und sich auch traut zu schlußfolgern.
    Das habe ich mich gerade auch gefragt. Die Links waren sehr informativ (man hat sich ja
    davor schon öfters damit befasst) unabhängig vom Tattoo-Thema.

  10. User Info Menu

    AW: Extreme Körperkunst

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es handelt sich bei Cymbalta aber nicht um einen SSRI sondern einen SNRI. Und Du schreibst ziemlichen Murks.
    (...)
    Diese Verquickung verschiedener Themen finde ich ziemlich unsinnig.

    Ich verquicke garnicht, ich stelle mir die Frage, warum diese Frau das verquickt:
    Zitat Zitat von Cygnus Beitrag anzeigen
    Ich frage mich, warum die schon Jahre vorher vorne bzw. seitlich und nicht eben unauffällig tätowierte Frau solchen Wert darauf legt, die Rückentattoos den Beginn ihrer Cymbalta-Einnahme markieren zu lassen?
    und es an den Anfang ihres Videos setzt und zwar eindeutig als Intro, als Teaser? Im einfachsten Fall etwa bloß, weil sie damit dokumentieren wollte, wie gut sie sich am Anfang der Einnahme (oder erst durch die Einnahme? "...while on Cymbalta...") fühlte? So als Kontrast?
    I felt pretty good, it was great.
    Würde sie solcherart etwa "Depression" mit Nicht-(weiter-)Tätowieren verquicken?

    Zusatzfrage: Wieso hatte sie das "Vorher" überhaupt dokumentiert (ist das so üblich bei großen Tattoos?) und hat es zudem zusammen mit dem "Nachher" offenbar für wert befunden, es zu rahmen?

    Offenbar - und diese Verquickung erscheint mir schlüssig und auch durch nur einen Einzelfall erlaubt - haben Tattoos nicht in jedem Fall nur einen dekorativen Grund und sonst überhaupt keinen Bezug zur Person und ihrer tieferen Befindlichkeit.
    _____

    Außerdem wüsste ich gerne, wo ich Murks schreibe. Das könnte mir helfen, mir keine falschen Eindrücke einzuprägen und den Mitlesern ebenso - oder Dir zu entgegnen.

    Bei einer Suche in YouTube dürfte es relativ wurscht sein, ob ich nach Neuroanhancern, Prozac, SSRI, SNRI usw. usf suche. Ich hatte es probiert und es kamen meist die selben Videos dabei heraus - nur in anderer Reihenfolge und teils mit deutschen Videos durchsetzt. Hier ging es um kritische Videos zu "Glückspillen" (was ich mich nicht traute, zu übersetzen) und da Prozac ein SSRI ist, habe ich Markennamen und SSRI als Suchworte ausprobiert und vorgeschlagen.

    Das Cymbalta-Withdrawal-Video war ein Zufallstreffer und ich hätte es mir ohne den "Teaser" nicht weiter angeguckt oder es zumindest nicht erwähnt und wäre auch nicht auf die Idee gekommen, die Frau unter zeitlichen Aspekten auf weitere Tattoos abzuchecken.

    Dann wäre ich jetzt noch dankbar für eine fachliche Aufklärung, warum SSRI grundsätzlich (!) so ganz anders zu beurteilen sind, als SNRI. Beide sind Serotoninwiederaufnahmehemmer, haben also nach meinem Verständnis in großen Bereichen die gleiche Wirkung.

    Vielleicht sollten wir alle zur gesteigerten Kenntnisnahme mal eine Dissertation lesen: Rhea Kälin: Body Modification. Psychologische Aspekte von Piercings und anderen Körperveränderungen, Universität Zürich, 2008 (PDF)
    Va', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco

    Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia

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