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  1. Inaktiver User

    Was ich nicht mehr will und was ich gerne will - in Zukunft.

    Hallo ihr Lieben,

    es ist zwar noch nicht Silvester, aber gute Vorsätze kann man ja schon mal formulieren.

    Momentan ärgere ich mich, dass ich dazu neige, Leuten hinterherzutelefonieren oder SMSen.
    Der Ex (seit 2 Wochen) reagiert nicht auf meine Vorschläge, ein versöhnlicheres Gespräch zu führen und/oder mir meine Sachen zurückzugeben. Nichts, nada. Keine Reaktion auf SMS oder Mails.

    Ein anderer Kontakt, Ex seit 4 Jahren, meldete sich neulich, trifft sich einmal mit mir und nun wieder keine Reaktion auf Mails. Er sagte noch, wie schön er es gefunden hat, dass wir uns trafen.
    Ich erwische mich dabei, wie ich den einen hasse, dafür dass er mich nach über 2 Jahren Beziehung jetzt so hängen lässt. Und wie ich mich bei dem anderen frage, was nun wieder ist. Hab ich zuviel geredet oder das falsche? Hat er vielleicht einfach eine andere kennen gelernt und keinen Gedanken für mich übrig?

    Ich nerv mich selbst, weil ich eigentlich weiß, es bringt nichts, wenn ich nachhake. Eine ehrliche Antwort ist nicht zu erwarten. Selbst wenn, würde ich sie wohl anzweifeln. Ich weiß auch, dass es bei dem aktuellen Ex nichts bringt, nachzuhaken, ich muss die Sachen abschhreiben, die noch dort sind. Das hätte ich auch wissen können, so wie er immer ber die Exen redete.

    Zusammengefasst: Ich will nicht mehr meine gedanklichen Kapazitäten damit verschwenden, mir zu überlegen, warum ich Männer bevorzuge, hinter denen ich hertelefonieren muss. Vielleicht könnte das ja mal jemand bei mir machen. Zumindest denke ich, ich hätte das mal verdient, wenn auch nur aus ausgleichender Gerechtigkeit.

    Mein zweites Problem ist viel praktischer: Ordnung machen und halten. Hat jemand Tipps für mich?
    Im Moment räume ich nicht auf, weil ich nicht weiß, wo ich anfangen soll....

    Also eigentlich soll es ein Strang werden, wo ihr alle schreibt, was ihr wollt oder nicht mehr wollt. Damit ich mich mit meinen wiederkehrenden Problemen nicht so allein fühle

    Gegen gutgemeinte Ratschläge wär ich hoffentlich auch nicht immun....
    Vielleicht hat ja beides irgendwie mit Aufräumen und Aufgeräumtsein zu tun?
    Geändert von Inaktiver User (10.12.2013 um 21:59 Uhr)

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    AW: Was ich nicht mehr will und was ich gerne will - in Zukunft.

    Hallo Schneechen,

    das Problem kenne ich sehr gut. Irgendwie bin auch immer ich diejenige, die anderen hinterherrennt und sich meldet (zwar nicht in Bezug auf Männer, aber so ganz allgemein was "Freundschaften" betrifft - sofern es sowas heutzutage überhaupt noch wirklich gibt). Ich habe mir das vor einigen Monaten echt abgewöhnt und was war die Folge? Manche haben sich tatsächlich nie mehr gemeldet, aber ein paar wenige melden sich dann doch irgendwann von selbst (meist nach dem Motto "ist bei Dir alles OK? Von Dir hört man ja gar nix mehr).

    Was das Aufräumen betrifft: Wirklich Ordnung halten kann man eigentlich nur, wenn man für alles einen festen Platz hat und das bedeutet in meinem Fall - erst mal gründlich ausmisten! Das habe ich mir für's neue Jahr fest vorgenommen. Ansonsten, wenn ich gar keine Lust zum Aufräumen habe, dann stelle ich mir den Küchenwecker auf 30 Minuten und dann räume ich in einem Raum auf, bis der Wecker klingelt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich dann oft (wenn ich erstmal angefangen habe) doch noch länger weitermache. Sollte ich nach Ablauf der 30 Minuten immer noch absolut keine Lust haben, dann habe ich wenigstens überhaupt was gemacht und es ist erstaunlich, was man in 30 Minuten alles aufräumen kann

    Also dann, viel Erfolg!
    "Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat als die Realität zerstören kann" Alte Indianerweisheit

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    AW: Was ich nicht mehr will und was ich gerne will - in Zukunft.

    Guten Morgen,

    Hinterherrennen kenne ich auch. Allerdings macht es für mich gefühlsmäßig einen großen Unterschied, wem. Wenn ich jemandem hinterherrenne, der mir eh schon ewig das Gefühl gibt, dass ich ihm/ihr weitaus weniger wichtig bin als umgekehrt, macht das, dass ich mich klein und doof fühle und ebenfalls von mir selber genervt bin. Dagegen hilft, mir zu sagen: Ich will gar nicht mit einem umgehen, der mir dieses Gefühl gibt.
    Ich habe aber auch ein paar Leute, die es einfach nicht schaffen, von sich aus den Kontakt zu halten (wohnen was weiter weg), obwohl sie es gern würden und ich weiß, dass sie mich genauso mögen und achten - auch wenn ich diejenige bin, die immer anrufen "muss".
    Mein Vorsatz: Anstrengungen jeder Art nur noch für die, die sie auch zu schätzen wissen! Keine Perlen mehr vor die Säue. (Kinder wären hiervon wohl ausgenommen, habe ich aber nicht)

    Ansonsten will ich: mehr Aktivität, mehr Austausch, weniger Trübsinn. Jawohl!

    GruenerHolunder

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    AW: Was ich nicht mehr will und was ich gerne will - in Zukunft.

    Hallo Schneechen,
    was das Hinterhertelefonieren angeht kenne ich sowohl die eine, als auch die andere Seite. Je mehr ich ignoriert werde (Dein Ex), umso hartnäckiger will ich eine Antwort und wenn ich keine bekomme, denke ich mir selbst eine aus und kann dann manchmal sogar nicht schlafen, weil ich mich in etwas hineinsteigere, was der andere vielleicht denkt oder nicht. Völlig bescheuert
    Andererseits bekomme ich möglicherweise ständig Nachrichten von Leuten, bei denen mir das wiederum nicht so wichtig ist und dann antworte ich auch mal nicht oder nicht sofort und bekomme gleich noch eine Nachricht und bin dann evtl. genervt...Und im Umkehrschluss weiß ich dann, wie es demjenigen geht, den ich so nerve
    Aaaaber die gute Nachricht: Man lernt mit der Zeit zu akzeptieren, dass es tatsächlich manchmal keine befriedigende Antwort gibt und das Leben weitergeht. Also, einfach ablenken wenn Du wieder mal vor Deinem Handy sitzt und eine sinnlose SMS lostreten möchtest.
    Dazu passt dann Thema Nr. 2: Räume auf, mach es Dir gemütlich, zünde eine Kerze an, lese ein Buch und freue Dich insgeheim, dass Du´s gerade so schön hast

    Die 30 Minuten-Taktik benutze ich übrigens auch. Ich ordne in Gedanken erst einmal nach Priorität bzw. zeitlicher Erledigung und dann fange ich einfach an, diese Liste innerhalb der 30 Minuten abzuarbeiten. Und siehe da! Plötzlich ist ganz viel erledigt und es stellt sich ein Aha-Gefühl ein, das ich gleich mit weiteren 30 Minuten Pause belohne. Danach gibt es wieder 30 Minuten Arbeit und dann lasse ich den Tag zufrieden ausklingen

    Alles Gute für´s Neue Jahr
    Like
    Geändert von Like (11.12.2013 um 11:00 Uhr) Grund: Rechtschreibung

  5. Inaktiver User

    AW: Was ich nicht mehr will und was ich gerne will - in Zukunft.

    Das ist ja schon mal ganz schön, Ladies. Daaanke. Ja, die Beispiele mit den Exen sind irreführend. Geht mir bei manchen Freundinnen auch so, die sind eben alle viel mehr ausgelastet mit Kindern und Job. Bei dem Ex von vor vier Jahren weiß ich eigentlich, dass das nichts damit zu tun hat, ob er mit mir befreudnet sein will oder nicht, der hat einfach ein anderes Zeitgefühl. Und ich viel weniger zu tun.

    Vielleicht machich einen Aufräum-Strang auf, wo ich jeden Tag schreibe, was ich aufgeräumt habe... Soziale Kontrolle wär gut. Oder ich lade mir jede Woche Besuch ein, dann muss ich ja.

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    AW: Was ich nicht mehr will und was ich gerne will - in Zukunft.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Oder ich lade mir jede Woche Besuch ein, dann muss ich ja.
    Das funktioniert bei mir am besten.

    Die 30-Minuten-Taktik mit Küchenuhr muss ich auch mal testen. Auch für den Unikram. Derzeit arbeite ich am besten in der Bib, aber für Hin-und Rückweg zusammen gehen allein 70 Minuten drauf. Wäre schon schön, wenn ich zuhause effektiver arbeiten könnte.

  7. Inaktiver User

    AW: Was ich nicht mehr will und was ich gerne will - in Zukunft.

    Gute Vorsätze, hachja... hatte ich nie und nun hab ich doch einen: Weniger Geld ausgeben und mit dem Gesparten das Urlaubskonto füllen, und zwar schnell. Der erste Urlaub steht im April an und das Konto ist leer gefegt.
    Das bedeutet leider: Das Shoppen einstellen, und zwar sofort, und das wird schwer...

    Schneechen, im Wohnforum gibt es den Minimalisten-Strang, wenn Du Deine Aufräum-Fortschritte dokumentieren möchtest, bist Du da richtig

    Der 30-Minuten-Trick hat noch einen weiteren Effekt: Einmal angefangen verselbstständigt sich die Sache und Du räumst immer weiter. Nicht aufeinmal, aber wenn erstmal ein Schrank, eine Ecke oder gar ein Zimmer geräumt sind, kommst Du auf den Geschmack.
    So hab ich mal meine halbe Einrichtung rausgeworfen, angefangen hat alles mit einem Regal... und es war hinterher ein tolles Gefühl!

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