Ich verstehe dein Problem immer noch nicht genau (und du gehst hier ja leider auch nur auf die Antworten ein, die dich zu ärgern scheinen). Dein Freund fragt dich sogar, ob du nicht mitkommen willst, von "einfach auftauchen" kann hier ja nun nicht die Rede sein. Und dein Freund ist doch selbst noch recht neu in dieser Clique, das heißt doch, dass die Leute sehr wohl bereit sind, neue Leute"reinzulassen".
Und natürlich ist es genauso, wie es mushunt schreibt:
Wobei ich nun auch nicht verstehe, was an einem Mal in der Woche nun das Drama ist. Mein Freund macht zweimal die Woche fest was ohne mich - na und? Ich bin schon groß, ich brauche keine rund-um-die-Uhr-Betreuung.Oder glaubst Du, dass jede Gruppe Dich sofort mit offenen Armen aufnehmen muss?
Dann leidest Du nicht an zu wenig Selbstwertgefühl, sondern an zu viel.
In jede Gruppe muss man sich zunächst einfügen, stillsein und zuhören, einfach nett sein und nicht immer sofort die erste Geige spielen. Auch angepampt zu werden, sollte man lernen auszuhalten.![]()
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10.12.2013, 09:02
AW: mein freunde, seine freunde, mein selbstwertgefühl und ich
Das größte Glück der Liebe besteht darin, Ruhe in einem anderen Herzen zu finden.
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10.12.2013, 09:55Inaktiver User
AW: mein freunde, seine freunde, mein selbstwertgefühl und ich
Ich blick nicht ganz durch, WO genau das Problem der TE ist.
An und für sich findest sie die Freunde ganz okay, zumindest einige davon.
Dann hab ich gelesen, dass sie nie bei den Treffen dabei ist, sie aber von diesen Leuten "nicht cool genug gefunden wird" und sogar ausgelacht wird/wurde.
Woher weißt du das, liebe TE, wenn du nie dabei bist? Oder warst du einmal mit dabei und danach nie wieder, weil es so einen Vorfall gab?
Mal unterstellt, dass du dich einfach in dieser Gruppe nicht wohl fühlst, weil du mit denen nicht auf einer Wellenlänge liegt, dann gönn deinem Freund doch den einen Abend in der Woche, an dem er mit seinen Freunden was unternimmt. Das ist jetzt ja nicht so oft. Wenn er mehrmals in der Woche mit denen rumhängen würde, könnte ich dich ansatzweise verstehen.
Wir haben auch eine feste Clique. Eine eingeschworene Gemeinschaft sozusagen, wir kennen uns seit vielen Jahren. Ab und zu sind immer mal wieder neue Leute zu uns gestoßen (durch Partnerwechsel). Die wurden immer offen aufgenommen und mit der Zeit haben sich auch Freundschaften entwickelt.
Mein Freund hat auch 2 oder 3 Freunde/Kumpels, gegen die ich zwar nichts habe (sind ganz ok), aber mit denen ich einfach nichts anfangen kann. Wir leben quasi in einer anderen Welt
Da geh ich auch nicht mit, wenn mein Freund die besucht oder mit denen mal loszieht. Da würde ich mich auch nicht wohlfühlen, wir haben einfach keine Gesprächsthemen. Einer davon ist mir persönlich unsympathisch. Ich mach an solchen Abenden halt was anderes und gönn ihm den Spaß. Ich kann ihm ja schlecht die Freundschaft verbieten.
Also, versuch dich zu entspannen. Du kannst eh nichts dran ändern. Was soll dein Freund deiner Meinung denn tun? Die Kontakte einstellen? Das wird nicht funktionieren.
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10.12.2013, 18:36
AW: mein freunde, seine freunde, mein selbstwertgefühl und ich
moderationsansage: in einigen beiträgen wird ganz knapp an der gerade noch erträglichen netiquette-grenze vorbeigeschrammt.
ich bitte alle, die hier diskutieren, dies respektvoll zu tun. ok? ja? dann ist's ja gut.
zum thema:
creativity, einige haben es bereits gefragt: wie alt seid ihr? das wäre ganz hilfreich für eine einschätzung der situation.
wenn ich deine haltung, dass du nicht in eine gruppe eingeführt werden möchtest, bloß weil du da niemanden kennst, mal weiterspinne: wie lernst du denn überhaupt neue leute kennen?
gehst du noch zu schule? studierst du? arbeitest du? du wirst ständig im leben damit konfrontiert sein, neu in gruppen hereinzukommen, alles andere ist wirklichkeitsfremd. wie siehst du das?
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10.12.2013, 23:06Inaktiver User
AW: mein freunde, seine freunde, mein selbstwertgefühl und ich
Mein Problem ist einfach, das ich nicht aufdringlich sein möchte.
Ich war zwei Mal dabei und habe mich ehrlich gesagt sehr überflüssig und peinlich gefühlt (ich trete in jedes Fettnäpfchen).
Und wenn die Jungs dann etwas über mich lachen deswegen und die Mädchen einfach nur spöttisch die Augenbrauchen hochziehen fühl ich mich wie bedröppelt in der Mitte stehend.
In meinem Freundeskreis ist es einfach nicht so, dass jede ihren Freund mitbringt wenn wir uns treffen (eigentlich immer nur unter Mädels).
Ich hab einfach schnell Angst mich unwohl da zu fühlen und ich fühle mich wirklich schnell unwohl in einer Situation.
Außerdem fände ich es jetzt auch nicht so toll, wenn zu einem Treffen einfach alle jemanden mitbringen die oder der gar nicht eingeladen war oder niemand kennt.
Und ich lerne neue Leute kennen. Bei sowas hab ich auch keine Probleme und schätze mich als offen ein aber ich kann doch nicht einfach in eine bereits bestehende Gruppe ''eindringen''.
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11.12.2013, 07:05Inaktiver User
AW: mein freunde, seine freunde, mein selbstwertgefühl und ich
Hallo crativity,
stell Dir bitte einmal folgende Fragen:
Wer sagt, daß Du aufdringlich bist?
Die Angst- sich unwohl zu fühlen- wie schlimm ist sie? Wäre es möglich, diese auszuhalten...?
Wenn Du Dir GEdanken machst, wie sich andere vermutlich fühlen oder denken.....dann lerne am besten aus diesem Beispiel, daß das ein Grundsatzproblem in unserer kompletten Gesellschaft ist- und je eher Du Dich davon entfernst, desto leichter wird Dir das Leben fallen.
Wir wissen NICHT, was andere denken oder fühlen! Wir können es vermuten, annehmen, denken......aber letztlich unterstellen wir und das führt uns oft genug in falschesten Richtungen der Bewertung!
Wenn man es wissen will- muss man FRAGEN-- und auch, wenn Du das nicht tun wirst-- wie wäre es, wenn Du diese Leute alle mal fragst?? "störe ich euch?"
Unabhängig davon vermute ich auch, daß Du diesen Menschen lieber die Ablehnung gegen Dich "an- vermutest" als Deine Ablehnung gegen sie auszusprechen- oder Dir klar zu machen.
Du siehst in ihnen "den Feind" und damit kannst Du natürlich keinen inneren Frieden schließen.
Dein Empfinden- ich lese darin Verlustangst um den Freund- wird ganz auf diese Clique gelegt......aber Du machst sehr viel aus diesen Menschen........vielleicht viel zuviel???
Dein Freund- hast Du mit ihm mal geredet? Was sagt er? Kennt er Deine ganzen Gedanken?
Bei aller Vorsicht, die bis zu einem gewissen Grad ganz natürlich und richtig ist- musst Du unterscheiden ab wann Du nur DEINE GEdanken benutzt um Dich keinen mm bewegen zu müssen.
Denn....solange Du in dieser Haltung stehst....bist Du ja ziemlich geschützt- nicht wahr....
Und stell Dir vor.....Du würdest gemocht, angenommen und richtig im Kreis aufgenommen!!- schonmal daran gedacht??
Überlege Dir was DU willst!
Vielleicht ist die Antwort "meinen Freund für mich alleine"- dann setz Dich hin und rede mit ihm......was er möchte und wie er die Welt sieht- und findet einen gemeinsamen Weg. Der auch darin liegen kann, daß Du vertraust - in Dich und ihn- und Du zB diese Freunde kennen lernst und sie Dein Leben bereichern statt zu bedrängen, wie Du es nun empfindest.
Soll Dein Freund sich entscheiden? Wenn ja- warum? Wenn nein- warum nicht? Was wäre das Beste, was er tun kann?
Was wäre das Beste, was Du erreichen kannst??
kenzia
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11.12.2013, 08:23Inaktiver User
AW: mein freunde, seine freunde, mein selbstwertgefühl und ich
DAS finde ich interessant...
Jeder soll mal schön da bleiben, wo er hingehört, gell?
Du unterstellst anderen das, was Du selber machst:
"Wie unangenehm ist DAS denn, da bringt xyz doch tatsächlich jemand Neuen mit, den kenn ich doch gar nicht! Find ich echt nicht lustig, menno! Wollte doch gerade mal nen Insiderwitz bringen und Persönliches erzählen, und jetzt sitzt DER da und stört."
Welch unangenehme Einstellung!
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11.12.2013, 08:27Inaktiver User
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11.12.2013, 08:44
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11.12.2013, 08:48Inaktiver User
AW: mein freunde, seine freunde, mein selbstwertgefühl und ich
Es ist ein Irrtum anzunehmen, als „Neue“ in einer Gruppe immer etwas bringen zu müssen.
Damit setzt du dich nur unnötig unter Druck.
Gönne dir doch mal den Luxus erstmal nur „dabei zu sein“, zuzuhören und dir selbst ein Bild von der Gruppe zu machen.
Damit erleichterst du dir (und den anderen) deinen Einstieg.
Ausrede!
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11.12.2013, 11:56Inaktiver User
AW: mein freunde, seine freunde, mein selbstwertgefühl und ich
Tatsache ist wohl, dass du dich wirklch unwohl in dieser Gruppe gefühlt hast.
Aber was erwartest du nun von deinem Freund? Er scheint sich dort ja wohl zu fühlen, oder?
Ich kann deine Bedenken ein Stück weit verstehen, dich ungefragt (was ja aber nicht so ganz der Fall ist, denn dein Freund zumindest fragt ja) immer dazuzugesellen und damit aufdringlich sein zu können.
Sicher finden es einige nicht besonders prickelnd, wenn ständig irgendwelche Leute, die (noch) nicht zu der Gruppe gehören, dazukommen. Aber bei dir handelt es sich um die (Dauer-)Freundin.
Wie gesagt, wir haben auch eine feste Clique, aber wenn jmd. seine neue Freundin/Freund mitbringen möchte, gerne. Nicht nur zu so Dingen wie Kneipenbummel oder Diskobesuch, sondern auch zu privaten Anlässen wie Geburtstagsfeiern und gemütlichen Sit-ins bei jmd. zuhause. Und wenn man noch von "außerhalb" mitbringen will (Schwester, anderer Kumpel, den keiner kennt) wird gefragt, obs ok ist. Und meist ist es auch kein Problem, es sei denn, es gibt Platzprobleme o.ä.



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