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  1. Inaktiver User

    AW: "Bringt" es etwas, "nett" zu seinen Mitmenschen zu sein?

    weißt du, die meisten Menschen, auch bestimmt oft du gehen den Weg des geringsten Widerstands.

    Und daraus resultiert, dass den Netten eben oft oder meist eher was zugeschustert wird als den "Schwierigen".
    Deine Werte teile ich schon.

    Meist macht man halt seine Arbeit.
    Da sollte man sich nix vormachen.

    Alle Selbständigen die ich kenne haben sich nie wegen der Kohle selbständig gemacht.
    Der Grund ist immer dass sie nicht mehr Opfer irgendeines Klimas sind.

    Selten nehmen einem Führungskräfte Kritik nicht übel.
    Und der Grund Karriere zu machen fußt auch meist darin, dann eben selber die Verantwortung zu haben und die Richtung zu bestimmen - und die Lorbeeren.

    Es gibt so diese start up Unternehmen in denen wirklich kreativ gearbeitet wird.
    Die haben aber ein eigenes Aufgabengebiet.

    Die immer-fröhliche Teamerin bin ich nicht.
    Gott sei dank.

    Ich bin übrigens nicht von vornherein wurschtig, aber reserviert - und gegebenenfalls schwierig.
    Klingt doof lebt sich aber besser.

    PS: und wenn ich nett bin dann auch nicht weil es was bringt

  2. Inaktiver User

    AW: "Bringt" es etwas, "nett" zu seinen Mitmenschen zu sein?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    weißt du, die meisten Menschen, auch bestimmt oft du gehen den Weg des geringsten Widerstands.
    Ich gehe meinen Weg. Meine Ansichten vertrete ich nachdrücklich, und weiche davon nur ab, wenn mich etwas oder jemand überzeugt.

    Das sorgt prinzipiell schon einmal für wenig Widerstand.

    Und daraus resultiert, dass den Netten eben oft oder meist eher was zugeschustert wird als den "Schwierigen".
    Deine Werte teile ich schon.
    Ich bezweifle, dass wir überhaupt ein grundlegendes Verständnis darüber haben, dass wir über dieselben Werte sprechen. Du hast offenbar nicht begriffen, dass für mich Freundlichkeit, Verbindlichkeit, Respekt, Wärme nichts damit zu tun haben, dass man nicht in der Sache klar und durchaus hart sein kann.

    Meist macht man halt seine Arbeit.
    Da sollte man sich nix vormachen.
    Wer ist dieser "man"? Bist Du das?
    Ich mache nicht "halt" meine Arbeit. Ich gehe darin auf, sie macht mir Freude.

    Alle Selbständigen die ich kenne haben sich nie wegen der Kohle selbständig gemacht.
    Der Grund ist immer dass sie nicht mehr Opfer irgendeines Klimas sind.
    Ich habe mich weder angestellt noch freiberuflich je als Opfer gefühlt.

    Selten nehmen einem Führungskräfte Kritik nicht übel.
    Interessante Satzkonstruktion. Ich finde Feedback aus verschiedenen Quellen wichtig, und betrachte das nicht als Bedrohung oder Angriff, sondern als Möglichkeit, über den eigenen Tellerrand schauen zu können. Entsprechend gibt es da nichts "übel" zu nehmen.

    Und der Grund Karriere zu machen fußt auch meist darin, dann eben selber die Verantwortung zu haben und die Richtung zu bestimmen - und die Lorbeeren.
    Ich glaube ja eher, dass es von der Persönlichkeit des Einzelnen abhängt, wo er wie voran kommt. Es gibt Menschen, die sich wohl fühlen in verantwortlichen (Führungs)Positionen, und andere, denen das Unbehagen bereitet. Eines ist nicht schlechter oder besser als das andere, denn alle Funktionen und Rollen sind wichtig für das Gelingen eines Projekts und die Dynamik einer Gruppe.

    Lorbeeren erntet in guten Gruppen nicht ein Einzelner, sondern das Team als Ganzes - es war eine gemeinsame Anstrengung, Synergie. Darüber hinaus werden gute Einzel-Leistungen gewürdigt.

    Und nicht vergessen werden darf beim Blick auf Führungskräfte, die ja die Verantwortung UND die Lorbeeren einheimsen, dass diese auch an Leistungen gemessen werden, die sie gar nicht zu verantworten haben, und nur begrenzt beeinflussen können. Dass diese Führungskräfte oft auch die Flak abbekommen, und dass Teil des deals eben auch ist, FÜR seine MA einzustehen.

    Es gibt so diese start up Unternehmen in denen wirklich kreativ gearbeitet wird.
    Die haben aber ein eigenes Aufgabengebiet.
    Start Ups gibt es zu jeder Zeit in jeder Branche. Die Gruppendynamik ist prinzipiell für Start Ups keine andere als für etablierte Unternehmen. Und wo wann wie kreativ gearbeitet wird, hat auch nicht unbedingt etwas mit dem Thema Start Up zu tun.

  3. Inaktiver User

    AW: "Bringt" es etwas, "nett" zu seinen Mitmenschen zu sein?

    du, langsam wird's komisch.

  4. Inaktiver User

    AW: "Bringt" es etwas, "nett" zu seinen Mitmenschen zu sein?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nee, eher nicht, sie hat das Projektziel um 60 Prozent verfehlt. Was andere wiederum auffangen mussten.

    Ich habe jetzt nicht - leider - den Einblick, warum das so war.

    Sie ist aber auch niemand, der Schwierigkeiten kommuniziert, war alles "super", bis es eben fast zu spät war.

    Mein Team hat sehr gut gearbeitet, es kam nur positives Feedback (ich mag das jetzt nicht vergleichen - mein Bereich ist eben kein purer Zahlenbereich, sondern ein Bereich, bei dem es darum geht, zu motivieren. Und das habe ich hingekriegt.).
    Na, dann hast du aber vielleicht einfach die falschen Schlüsse gezogen - "unfreundlich = wird erfolgreich vom Headhunter vermittelt". Möglicherweise war die Kollegin bei den Bewerbungen proaktiver, hat sich in mehr Portale eingetragen, ... (was auch immer).

    Dann versteh ich eigentlich nicht, warum du "weniger nett" sein willst, wenn wir die Episode mit der Kollegin mal beiseite lassen - warum meinst du, dass deine "Nettigkeit" dich daran hindert, beruflich voran zu kommen? Müsstest du dich nicht eher fragen, warum die Kollegin trotz (und eben nicht wegen) ihrer menschlichen Defizite erfolgreich ist? Vielleicht liegt der Schlüssel ja woanders.

  5. Inaktiver User

    AW: "Bringt" es etwas, "nett" zu seinen Mitmenschen zu sein?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann versteh ich eigentlich nicht, warum du "weniger nett" sein willst, wenn wir die Episode mit der Kollegin mal beiseite lassen - warum meinst du, dass deine "Nettigkeit" dich daran hindert, beruflich voran zu kommen? Müsstest du dich nicht eher fragen, warum die Kollegin trotz (und eben nicht wegen) ihrer menschlichen Defizite erfolgreich ist? Vielleicht liegt der Schlüssel ja woanders.
    Nach ihren Aussagen wurde SIE angesprochen.

    Ja, woran liegt es? Das frage ich mich dann schon.

  6. Inaktiver User

    AW: "Bringt" es etwas, "nett" zu seinen Mitmenschen zu sein?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Mal großzügig sein, in ein Gespärch holen, jemandem vorstellen -- also, einen Gefallen tun, der ihnen nützt, auch wenn sie nichts im Gegenzug tun können, außer sich bei dir zu bedanken. Und dann gucken, ob sie das tun.

    Was zurückkommt, muß ja nicht immer 1:1 sein. Wenn's das wäre, könnte man ja gleich in Donuts bezahlen.

    Und wenn nichts zurückommt, würde ich nicht *fordern*, das was zurückkommt -- das widerspricht der Ökonomie von Gefallen -- sondern nächstes mal einfach ganz freundlich zu beschäftigt sein, um noch mal einen Gefallen zu tun.

    Wenn es dagegen um Projektgelder geht: Lernen durch beobachten. Dramatisieren. Erklären, warum die eigene Projektgruppe essentiell für das Wohlergehen der Firma ist. Mit gefaßter Miene jammern und Teufel an die Wand mahlen. Mehr verlangen als man braucht. Sagen, was man alles tun könnte, wenn man die Resourcen bekäme.

    Und dann feilschen wie ein Teppichhändler. Schließlich geht es ja nicht um dich! Es geht ums Firmenwohl! (Naja, tatsächlich geht's um deine Mitarbeiter....)
    - Ich habe dieses Wochenende etwas mehr Ruhe, deswegen erst jetzt.

    Also Nettigkeit in homöopathischen Dosen? Schauen, ob es das Gegenüber auch erwidert und nett ist?

  7. Inaktiver User

    AW: "Bringt" es etwas, "nett" zu seinen Mitmenschen zu sein?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nach ihren Aussagen wurde SIE angesprochen.

    Ja, woran liegt es? Das frage ich mich dann schon.
    Meine Headhunter-Kontakte kamen überwiegend über die einschlägigen Portale oder über Empfehlungen von Bekannten. Bist du denn in besagten Portalen registriert? Falls nein, könnte das des Rätsels Lösung sein. Hast du mal in deinem Bekanntenkreis herumgefragt, ob jemand gerade Bewerbungen über Headhunter laufen hat, und ob bedagter Headhunter viellei ht an deinem Lebenslauf intetessiert wäre?

  8. Inaktiver User

    AW: "Bringt" es etwas, "nett" zu seinen Mitmenschen zu sein?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    weißt du, die meisten Menschen, auch bestimmt oft du gehen den Weg des geringsten Widerstands.

    Und daraus resultiert, dass den Netten eben oft oder meist eher was zugeschustert wird als den "Schwierigen".
    Deine Werte teile ich schon.

    Meist macht man halt seine Arbeit.
    Da sollte man sich nix vormachen.

    Alle Selbständigen die ich kenne haben sich nie wegen der Kohle selbständig gemacht.
    Der Grund ist immer dass sie nicht mehr Opfer irgendeines Klimas sind.

    Selten nehmen einem Führungskräfte Kritik nicht übel.
    Und der Grund Karriere zu machen fußt auch meist darin, dann eben selber die Verantwortung zu haben und die Richtung zu bestimmen - und die Lorbeeren.

    Es gibt so diese start up Unternehmen in denen wirklich kreativ gearbeitet wird.
    Die haben aber ein eigenes Aufgabengebiet.

    Die immer-fröhliche Teamerin bin ich nicht.
    Gott sei dank.

    Ich bin übrigens nicht von vornherein wurschtig, aber reserviert - und gegebenenfalls schwierig.
    Klingt doof lebt sich aber besser.

    PS: und wenn ich nett bin dann auch nicht weil es was bringt

    Den WEg des geringsten Widerstandes - den Schuh kann ich mir zB nicht anziehen, Ich setze mich oft in die Nesseln - mit mir kann man diskutieren, auch streiten. Und trotzdem finden mich viele Leute "nett" - weil ich nicht ausfallend werde und (meist gelingt mir das) sachlich bleibe. ZUschustern würde mir so schnell niemand was. Man kann auch lernen, nett und sozial kompatibel "nein" zu sagen.

    Wir sind selbstständig. Warum? Nicht wegen der Leute (wir haben 1000 Chefs, nämlich alle unsere Kunden, die nicht immer einfach sind, dazu das Fianzamt,e ct). Auch bei uns ist das Kima längst nicht immer prima - selbstständig sein hat auch ganz schöne Nachteile. Die Belegschaft kann sich mal streiten, man muss aufpassen, dass es keine Rivalitäten gibt ect.

    Kritik nehmen Führungskräfte übel, wenn sie "übel", wenn sie"übel" rüberkommt - nämlich unsachlich, einem von anderen zugetragen wird, völlig unsinnig und unüberlegt geäussert wird, ect..
    Führungskraft zu sein, heißt auch - verantwortlich zu sein, Kritik für die Fehler des Teams ertragen zu können, einstecken zu können, immer wieder aufzustehen und weiterzumachen. Selbstständige Chefs brauchen eine Menge Resilienz, dazu viel Menschenkenntnis, Kreativität, Mut auch, Durchsetzungskraft...die Bereitschaft zu Überstunden...und auch dazu, mal ein Jahr eine Nullrunde zu fahren... Ein guter Chef weiß, wie wichtig seine Leute sind und wird sie entsprechend behandeln und fördern.

    Niemand erwartet einen immer-fröhlichen Teamplayer...mir sind die reservierten, vorsichtigen, nachdenklichen Teamplayer mindestens genauso wichtig wie die lauten, lebhaften...

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    AW: "Bringt" es etwas, "nett" zu seinen Mitmenschen zu sein?

    Ich finde im Grunde den Begriff "nett" nicht passend für den Arbeitskontext. Es geht nicht um "Nettigkeit" seinen "Mitmenschen" gegenüber, sondern um angemessene Verhaltensweisen am Arbeitsplatz.

    Sugarnova, es wäre wahrscheinlich lohnenswert, genauer zu formulieren und genauer hinzugucken, was Du meinst.

  10. Inaktiver User

    AW: "Bringt" es etwas, "nett" zu seinen Mitmenschen zu sein?

    "Nett" im Sinne von

    - Umgangsformen: "Bitte", "Danke". Nein, das ist - leider - nicht selbstverständlich.

    - respektvoll, auch und gerade gegenüber Arbeitskräften, denen man weisungsbefugt ist

    - nicht "verschlossen" - dass Informationen auch geteilt bzw. weitergeleitet werden (und nicht unter dem Deckel gehalten werden, damit der andere mal gepflegt gegen die Wand fährt)

    - nicht "verschlossen" auch im Sinne von: Vorschläge erstmal "sacken" zu lassen, und nicht vorschnell ablehnen

    - seinen eigenen - vermeintlichen - Vorteil nicht über das Gesamt-Projektziel stellen.

    Ich habe letztens einen Artikel über "weichgespülte" Chefs bzw. Führungsstile gelesen - nein, das möchte ich auch nicht. Jemand, der kontinuierlich Konflikten aus dem Weg geht oder sie glattbügelt, nein, das ist nicht, was ich meine.
    Geändert von Inaktiver User (18.12.2013 um 07:00 Uhr)

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