Schenk ihm das Buch "Der Fremde in uns" von Arno Gruen. Teilaspekte sehr (!) kurz zusammengefaßt in: Das Böse und der Fremde in uns
Ich hake solche geistig Versprengten mittlerweile unter "mobilem Schadcode" ab und sie und die von ihnen beeinflussten Netzwerke als mit allen opportunen, also ggf. auch aktiven Mitteln zu Isolierende.
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08.12.2013, 12:41
AW: die entthronte gräfin - kriegsfolgen am beispiel einer familientyrannin.
Va', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia
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08.12.2013, 12:55
AW: die entthronte gräfin - kriegsfolgen am beispiel einer familientyrannin.
das beschäftigt mich so sehr.
mein damaliger beruf verlangt eine idealistische grundeinstellung, wir leben für die verwirklichung von gerechtigkeit, und dann erfährt man, dass die engsten mitstreiter über lange zeit das böse untersützten, das böse kreierten. ihre dualistische sicht verpflanzte satan nach aussen, in menschen anderer religion, anderen aussehens oder minderer herkunft, während sie selbst das böse perfektionierten.
ich komme mir um meine ideale betrogen vor.
meine bohrendste frage im inneren ist, wie es sein kann, dass die alle an ihren lügen nicht platzten, rein physikalisch sozusagen.
wie grossen druck muss man aufbauen, um dem druck des gewissens nach ehrlichkeit und wahrheit entgegnen zu können?
mushunt half mir mit ihrer erkenntnis, der menschentyp habe kein gewissen.
irgendwie dämmert mir auch, ich bin im verhältnis zu anderen gar nicht wirklich geschädigt, sondern trage den triumph des überlebens dieser systeme.
in letzter zeit kamen mir wieder informationen aus der vergangenheit des einen oder anderen ihrer beschützer unter, die heldensagen bröckeln, seit ein historiker die liste der fanatiker aus der zeit des dritten reiches fand. so mancher ortsheiliger stammt gar nicht aus der seit jahrhunderten engagiert gewesen sein wollenden christenfamilie, vielmehr scheinen die vorfahren aller miteinander auf listen der ehemalig besonders begeisterten auf.
es scheint sich alles zu wiederholen, weil man nie richtete, weil unrecht sogar noch mit besitzvermehrung belohnt wurde.
die nachkommen verachten zwar zum jetzigen wind passend das damalige regime, doch sie leben die erlernten erfolgreichen methoden weiter, kommt mir vor.Geändert von legrain (08.12.2013 um 13:03 Uhr)
lg
legrain
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08.12.2013, 13:00
AW: die entthronte gräfin - kriegsfolgen am beispiel einer familientyrannin.
Du wirst mit hineingezogen genauso wie bei der Paketlieferung. Kannst Du das tragen? Wirst Du nicht zur Eskalation missbraucht? Was ist mit Dir?
Du kannst als Zeuge aussagen, dann stellst Du Dich juristisch und moralisch auf seine Seite. Findest Du es aber sinnvoll, dass er vor Gericht zieht? Hat er Aussicht auf einen juristischen und persönlichen Gewinn?
Wenn Du daran Zweifel hast, dann würde ich das nicht unterstützen an Deiner Stelle.
Ich finde die Idee dem Sohn eher menschlich und persönlich zur Seite zu stehen von Letstalk sehr gut.Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
"Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama
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08.12.2013, 13:16Inaktiver User
AW: die entthronte gräfin - kriegsfolgen am beispiel einer familientyrannin.
Wer sagt mir, dass hier nicht gerade durch diesen Strang Verleumdung und Rufmord und an einem anderen Menschen betrieben wird?
Über jemanden, der keine Ahnung hat, was hier im Internet gerade passiert?
Das ist mir alles hier mehr als grenzwertig
Imho
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08.12.2013, 13:19
AW: die entthronte gräfin - kriegsfolgen am beispiel einer familientyrannin.
Geändert von legrain (08.12.2013 um 13:23 Uhr)
lg
legrain
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08.12.2013, 13:21Inaktiver User
AW: die entthronte gräfin - kriegsfolgen am beispiel einer familientyrannin.
Das kann hier niemand überprüfen. Scheint mir nicht so.
Nun ja, ich geh' dann lieber ...
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08.12.2013, 13:25Inaktiver User
AW: die entthronte gräfin - kriegsfolgen am beispiel einer familientyrannin.
Wenn es eine ganze Gruppe ist, dann haben die es natürlich leichter. Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe stärkt den Mitgliedern den Rücken. Wahrscheinlich kreieren sie sich ihre Version des Geschehenen und durch ständige Wiederholungen ihrer Version der Geschichte, wird sie von Mal zu Mal wahrer, bis sie zuletzt selbst daran glauben.
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08.12.2013, 13:27
AW: die entthronte gräfin - kriegsfolgen am beispiel einer familientyrannin.
deine einwände sind gut, weil lebensecht.
denn wenn ich für wahrheit als zeuge ginge, würde ich doch genau solchen verdächtigungen gegenüberstehen.
viele würden denken, man wolle verleumden. und das muss man erst mal aushalten, kann man es nicht, tritt man besser schweigend zurück und lässt alles wie es ist.Geändert von legrain (08.12.2013 um 13:45 Uhr)
lg
legrain
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08.12.2013, 13:30Inaktiver User
AW: die entthronte gräfin - kriegsfolgen am beispiel einer familientyrannin.
Also nach meinem Empfinden, urteilt nicht der Zeuge, sondern das Gericht. Der Zeuge sagt nur aus, was er erlebt bzw. gesehen hat. Ein Urteil fällt dann das Gericht, nachdem es nach Möglichkeit alle Fakten zusammen getragen hat. Wenn sich immer alle Zeugen drücken würden, käme doch nie ein vernünftiges Urteil zustande
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08.12.2013, 13:34Inaktiver User
AW: die entthronte gräfin - kriegsfolgen am beispiel einer familientyrannin.
Zu Verleumdungen gehören immer die, die sie verbreiten - und die, die ihnen Glauben schenken. Wie alt ist denn der jüngste Sohn? Ein Kind muss man schützen. Ein Erwachsener muss lernen, sich selbst zu schützen - manchmal auch vor der eigenen Mutter. Da kann es durchaus helfen, ihm klar zu machen, dass die Mutter schon früher so gehandelt hat.
Vor Gericht wird all das wenig Bestand haben. Eine alte Frau, die gehässig Tratsch verbreitet? Das fällt nicht unter das öffentliche Interesse. Und letztlich wünscht ihr euch ja nicht, dass sie fünf Tagessätze Strafe zahlen muss, sondern dass eine höhere Macht kommt und sie für böse erklärt, oder?
Kannst du nicht selbst diese höhere Macht sein? Du kannst doch einfach dir, ihr, dem Sohn, Gott und der Welt sagen: "Du hast schon so oft gelogen, ich glaub dir kein Wort."


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