Das scheinen ja einige eine lange Zeit alles mitgemacht zu haben.
Die Eigentümer des Zimmers zum Beispiel.
Die Eltern des Jungen.
Und jetzt alles auf "die Alte" schieben...hm, ich weiß nicht...
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07.12.2013, 20:41
AW: die entthronte gräfin - kriegsfolgen am beispiel einer familientyrannin.
The original Karla
est. 2006











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07.12.2013, 20:47
AW: die entthronte gräfin - kriegsfolgen am beispiel einer familientyrannin.
sehr guter einwand, da denke ich gleich.
ist eigentlich sie.Die Eigentümer des Zimmers zum Beispiel.
wurden verleumdet und ausgebootet. in der pubertät kann man, wenn man geschickt ist, einen jungen leicht der familie entfremden, überhaupt als verwandte und fachfrau.Die Eltern des Jungen.
genau darin sehe ich die gefahr, wenn ich als zeuge dabeiwäre. die früheren allianzen könnten wieder greifen.Und jetzt alles auf "die Alte" schieben...hm, ich weiß nicht...lg
legrain
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07.12.2013, 20:48Inaktiver User
AW: die entthronte gräfin - kriegsfolgen am beispiel einer familientyrannin.
Ich habe die ganz Story nicht so ganz verstanden, aber welche Rolle hast denn du in diesem Spiel inne ? Inwiefern bist du betroffen/involviert ? Von welcher der beteiligten Personen bist du unmittelbar eine Angehörige ?
Was soll es bringen, nach Jahrzehnten irgendwelche miesen Taten aufzudecken zu wollen mit mehr als fragwürdigen Zeugen (die jahrelang profitiert haben und deshalb teil des Systems waren) ? Das freut nur Horden von Anwälten. Die werden nämlich in jedem Fall profitieren. Ich unterstelle mal, der Dame wird nichts passieren, denn ihre Anwälte sind möglicherweise deutlich besser..... Will sagen: wem soll so ein Spektakel etwas bringen außer Frustration und kaputten Nerven ?
Meine Mutter ist nicht von Adel, aber hat eine Schwester, die sich seit frühester Jugend vergleichbare Aktionen geleistet hat wie deine "Gräfin". Verleumdungen und Prozesse inclusive. Meine Mutter hat mit der Zeit einfach den Kontakt zu ihrer kompletten Familie abgebrochen. Anders kommst du meiner Meinung nach solchen Leuten nicht bei. Zur eigenen Seelenhygiene wohlgemerkt.
Gruß, ElliGeändert von Inaktiver User (07.12.2013 um 20:54 Uhr)
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07.12.2013, 20:53
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07.12.2013, 20:53Inaktiver User
AW: die entthronte gräfin - kriegsfolgen am beispiel einer familientyrannin.
Heißt das, sie verbreitet Unwahrheiten und Verleumdungen?
Dann hat sie heftig einen an der Marmel...., an der wand noch die seit jahrzehnten beim ausmalen extra ausgesparten blutspritzer, in ihren augen war das aus denkmalpflege-gründen geboten.
Der Denkmalpfleger ist da sehr schnell mit dem Putzschwämmchen dabei, um so etwas aus dem geschützten Denkmal zu entfernen.
Sie ist sadistisch, sie hat ihre Söhne missbraucht, ihre Umgebung manipuliert und wahrscheinlich noch mehr Unheil angerichtet.
Und das alles wurde gedeckt, weil man auf ihr Erbe scharf war?
Ich fürchte, jetzt ist es zu spät. Jetzt ist sie nicht mehr zurechnungsfähig. Wahrscheinlich an die 90 Jahre alt und vogelfrei.
Warum versucht man sie so spät zur Verantwortung zu ziehen?
Das frage ich mich auch immer, wenn ich von Kriegsverbrechern lese, die man jetzt irgendwo aufstöbert und dann noch zu Rechenschaft ziehen möchte. Warum?
Nicht, dass sie es nicht verdient hätten, aber sie haben doch ihr Leben gelebt. Was kann ihnen noch passieren, außer am Ende des Lebens noch ein bisschen Aufmerksamkeit von der Öffentlichkeit.
Und vielleicht sogar noch viel Mitleid.
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07.12.2013, 20:55Inaktiver User
AW: die entthronte gräfin - kriegsfolgen am beispiel einer familientyrannin.
Wie gesagt, ich bin vermutlich nicht objektiv genug, um hier mitzuschreiben ( und lasse es deshalb auch nach diesem Beitrag) , ich erlebe nur bei uns, wie sehr sich der Schmerz solcher Verletzungen potenziert, wenn die Täterin nicht mehr erreichbar ist und damit die Hoffnung auf Rehabilitation schwindet.
Thema Erbe: " Der König ist tot. Es lebe der König." heißt es bei Lieschen Windsor und könnte das nicht auch hier zutreffen ?
Wenn das Erbe traditionsgemäß dennoch an die Söhne geht, müßte es doch im Interesse der nun nicht geerbt Habenden liegen, sich mit dem neuen König gutzustellen, oder ?
Ich hab' hier grad ein Dejavu nach dem anderen.
Bei uns waren es keine Blutspritzer an den Wänden, sondern die Überreste der Kleidung, die meine Mutter trug, als sie im Kindesalter schwer verunglückte und nur mit Mühe und nach einigen Jahren Krankenhaus überlebte.
Meine Großmutter hatte diese Stofffetzen aufgehoben und alle paar Wochen erschien sie mit den Dingern in der Hand im Wohnzimmer ( sehr gerne auch, wenn Besuch da war) und weinte bitterlich.
Meine Mutter mußte sich dann immer bei ihr entschuldigen, weil sie als Tochter ihrer Mutter so viele schlaflose Nächte nach dem Unfall bereitet hatte und weil sie durch die Narben so entstellt war, daß es meiner armen, bedauernswerten Großmutter nie vergönnt war, stolz auf eine schöne Tochter zu sein.
(Wohlgemerkt: Meine Mutter kam zu Schaden, weil meine Großmutter ihre Aufsichtspflicht ihrer kleinen Tochter gegenüber nicht wahr nahm !)
Dieses Theater zog sich über fast 5 Jahrzehnte hin und endete erst beim Tod meiner Großmutter vor ein paar Jahren.
Liebe Legrain, vielleicht hilft wenigstens das Wissen, daß Ihr nicht alleine mit solchen Absurditäten seid....
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07.12.2013, 20:59Inaktiver User
AW: die entthronte gräfin - kriegsfolgen am beispiel einer familientyrannin.
Willst du dir so eine Schlammschlacht wirklich geben ? Ich denke, es gibt noch genügend Leute, die vor Gericht für die Dame sprechen. Leute, die etliche Missetaten nur als Missverständnis bzw. Lügen von Seiten der Zeugen darstellen, die sich plötzlich (nach Jahren und Jahrzehnten) nur deshalb so negativ äussern, da sie beim Erbe nicht zum Zuge kommen? Oder so ähnlich.
Was soll denn bei einem Gerichtsprozess ganz konkret "rausspringen" ?
Gruß, Elli
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07.12.2013, 21:01
AW: die entthronte gräfin - kriegsfolgen am beispiel einer familientyrannin.
Es klingt ganz, ganz böse.
Aber strafrechtlich relevant... das kann doch kein Mensch mehr nachweisen. Ganz abgesehen von Verjährungsfristen.
Heutzutage wissen also "alle", dass sie böse ist und man vorsichtig sein muss bei jedem Wort.
Gut.
Danach kann man sich richten. Danach muss man sich richten.
Kontaktabbruch nach Klärungsbrief, z.B.
Weil Gespräch ja keinen Sinn haben. Auch ich kenne solche Leute. Dann wird der Raum verlassen, das Thema gewechselt, verbal um sich geschlagen...you name it.
Ich denke, es ist der grundfalsche Weg, hier nach einer juristischen Wiedergutmachung zu rufen.
Dabei wird nichts großartiges herauskommen.
Und vor allem würde ich mich nie auf andere verlassen, die jetzt noch sagen "Klar sage ich das aus, aber hallo!". Sobald mehr und mehr Kosten, Drohungen, oder sonstwas auf die Leute zukommen, umso eher wollen sie dann doch nicht mehr, womöglich.
Und dann steht der Kläger erst recht blöd da.
Und muss sich noch ärgern, dass er das nicht kommen sah.
Im seelischen kann es ja gar keine Wiedergutmachung geben.
Das müssen die Betreffenden für sich alleine lösen.
Der Mensch hat immer das Bestreben nach Gerechtigkeit.
Aber was ich als allererstes in meinem Jurastudium begriffen habe, war: Gerechtigkeit gibt es nicht.
Als Christin wird sie davon ausgehen müssen, dass die Gerechtigkeit sie vor dem Thron Gottes, ihrem Richter, ereilen wird.
Wenn sie wirklich Christin ist, ist die Angst davor fast Strafe genug.
Dieses ganze "dicke tun", das ist doch sowieso aufgesetzt.
Die Machtspiele dienen nur dazu, zu verdecken.
Insgesamt fällt mir dazu der Titel ein "Irre! Wir behandeln die Falschen" (Lünz)
Welcher sagt, man solle bloss nicht glauben, besonders bösartige Menschen seien zwangsläuftig irgendwie psychisch krank. Nein, es gäbe sie einfach. Einfach so - als "normale" Menschen.
Das Dilemma ist doch auch,
dass so viele ihr die Leiter gehalten haben.
Auch in meiner weiteren Familie gibt es schräge Unsäglichkeiten, Übergriffigkeiten, die bis heute andauerten, würde ich mich nicht to-tal entziehen. Merkwürdiger weise scheint die damalige Generation davon auszugehen, dass alles gut ist, sobald man einen "schwarzen Peter" gefunden hat. Weil das ent-schuldigt. Völlig gaga. Aber in weiten Kreisen beheimatet!!The original Karla
est. 2006











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07.12.2013, 21:02
AW: die entthronte gräfin - kriegsfolgen am beispiel einer familientyrannin.
Ich würde um die Geschichte einen riesigen Riesenbogen machen.
Was erhoffst du? Bist du hartgekocht genug, um es mit solchen Menschen/Themen aufzunehmen?

Ihr ward schneller und *unterschreib*
Gerechtigkeit gibt es nicht immer und manchmal schreibt man es besser mit Schaden ab und richtet den Blick nach vorn.
bblumeGeändert von Butterblume (07.12.2013 um 21:06 Uhr)
flying is the art of falling to the ground without touching
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07.12.2013, 21:03Inaktiver User


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