Hallo zusammen,
ich bin neu hier und hoffe, mein Beitrag passt hier überhaupt rein.. ich bräuchte wohl mal einen Rat von "Frau zu Frau" oder einfach von objektiven Menschen.. ich weiß auch nicht, ich bin zur Zeit ziemlich durch den Wind..
Es geht darum, dass meine beste Freundin (seit 8 Jahren) mir quasi die Freundschaft gekündigt hat.. es fing alles damit an, dass ich vor etwas über einem Jahr eine neue Beziehung begonnen habe, am Anfang hat sie mir noch zugeraten (was wohl auch damit zusammen hängt, dass ihr größtes Lebensziel Mann, Hochzeit und Kinder sind, sie kommt aus dem Osten und konnte nie verstehen, dass ich da lockerer eingestellt war und immer die Meinung vertreten habe, dass ich lieber alleine bin als gemeinsam einsam). Kurze Zeit vorher war ich ihre Trauzeugin, habe ein Jahr lang alle ihre Launen, Höhen und Tiefen mitgelebt, war stets da, um zu helfen bei den Vorbereitungen.
Danach war natürlich geplant, sofort schwanger zu werden, damit der Lebensplan auch endlich umgesetzt würde, mich hat sie schon vorher darüber informiert, dass sie nach der Hochzeit nicht mehr mit mir feiern würde, nichts trinken etc. (wir waren früher sehr viel zusammen weg, hatten den Spaß unseres Lebens). Leider wurde sie nicht sofort schwanger, also "erinnerte" sie sich wohl an unsere früheren Abende und wollte wieder mit mir ausgehen. Ich hatte inzwischen eine nebenberufliche weiterbildung begonnen und hatte wenig Zeit. Trotzdem, weil ich sie ja so gerne mag/mochte und weil es mir so leid tat, weil sie so traurig (und extrem zickig) war, habe ich mich also mit ihr verabredet.
Wir saßen bei mir, haben geredet, Sekt getrunken etc. Plötzlich fing sie an, meinen Freund (die Beziehung zu dem Zeitpunkt war wunderschön, an dem Abend haben wir zwischendurch getextet, was ich sonst nie gemacht habe an "unseren" Abenden, sie dagegen schon) schlecht zu machen, er würde garnicht zu mir passen, er wäre mir unterlegen und überhaupt habe mein Ex (der computersüchtig war und dem alles Elektronische stets wichtiger war) besser zu mir gepasst. Sie kam so ins Schwärmen von meinem Ex (zu dem ich allerdings sagen muss, dass er jahrelang im Stillen so was wie "mein Traummann" war, wir haben ihn oft beim Feiern getroffen, er ist ein ziemlicher hübscher, großer Mann, hat schon Wirkung auf Frauen), dass man hätte denken können, dass sie ihn selber toll fände (wobei sie etwas mit dem Bruder hatte und mein Ex null ihr Typ war). Sie steigerte sich richtig rein, sagte mein Freund sei so unmännlich, nciht wie IHR TOLLER Mann (der glaube ich einer der unmännlichsten Männer ist die ich kenne, ich kenne niemanden, der das anders sieht, ich denke, viele halten ihn für ein Weichei). Ich war irgendwie total durcheinander und zwischen "wenn meine beste Freundin das denkt" und Wut gefangen. Wir sind dann also noch in den Club, aber ich war nur halbherzig dabei, habe mit meinem Freund und einer anderen Freundin getextet. Der Abend dauerte dann nicht lange (was sie mir . Nach einiger Zeit, ein paar Wochen später, nachdem ich merkte, dass ich es ihr sehr verübelte, was sie gesagt hat, habe ich sie daraif angesprochen, bei mir, ich hatte sie zum Essen eingeladen. Das Ganze lief wie immer, sie weinte, ich erklärte ihr, wie ich mich fühle und habe ihr ("ich war so betrunken, ich weiß garnicht mehr was ich gesagt habe") "verziehen". Trotzdem war mein Vertrauen irgendwie angeknackst. Zu ihrer Verteidigung muss ich sagen, dass sie sich bei meinem Freund entschuldigt hat (wohl, weil sie ja wusste, dass ich ihm teilweise davon berichtet hatte, weil ich so durcheinander war).
Seit diesem Zeitpunkt hatte ich trotz allem immer das Gefühl, dass sie ihn nicht ausstehen kann. Solche Äußerungen nisten sich so tief in einem ein, dieses Gefühl ist wie Gift.
Einige Zeit später habe ich von einer anderen Freundin erfahren, dass sie, als die beiden zusammen einen Abend (natürlich mit Alkohol) verbracht haben, wieder über ihn hergezogen hat. Auch darauf habe ich sie angesprochen, sie sagte, nein, die Freundin hätte das im Suff falsch verstanden, sie habe nur erzählt, warum wir uns damals "gestritten" hatten. Ich wollte ihr glauben.
Vor etwa 1, 2 Monaten wurde sie nun schwanger. Ich war nicht die erste Freundin, die es erfuhr, sondern die "Freundin", die schon immer auf meinen Platz als beste Freundin (nicht die o.g.) scharf war. Denn diese war nun auch schwanger. Als sie es mir erzählte, blieb mir die Luft weg, ich habe einige Momente gebraucht, um den Sinn der Worte zu verstehen. Aber ich freute mich für sie, weil sie so traurig gewesen war.
Kurze Zeit später hatte ich Krach mit meinem Freund, ich bat sie um (ausdrücklich!) objektive Hilfe. Und, obwohl mir klar war, dass einige Punkte, die ich ihr erzählte, wirklich gegen eine Beziehung sprachen, nutzte sie wirklich wieder jedes Fitzelchen, um ihn schlecht zu machen. Sie warf ihm sogar vor, dass er mir von der gleichen Marke Schmuck geschenkt hatte, wie ihr Mann (sie musste ihm allerdings genauestens erklären, was sie haben wollte, mein Freund hatte das selber ausgesucht, er ist da sehr aufmerksam). Ich habe auch immer wieder betont, dass er und ich eigentlich sehr gut harmonieren, bloß halt die Problme da sind. Sie malte ihn mir quasi als Monster und Loser aus und betonte wieder meinen Ex und ihren Supermann. Am Ende des Gesprächs kam ein Anruf von ihrer Familie, es gab einen schlimmen Krankheitsfall in der Familie. Sie weinte und natürlich war mein Thema durch (was ok war in dem Moment).
Die nächsten Treffen mit egal wem habe ich abgesagt, weil ich nachdenken musste. Mir ist irgendwie klar geworden, dass sie mir jeden (sie hat 3 miterlebt) meiner Partner schlecht geredet hat (selbst den Ex, den sie nun so lobte, was aber daran lag, dass sie ihren Mann u. a. mit dessen Bruder mehrfach betrogen hatte und Angst hatte, es käme durch meine Beziehung raus) hatte. Es ist so, dass es mir, während unserer gesamten Freundschaft immer "schlechter" ging als ihr, ich war "schlechter gestellt", hatte Probleme in der Vergangenheit, keinen guten Kontakt zur Familie, keine "zukunftsträchtige" Partnerschaft, zeitweise unklares Jobverhältnis und chronisch krank.
Ich habe inzwischen irgendwie das Gefühl, dass sie es nicht ertragen konnte, dass es einmal besser lief bei mir als bei ihr. Dass sie nicht schwanger wurde und ich gerade auf dem Weg zur Beförderung, glücklich (bis auf die letzte Zeit) in der Beziehung. Sie ist jemand, der die Kontrolle hat, haben muss. Ihr Mann macht, was sie will, sie gibt es auch selber zu, dass er ohne sie nicht da wäre, wo er ist (ich betone stets, dass ich einen mündigen Mann bevorzuge). Ihren Antrag hat sie quasi selbst inszeniert, sie hat ihn quasi instruiert, wann und in welchem Rahmen er es machen soll (wobei er sie vermutlich schon wirklich liebt). Dass sie meinen Ex zu hofiert, führe ich inzwischen darauf zurück, dass ihr Mann nicht ihre "große" Liebe ist (sie liebt ihn sicher trotzdem sehr). Der Mann, mit dem sie in unsere Stadt kam, hat sie später schlecht behandelt und verlassen, als er Karriere machte. Fast fühle ich mich wie ein Kind, durch dass die Eltern ihren "Lebenstraum" evrwirklichen wollen. Dabei werde ich nicht müde, zu betonen, dass mein Ex für mich definitiv Geschichte ist. Sie ist stets von einer in die nächste Beziehung, meiner Meinung nach kann sie nicht alleine sein, wirft mir aber stets "keinen Familiensinn" bzw. "Beziehungsunfähigkeit" (nicht ganz so deutlich!) vor.
Im Nachhinein denke ich auch, dass man selber, wenn man Eigenschaften hat, sie auch bei anderen zu sehen denkt: sie ist extremst eifersüchtig bei ihrem Mann (er würde nie etwas machen), dabei hat sie jeden ihrer Partner betrogen, auch ihn. Und sie hat mir jetzt erst im Nachhinein von Problemen zwischen ihr und ihrem Mann erzählt, vielleicht weil sie dachte, dass ich ihn (wie sie es tun würde?) ihr auszureden versuchen würde? Nach außen wirkst sie immer perfekt, perfekt organisiert und lustig, fröhlich, nett. Dabei weiß ich keinen Partner ihrer Freundinnen, über den sie nicht hergezogen hat. Ihren Mann (er ist durch seine familie sehr von sich überzeugt) dagegen stellt sie (und er!!) immer als Supermann da. Jede will ihn, jeder Mann (auch alle meine natürlich!!!) wollen sein, wie er.
Und nun meine Frage: Bilde ich mir das ein, oder hat sie ihr Glück auf den Unglück anderer aufgebaut? Denn nun, nachdem ich ihr eine Mail geschrieben habe, in der ich ihr erkläre, wie sehr mich ihre Worte verletzt haben (nicht unfair formuliert) und wie sehr sie damit meine Welt ins Wanken gebracht hat, hat sie zunächst gegschriebn, sie würde sie nach einem Besuch ihrer Familie (der Krankheitsfall) bei mir melden, doch auf meine Nachfrage nun, nachdem dann nur eine heitere Gemeinscahftsmail kam (als sie wieder da war), ob ich noch eine Antwort bekommen würde, schrieb sie sie könne sich "gerade" nicht um unsere freundschaft bemühen, es ginge ihr selber schlecht. Von eienr gemeinsamen Freundin habe ich allerdings gehört, sie wäre sehr gut drauf, viel unterwegs. Ich werde das Gefühl nicht los, dass sie sich nun schämt und ich ihr nun lästig bin, ihre "Unglückszeit" ist ja nun vorbei und da störe ich mich meinen verletzten Gefühlen. Außerdem müsste sie sich dann ja auch der Realität den wahren Gefühlen für ihren Mann oder ihr Leben stellen. Eine neue beste Freundin hat sie ja auch bereits, da fällt sie weich (die hat sie früher zwar oft hängengelassen, während ich immer für sie da war und sie hat über die Freundin viel gelästert, aber das kann man ja auch ignorieren).
Erst war ich traurig, verzweifelt, aber allmählich frage ich mich, ob ich so eine "Freundschaft" überhaupt haben will.. Sollte man als beste Freundin nicht hinter den Entscheidungen der anderen stehen und vor allem ihr Glück gönnen? Ich kann nur sagen, ich hätte gegen ihren Mann auch einiges zu sagen gehabt, vielleicht hätte ich so auch eine "Trennung" provozieren können, als beste Freundin hat man diese Macht ja...
Danke fürs Lesen und ich wäre wirklich unendlich dankbar, wenn ihr mir einfach eure Einschätzung der Lage mitteilt.. ich bin ziemlich am Schwimmen zur Zeit.. irre ich mich? war sie vielleicht immer schon so? hat sie sich geändert, wie wir alle uns ändern?
Antworten
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05.12.2013, 11:43
getäuscht in bester Freundin?
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05.12.2013, 12:03
AW: getäuscht in bester Freundin?
Ich verstehe nicht, was das eine mit dem anderen zu tun haben soll. Es ist ein Vorurteil. Nicht mehr und nicht weniger.
Meine Einschätzung? DAS ist keine Freundschaft. Das sind Eifersüchteleien, neidisches Umschleichen und ein Lauern auf den Misserfolg des anderen. Such' Dir eine andere, eine richtige beste Freundin!
Alles Gute
MillowitschBe like a duck. Remain calm on the surface but paddle like hell underneath.
Michael Caine
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05.12.2013, 14:03
AW: getäuscht in bester Freundin?
Hallo Millowitsch,
ich danke dir für deine ehrliche Meinung. Allerdings möchte ich kurz etwas richtig stellen: das mit dem Osten kommt von ihr, ich habe mich - wenn ich ehrlich bin - bevor ich sie kannte, nie großartig mit dem Ost/West-Thema auseinandergesetzt. Sie hatte immer Schwierigkeiten, ihren Platz zwischen den Meinungen aus ihrer Heimat (auch von der Familie) und den "neuen" in ihrer neuen Heimat zu finden. Was ich absolut verstehen kann, aber im Nachhinein denke ich, dass der Betrug an ihrem Mann vielleicht auch diese Schwierigkeiten, all dem gerecht zu werden, wiederspiegelt.
Darf ich dich noch fragen, ob du deine Worte nur auf sie oder auch auf mich beziehst.. es klingt vielleicht komisch, aber ich bin mir über meine eigene Position in der Geschichte gerade nicht sicher, aber das ist wohl mein Dauerzustand zur Zeit... zur Zeit stimmt es in keinem Bereich meines Lebens..
Liebe Grüße,
W30
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05.12.2013, 14:15
AW: getäuscht in bester Freundin?
Ich finde -bei aller Enttäuschung- auch Deine Art, über sie, die Du immerhin Deine beste Freundin nennst, zu schreiben, wenig schmeichelhaft. Ich meine das ganz ausserhalb von Schuldzuweisungen. Ganz ähnlich wie in einer Paarbeziehung könnte man vielleicht einfach sagen "Ihr passt nicht zusammen/ tut Euch nicht gut".
Be like a duck. Remain calm on the surface but paddle like hell underneath.
Michael Caine
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05.12.2013, 14:57
AW: getäuscht in bester Freundin?
ich bin ein wenig überrascht, dass das so rüberkommt, aber wahrscheinlich hast du recht. das liegt aber wohl daran, dass ich mich ihr, seit fast einem Jahr, seit sie das erste Mal versucht hat, mir meine Beziehung grundlos schlecht zu reden, nicht mehr (bis auf wenige Ausnahmen) wirklich nah gefühlt habe.. manchmal (ja, das ist wohl wie in Paarbeziehungen), da mekrt man wohl erst später, dass man sich voneinander entfernt hat.. wir hatten ingesamt weniger Zeit für einander.. allerdings kann ich dir versichern, dass sie in den letzten Jahren mein wichtigster Bezugspunkt war, dass ich sie geliebt habe und wenn man unsere umwelt fragt, so können sie sich wohl die eine nicht ohne die andere vorstellen.. ich bin nur so.. ernüchtert... ich versuche das Ganze rational zu erklären, zu verstehen..
verrätst du mir ob du m/w bist bzw. dein Alter?
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05.12.2013, 15:02
AW: getäuscht in bester Freundin?
Ich bin eine Frau und wenn die Zahl in Deinem Nick für Dein Alter steht, dann lieg' ich nur ganz knapp drüber.
Andere Frage: was schätzt Du an ihr?Be like a duck. Remain calm on the surface but paddle like hell underneath.
Michael Caine
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05.12.2013, 15:11
AW: getäuscht in bester Freundin?
ja, ich bin 30 :)
ich schätze, dass sie (wenn sie eben nicht gerade schlecht drauf ist), so fröhlich ist, so offen, so herzlich ist und dass sie immer für mich da war. dass wir so schöne Zeiten hatten, dass sie sich sehr um unsere Freundschaft bekümmert hat und dass wir unzertrennlich waren. dass sie so süß ist und so lieb und wir genau gleich dachten, so viele insider hatten, die sätze des anderen beendeten. ..und das ist eben auch der Grund, warum es so weh tut, dass sie es nicht schafft, mir mein Glück zu gönnen, weil es ihr gerade nicht gut geht. Ich hatte auch schon schlimme Zeiten, in denen ich mich mal zurückgezogen habe, aber ich habe nicht versucht, ihr Leben oder ihre Liebe schlecht zu machen, um mich besser zu fühlen. Dass sie mich jetzt anlügt und sich meinen ehrlichen Worten nicth stellt, scih mit mir auseinandersetzt, das ist schrecklich für mich und lässt mich an allem zweifeln.. da klinge ich wohl.. ja, nicht schmeichelhaft..
aber es ist ja auch schon garnicht mehr meine entscheidung, sie hat sie ja längst getroffen..
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05.12.2013, 15:34
AW: getäuscht in bester Freundin?
Hallo W30,
alles im Leben hat seine Zeit! Es gibt Freundschaften, die halten wirklich ein Leben lang, aber andere eben nicht.
Wenn du spürst, dass dir diese Freundschaft nicht gut tut, dann gib sie auf; es gibt neue Begegnungen...immer wieder.
Millowitsch muss ich vollkommen Recht geben. Diese angebliche "Freundschaft" tut dir nicht gut! Also triff deine Entscheidung...egal wie, aber zu deinen Gunsten!
Grüße von Roro
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05.12.2013, 16:01
AW: getäuscht in bester Freundin?
Hallo Roro,
danke..
nein, im Moment tut mir die Freundschaft nicht gut, im Moment seit etwa einem Jahr..
ich dachte, das hier hält für immer, aber ich merke auch, dass ein "Kampf" das Ganze eher in einem Krieg enden lassen wird.. ich kann niemanden zwingen, sich mit mir auseinander zu setzen und mit mir befreundet zu sein.. man kann niemanden zwingen, zu sich selber ehrlich zu sein.. ich will halt einfach irgendwie wissen, ob es ok ist, dass ich ihr ihr Verhalten so übel nehme, manchmal merkt man ja garnicht, ob man selber übertreibt und das meine ich jetzt mal losgelöst davon, ob mir ihr Verhalten gut tut. Ich bin grade sehr unsicher, weil so viel auf mich einprasselt und ich einen füchterlich ausgeprägten Gerechtigkeitssinn habe..
wie sieht es bei dir aus, hast du eine beste Freundin, von der du denkst, sie könnte ewig da sein? Und kann man wirklich in einer Freundschaft aufgehen, sich richtig öffnen, wenn man damit rechnen kann/muss, dass sie nicht ewig dauert? Wobei das wahrscheinlich die Beschreibung einer Paarbeziehung ist oder?
Liebe Grüße :)
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10.12.2013, 10:47
AW: getäuscht in bester Freundin?
Ich finde, das gilt für Paarbeziehungen und enge Freundschaften gleichermaßen, denn beide sind sehr enge vertrauensvolle Beziehungen. Und sie sind beide endlich. Jede Beziehung ist endlich. Von Anfang an. Das heißt ja nicht, dass sie auf Gedeih und Verderb enden muss, aber die Möglichkeit besteht immer. Deshalb geht man ein Risiko ein, wenn man sich öffnet. Wenn man sich aber nicht öffnet, hat man das Verfallsdatum der Beziehung eigentlich schon selbst festgelegt.
Ich spreche hier nicht von losen Bekanntschaften und kurzen Freundschaften. Man muss sich nicht jedem gegenüber offenbaren, aber das war hier ja auch nicht Deine Frage.Be like a duck. Remain calm on the surface but paddle like hell underneath.
Michael Caine


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