Slipperman, ich gebe auf. Statt an Dir zu arbeiten so dass Du ein besseres Verhaeltnis zu Dir selbst und zu Deiner Umwelt findest bleibst Du starr fixiert auf die Pianistin wie Don Quiotte und seine Muehlen.
Sie ist nicht die Loesung Deines Problems, Du bist es. Und wenn Du das nicht einsehen willst, dann schreibe ihr, treffe Dich mit ihr, lass' bloss keine Peinlichkeiten aus. Und, lass' Dir eben weiter Koerbe geben weil Du nicht richtig in Deiner Umgebung lebst, sondern in einer grossen Kugel, die Dich von Deiner Umwelt abschirmt. Eine Kugel in der Du nur ueber Dich nachdenkst und keine Spur der Empathie hast. Ich finde so, wie Du jetzt mit der Pianistin umgeht, tut sie mir leid. Ich haette das Gefuehl einen Stalker zu haben.
Und ja, loese weiter die Programmierfehler der ganzen Abteilung ohne dafuer befoerdert zu werden, singe im Chor und zieh' mit Deinem Freund durch die Gegend. Aendern wird sich nichts. Aber, ich verabschiede mich jetzt mal.
Antworten
Ergebnis 171 bis 180 von 1243
Thema: Total am Boden
-
27.12.2013, 05:37
AW: Total am Boden
-
27.12.2013, 10:47
AW: Total am Boden
@annakathrin
Du magst in Vielem Recht haben, aber das sind Dinge, die langfristig relevant sind, nicht kurzfristig. Kurzfristig geht es erstmal darum, irgendwie mit den Gefühlen für die Pianistin klar zu kommen.
-
27.12.2013, 13:51
AW: Total am Boden
Geht es Dir überhaupt um die Gefühle der Pianistin?
Sie hat bemerkt, dass Du was von ihr willst. Sie wollte und will offensichtlich nichts von Dir, sie hat einen neuen Freund.
Du schreibst ihr Deine Gefühle mit dem Anspruch, sie soll darauf antworten, sich mit der Antwort Zeit lassen, sich damit beschäftigen. Ich hätte da ehrlich gesagt überhaupt keine Lust drauf. Ich fände es übergriffig formuliert, nach dem Motto, denk da bloß gut darüber nach, bloß keine Antwort, die mal so schnell, schnell kommt.
Auch wenn Du das sicher nicht so formuliert hast, der Anspruch steht aber dahinter.
Und nicht genug, dann soll auch noch ein Gespräch folgen. Mir wäre das viel zu viel, zu viel.
Di kreiselst um Dich, wie annakathrin schrieb. Du lädst mit Wucht Deine Gefühle auf ihr ab. Sie soll Stellung beziehen, damit Du besser klar kommst. Ob sie das überhaupt interessiert, ist egal.
Andererseits ahnst Du jetzt bereits, egal, was sie sagt, wirst Du sowieso Deine Hoffnung nicht verlieren.
Warum soll sie merken, dass Du offen und ehrlich bist. Bisher warst Du das doch auch nicht. Warum jetzt?
-
27.12.2013, 14:13
AW: Total am Boden
Die Gefühle mir gegenüber oder die Gefühle wie es ihr bei dem Thema geht? Natürlich ist beides relevant. Ich hatte ihr auch geschrieben, dass ich mir nicht sicher bin, ob es richtig ist, sie in der jetzigen Situation mit einzubeziehen.
Natürlich steht der Anspruch dahinter. Und natürlich ist es etwas das ich ihr in gewisser Weise aufdrücke, wofür sie aber nichts kann. Das ist mir alles klar. Mir ist auch klar, dass es vielleicht auch ein klein wenig egoistisch ist, ist aber manchmal vielleicht auch nötig. Für gewöhnlich bin ich es viel zu wenig.
Ich habe es weniger fordernd formuliert.
Hab nur geschrieben, dass ein Gespräch vielleicht nicht das Verkehrteste wäre.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was da irgendwie zu viel sein soll. Jemand hat Gefühle für einen, ihm geht es schlecht und er würde gerne drüber reden. Das ist etwas absolut normales, für mich auch etwas, das man eigentlich erwarten kann.
Sie soll es merken weil ich möchte, dass klar ist, dass ich mich nicht in ein gewisses Licht rücken will. Drum will ich ihr eben auch sagen, wovor ich Angst habe, womit ich Probleme habe, etc.
-
27.12.2013, 14:13Inaktiver User
AW: Total am Boden
Hallo Slipperman, ich habe nicht alle 18 Seiten hier durchgelesen, und ich denke, im Tenor wurde das, was ich nun noch einmal hervorbringe, schon gesagt. Trotzdem und just in case, zitiere ich das, was mir bei deinem Eingangsposting auffiel, denn ich denke, hier liegt die Krux der Heilung deines Selbstwertgefühles und des Entdeckens der Liebe zu dir selbst. Was übrigens ein paar Schritte bedeuten wird.
Wäre ich deine Therapeutin, bekämst du als erste Hausgabe verordnet zu lernen, dir selbst etwas zu gönnen. Damit auch 'loslassen' zu üben. Geld ist Materie, wiegt uns in angeblicher Sicherheit, ist am Ende des Tages aber so unwichtig wie sonst etwas. An was du dich erinnern wirst, sind die schönen Momente.
Schaff' dir - vorerst für dich selbst - diese schönen Momente. Lerne, dich selbst glücklich zu machen. Dich selbst gut zu finden, sympathisch und damit dich selbst lieben zu lernen. Dann können es auch andere tun.
Eine kleine praktische Übung dazu, gib' anderen und gib' immer doppelt soviel, wie du eigentlich möchtest oder denkst, dass es richtig ist.
Gönne dir Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung. Die Spiegel, die du dort finden wirst, sind unersetzbar und die Wertschätzung, die damit einher gehen wird, ebenso.
Zukunft ist morgen. Morgen können die Würfel schon ganz anders fallen.
Lebe jetzt, beginne damit. Du bist in einer Art Starre ;-), in Warteposition auf die 'erlösende' Liebe. Die dein inneres Kind mit Recht sucht. Doch Erfüller dafür können Partner nicht sein. Sonst stimmte die Augenhöhe nicht. Das heißt, selbst wenn sie (die Liebe) nun von außen käme, wäre sie nur vorübergehend, denn auf Dauer sicherlich nicht erfüllend, weil die Angst vor dem Verlust, das eigenen Manko im Selbstwert dagegenstehen.
Stelle dich deiner Angst, deinen Ängsten und den ganzen damit einhergehenden Gefühle und lerne gleichzeitig, dich zu verschenken. Dann wird's gut.
Lieben Gruß, JulifrauGeändert von Inaktiver User (27.12.2013 um 14:17 Uhr)
-
27.12.2013, 14:18Inaktiver User
AW: Total am Boden
Und schalte deinen Verstand aus, der ja ohnehin alles besser weiß
. Das sind die Nachteile akademischer Ausbildungen
.
-
27.12.2013, 14:26
AW: Total am Boden
Mit akademischer Ausbildung hat das nicht wirklich etwas zutun.

Ich war wahrscheinlich schon als Kind jemand, der sehr viel nachgegrübelt hat und sehr stark auf Logik bedacht war.
Zum Thema sich nichts gönnen: Ich habe auch schon als Kind mal 2 Jahre lang mein Taschengeld gespart. Das ganze nichtmal, weil ich mir davon dann etwas bestimmtes kaufen wollte, sondern einfach nur weil ich ich es toll fand, dass der Haufen Münzen immer größer wurde.
Da ist sicher viel Wahres dran. Einzig den Punkt, dass eine Liebe auf dauer nicht erfüllend wäre kann ich so nicht annehmen.
-
27.12.2013, 16:11
AW: Total am Boden
Hallo Slipperman,
ich kann mich den Vorschreiberinnen nur anschließen: Du verlangst viel, sehr viel von der Pianistin. Sie wusste oder ahnte anscheinend von Deinen Gefühlen, hat sie aber offenbar zu keinem Zeitpunkt erwidert. Soviel steht ja schon mal ziemlich fest. Nun schreibst Du ihr trotzdem noch, erwartest eine - wohl durchdachte - Anwort und noch ein Gespräch hinterher. Mich würde das auch massiv überfordern, ich würde ganz sicher freundlich aber klar abblocken. Sie ist Dir keine Rechenschaft über ihre Gefühle schuldig und auch nicht dazu da, Dein Gefühlschaos mit Dir aufzuarbeiten.
Und auch wenn Du sonst überhaupt nicht egoistisch bist, ist das kein Grund, es jetzt dafür umso mehr zu sein. Mich würde das an ihrer Stelle total abschrecken und mich auch dahin tendieren lassen, den Kontakt zu Dir künftig nur noch auf das Nötigste zu beschränken, was vermutlich nicht das von Dir erhoffte Resultat wäre.
Sorry, aber mir fehlt da mittlerweile auch jeder Verständnis.
Gruß,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
-
27.12.2013, 17:44Inaktiver User
AW: Total am Boden
Ich sagte ja, du weißt alles besser ;-). Menschsein ist allerdings nicht durch Algorithmen zu erklären. Doch in bestimmten Situationen ist Logik sicherlich sehr hilfreich.
Und dann ... was wurde aus dem Haufen? Provokant gesagt: ein ziemlich einsames Hobby und Vergnügen, oder? Ich erinnere an meine Übungen, öffne dein Herz und hau' Knete raus. Das wird dir gut tun. Auch wenn es erst einmal sehr schmerzt, und vor allem ungewohnt ist. Und eben auch Ängste schürt. Denn Materie scheint für dich etwas Verlässliches darzustellen. Ein Strohhalm sozusagen. Spüre diesem Gedanken nach.Zum Thema sich nichts gönnen: Ich habe auch schon als Kind mal 2 Jahre lang mein Taschengeld gespart. Das ganze nichtmal, weil ich mir davon dann etwas bestimmtes kaufen wollte, sondern einfach nur weil ich ich es toll fand, dass der Haufen Münzen immer größer wurde.
Eine Liebe, wie du sie dir wünschst, ist nicht selbstlos. Sie soll etwas kompensieren. Nämlich deine eigene nicht vorhandene Liebe zu dir selbst. Dein mangelndes Vertrauen in's Leben und deine Ängste. Das hält keine Liebe aus. Wenn sich zwei mit diesen Verwundungen treffen, dann versuchen sie sich zu heilen. Doch werden scheitern.Da ist sicher viel Wahres dran. Einzig den Punkt, dass eine Liebe auf dauer nicht erfüllend wäre kann ich so nicht annehmen.
Der Schlüssel liegt in dir. Liebe ist das einzige, was wächst, wenn wir es teilen. Fang' an zu teilen. Schenk' Liebe. Es muss ja nicht gleich die Herzensdame sein. Sondern tue Gutes und sprich' laut mit dir selbst darüber. Fang' an, dich selbst gerne zu haben, du hast es verdient. Höre auf dich zu geißeln und komplizierten Dingen hinzugeben.
Julifrau
-
27.12.2013, 17:58
AW: Total am Boden
Häh? Was für ein gewisses Licht denn? Ganz ehrlich: ein Mann mit dem ich nicht wirklich gut befreundet bin, von dem ich mitbekomme, das er was von mir will und ich eben nichts für ihn empfinde, wenn der dann noch ankommt und mir seine Ängste und Probleme mitteilt - das ist wirklich zu viel. Maximal könnte ich mir in so einer Konstellation vorstellen, dass er mir eben sagt, ich finde Dich toll, hätte mir mehr vorstellen können. Wenn der aber mit einer Wucht von Brief, Gespräch, Ängsten und Problemen kommt
. Und Du eben jetzt bereits weißt, egal, was sie sagt, Du hängst immer noch an ihr, weißt nicht, wohin das führt. Uiuiuiu.
Deine Erklärungen, warum Du ist wie Du bist, ist ja gut, dass Du weißt woher es kommt. Es hindert Dich aber prinzipiell nicht daran, Dich nun anders zu verhalten, wenn Du das willst.
Du wirkst so, als ob Du nichts ändern willst. Du wirst an der Pianistin hängen bleiben, weiterhin Dein Geld sparen für eine Familie.
Du willst Dich besser fühlen, willst aber nichts ändern. Das wird nicht funktionieren.


Zitieren

