Slipperman, Du willst einfach nicht loslassen. Du bist wie jemand, der eine Wunde hat und den Schorf immer wieder abkratzt. Du willst etwas, das nicht moeglich ist - die Pianisting will nicht Deine Freundin sein. Ob jetzt ihre mail an Dich "zu schroff" war oder nicht, hey, sie hat ja nicht die Polizei benachrichtigt und Dich wegen Stalking angezeigt sondern nur gesagt, "Es geht nicht, ich will mich und bitte lass' mich in Ruhe."
Ok, ich haette es vielleicht etwas netter gesagt aber sie schuldet Dir nichts. Garnicht. Egal was Du fuer Gefuehle fuer jemanden hast. Wenn sie nicht erwiedert werden schuldet Dir diese Person nichts. Dass Du das nicht verstehst ist ein so grundlegende Missverstaendnis (ein unlogischer Denkfehler), dass Dir da niemand helfen kann ausser einem guten Therapeuten.
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Thema: Total am Boden
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23.03.2014, 20:34
AW: Total am Boden
Geändert von annakathrin (23.03.2014 um 21:20 Uhr)
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23.03.2014, 23:16
AW: Total am Boden
Slip, das ist dein persönlicher Holzweg:
Es gibt keinen gemeinsamen guten Umgang.
Es gibt deinen Umgang und es gibt ihren.
Beide führen nicht zum selben Punkt. Du möchtest, dass sie weiterhin Anteil an deinem Leben nimmt und weiss, wie es um deine Psyche und Herz steht .... und möchtest so ganz und gar nicht wahrhaben, dass du ihr egaler und egaler wirst.see you on be friends online!
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23.03.2014, 23:21
AW: Total am Boden
Freunde dich lieber mal mit dem Gedanken an, dass sie das so als freundlicher Mensch vor Äonen zur Chorleiterin gesagt hat, dass sie aber null Ambition hat, sich mit dir auseinanderzusetzen, einfach darum, weil sie keine Lust dazu hat. Trotzdem kann sie ein netter Mensch sein. Aber sie hat ihr Leben. Ihren Mann. Ihre Probleme. Ihre Interessen. Und du kommst nicht darin vor, nimm das mal hin, schluck das, verdau das und dann auf in den Frühling.
see you on be friends online!
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24.03.2014, 08:11Inaktiver User
AW: Total am Boden
lies mal, was du da schreibst:
du bist offenbar nicht in der lage, auf andere menschen einzugehen.
deine gefühle scheinen sich unabhängig davon zu entwickeln, welche reaktionen du bekommst.
das ist erstens eine schlechte basis für alle möglichen beziehungen.
zweitens erklärt es m.e., warum du keine beziehung hast - dieses "konzept" lässt sich ja nur fahren, wenn man große distanz zum anderen wahrt.
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24.03.2014, 11:43
AW: Total am Boden
Ja, das ist sicherlich in einem gewissen Maß so. Aber das ändert sich ja nur, wenn ich mich auch wirklich mit jemandem auseinandersetzen kann. Für mich fühlt es sich halt so an, dass mir vermehrt nur Ablehnung entgegengebracht wird, jetzt nichtmal nur auf die Pianistin bezogen. Ich sag jetzt nicht, dass es tatsächlich so ist, aber es fühlt sich halt so an. Wie soll ich mich da dann anders verhalten oder anders denken? In dem Punkt hat mir das Gespräch mit der Chorleiterin übrigens auch etwas gebracht, weil ich da halt auch mal etwas Feedback zu meiner Wirkung bekommen habe. Aber das ist natürlich erstmal nur ein kleiner Schritt.
Und es kommt halt dazu, dass ich mit Konfliktsituationen garnicht umgehen kann und mir das echt ein Graus ist. Ich will eigentlich immer, dass es einfach "gut" ist und wenn sich das nicht herstellen lässt, ist das ein echtes Problem für mich. Es fällt mir da sehr schwer, das dann einfach so zu belassen. Das war bei der Reaktion der Pianistin ja ähnlich. Das ganze war für mich im Grunde nur dadurch zu entschärfen, indem ich eigentlich alles auf mich genommen habe, was sicherlich mehr war, als für mein Empfinden richtig war.
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24.03.2014, 12:10Inaktiver User
AW: Total am Boden
ich denke, das kannst du erst dann, wenn du lernst, auf andere menschen einzugehen.
fang da an, wo du jetzt stehst und nimm das, was du bekommst:
... das bedeutet also, die ablehnung zu akzeptieren.Für mich fühlt es sich halt so an, dass mir vermehrt nur Ablehnung entgegengebracht wird, jetzt nichtmal nur auf die Pianistin bezogen. Ich sag jetzt nicht, dass es tatsächlich so ist, aber es fühlt sich halt so an. Wie soll ich mich da dann anders verhalten oder anders denken?
was soll denn das sein, das "gute"?Und es kommt halt dazu, dass ich mit Konfliktsituationen garnicht umgehen kann und mir das echt ein Graus ist. Ich will eigentlich immer, dass es einfach "gut" ist und wenn sich das nicht herstellen lässt, ist das ein echtes Problem für mich. Es fällt mir da sehr schwer, das dann einfach so zu belassen. Das war bei der Reaktion der Pianistin ja ähnlich. Das ganze war für mich im Grunde nur dadurch zu entschärfen, indem ich eigentlich alles auf mich genommen habe, was sicherlich mehr war, als für mein Empfinden richtig war.
übereinstimmung?
dann hättest du das verliebtheitsfass nicht öffnen dürfen.
es war deine verliebtheit, also ist es auch deine sache, es auf dich zu nehmen.
da gibt es nichts zu tun für die pianistin.
aber ich glaube, ich kann mich nicht verständlich machen.
ich denke, du solltest dich darüber mit einem psychologisch geschulten menschen unterhalten.
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24.03.2014, 14:17
AW: Total am Boden
Was bedeutet denn "sich wirklich mit jemandem auseinandersetzen"?
Indem Du anderen Menschen ihre Sicht der Dinge zugestehst, z.B. ich habe keinen weiteren Klärungsbedarf. Es ist ja nicht so, dass ihr ein Paar wart und sie hat per SMS Schluß gemacht, ihr trefft euch jede Woche auf der Chorprobe und da steht was zwischen euch.
Deine Wirkung auf die Chorleiterin, die nicht an Dir als Partner interessiert ist, konntest Du so erfahren, Deine Wirkung allgemein sicher nicht.
Für die Pianistin ist es bereits gut, wenn es für Dich nicht gut ist, ist das Deine Sache, nicht ihre.
Was hast Du den auf Dich genommen? Für die Schärfe hast Du doch selbst gesorgt!
Slipperman, Du bist seit dem wieder raufholen Deines Threads drei oder viermal darauf angesprochen worden, Dein Problem über den Strang hinaus mit professioneller Hilfe zu besprechen, was meinst Du dazu?
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28.03.2014, 00:00
AW: Total am Boden
Sorry, war die ganze Woche Abends nicht zuhause und bin auch erst vorhin heimgekommen. Drum Antworte ich erst jetzt.
Dass sich nicht nur alles in meinem Kopf abspielt, sondern auch im gegenseitigen Austausch.
Nach ihrer Antwort hatte ich ihr geschrieben, dass ich es akzeptiere, dass die Mail vielleicht zu viel war und habe mich auch entschuldigt.
Das hat sicher nicht zu 100% meiner Ansicht entsprochen, aber nur so ging es sinnvoll für mich.
"Schärfe" war meiner Meinung nach übrigens nie in der Sache. Das ist für mich etwas ganz anderes.
Ich hab mich wahrscheinlich auch genauso oft schon dazu geäußert.
Mir ist natürlich klar, dass es sicherlich nicht verkehrt wäre. Es wäre insbesondere auch früher wohl gut gewesen. Vor 10 Jahren hatte ich durchaus mehrere Phasen, die ziemlich übel waren, auch schlimmer als jetzt. Da gab es durchaus auch Selbstmordgedanken, wenn auch nicht irgendwie akut. So ist es jetzt zum Glück nicht.
Ich hab an der Sache zwei Probleme:
Erstens ist es extrem schwierig für mich, sowas jemandem zu erzählen und mich generell zu offenbaren. Das ging mit der Chorleiterin so eben und selbst das war im Vergleich zu einem Therapeuten sicherlich nur oberflächlich. Dazu kommt die therapeutische Situation, das ist nochmal ein anderes Kaliber. Da sag ich auch ehrlich, sowas wäre echt Horror für mich.
Zweitens kann ich momentan glaube ich nur schwer Dinge von Außen wirklich annehmen. Ich hab einfach das Gefühl, dass ich nur echt was ändern oder verbessern kann, wenn das von mir kommt.
Mir ging es diese Woche übrigens relativ gut. Auch heute wo ich Chor hatte war ok. Vielleicht geht es ja nun etwas aufwärts. Was mich ein klein wenig beschäftigt, das kenn ich auch von früher:
Wenn es für mich so wirkt, als ob Gefühle weniger werden, dann kann ich mich da durchaus auch dranklammern. Im Grunde bin ich da sehr zwiegespalten, einerseits gibt es natürlich Erleichterung, wenn man vielleicht immer ein klein wenig mehr von jemandem los kommt, andererseits fühlt sich alles nur eben auch leerer an. Quasi entweder viel Emotion, wenn auch negative, oder einfach nichts. Früher hab ich mich da durchaus auch mehrfach hin und her bewegt, auch vor vielleicht einem Monat gab es ja einen Rückschlag. Jetzt fühl ich mich wieder ein Stückchen weiter weg.
Kennt das jemand? Also dass man sich mit einem Rückgang von Gefühlen auch irgendwie unwohl fühlen kann, obwohl es einem ja eigentlich besser geht? Wenn ja, wie damit umgehen?
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28.03.2014, 04:42
AW: Total am Boden
Slipperman, Du bist unglaublich verkopft und das ist eigentlich ganz gut fuer einen Therapeuten. Viele koennen ihre Gefuehl nicht richtig ausdruecken. Damit hast Du keine Schwierigkeiten.
Und wenn Du denkst, die Loesung muss aus Dir selbst komme, also, wie ist das denn die letzten 15 Jahre so gelaufen, mit der Loesung, die aus Dir kommt? Hmmmmm?
Wie lange willst Du denn noch warten, bis die Loesung aus Dir kommt? Nochmal 15 Jahre? Du bist jetzt in einem Alter, wo der "Markt" an unverheirateten Frauen noch ziemlich gross ist. Aber in 15 Jahren vielleicht nicht mehr. Also, lieber jetzt eine Therapie machen damit Du nicht mit 45 dasteht und - die Loesung ist immer noch nicht da!
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28.03.2014, 06:30
AW: Total am Boden
Wenn Schärfe Deiner Meinung nach übrigens nie in der Sache drin war, warum schreibst Du dann etwas von entschärfen?
"entschärfen" waren Deine Worte
, es ist ja wohl Schärfe in etwas, wenn es entschärft werden muss.
Ich hatte geschrieben, seit du den Thread wieder raufgeholt hast. Da bist Du nicht drauf eingegangen. Wenn Du das irgendwo in den letzten tausend Seiten davor geschrieben hast, das kann sein.


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