@slipperman,
in Zukunft...leicht gesagt...laße doch mehr Leichtigkeit drin...
in Deinen Mails und beim Kennenlernen.
Ich hab immer das Gefühl, Du willst was erzwingen,
und bist beleidigt, wenn es nicht nach Deinen Wünschen läuft.
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Thema: Total am Boden
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13.02.2014, 21:34
AW: Total am Boden
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13.02.2014, 21:40
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13.02.2014, 22:20
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13.02.2014, 22:31
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14.02.2014, 02:47
AW: Total am Boden
Slipperman, Du bist schon ein ganz netter junger Mann. Es fehlt Dir nur ein bischen Erfahrung. Mein Tip: uebe doch erst mal etwas. Flirte mit angeketteten Hunden, lache kleine Kinder an und freu' Dich ueber jedes Mal, wenn ein Laecheln (oder ein Schwanzwedeln) zurueck kommt. Dann rede mal nett mit den Leuten hinter der Theke, wenn Du etwas kaufst. Such' Dir ein Lieblingscafe aus wo man Dich kennt.
Je mehr Du positives feedback bekommst, desto einfacher ist denn auch, eine Frau anzulaecheln. Wenn sie zuruecklaechelt, dann kannst Du immer fragen: "Kennen wir uns? Ich habe Sie irgentwo schon mal gesehen."
Unorginell aber bombensicher denn dann kann man anfangen, sich kennenzulernen. Hat sie Dich bei einem Auftritt gesehen? An der Uni? Beim Sport? Und man erfaehrt auch viel ueber die andere Person. Sie sagt entweder "Beim Elternabend?" oder "Haha, vielleicht bei Parship.de?"
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19.03.2014, 13:20
AW: Total am Boden
Ich will den Thread nochmal hochholen.
Mir geht es aktuell leider alles andere als gut. Nachdem die Wogen ja nun etwas geglättet waren sind meine Gefühle für die Pianistin wohl wieder mehr im Fokus und das bekommt mir momentan garnicht. Zusätzlich sind gewisse "Tiefs" in die ich recht schnell gerate recht belastend. Das kann irgendeine Situation sein, ein Lied, eine Szene in einem Film, was mich dann total runterzieht und wo ich dann leider länger brauche, um da rauszukommen als reinzugeraten. Neulich bin ich nachts mal aufgewacht und hätte nur noch Heulen können, keine Ahnung ob ich irgendwas geträumt hatte, mir ging's da nur noch mies.
Ich weiß aktuell einfach nicht, wie sich bei mir da irgendwas bewegen soll. Ich hatte mich immer etwas durchgehangelt und Hoffnungen an gewisse Dinge gesetzt, z.B. an das Treffen mit der Chorleiterin. Momentan gibt es sowas aber nicht. Ich kann mir nicht sagen, in zwei Wochen machst du dies und das, vielleicht bringt dir das was.
Ich habe in letzter Zeit auch bewusst gelegentlich den Chor ausfallen lassen, wenn ich gemerkt habe, das ist mir in der aktuellen Stimmungslage zu viel. In nächster Zeit gibt es ein kleines Projekt mit ausgewählten Sängern, da ist die Pianistin auch dabei und da es im kleinen Rahmen ist, wird das problematischer für mich. Ich habe der Chorleiterin auch gesagt, dass ich zwar zur ersten Probe kommen werden, aber u.U. auch mal die Reißleine ziehen muss. Hat sie zum Glück vollstes Verständnis dafür.
Gerne hätte ich halt irgendwie ein anderes Verhältnis zur Pianistin, damit sowas nicht so schwierig ist. Das liegt sicher in erster Linie an mir, ich hab momentan echt ein Problem mit ihr. Ich weiß auch nicht, wie sich das ändern soll, ohne sich da irgendwie gemeinsam aufeinander zuzubewegen, damit es nicht mehr so komisch ist. Ich hab momentan halt echt irgendwie die Befürchtung, dass es irgendwann darauf hinausläuft, den Kontakt komplett abzubrechen, weil es einfach nicht mehr geht. Und das wäre in mehrfach Hinsicht nicht gut für mich, ich hätte halt wieder etwas nicht gepackt und wäre stattdessen "weggelaufen", ich würde etwas verlieren, was mir durchaus Spass macht und ich würde auch Kontakt zur Chorleiterin verlieren. Inwieweit ich den ohne dass es vielleicht auch da komisch werden würde aufrechterhalten könnte, keine Ahnung.
Zweiter Punkt:
Ich hab mich auch etwas mit mir auseinandergesetzt und einiges gelesen. Dabei bin ich über das Thema selbstunsicher-vermeindende Persönlichkeitsstörung gestolpert. Da finde ich mich durchaus wieder, vielleicht nicht zu 100%, aber insbesondere der Punkt "Beschreibung" beim Wiki-Artikel ist gut zutreffend. Hat speziell damit vielleicht jemand Erfahrungen?
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19.03.2014, 16:48
AW: Total am Boden
Slipperman, hast Du das Gefühl, dass Dir jetzt ein Thread helfen kann? Wäre es nicht besser nach therapeutischer Hilfe zu suchen?

Mein Eindruck: Ich denke Du bist zu viel alleine mit Deinen Gedanken und Gefühlen.
Mein Rat: allgemein mehr unter Leute zu gehen, Freundschaften knüpfen. Das wird Dir aber vermutlich nicht wirklich helfen auf die Ursache zu stoßen, warum Du Dich so schlecht fühlst und zunehmend verzweifelst wirkst. Daher wäre jetzt vielleicht therapeutische Hilfe notwendig für Dich.
Was meinst Du?
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19.03.2014, 16:53Inaktiver User
AW: Total am Boden
Hallo slipperman,
hab deinen Thread immer mal verfolgt, ohne jetzt jedes Detail zu kennen, sieh es mir also nach ;)
Tut mir Leid, dass du quasi einen 'Rückfall' hattest. Was genau macht es denn für dich so schwierig? Ist irgendetwas vorgefallen, was über die Vorfälle rund um Weihnachten hinausgeht?
Du sagst es ja schon selbst, dass es dein Problem ist, also solltest du wohl auch dran arbeiten.
Klar, mal die Probe ausfallen lassen ist ja kein Problem, aber letztendlich schadest du dir ja nur selber, wenn du dieses vermeidende Verhalten auf Dauer durchziehst (zB, indem du dein Hobby schleifen lässt).
à propos Vermeiden: nun, ich gebe zu, mein Wissen darüber ist absolut laienhaft. Das Problem an der selbstunsicher (ängstlich)-vermeidenden PS ist doch aber meist, dass man es sich selbst nicht eingesteht bzw. eben sowieso Angst hätte, etwas dagegen zu tun. Inwiefern wärst du denn bereit, das Thema anzupacken?
Bei meinem ..."Freund" vermute ich diese PS nämlich auch, jedoch zeigt er nicht im geringsten Bereitschaft, auch nur irgendwas dagegen zu tun. Er igelt sich immer mehr ein und verliert sich in seinen Gedanken von Zurückweisung etc., auch meine Nähe (also echte Nähe) stößt er meist ab.
Aber klar, sicherlich gibt es da auch graduelle Unterschiede ;)
Andrerseits: vielleicht steigerst du dich in die Pianistinnen-Sache auch rein, um dich vor Verletzungen zu schützen. Also vor Verletzungen von jemanden, den du richtig an dich ranlässt?
Wie gesagt, nur Küchenpsychologie...
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20.03.2014, 06:39
AW: Total am Boden
Ich arbeite beruflich auch mit persönlichkeits"gestörten" Patienten.
Ich habe ja nun als Mod. deinen Strang mitverfolgt. Es kann gut sein, daß es für dich hilfreich sein würde, die Fragen "wer bin in meinem Leben, mit mir selbst, mit anderen Menschen, wie gehe ich mit Beziehungen um? Wie verstehe ich mich selbst, wie verstehe ich andere Menschen?" mit einem erfahrenen Psychotherapeuten anzusehen. Nicht,um deine Erfahrungen zu pathologisieren, sondern um mögliche Zusammenhänge und Muster besser sehen zu können und aus diesem Verständnis andere Möglichkeiten zu entwickeln.
Zu der Frage "Persönlichkeitsstörung": Gerade bei diesen Diagnosen ist es wesentlich, sie aus einem klinischen Gespräch heraus zu diagnostizieren, das wirklich die inneren Kernbereiche beleuchtet. Die diagnostischen Kriterien sind wertlos, wenn sie in Form einer "Checkliste" abgehakt werden. Wenn du dich in einer Beschreubung wiedererkennst, dann mag sie auf dich (teilweise) zutreffen, wichtig wäre hier aber eine umfassende Untersuchung zusammen mit einem erfahrenen Fachmenschen.
Dazu sei gesagt, daß wir alle eine Persönlichkeit haben, die eben mehr oder weniger akzentuiert und polarisiert ist. Alle haben wir unsere empfindlichen und uns leichter stressenden Punkte/Areale, alle haben wir Strategien, damit umzugehen. Wenn das Leben, das wir damit führen, uns nicht mehr gemäß ist, wenn wir leiden (Depressive Verstimmung, Angst, zerstörte Beziehungen u.a.), dann sollten wir uns das näher ansehen. Und da sich PS für den Betroffenen selber meist "stimmig" anfühlen (ich-synton), brauchen wir ein "Außen", mit dem wir uns zusammen erkunden.that was the river - this is the sea
Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum
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21.03.2014, 17:25
AW: Total am Boden
Nein, vorgefallen ist nichts. Rückfall in dem Sinn ist es würde ich sagen auch nicht, die Gefühle waren ja nicht weg. Sie wurden halt nur von der für mich sehr unangenehmen Situation überlagert, das ist jetzt nicht mehr ganz so.
Mein Problem ist einerseits, dass mir vieles im Zusammenhang mit "ihr" bzw. was mich an sie erinnert einfach weh tut. Das hat sich in den letzten 3 Monaten im Grunde kein bisschen geändert bzw. tritt jetzt eben wieder etwas stärker hervor.
Und andererseits seh ich aktuell wie schon geschrieben einfach keinen Weg für mich. Ich sehe keine Schritte die ich gehen kann, Dinge, an die ich irgendeine Hoffnung knüpfen kann. Momentan ist es für mich im Grunde nur ein Abwarten und Schauen, wie es sich halt entwickelt.
Die aktuelle Situation zwischen uns ist für mich halt irgendwie auch belastend. Es ist einfach komisch und das kann's so auf Dauer finde ich nicht sein und da weiß ich auch nicht, wie ich das alleine ändern soll.
Mir geht es die letzten Tage eigentlich sogar relativ gut. Hab die Woche Urlaub, ein paar Sachen erledigt, mit meiner Oma einen Ausflug gemacht, weil ich die auch länger nicht gesehen habe und einiges an Sport gemacht. Aber ich merke, ich muss mich bei manchen Gedanken echt zwingen mich damit nicht weiter zu beschäftigen, weil ich weiß, das zieht mich total runter.
Und man sieht mir mittlerweile wohl auch einiges an. Zumindest meine Mutter sagt neulich was in der Richtung. Und auch das Thema Gewichtsverlust ist etwas, worauf ich mittlerweile von einigen angesprochen wurde. Ich hatte ja im Dezemer innhalb von 5-6 Tagen 3kg verloren, wo hier noch die Rede davon war, es wäre nur Flüssigkeit. Zumindest zurückgekommen ist davon nichts. Mittlerweile sind nochmal 3kg dazu gekommen. Die zweiten 3kg kann ich aber zumindest auf Sport schieben. Ich bin sicher nicht untergewichtig und mir kommt es auch durchaus gelegen, etwas abzunehmen. Aber es ist halt etwas komisch, wenn ich vorher genausoviel Sport mache und dabei nur seeehr langsam abgenommen habe. Selbst die zwei Wochen Sporturlaub mit jeden Tag 3km Schwimmen + Rennrad, Wandern oder Fitnesstudio haben mich im Grunde kein Gramm "gekostet". Und jetzt geht es relativ zügig und das auch noch im Winter.
Ja, aber wie gesagt, ich weiß aktuell nicht wirklich wie.
Mir ginge es garnicht mal so sehr um das Hobby. Ich hab noch andere Gelegenheiten zu singen. Wichtiger sind mir die Leute und wichtig ist mir auch, das ganze nicht wegen sowas abbrechen zu müssen.
Natürlich hab ich Probleme damit, etwas dagegen zu tun. Wie hier ja geschrieben habe ich mit noch niemand so intensiv über mich und meine Gefühle gesprochen wie mit der Chorleiterin. Sowas geht bei mir nicht einfach so. Sowas mit einem Therapeuten zu besprechen wäre für mich der blanke Horror. Entsprechend kann ich mir das momentan auch nicht wirklich vorstellen.
Vielleicht auch nochmal ein paar generelle Dinge dazu:
Bei mir sind Schwierigkeiten in sozialen Situationen eigentlich sehr unterschiedlich ausgeprägt. Ich spreche sehr ungern vor einer größeren Gruppe, selbst etwas abzulesen ist mir unangenehm. Singen dagegen ist überhaupt kein Problem. Komischerweise hab ich im beruflichen Umfeld was das betrifft deutlich weniger Probleme. Ich habe regelmäßig Sitzungen mit Vorstandsmitgliedern wo ich auch etwas vorstellen darf bzw. meinen Kopf für Zahlen hinhalten muss, und das geht mir mittlerweile fast schon am Allerwertesten vorbei. Das geht sogar soweit, dass ich die Vorbereitung dafür schleifen lasse, weil ich da keinerlei Druck verspüre.
Dagegen können Kleinigkeiten schwierig für mich sein, z.B. ein Abend in geselliger Runde und dann eine Frage, die mir u.U. zu weit geht. Wo ich dann das Gefühl habe, egal wie ich die beantworte, irgendwie blöd dazustehen.
Das glaube ich nicht. Kam hier ja auch schon gelegentlich auf, so nach dem Motto, eine Unerreichbare, damit man bloß nicht verletzt wird. Ich hab mir nie eine Unerreichbare gesucht, wenn ich früher irgendwelche Schwierigkeiten gesehen habe oder ein Freund im Spiel war, war das für mich sofort ein Grund, mich nicht mehr damit zu befassen. Da ist die Pianistin die erste, wo es nicht so ist. Bzw. wo das "Problem" Freund für mich wohl erst zu spät ersicherlich war, wo für mich gefühlsmäßig vielleicht schon zuviel in der Sache drin war.


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