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Thema: Total am Boden
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12.02.2014, 16:09
AW: Total am Boden
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12.02.2014, 20:53
AW: Total am Boden
Man darf nicht vergessen, warum Slipperman der Pianistin geschrieben hat. Er hat tierisch gelitten und ist bald daran kaputtgegangen. Es war schon richtig, dass er seine Gefühle geäußert hat. Und er hat in den letzten Wochen sicherlich eine Menge über sich und andere gelernt. Ich finde es gut, dass die Chorleiterin ihm gesagt hat, wie er auf andere wirkt, das ist etwas, dass hier im Forum nur gemutmaßt werden konnte, weil alles auf seinen eigenen Angaben beruhte. Sie kann das viel besser beurteilen.
Leider sind solche ehrlichen Schilderungen einem selbst gegenüber wie die Chorleiterin es nun gegenüber Slipperman gemacht hat, sehr selten. Slipperman, ich hoffe, du hast dich mal ganz herzlich dafür bedankt!Geändert von ylli (12.02.2014 um 21:03 Uhr)
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12.02.2014, 21:10
AW: Total am Boden
Slipperman, hast du eigentlich schon mal ein Buch über Körpersprache gelesen? Das ist sehr interessant. Solltest du mal tun, vielleicht verstehst du dann noch besser, was die Chorleiterin schon angesprochen hat.
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12.02.2014, 23:04
AW: Total am Boden
Sorry, ich hatte heute auf Arbeit den ganzen Tag über immer mal minutenweise geschrieben, dann am Abend war ich ausgeloggt und beim Abschicken alles wieder weg. Bin auch jetzt erst heimgekommen darum ganz kurz zum letzten:
Ja, natürlich hab ich mich bei der Chorleiterin bedankt, zum Abschied auch umarmt und nochmal danke gesagt und natürlich zum Essen eingeladen. Sie hat für mich uebrgens nochmal einen Termin abgesagt und wir mussten deshalb das Lokal um disponieren, weil der Termin durch Zufall im ursprünglichen Lokal gewesen wäre.
Wir haben uns auch etwas darüber unterhalten, was ich mir davon erhoffte, weil sie ja auch der Meinung ist, dass mir eigentlich alles selber klar ist und sie mir gasrnicht wirklich einen Rat geben kann. Ich hab ihr dann eben auch gesagt, dass es mir schon viel gibt, mal darüber zu reden, dass ich das mit noch niemandem zu dem Thema gemacht habe und dass es mir bei ihr sehr leicht fällt. Nicht nur weil wie sie es ausdrückte, das Kind sowieso schon in den Brunnen gefallen war (= sie wusste eh, worum es geht), sondern weil sie als Person da für mich sehr vertrauenswürdig ist.
Rest dann morgen...
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12.02.2014, 23:50
AW: Total am Boden
Doch, das war so. Das hat die Chorleiterin auch gesagt. Du willst es nur nicht sehen, weil du dir das einfach nicht vorstellen kannst, dass so ein feinfühliger sensibler Kerl wie du Frauen in die Enge treiben kann, nerven kann, bedrücken kann. Haben dir hier einige erklärt. Aus Frauensicht. Lässt du nicht gelten.
see you on be friends online!
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13.02.2014, 03:59
AW: Total am Boden
Jedenfalls war es nett von der Chorleiterin, so offen mit Dir zu reden. Das bekommt man selten, nicht einmal von einem Therapeuten. Dass einem jemand ganz offen sagt, wie man so auf andere wirkt. Und das sicher auf eine nette Art, weil sie Dich mag.
Ich habe erst gedacht, die ist ja garnicht auf ihre Kosten gekommen (die Chorleiterin) aber wer weiss, vielleicht ist der Chor ihre Familie und sie sorgt sich um ihre "Kuecken". Waere ja auch nett. Genauso wie manche Lehrer einen echten Anteil an dem Leben "ihrer" Kinder nehmen.
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13.02.2014, 10:09
AW: Total am Boden
Das finde ich jetzt auch nicht so wichtig. Wenn jemand sich mit mir trifft, explizit um über seine Probleme zu reden, dann hab ich auch kein Problem damit, wenn es an dem Abend mal gar nicht um mich geht. Nur wenn das zum Dauerzustand würde, wäre ich irgendwann genervt.
Und es war sicher ein ganz hilfreiches und sinnvolles Gespräch. Immerhin kennt die Chorleiterin beide, was wir hier alle nicht von uns sagen können.
Und wenn slipperman jetzt nicht nur gehört hat, was er hören wollte, sondern auch offen für kritische Untertöne ist, dann glaube ich, dass er daraus auch was mitnehmen kann. Und das ist ja die Hauptsache.
Gruß,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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13.02.2014, 17:59
AW: Total am Boden
Ja, ist wohl so. Ich war halt der Meinung, solange man sich erklärt, verständlich macht, warum jetzt, warum so heftig usw., so dass der andere die Beweggründe nachvollziehen kann, dann wäre vieles ok.
Ich kann es vielleicht zumindest ein klein wenig anhand der Wirkung ihrer Reaktion nachempfinden:
Für mich wäre da ja auch sehr wichtig gewesen, eine Erklärung zu bekommen. Es hat mich total getroffen, dass dazu sonst nichts kam und ich es deshalb auch nicht wirklich nachvollziehen konnte.
Jetzt im Nachhinein muss ich sagen, dass ich nicht wirklich weiß, wie das Ganze auch mit mehr Erklärung gewirkt hätte. Natürlich hab ich es damals so empfunden, dass es damit sehr viel besser gewesen wäre. Vielleicht wäre der Schlag ins Gesicht aber trotzdem ähnlich gewesen, vielleicht hätte ich mich auch da nicht mit der Erklärung zufrieden geben können, vielleicht wäre auch da bei mir das "Was" das Entscheidende gewesen, nicht das "Wie" und "Warum". Aber da kann ich jetzt viel spekulieren...
Ähhh, genau das hab ich doch die Chorleiterin gefragt, mehrfach, sie hat auch mehrfach mit der Pianistin gesprochen. Es war ihrer Aussage nach vor der Mail nichts. Ich denke ich hab die Beweggründe des ersten Gesprächs der beiden oben dargestellt, mehr gibt's dazu nicht zu sagen, ich mag hier auch nicht mehr auf irgendwelche wilden Spekulationen eingehen, weil mich das Thema nur noch nervt und auf Dauer fertig macht.
Ja, sicherlich. Ich weiß nur noch nicht wie und in welche Richtung ich das möchte. Im Grunde sehe ich es ja positiv, ein entsprechend "reges Gefühlsleben" zu haben, auch wenn mir das öfters mal zu schaffen macht. Ist halt die Frage, wie ich das dahingehend beeinflussen oder verändern kann, dass die negativen Auswirkungen nicht mehr so passieren.
Ich weiß es noch nicht wirklich, dafür muss ich länger darüber nachdenken. Mir hat es definitiv schon mal viel gebracht, mit jemandem über sowas zu reden. Und die Erkenntnis, dass das gut geht ist sicherlich auch positiv, das gab es vorher ja noch nicht in der Art. Dazu wird sicherlich das Thema Außenwirkung etwas sein, womit ich mich auseinandersetzen muss, was für mich aber zumindest wohl anders und im Grunde auch positiver ist, als wie ich es selbst von mir angenommen habe.
Was soll ich denn dazu nach sagen? Ich habe die Chorleiterin mehrfach zu dem Thema gefragt, sie sagt es war vor der Mail nichts. Wie kannst du da das Gegenteil behaupten? Rest zu dem Thema s.o.
So ist es sicher nicht. Aber ich bin ja auch nicht einfach jemand aus dem Chor, ich hab sie schon viele Jahre vorher gekannt und mache neben dem Chor noch andere Sachen mit/für sie. Das ist sicher etwas anderes.
Aber um dich zu beruhigen, in den 2h über mich war im Grunde auch eine Stunde Smalltalk. Auch über ihren Urlaub letzte Woche, weil mich das interessiert hat, Musik natürlich, warum sie abends so wenig Zeit hat und sie hat auch über Bekannte gesprochen, denen es ähnlich geht wie mir. Sogar ihr Mann war wohl ziemlich so drauf wie ich, bevor er sie kennengelernt hat, ist mir typmäßig auch recht ähnlich. Die Chorleiterin hat deshalb auch mit ihm über mich gesprochen und er meinte wohl, er kann mich total gut nachvollziehen.
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13.02.2014, 20:06
AW: Total am Boden
Du widersprichst Dir gerade selbst, ganz ohne Spekulation meinerseits. Das hier war doch VOR Deiner ersten Mail:
Du ignorierst geflissentlich, was in Deiner Welt offenbar nicht sein DARF...nur bringt Dich das im realen Leben, im Kontakt mit realen Menschen leider keinen einzigen Schritt weiter. Warum scheust Du (noch) die ehrliche, ernsthafte Auseinandersetzung mit Deinen Problemen (evtl. mit fachkundiger Unterstützung)?
"Unnahbar" und "emotional ziemlich krass" würde ich nicht vorschnell unter "positiver(er) Außenwirkung" listen.
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13.02.2014, 21:17
AW: Total am Boden
Und? Wo ist da ein schlechtes Verhalten meinerseits?
Wir haben uns über unsere Probleme ausgetauscht, sicher mehr über meine als über ihre. Vor dem Hintergrund wollte sie von der Chorleiterin einen Rat, wie sie am besten mit mir umgeht. Wo hab ich da irgendwas getan, was nicht ok war? Da war nichts zu nah, aufdringlich oder sonstwas. Sie hat schlicht gemerkt, mir geht es nicht gut, ich hab einige sehr schlechte Erfahrungen gemacht und da wollte sie sich eben passend verhalten. Sie hat die Chorleiterin NICHT gefragt, weil sie wegen irgendwas genervt war oder ich sie irgendwie in eine Ecke gedrängt hätte.
"Emotional krass" ist keine Außenwirkung. ;) (ganz so hat sie's übrigens auch nicht ausgedrückt)
Unnahbar finde ich für mich einfach positiver als unsicher/schüchtern. Das kann mich dahingehend freier machen, als dass ich nicht immer das Gefühl habe, andere merken eine Unsicherheit an mir.



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