Es soll durchaus Menschen geben die nicht christlich sind, für die Weihnachten keine Bedeutung hat, für die das ein Tag wie jeder andere ist und die sich selbst genug sein können. Jenen Einsamkeit, soziales Fehlverhalten ectr. zu unterstellen finde ich schon sehr gewagt und überheblich.
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Thema: Einsamkeit (zu Weihnachten)
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03.12.2013, 08:55Inaktiver User
AW: Einsamkeit (zu Weihnachten)
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03.12.2013, 09:07
AW: Einsamkeit (zu Weihnachten)
Finde ich auch.
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03.12.2013, 09:10Inaktiver User
AW: Einsamkeit (zu Weihnachten)
Hallo Lucia,
man kann natürlich nicht an jemandes Nase erkennen, wie er ist, warum seine Situtation ist, wie sie ist. Hat auch niemand gesagt, glaube ich (habe aber nicht den ganzen Strang gelesen).
Urteilen kann man, wenn man selber involviert ist oder war. Dann kann man nicht nur, dann muß man sogar. Man lebt ja nicht außerhalb des eigenen Selbst und betrachtet nur, man lebt mit sich und dem eigenen Umfeld.
Wo genau und was genau kommt bei Dir so an? Zitiere mal bitte.Ich finde der Bericht von yagua liest sich so hochmütig und selbstgerecht.
Sie beschreibt: "heftig, richtig heftig, Alkoholikerin, extrem psycho, aggressiv, ausfallend"
Und sie spricht von ihrer Mutter, die sie vermutlich ganz gut kennt. Unter deren Verhalten sie aller Wahrscheinlichkeit nach dann auch schon gelitten hat. Und vermutlich mehr, als wenn es das Verhalten des Nachbarn gewesen wäre.
Und übrigens, der eigenen Mutter nicht helfen zu können, kann sicher sehr belastend sein. Das beschreibt Yagua eigentlich auch, zwischen den Zeilen, finde ich, daß sie darunter leidet.
Das tut Yagua ebenfalls nicht. Zitiere mal, woraus Du das liest.Aber, wenn dann jemand am Boden liegt wie die von yagua beschriebene Mutter haut man nicht noch drauf.
Würde ich jedenfalls nicht machen.
Wo ist hier jemand hochmütig? Zitiere das mal konkret. Man könnte am ehesten, oder mindestens genausogut, sagen, Deine "Anschuldigungen", Yagua wäre hochmütig, sind hochmütig. Denn Du berücksichtigst überhaupt nicht die Schwierigkeit ihrer Lage, als Tochter, die eine alkoholkranke Mutter hat, vielleicht schon ihr ganzes Leben lang.Hochmut kommt immer vor dem Fall.
Das trifft immer zu.Geändert von Inaktiver User (03.12.2013 um 09:20 Uhr)
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03.12.2013, 09:14
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03.12.2013, 09:37
AW: Einsamkeit (zu Weihnachten)
Du betrachtest Menschen, die Weihnachten alleine verbringen, mit einer Mischung aus Mitleid, Verachtung und Schuldzuweisung (mit denen kann ja einfach was nicht stimmen, sonst wären sie nicht allein).
Wahrscheinlich projezierst Du sämtliche Gefühle für Deine Mutter auf alle anderen Menschen - das ist meine Vermutung.
Ansonsten:
Ich finde, wenn Menschen Heiligabend irgendwohin gehen, wo sie Gesellschaft suchen, dann ist es schön und gut, dass andere sich um sie kümmern. Aber jemanden aus Mitleid einzuladen - das würde ich nur dann machen, wenn ich wirklich Lust dazu hätte.
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03.12.2013, 09:42Inaktiver User
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03.12.2013, 10:04Inaktiver User
AW: Einsamkeit (zu Weihnachten)
du solltest EINSAMKEIT nicht mit ALLEINSEIN verwechseln.
es gibt menschen die sehr gerne allein sind, auch wenn andere das nicht verstehen können/ wollen.
und menschen die wirklich an einsamkeit leiden, die tun mir auch leid.
die sind dann aber nicht nur an weihnachten einsam.
einsamkeit ist oft auch eine innere einstellung.
dazu gab es gerade letzten sonntag in der welt am sonntag einen ganz tollen artikel.
da ich nicht gut verlinken kann, lass' ich das einfach mal so stehen.
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03.12.2013, 10:14Inaktiver User
AW: Einsamkeit (zu Weihnachten)
Nein, ich betrachte sie nicht so.
Stuende mein (Vor)Urteil fest, wuerde ich mir und euch die Frage ja gar nicht stellen, sondern dann dann waer das fuer mich beschlossene Sache und feddich.
Dies, und somit auch mich, zur Diskussion zu stellen (und mit Anfeindungen und Zuschreibungen hab ich gerechnet, da kann ich auch schon Lieder von singen, aber dazu gleich mehr) weil mich das eben beschaeftigt muesste ja eigentlich signalisieren, dass ich mich damit auseinandersetze, auch wenn aufgrund dessen mir grad das Gegenteil unterstellt wird.
Zu meiner Mutter nochmal:
meine Mutter ist damals abgehauen als ich fuenf war, der Kontakt war schon seit Jahrzehnten sagen wir mal:
eingeschraenkt.
Die Ausfaelle wurden schlimmer, aber parallel dazu natuerlich auch die Reaktionen des Umfeldes,
dass mit den Details eben nicht so betraut war.
Wie oft hab ich das schon gehoert, wie oft mir den Schuh angezogen.
Wie herzlos, wie unchristlich, man hat doch nur eine Mutter, Hand reichen, ueber den Schatten springen und so weiter.
Wie oft hab allen Vorfaellen zum Trotz genau das getan.
Das wuerd jetzt in allen Einzelheiten zu weit fuehren, um mal auf den Punkt zu kommen:
es gab vor drei Jahren ein Gewaltschutzverfahren.
Meine Mutter hat ein Naehrungs- und Kontaktaufnahmeverbot.
Das hat die Richterin sicher nicht verfuegt, weil meine Mutter halt ein bisschen komisch ist und mir nur der Gute Wille fehlt sie in ihrer Einzigartigkeit zu akzeptieren.
Grundlage war unter anderem eine Liste von mehreren Hundert sms, die sie mir innerhalb weniger Naechte geschickt hatte, darin standen Dinge, die nicht nur alle Tabus verletzen sondern etliche Starftatbestaende erfuellen.
Dass mich das nach wie vor belastet und umtreibt, und ich sicher auch projeziere, liegt auf der Hand.
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03.12.2013, 10:16Inaktiver User
AW: Einsamkeit (zu Weihnachten)
ich kam schon immer sehr gut alleine klar.
und ich habe es geliebt weihnachten tun und lassen zu können, was ich wollte.
herrlich war das. bis auf das fernsehprogramm
habe auch sämtliche einladungen ausgeschlagen, weil ich lieber alleine mit mir war.
einsam fühlte ich mich zu keinem zeitpunkt. ich kenne auch keine langeweile. da habe ich wohl glück, dass ich so empfinde.
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03.12.2013, 10:17Inaktiver User
AW: Einsamkeit (zu Weihnachten)
Ich kopiere einfach mal ein, habe ihn aber nur eben überflogen. Es geht wohl umAbgrenzung der beiden Begriffe und was man tun kann, wenn man unter dem Zustand Einsamkeit leidet:da ich nicht gut verlinken kann
Psychologie : Was Alleinsein von Einsamkeit unterscheidet - Nachrichten Gesundheit - Psychologie - DIE WELT


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Das sowieso.

