Die Frage ist, was das bringen soll. Wie sollten denn Arbeitgeber und Jobcenter deiner Meinung nach darauf reagieren? Ihn ausschimpfen, rauswerfen, Gehalt kuerzen?
Wieso ist das irritierend? Was sollen die denn machen? Sich auf die Lauer legen und den jungen Mann anhalten?
Die Polizei unternimmt nur was, wenn es sich um eine Straftat handelt, dann muessen sie dem nachgehen.
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Ergebnis 31 bis 40 von 48
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27.11.2013, 12:34
AW: Kiffenden Fahrer "anschwärzen"?
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27.11.2013, 16:55
AW: Kiffenden Fahrer "anschwärzen"?
Anschwärzen hört sich aber so an, sonst wäre das doch anzeigen. Wenn Du meinst, mache eine Anzeige. Passieren wird wenig, weil Polizei sich nicht auf die Lauer legen wird.
Wenn Du den Arbeitgeber in vernünftiger nachvollziehbarer Form informierst, macht er vielleicht im eigenen Interesse einen unangekündigten und den Regeln entsprechenden Drogentest.
Dass die Person des Anzeigenden Deinem Ex bekannt gemacht wird, kannst Du erwarten. Er braucht dann ja nur seine Personalakte einzusehen und darauf hat er Anspruch.
Mit Tip geben der Hinweis erteilen, wird das nicht.
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27.11.2013, 19:33
AW: Kiffenden Fahrer "anschwärzen"?
@Letho: Wie der Arbeitgeber reagieren soll? Er könnte ihm einen anderen Job, d.h. einen ohne Auto fahren, anbieten. Und ist es keine Straftat, sich unter diesen Voraussetzungen überhaupt hinter das Steuer zu setzen?
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27.11.2013, 19:41Inaktiver User
AW: Kiffenden Fahrer "anschwärzen"?
leboja, es hilft nun alles nix:
Wenn Du der Überzeugung bist, dass da Handlungsbedarf ist - dann wirst Du wohl auch Klartext reden müssen und eine Anzeige bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft machen.
Anzeige, nicht nur ein "Hinweis".
Dem wird nachgegangen werden.
Ob dabei am Ende eine Straftat (wahrscheinlich nicht) oder eine Ordnungswidrigkeit festgestellt wird und welche strafrechtlichen Folgen Dein Freund zu spüren bekommt, wird sich zeigen.
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27.11.2013, 21:00Inaktiver User
AW: Kiffenden Fahrer "anschwärzen"?
Achwas, Du willst ihn anschwärzen, oder nenn es von mir aus auch anzeigen, aber nicht dazu stehen.
Meinst Du nicht, er weiß selber, was er tun sollte oder nicht? Muss da jemand als Moralkeule hinzukommen und ihn auf den vermeintlich rechten Weg bringen?
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, kifft er abends und nicht während der Arbeit. Mag sein, dass er am nächsten Tag noch etwas verpeilt davon ist, aber willst Du jeden anzeigen, der womöglich etwas verpeilt Auto fährt?
Und von wegen "aktives THC im Blut". Was soll denn das sein? Klar ist es am Tag nach dem Konsum noch im Blut feststellbar und auch noch viele Tage oder Wochen danach. Aber der Konsument spürt keine Wirkung mehr. Da baut sich auch nichts über Tage oder Wochen auf und wirkt dann andauernd und immer stärker, wie das hier suggeriert wird.
Ich fände die Antwort auf die Frage, ob Du ihn auch anzeigen würdest, wenn er jeden Abend ein paar Bier trinkt, auch interessant.
Wäre er ein netter Mensch, der sich nicht über die "Blödheit des Amts" kaputt lacht, sondern friedlich seine Joints raucht, würdest Du ihn dann auch anzeigen wollen?
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27.11.2013, 22:00
AW: Kiffenden Fahrer "anschwärzen"?
Ich habe nicht gesagt, dass ich ihn anonym anzeigen will, nur erwähnt, dass anonyme Anzeigen sowieso nichts bringen.
Scheinbar weiß er nicht, was er tut, oder ist es in Ordnung, bekifft zu fahren? Es ist also in Deinen Augen auch keine Straftat, einen Drogentest zu fälschen?
Es wird schon seinen Grund haben, dass wir vor abhängigen Autofahrern geschützt werden sollten. Ich will hier keine Diskussion beginnen, ob Alkohol genauso gefährlich ist oder weniger usw...darum geht es hier nicht.
Ob ein netter oder ein überheblicher Mensch Drogen nimmt, spielt im Endeffekt auch keine Rolle. Die Frage kann ich nicht nachvollziehen.
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28.11.2013, 06:56
AW: Kiffenden Fahrer "anschwärzen"?
Mal zur Einschätzung der Situation: seit wie langer Zeit praktiziert er dies denn schon, und wie viele Unfälle hat er in dieser Zeit gebaut?
Drum macht die Polizei auch regelmässig Kontrollen, wo Leute routinemässig an den Strassenrand gewunken werden. Das wird ihm früher oder später auch passieren.Es wird schon seinen Grund haben, dass wir vor abhängigen Autofahrern geschützt werden sollten.
gruss, barbara
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28.11.2013, 08:33Inaktiver User
AW: Kiffenden Fahrer "anschwärzen"?
Das geht auch in die Richtung: Es muss erst was passieren, bevor was passiert.
Ich musste in 20 Jahren (ziemlich aktiver) Fahrpraxis erst einen Test machen (allerdings Alkohol) und zwar, nachdem mir einer draufgefahren war. Routinemäßig wurde ich noch nie rausgewunken.Drum macht die Polizei auch regelmässig Kontrollen, wo Leute routinemässig an den Strassenrand gewunken werden. Das wird ihm früher oder später auch passieren.
Ich meine, natürlich kann man es auch ganz pragmatisch sehen: Es sind so viele Menschen auf den Straßen unterwegs, die eine Gefahr für sich und andere darstellen (egal, ob wegen Drogen oder Kurzsichtigkeit oder Angst oder warum auch immer), da kommt es auf einen mehr oder weniger auch nicht an. Die anderen zieht ja auch keiner aus dem Verkehr.Geändert von Inaktiver User (28.11.2013 um 08:36 Uhr)
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28.11.2013, 16:18
AW: Kiffenden Fahrer "anschwärzen"?
einerseits ja. Wenn man andererseits feststellt: der Typ kifft zwar jeden Abend, fährt aber seit fünfzehn Jahren regelmässig und unfallfrei, kann man annehmen, dass trotz des Kiffens die Gefahr nicht riesig ist, die von ihm ausgeht. Wenn er alle Jahre wieder mindestens einen Blechschaden produziert, sieht die Sache wieder anders aus.
Augenmass vor Prinzipien.
gruss, barbara
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28.11.2013, 16:21
AW: Kiffenden Fahrer "anschwärzen"?
Wenn man sich die Einschätzung zutraut....
Augenmaß ist da allerdings die unzuverlässigste größe, da hochgradig subjektiv.



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