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  1. Moderation

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    AW: Der Kampf gegen Panik und die Tränen

    Mir hilft dieses Mantra sehr gut:
    Ich bin zu jeder Zeit in Sicherheit
    .........................................
    °°° °°°
    herzlichst P.

    Moderatorin im Sparforum -ansonsten pupsnormale Userin

    ~Der Clown ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!~

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    AW: Der Kampf gegen Panik und die Tränen

    Zitat Zitat von Palimpalim Beitrag anzeigen
    Die Geschichte mit dem inneren Kind habe ich schon gehört und sicherlich hat es teilweise auch damit zu tun bei mir. Nur das hilft mir in akuten Situationen ja nicht weiter,
    Zitat Zitat von Palimpalim Beitrag anzeigen
    Kann ich lernen, meine Frustrationsgrenze zu erhöhen? Kann man das trainieren? Das wird sicherlich erstmal anstrengend.
    Beides klingt so, als hättest du an deinem eigenen Inneren nur sekundär bis kaum Interesse. In akuten Situationen kannst du dir zunächst vielleicht vorstellen, dass du ein trauriges Kind zu trösten hast. Es nützt kein Stück, wenn du die Gefühle "auf später" vertagst und dich akut darauf konzentrierst, die Frustgrenze des Kindes zu erhöhen. Damit schadest du dir nur noch mehr. Zuwendung und Schutz sind die Zauberworte, mit denen du dich selbst stärkst - nicht Erhöhung der Frustgrenze.

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    AW: Der Kampf gegen Panik und die Tränen

    Zitat Zitat von Pappkarton Beitrag anzeigen
    Mir hilft dieses Mantra sehr gut:
    Ich bin zu jeder Zeit in Sicherheit
    Ich bin immer bei mir und lasse mich nie im Stich.

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    AW: Der Kampf gegen Panik und die Tränen

    Zitat Zitat von Divino Beitrag anzeigen
    Beides klingt so, als hättest du an deinem eigenen Inneren nur sekundär bis kaum Interesse. In akuten Situationen kannst du dir zunächst vielleicht vorstellen, dass du ein trauriges Kind zu trösten hast. Es nützt kein Stück, wenn du die Gefühle "auf später" vertagst und dich akut darauf konzentrierst, die Frustgrenze des Kindes zu erhöhen. Damit schadest du dir nur noch mehr. Zuwendung und Schutz sind die Zauberworte, mit denen du dich selbst stärkst - nicht Erhöhung der Frustgrenze.
    Hm. Ich empfinde das anders und ich bin auch parallel dabei, mich nach geeigneter Unterstützung umzusehen. Nur ob das direkt ein Therapeut sein muss, da bin ich noch unschlüssig (zumal ich momentan an zwei Orten arbeite und evtl. nun bald ein Umzug ansteht, da kann ich mir niemanden suchen). Aber ich muss erstmal darüber mal nachdenken.

  5. Inaktiver User

    AW: Der Kampf gegen Panik und die Tränen

    Zitat Zitat von Palimpalim Beitrag anzeigen
    fangen, die Kränkung nicht anzunehmen. Es ist leider nicht so einfach. Am liebsten würde ich ihm soviele Dinge an den Kopf werfen, ihm sagen, wie sch*** ich das alles finde. Aber 1. muss ich höflich bleiben und 2. bringt es nichts, aber das frustriert mich immer mal wieder. Ich hatte gehofft, dem ganzen bereits ein Ende gesetzt zu haben und nun kommt es doch noch einmal auf mich zu.
    Ich verstehe nicht, wieso es dir gelingt, höflich zu bleiben und ihm keine Dinge an den Kopf zu werfen (weil du willst, was du "musst"), andererseits gelingt es dir nicht, Tränen zu unterdrücken (obwohl du es willst und es ja auch nichts bringt).
    Sorry, ich sehe da einen Widerspruch. Wenn du im ersten Teil stark bist, warum bist du es nicht im zweiten ?

  6. Inaktiver User

    AW: Der Kampf gegen Panik und die Tränen

    Du wirst im Arbeitsleben immer wieder mit Dingen konfrontiert werden, die dir nicht behagen. Dann kann man nicht jedesmal heulen. Man muss auch wegstecken können.

    Du musst auch nicht alles persönlich nehmen, was dir jemand sagt. Du solltest lernen, dich abzugrenzen und zum Beispiel manche Leute so zu nehmen, wie sie sind: als Leute mit ihren Stärken und Schwächen.

    Warum nimmst du dir alles an ? Du hast zum Beispiel geschrieben, dass dich Dummheit aufregt. Ja, dann sage dir doch, wie schrecklich dumm dieser Mensch ist und dass gegen Dummheit kein Kraut gewachsen ist. Aber verliere keine Energie da rein und weine nicht deshalb ! Es lohnt sich nicht.

  7. Inaktiver User

    AW: Der Kampf gegen Panik und die Tränen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht, wieso es dir gelingt, höflich zu bleiben und ihm keine Dinge an den Kopf zu werfen (weil du willst, was du "musst"), andererseits gelingt es dir nicht, Tränen zu unterdrücken (obwohl du es willst und es ja auch nichts bringt).
    Sorry, ich sehe da einen Widerspruch. Wenn du im ersten Teil stark bist, warum bist du es nicht im zweiten ?
    Die Antwort finde ich leicht: Nach außen nicht geäußerter Frust trifft einen u. U. selbst, gerade, wenn man das Gefühl hat, zu schlucken, ungerecht behandelt zu werden, nichts dagegen machen zu dürfen oder können.
    Das ist auch eine Mißachtung der eigenen Bedürfnisse. --> ergo: Tränen, Kummer, Kloß im Hals.

  8. Moderation

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    AW: Der Kampf gegen Panik und die Tränen

    Was nach meiner Beobachtung und Erfahrung hilft:
    - Aufmerksamkeit für die eigene Gefühlslage. "Ausraster" bauen sich auf, man hat vorher Zeit, etwas zu tun, um die Situation zu entschärfen. Aber nur, wenn man die Krise wahrnimmt, bevor sie ausbricht.
    - Entschärfungsstrategien. Die überlegt man sich vorher, und greift danach, wenn die Krise sich im Aufbau befindet.
    - Entschärfungsstragien können mentale Bilder sein, oder Mantras, aber am besten hilft ein klarer Plan, was man in der vorliegenden Situation tun wird. Dazu hilft, zu wissen, "was will ich", "wie gehe ich damit um, wenn ich's nicht kriege" (Rückzugsformeln), "wie werde ich mit dieser Person reden".
    - Vertrauen in die eigene Fertigkeit aufbauen, Hindernisse zu umgehen oder zu bewältigen. Ein Wissen um die eigenen Resourcen, Fertigkeiten, und Belastbarkeit, so daß nicht jedes Hindernis das drohende Ende der Welt ist.
    - Genug Schlaf und ausreichender Blutzucker.

    Im akuten Fall kann es helfen, sich auf eine Sache außerhalb von einem selber zu konzentrieren und diese im Detail zu beschreiben. Dann ist das Gehirn beschäftigt.

    Wenn es um andere Leute geht, kann man auch sagen, "sorry, die Hormone", oder "entschuldigen Sie, die Nerven, geht gleich wieder", oder "ich bin grad nicht gut beisammen, ignorier das einfach, ich tu's auch" wenn man mal wieder aufgelöst herumläuft.

    Wichtig ist auch, sich nicht von der Angst vor dem Ausraster noch weiter in einen Strudel treiben zu lassen.

    Im Zweifelsfall ganz kleine Schritte. Nicht "ich werde nicht mehr die Krise kriegen", sondern "ich versuche, durch den heutigen Tag zu kommen ohne Krise". Manchmal wird aus dem Tag eine Stunde. Oder eine Minute. Manchmal nur "ich werde jetzt eine Minute nichts tun und sagen und an eine nachdenklich guckende schwarzbunte Kuh denken". Aber das läppert sich.

    Atemübungen 4x4. Jeweils im Kopf ruhig bis vier zählend einatmen, halten, ausatmen, halten. Das kannst du üben und anwenden, wenn es dich überrollen will.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Der Kampf gegen Panik und die Tränen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht, wieso es dir gelingt, höflich zu bleiben und ihm keine Dinge an den Kopf zu werfen (weil du willst, was du "musst"), andererseits gelingt es dir nicht, Tränen zu unterdrücken (obwohl du es willst und es ja auch nichts bringt).
    Sorry, ich sehe da einen Widerspruch. Wenn du im ersten Teil stark bist, warum bist du es nicht im zweiten ?
    Im ersten Teil agiert die Erwachsene, im zweiten das Kind. Kinder sind nicht stark, wenn ihnen nach Heulen ist. Die TE wird nicht umhin kommen, sich mit ihrem inneren Kind zu beschäftigen.. Ob sie sich ihm nun zuwendet und es schützt oder ob sie es (wie es derzeitig der Fall ist) unterdrückt, schimpft und dessen Toleranzgrenze hochschraubt. Beides hat Effekte, ersteres gesunde, das andere Gefühlstaubheiten, die sich auf andere Lebensbereiche ausbreiten.

  10. Inaktiver User

    AW: Der Kampf gegen Panik und die Tränen

    In meinem über 50-jährigem Leben habe ich die Unterschiede der Tränen kennengelernt. Mittlerweile denke ich, weinen wird überschätzt.

    Wann sind Tränen wirklich stress,- angst,- traurigkeits-lösend? (hier nur mein Erleben/Fühlen)

    Wenn meine Kinder wieder wegfahren, ich einen emotional berührenden Film sehe, ich freudig berührt bin, laufen meine Tränen.

    In wirklich stressbelastenden Situationen, Dingen die ich nicht ändern kann, laufen meine Tränen nicht mehr.

    Mein "Schlüsselerlebnis": Mein Kind starb nach langer Krankheit. In der Zeit der Krankheit, des Sterbens weinte ich viel. Weinen tut mir körperlich weh und ist körperlich extrem anstrengend. Hinterher fühle ich mich ausgelaugt und kraftlos ------- und mein Kind war immer noch krank------- und mein Kind war immer noch tot.

    Hier habe ich erfahren, weinen ist "überflüssig". Es trägt nicht zur "Entspannung der Situation" bei. Weinen ändert überhaupt nichts im positivem Sinne.

    --------------------------

    In emotional-stressigen Arbeitssituationen hat mir immer geholfen, mich mit dem ganzen Hintern auf den Stuhl zu setzen, den Rücken fest an die Lehne, beide Beine fest auf dem Boden, die Hände auf den Oberschenkel ablegen, und dies alles ganz bewusst. Dann bewusst atmen und über Lösungsmöglichkeiten nachdenken.
    Oder auch aus dem Büro gehen und eine Runde um den Block schnell zu gehen, dem Stress davonlaufen, den Kopf frei kriegen.
    Die Zeit hat man, denn wenn man weint, kann man auch nichts sinnvolles, effektives tun, um sein Arbeitspensum zu schaffen.
    Und ich habe mir dann immer die Fragen gestellt: Lohnt es sich jetzt zu weinen? Ist es hinterher besser?
    Meine Antworten waren dann immer: Nö, strengt nur an, tut weh, lieber eine Lösung suchen.

    Naja, ich bin ein eher pragmatischer Mensch, komme damit aber gut zurecht.

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