Auf ausdrücklichen Wunsch von Brummelbär verschiebe ich den Strang in Persönlichkeit.
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Thema: Grenzen ...
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16.10.2013, 22:50
AW: Grenzen ...
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
- Ich habe meinen Sport gefunden.
Sommer 2021 - mehr als nur nasse Füße... reinklicken und mithelfen!
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16.10.2013, 23:21Inaktiver User
AW: Grenzen ...
Das geschuldete Geld ist ja nun mal Fakt. Bestehe darauf und lass dich auf keine Gefühlsduseleien von ihm ein.
Da hat nämlich das eine mit dem anderen überhaupt nichts zu tun.
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16.10.2013, 23:28Inaktiver User
AW: Grenzen ...
Was die Krankheit anbelangt: es gibt Ursachen. Da du genau weißt, dass die Ursache nicht bei dir liegt, brauchst du nur deiner Logik zu folgen.
Seine Lamentiererei kannst du getrost ignorieren.
Die Sache hat ER euch eingebrockt, egal, wie sehr er jetzt rumschreit.
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17.10.2013, 08:42
AW: Grenzen ...
Willkommen im Persönlichkeitsforum, Brummelbär

Meine Erfahrung zum Thema Grenzen/Grenzüberschreitung ist, daß zwei dazugehören, einer, der überschreitet, und einer, der das mehr oder minder aktiv/passiv zuläßt.
Damit meine ich nicht "selber schuld", sondern sehe es als einen Ansporn, seine eigenen Anteile an den Beziehungsabläufen zu untersuchen und so auch wieder seine Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.
Wenn man die Erfahrung, daß einem Grenzen überschritten werden, öfter macht, dann würde ich davon ausgehen, daß hier Verhaltensmuster vorliegen, die bereits früh erlernt worden sind. Dadurch, daß man diese bewußter wahrnimmt, kann man trotzdem im Hier & Jetzt dann andere Wege gehen.
Oft ist es auch so, daß die Grenzverletzungen teilweise gegenseitig sind (nicht immer gleich "groß", das will ich nicht sagen). Zum Beispiel schilderst du die Szene im Wartezimmer nach dem Arztbesuch. Aus deinem Erleben heraus lief da wohl das Faß über, nach all dem Warten und sich-Sorgen und dem Ärger über seine Verantwortungslosigkeit - aus einer anderen Perspektive kann man auch meinen, daß es grenzüberschreitend ist, den anderen in der Öffentlichkeit verbal laut anzugreifen. Nicht, daß ich dein Erleben abtun möchte, ich will nur sagen, daß ihr da gegenseitig in "Grenzunsicherheiten" geratet.
Damit meine ich, daß sich bei wiederholtem Grenzüberschreiten oft auch gegenseitige Reaktionsmuster herausbilden, die insgesamt nicht mehr förderlich sind.that was the river - this is the sea
Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum
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17.10.2013, 09:41
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17.10.2013, 19:22Inaktiver User
AW: Grenzen ...
Ja das wird es wohl sein. Stimmt, mich nicht aus dem Konzept bringen lassen. Ach, in der Theorie hört bzw. liest sich das alles so einfach. Ich werde auf jeden Fall versuchen, beim nächsten mal deinen Rat zu beherzigen.
Vielen Dank und entschuldigung daß ich euch soviel Umstände gemacht habe!Geändert von Inaktiver User (17.10.2013 um 19:32 Uhr) Grund: Vollzitat gekürzt
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17.10.2013, 19:31Inaktiver User
AW: Grenzen ...
Ja, nur erkläre das mal jemand ihm. Diese emotionale Schiene finde ich bei Geldschulden absolut unangebracht. Das Problem ist auch, ich hab ihm gar nix geliehen aber die Medikamente hab ich bezahlt und der Rest ist aus einer Dienstleistung heraus, die ich für ihn erbracht habe.
Absolut, und wenn es nicht so wäre, würde ich es auch nicht behaupten. Es ist zum Haareraufen. Ich kenne Typen, die haben quasi jede Nacht jemanden und kriegen nix, und ich hab' einmal einen einzigen Typen nach langer Zeit und schon ist es passiert. Das fuchst mich sehr.Geändert von Inaktiver User (17.10.2013 um 19:49 Uhr) Grund: Schreibfehler
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17.10.2013, 19:42Inaktiver User
AW: Grenzen ...
Dankeschön.

Mein eigener Anteil ist wohl meine Gutgläubigkeit, Gutmütigkeit und nicht zuletzt daß ich mich immer wieder in solche Typen vergucke. Warum das so ist kann ich nicht sagen, meine Kindheit und Jugend war eigentlich eher von "langweiligen" oder "normalen" Zeitgenossen geprägt (soziologisch wohl unter "traditionell" als Schichtzugehörigkeit einzuordnen), hauptsächlich familiär aber auch der damalige Freundeskreis.Meine Erfahrung zum Thema Grenzen/Grenzüberschreitung ist, daß zwei dazugehören, einer, der überschreitet, und einer, der das mehr oder minder aktiv/passiv zuläßt.
Damit meine ich nicht "selber schuld", sondern sehe es als einen Ansporn, seine eigenen Anteile an den Beziehungsabläufen zu untersuchen und so auch wieder seine Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.
Also ich spekuliere nur küchenpsychologisch, aber ich wurde stark von meiner Großmutter beeinflusst. Einer ihrer Standardsprüche war, man müsse immer beide Seiten sehen (wenn es um einen Konflikt geht). Ja, tue ich doch! Nur die "Gegenseite" eben meistens nicht! Verdammt! Und nun?Wenn man die Erfahrung, daß einem Grenzen überschritten werden, öfter macht, dann würde ich davon ausgehen, daß hier Verhaltensmuster vorliegen, die bereits früh erlernt worden sind. Dadurch, daß man diese bewußter wahrnimmt, kann man trotzdem im Hier & Jetzt dann andere Wege gehen.
Natürlich, und es tut mir auch leid daß es überhaupt soweit gekommen ist. Ich war in diesem Moment absolut hilflos und wütend. Ich hätte ihm am liebsten eine reingeschlagen. Ich weiß, daß das ein schäbiger Gedanke ist.Oft ist es auch so, daß die Grenzverletzungen teilweise gegenseitig sind (nicht immer gleich "groß", das will ich nicht sagen). Zum Beispiel schilderst du die Szene im Wartezimmer nach dem Arztbesuch. Aus deinem Erleben heraus lief da wohl das Faß über, nach all dem Warten und sich-Sorgen und dem Ärger über seine Verantwortungslosigkeit - aus einer anderen Perspektive kann man auch meinen, daß es grenzüberschreitend ist, den anderen in der Öffentlichkeit verbal laut anzugreifen. Nicht, daß ich dein Erleben abtun möchte, ich will nur sagen, daß ihr da gegenseitig in "Grenzunsicherheiten" geratet.
[Einem Ex von mir habe ich mal eine reingeschlagen. Hinterher hat er sich darüber beklagt, daß ich "wie ein Mädchen" geschlagen hätte. Das ist ... also da fehlen mir die Worte.]
An diesem Punkt sind wir jetzt, dabei wollte ich diesesmal es unbedingt verhindern, daß es soweit kommt.Damit meine ich, daß sich bei wiederholtem Grenzüberschreiten oft auch gegenseitige Reaktionsmuster herausbilden, die insgesamt nicht mehr förderlich sind.
Geändert von Inaktiver User (17.10.2013 um 19:46 Uhr) Grund: ergänzt
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17.10.2013, 19:53Inaktiver User
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17.10.2013, 20:16Inaktiver User
AW: Grenzen ...
Siehst du denn beide Seiten oder nur die der 'Gegenseite'? Beachtest du wirklich deinen Standpunkt oder die Situation in der DU dich befindest? Sieht so aus als ob du dich vernachlässigst.
Dass du deinen jetzt-EX vor anderen Leuten angeschrieen hast und dem anderen eine
geknallt hast, lässt auch darauf schliessen, dass du viel ärger herunterschluckst oder bist du sehr impulsiv?


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