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  1. Inaktiver User

    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Aber - wenn der eine, der dich nicht leiden kann, über die Gabe verfügt andere mitzureißen, ist die ganze Angelegenheit alles andere als witzig. Dann kannst du dich abstrampeln wie du willst, kannst professionell sein, was auch immer, du hast keine Chance. Dann geht es nur noch so lange wie du es aushalten und ertragen kannst. Wobei sich die Frage stellt, ob man es überhaupt versuchen sollte, weil die Situation dir permanent Verletzungen zufügt. Wahrscheinlich ist es am besten es nicht so weit kommen zu lassen und möglichst rasch die Bremse zu ziehen und irgendwo anders einen Neustart zu wagen.

  2. Inaktiver User

    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Ich habe öfter mit Leuten zusammengearbeitet, die mich nicht leiden konnten - und?
    Einfach so gut wie man kann arbeiten, das eigene Ding durchziehen und gut.
    Bei einigen war es so, dass sie nach Jahren ankamen und meinten, ich sei gar nicht so, wie
    sie gedacht hätten. Und danach war alles bestens oder noch besser.
    wen ich nicht so überzeuge, wie ich bin, der muss ohne mich auskommen.

    Ich zeige auch nicht, dass ich das weiß, dass sie mich nicht mögen, ich grüße freundlich,
    das ärgert sie am meisten.

    Menschen, die mit ALLEN anderen zurecht kommen und nur überall beliebt sind, sind mir suspekt.
    Finde dich mit sowas ab und lass es an dir abperlen.

    An der Arbeit garantiert einem sowas professionelle Distanz.

  3. Inaktiver User

    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    nicht mögen und mobben ist der Unterschied. Wenn ich jemanden nicht mag, ist das meine Sache, deshalb muss ich niemandem schaden. Ich mag xy nicht und sage es vielleicht aber damit ist es auch gut. Mobber wollen aber dem anderen schaden und setzen Druck hinter ihr Ziel den anderen nieder zumachen, auszuschließen, weg zu bekommen. Ich denke, da müsste Saetien mal hinschauen, ist es Mobbing oder nur ein nicht mögen. Und werden mehrere ins Boot genommen, sind mehrere involviert, und äußern sich negativ, verletzend, dann wird es hart, dann wird es vielleicht Zeit eine Entscheidung zu treffen.

  4. gesperrt

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    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Die TE schrieb schon zweimal, dass es um den aktuellen Chef grad nicht geht.


    Ich habe allerdings schonmal eine Mobbingsituation ausgesessen (bei der mir HINTERHER von mehreren Leuten, auch von Freunden der Mobber, zugetragen wurde dass das durchaus Mobbing war was da lief) einfach deswegen,

    weil ich fest überzeugt war mir das alles einzubilden.


    Alle Beteiligten waren volljährig, zudem war die Gruppe recht groß, dass da, unter erwachsenen Menschen, Mobbing passiert, war in meinem Gehirn nicht vorgesehen, ich habe einfach ehrlich geglaubt bei erwachsenen Menschen passiert sowas nicht mehr und in Folge dessen stelle ich mich bestimmt einfach nur an.

  5. gesperrt

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    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Eigene Wahrnehmung.

    Wenn man damit aufgewachsen ist, konstant der eigenen Wahrnehmung zu misstrauen.

    Ich bin im Prinzip auf Rückmeldung anderer Leute angewiesen bevor ich meiner eigenen Wahrnehmung glauben kann.

    Ist die Rückmeldung widersprüchlich (kommt ja mal vor, verschiedene Leute verschiedene Meinungen) habe ich ein Problem!


    Denn, dann stehe ich wieder da: Glaube ich dem, der meiner eigenen Wahrnehmung zustimmt, oder dem anderen?

    Keine Ahnung.

    Der Mehrheit?

    Die Mehrheit hat nicht immer Recht das weiß ich also.....?


    Das einzige was eingebrannt ist:

    Meine Wahrnehmung wird bestimmt falsch sein wenn ich einfach tue und sage was ich denke schimpft bestimmt wieder jemand!

  6. gesperrt

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    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Eigene Wahrnehmung.

    Wenn man damit aufgewachsen ist, konstant der eigenen Wahrnehmung zu misstrauen.
    Das kann man umlernen. Braucht Zeit, Arbeit und Beharrlichkeit, aber es geht.

    Meine Wahrnehmung wird bestimmt falsch sein wenn ich einfach tue und sage was ich denke schimpft bestimmt wieder jemand!
    Du bist kein Kind mehr und es gibt nur noch sehr wenige, ausgewählte Personen, die eine Legitimation zum Schimpfen bzw. Sanktionieren haben. Deine Chefin, wenn's um berufliche Dinge geht, zum Beispiel. Oder Polizisten, wenn du Verkehrsregeln missachtest. Dein Vermieter, wenn du nachts um drei die Musik voll aufdrehst.

    Aber sonst? - gibt's einfach nur Meinungen, die keineswegs notwendigerweise besser sind als deine Meinung .

    Und auch deine Chefin und der Polizist haben nicht das geringste Recht zu schimpfen, wenn es um Dinge geht, die sie nichts angehen - zB wie du deine Beziehungen gestaltest, oder was du gerne isst.

    Manchmal etwas NICHT zu sagen, im Wissen darum, dass die Person, die es hört, es nicht verstehen wird, kann allerdings ein kluges Verhalten sein, unter Umständen. Aber auch hier: es ist DEINE Wahrnehmung, DEIN Urteil, das da gefragt ist.

    gruss, barbara

  7. gesperrt

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    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen


    Du bist kein Kind mehr und es gibt nur noch sehr wenige, ausgewählte Personen, die eine Legitimation zum Schimpfen bzw. Sanktionieren haben. Deine Chefin, wenn's um berufliche Dinge geht, zum Beispiel. Oder Polizisten, wenn du Verkehrsregeln missachtest. Dein Vermieter, wenn du nachts um drei die Musik voll aufdrehst.

    Im Beruf jeder der höherrangig ist nicht nur der Chef. Das ist bei einer Masterstudentin quasi jeder.
    Würde ich nachts um 3 die Musik aufdrehen würden vor dem Vermieter vermutlich die Mitbewohner schimpfen.
    Dann gibts noch sowas wie Moderatoren, die können ebenfalls schimpfen und tun es auch manchmal.
    Dürfen auch, weil in der Forenhierarchie höherrangig.

    Du liest hier lange genug mit um zu wissen dass auch Nichtmoderatoren ab und an schimpfen, und auch im Privatleben tun das ab und an Gleichrangige.


    Es ist ja nicht so, als würden das grundsätzlich immer nur die Leute tun, die dazu formal berechtigt sind.
    Aber sonst? - gibt's einfach nur Meinungen, die keineswegs notwendigerweise besser sind als deine Meinung .
    Wenn sie aber in derselben Art vorgetragen sind wie berechtigtes Geschimpfe nehme ich sie auch genau so wahr.
    Und auch deine Chefin und der Polizist haben nicht das geringste Recht zu schimpfen, wenn es um Dinge geht, die sie nichts angehen - zB wie du deine Beziehungen gestaltest, oder was du gerne isst.
    Stimmt.
    Tun sie auch nicht.
    Aber was wen was angeht ist nicht immer so eindeutig wie in Deinen Beispielen.
    Manchmal etwas NICHT zu sagen, im Wissen darum, dass die Person, die es hört, es nicht verstehen wird, kann allerdings ein kluges Verhalten sein, unter Umständen. Aber auch hier: es ist DEINE Wahrnehmung, DEIN Urteil, das da gefragt ist.
    Und wie bildet man das?
    Also, wenn nicht, indem man möglichst viele andere befragt, ob das was man da wahrnimmt auch richtig ist?



    Jemand schrieb weiter vorne, vorläufige Urteile seien schnell gefällt, sonst würde es ja ewig dauern, bis man andere Personen einschätzen könnte.

    Stimmt.

    Dauert es bei mir auch.

    MINIMUM 3 Monate, bis ich mir einigermaßen zutraue, eine beliebige andere Person (Chef, Kommilitone) einzuschätzen.

  8. gesperrt

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    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Du liest hier lange genug mit um zu wissen dass auch Nichtmoderatoren ab und an schimpfen, und auch im Privatleben tun das ab und an Gleichrangige.
    Stimmt. Aber du hast jedes Recht der Welt, mit einem "leck mich am A..." (laut ausgesprochen oder diskret gedacht) diese nicht legitimierten Schimpfereien abzuhaken.


    Es ist ja nicht so, als würden das grundsätzlich immer nur die Leute tun, die dazu formal berechtigt sind.
    Stimmt. Da muss man sich eben dagegen wehren - oder weggehen - wenn es jemand tut, der nicht berechtigt ist.

    Wenn sie aber in derselben Art vorgetragen sind wie berechtigtes Geschimpfe nehme ich sie auch genau so wahr.
    --> Lernstoff


    Und wie bildet man das?
    Also, wenn nicht, indem man möglichst viele andere befragt, ob das was man da wahrnimmt auch richtig ist?
    Du bist doch Naturwissenschaftlerin, oder?

    Beobachte Leute, bilde dir eine Theorie über sie, dann warte ab und gucke, ob sich deine Theorie im Lauf der Zeit bestätigt oder widerlegt.

    Das kann durchaus eine längere Zeit dauern, bis ein einigermassen fundiertes Urteil möglich ist. Um Leute zu beurteilen, muss man sie unter Stress und Druck erleben, und es kann schon mal vorkommen, dass man eine Person während Jahren nicht unter Stress und Druck erlebt. Aber meist geht's schon etwas schneller.

    Hilfreich ist auch zu beobachten, wie Leute mit Schwächeren umgehen - zB mit Dienstleistern, oder mit Tieren.

    Mit der Zeit wirst du fühlen lernen, was Oberfläche ist, und was Substanz. Es ist wirklich nur Übungssache.

    Jemand schrieb weiter vorne, vorläufige Urteile seien schnell gefällt, sonst würde es ja ewig dauern, bis man andere Personen einschätzen könnte.

    MINIMUM 3 Monate, bis ich mir einigermaßen zutraue, eine beliebige andere Person (Chef, Kommilitone) einzuschätzen.
    ist ja ok, gib dir diese Zeit - und lebe in der Zwischenzeit halt damit, dass die Person nicht eingeschätzt ist. Solange du nicht einen Beruf hast wo du Leute innert kurzer Zeit einschätzen musst (zB Kredivergabe oder Personalwesen) ist das halt eben so.

    gruss, barbara

  9. Inaktiver User

    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber - wenn der eine, der dich nicht leiden kann, über die Gabe verfügt andere mitzureißen, ist die ganze Angelegenheit alles andere als witzig. Dann kannst du dich abstrampeln wie du willst, kannst professionell sein, was auch immer, du hast keine Chance. Dann geht es nur noch so lange wie du es aushalten und ertragen kannst. Wobei sich die Frage stellt, ob man es überhaupt versuchen sollte, weil die Situation dir permanent Verletzungen zufügt. Wahrscheinlich ist es am besten es nicht so weit kommen zu lassen und möglichst rasch die Bremse zu ziehen und irgendwo anders einen Neustart zu wagen.
    Das sehe ich anders.
    Ich würde dann einfach normal weiterarbeiten. Aber Grenzen aufzeigen, wenn es ein persönlicher Angriff ist.

    Gerade bei uns wechseln Vorgesetzte recht schnell. Meist sind sie nur 1-2 Jahre hier. Ich bin schon deutlich länger hier. Warum sollte ich wechseln? Die gehen doch von alleine wieder!

    Schlecht ist es natürlich für Mitarbeiterbeurteilungen und Zwischenzeugnissen, wenn der Vorgesetzte nicht mit einem auskommt.

    Es ist aber nur der Beruf. Ich werde dafür bezahlt zu arbeiten. Das tue ich.
    Wenn es mir dann wirklich persönlich und gesundheitlich richtig und auf Dauer schlecht geht, kann ich mir ja andere Schritte (von Betriebsrat bis Kündigung) überlegen.
    Aber ich weiß doch nicht, ob die nächste Stelle nicht ein ähnliches Problem birgt. Ich kann doch nicht immer davonlaufen.

    Feierabend ist Feierabend. Dann habe ich Freizeit von den Kollegen und Vorgesetzten.

    Viele Grüße von
    Kiki

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