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  1. Inaktiver User

    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Hallo Saetin,

    mir ist aufgefallen, dass die Adjektive, die Du benutzt, oftmals nicht in den Zusammenhang passen. Manchmal meinen sie auch etwas ganz anderes.
    Das ist dann natürlich nicht hilfreich, wenn man verstehen will, wovon Du schreibst.

    Beispiele:

    richtig und falsch
    gerecht
    gut und böse
    gepflegt und ungepflegt
    Verantwortung

    Sehr häufig fällt mir eine Übergriffigkeit auf. Etwas ist nicht einfach ärgerlich und Du sollst/willst etwas dabei ändern, sondern es wird "geprügelt", "verstoßen", "geschubst", "reingehauen",...

    Es sind eher Beispiele, ohne dass ich deswegen die Beiträge nochmal zurückgelesen habe. Evtl. steht da also auch etwas anderes.
    Mir kommt es unheimlich lieblos (und auch z.T. unnötig gewalttätig) Dir selbst und auch anderen gegenüber vor.

    Auch diese Erwartungshaltung anderen gegenüber ist sehr auffällig. Es gibt keinen Rechtsanspruch/Anrecht auf irgendetwas in Richtung Sympatie. Es gibt aber Menschenrechte. Und Manieren, die helfen weiter.

    Wie Du früher warst, weiß ich nicht. Ich habe wahrscheinlich erst im April oder Mai ein Posting von Dir wahrgenommen. Ich beziehe mich also nur auf aktuelle Threads, bzw. den Teil ab April...

    Mir gefällt die Weisheit mit dem Wald sehr. Sie stimmt eigentlich immer, es sei denn, das Gegenüber ist besonders positv oder negativ gestimmt.
    Genauso wie "Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg' auch keinem and'ren zu"
    Aber auch wenn Du Dich dann so (freundlich) verhälst, kannst Du einen schlechten Tag erwischen oder angemotzt werden. Ist manchmal Charakter, und manchmal eben auch schlechte Laune.

    Viele Grüße von
    Kiki

  2. gesperrt

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    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Beispiele:

    richtig und falsch
    gerecht
    gut und böse
    gepflegt und ungepflegt
    Verantwortung
    Ja natürlich.
    Das meine ich mit: Ich habe ein anderes Vokabelset mitbekommen als andere Menschen.

    Und da die Erklärung für Abweichungen bei anderen schon mitgeliefert wurde ("die sind moralisch schlechter als wir") fange ich das jetzt erst an zu hinterfragen.
    Sehr häufig fällt mir eine Übergriffigkeit auf. Etwas ist nicht einfach ärgerlich und Du sollst/willst etwas dabei ändern, sondern es wird "geprügelt", "verstoßen", "geschubst", "reingehauen",...

    Das empfinde ich tatsächlich so.
    Es sind eher Beispiele, ohne dass ich deswegen die Beiträge nochmal zurückgelesen habe. Evtl. steht da also auch etwas anderes.
    Mir kommt es unheimlich lieblos (und auch z.T. unnötig gewalttätig) Dir selbst und auch anderen gegenüber vor.
    Auch das ist wahr.
    Ich habe lange Jahre hart darauf hingearbeitet, so lieblos zu werden, um endlich als Erwachsene anerkannt zu werden.
    Auch diese Erwartungshaltung anderen gegenüber ist sehr auffällig. Es gibt keinen Rechtsanspruch/Anrecht auf irgendetwas in Richtung Sympatie. Es gibt aber Menschenrechte. Und Manieren, die helfen weiter.
    Wie gesagt, dassSympathie etc. nicht nach Rechtsanspruch vergeben wird, ist etwas Neues für mich.

    Mir gefällt die Weisheit mit dem Wald sehr. Sie stimmt eigentlich immer, es sei denn, das Gegenüber ist besonders positv oder negativ gestimmt.
    Dann müsste ich ja, wenn ich in der Welt zurechtkommen will, auch danach leben, also jedesmal zurücktreten wenn mich einer tritt.
    So will ich aber nicht leben

  3. gesperrt

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    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen


    Dann müsste ich ja, wenn ich in der Welt zurechtkommen will, auch danach leben, also jedesmal zurücktreten wenn mich einer tritt.
    So will ich aber nicht leben
    Habe echt mit mir gehadert, ob ich hier jetzt nochmal was schreibe, oder nicht, da ja von einigen Seiten so viel (und sämtlich unzutreffendes) in meine Beiträge hier interpretiert wird.

    Aber, genau DER Punkt, also das habe ich auch schon in absolut aktuellen, aber auch länger her geschriebenen Beiträgen gelesen, dass Saetien ihre Umwelt nach den von ihr dargelegten Mass-Stäben behandeln würde und wie ähm, wie drück ichs aus , unschön man das von ihr fände.....


    Die TE beschreibt doch durchgängig, dass sie sich geschimpft fühlt, dass sie unter den und den Umständen auch mit Schimpfe rechnet, wie sie auf Schimpfe reagiert etc. pp (eben nach dem ihr beigebrachten (eingetrichterten) Programm.

    Sie schreibt nirgends, nach meinem Eindruck auch nicht zwischen den Zeilen oder woanders (also in anderen Beiträgen/Threads), dass sie schimpft und abstraft, weil..............)

    Und da liegt, nach meiner Meinung, ein Grund-Missverständnis, oder auch "Umgangsfehler" mit Saetiens Beiträgen, die vielleicht auch ihrer hohen Abstraktionsfhigkeit geschuldet sind.

    Also dass eben fortwährend projiziert wird, sie würde andere so behandeln, (wie sie sich behandelt fühlt) und das wäre ja wohl schrecklich (wäre es ja auch ! keine Frage).

    Faktisch aber beschreibt sie, nach meinem Eindruck, nur, wie man mit ihr umgeht, und das nach den bislang ( bzw. bis vor nicht allzulanger Zeit) für gültig gehaltenen allgemeinen "Welt-Regeln" sozusagen auch darf.

    Vielleicht liege ich damit aber auch völlig falsch, Saetien?

  4. gesperrt

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    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Du hast Recht......Du meinst, andere User könnten meinen, ich würde andere entsprechend behandeln?


    Ok, was sagen denn andere User dazu?

  5. Inaktiver User

    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Du hast Recht......Du meinst, andere User könnten meinen, ich würde andere entsprechend behandeln?


    Ok, was sagen denn andere User dazu?
    Nee, so hab ich nie gedacht.

  6. Inaktiver User

    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Dann müsste ich ja, wenn ich in der Welt zurechtkommen will, auch danach leben, also jedesmal zurücktreten wenn mich einer tritt.
    So will ich aber nicht leben
    Nein, jetzt bist Du wieder im Negativmodus!

    Wenn Du freundlich auf andere Menschen zugehst
    ein Lächeln an die Kassiererin,
    ein Vorlassen an der Kasse,
    ein hilfsbereites/kollegiales Anreichen/Abnehmen auf der Arbeit,
    ...
    dann gibt es eine entspanntere Atmosphäre.
    Diese kommt entweder direkt bei Dir (auch mit einem Lächeln) wieder an, oder der nächste Kontakt dieser bevorzugten Person hat Glück.

    Es geht dabe nicht um Ausnutzen lassen, sondern das freundliche Miteinander, den Smalltalk, die helfende Hand, das umsichtige Verhalten.

    Und man muss nicht "zurücktreten" (=Diskutieren oder streiten) wenn man nicht möchte. Man kann auch einfach gehen. Und man muss auch nicht nachgeben, sondern kann seine Meinung variieren oder behalten.
    Aber niemals sollte man dabei lieblos sein!
    Besonders nicht zu sich selber, und das kann man werden, wenn um diese (kurzen und zum Teil belanglosen) Themen zu viel Aufhebens und Grübelei gemacht wird.
    Diese zeitraubenden und meist nutzlosen Gedanken berühren den Auslöser meist gar nicht mehr, machen Dein Leben aber trauriger.

    Und auch der Begriff "Schimpfe" ist eines Erwachsenen im Umgang mit Erwachsenen nicht angemessen.

    Es gibt eine
    Diskussion
    Kritikpunkte
    Streit (-Gespräch)
    Meinungsverschiedenheiten
    klare Ansagen
    Auseinandersetzungen

    aber kein Geschimpfe!
    Das bekommt ein Kind!


    Mit der Veränderung Deines Aussehens würde ich dringend auch am Vokabular arbeiten. Es führt zu sehr vielen Missverständnissen und ist nicht innerhalb gleicher Erwachsenen-Hierachie.
    Es gibt z.B. kein Gut und Böse in Reinform, und in Deinem Alter wirst Du da immer wieder bei neuen Bekanntschaften auf Unverständnis stoßen. Und meist hat es gar keinen Zusammenhang in den Themen weil die Begriffe nicht passen.

    Viele Grüße von
    Kiki

  7. gesperrt

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    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Dann frage ich mal weiter, auch wenn ich mir gerade ein bisschen vorkomme wie bei "Was bin ich?".


    Ich vermute mal, es gibt irgendwo (Pubertät, Auszug, Studium, Ausbildung......) so etwas wie einen Übergang zwischen der ROLLE als Kind/Jugendlicher und der als verantwortlicher Erwachsener, ja?


    Nicht in dem Sinne festgelegt, aber man wird ja nicht Montags in der Kinderrolle aufwachen und als Erwachsener Schlafengehen.

    Vermutlich macht man gerade am Übergang noch manchmal Fehler, benimmt sich unpassend etc., weil man es eben noch nicht besser weiß bzw. die Übung fehlt.

    Auch richtig?
    en

    Was erklärt, warum ich in der Schule kaum angeeckt bin.

    Ich hätte etwas fleißiger sein können, aber dass Schüler noch vollständig in der Kinderrolle stecken wird in etwa erwartet, man ERWARTET von 18jährigen nicht, dass sie bereits fertige, verantwortungsvolle Erwachsene sind, die die meiste Zeit auch so handeln.

    Auch richtig?

    So ab Studium (+/- die Anfangszeit vielleicht) ging das wohl nicht mehr.


    Ich habe, seit ich angefangen habe zu studieren, immer mal wieder Leute im Studium scheitern sehen (wie wohl jeder Student an einer großen Uni).


    Bei den meisten davon.......war das quasi jedem Umstehenden nach 2 Semestern klar.
    Es war auch im Grunde immer der gleiche Grund:
    Zu sehr drauf verlassen, dass schon alles gut gehen wird:

    -Klausur mehrfach nicht bestanden, wegen solcher Geschichten wie auch beim Letztversuch 2 Tage vorher angefangen zu lernen (ich meine nicht die mit Prüfungsangst)
    -Bafögantrag eine Woche vor Ende der Frist erst gestellt und sich dann gewundert dass die Bearbeitungszeit eben auch noch dauert
    -alles mögliche immer wieder geschoben => ewig langes Studium


    Sowas kann man in der Schule machen: Für die eigenen Finanzen sind andere zuständig, und schulisch bleibt man schlimmstenfalls sitzen oder rutscht eine Schulform ab, dann bügelt man das im nächsten Jahr wieder aus oder ändert ein klein wenig die Lebensplanung, man verliert nicht wirklich Zeit.

    Selbst wenn man das Abi vergeigt und Medizin studieren will, kann man immer noch über die Wartezeit reinkommen.


    So komisch das klingt, aber so lange man sich nicht im Bereich von Gewaltverbrechen etc. bewegt, bewegt man sich in der Schulzeit auf einem sicheren kleinen Wölkchen, wo eigentlich nichts passieren kann.

    Netz und doppelter Boden, man kann schon ziemlich viel schleifen lassen.



    Im Studium ist dann etwas weniger Netz da, da scheitern wie gesagt einige dran.
    Ich nicht - das Finanzielle war unproblematisch, und was Noten etc. angeht, da war ich dann wohl zu intelligent und/oder der Druck vom Zweitversuch war hoch genug. Ich habe keine Supernoten, aber ich bin immer im Mittelfeld mitgeschwommen.

    Nur dass das nicht so weitergeht.....dass es jetzt irgendwann mal um was geht, dass ich irgendwann mal für eigene Ziele arbeiten sollte und nicht einfach nur, weil von Studenten eben erwartet wird dass sie Klausuren bestehen........DAS kommt normalerweise etwas früher oder?


    Der Schüler geht zur Schule, weil die Eltern ihn schicken, und schreibt Klausuren, weil das eben so vorgesehen ist.
    Und genauso habe ich studiert.
    Aber das funktioniert so nicht, oder?


    Deswegen bin ich auch, je professioneller das wurde, mit der Arbeitseinstellung (also, nicht dass ich die je erwähnt hätte) immer mehr angeeckt.

    Ich bin davon ausgegangen, ich muss weiter wie bisher einfach die Anforderungen erfüllen, und die wird mir schon jemand sagen.

    Das ist ein wenig Kinderdenke......oder?


    Ich habe gerade das Gefühl ich schreibe nicht ganz das was ich eigentlich sagen will............bzw. kriege es nicht so formuliert wie ich es haben will.


    Ich denke ich habe mir in den letzten 10 Jahren, im Prinzip seit dem Abi, ziemlich viel versaut, weil ich einfach davon Ausging, Durchschnitt reicht.

    Ich habe so studiert wie man die Wohnung sauberhält - die wenigsten tun es mit Begeisterung, die wenigsten tun es überhaupt nicht - es muss halt gemacht werden.

    => mittelmäßige Leistungen, keine fachbezogenen Nebenerfahrungen, keine fachbezogenen Kontakte, evtl. sogar ein paar, bei denen ich ein schlechtes Bild hinterlassen habe.


    Und nun muss ich mal schauen, wieviel von dem Scherbenhaufen sich noch aufkehren lässt (immerhin arbeite ich, wenn alles gut geht, noch gut 35 Jahre) und wieviel dadurch nun langfristig versaut ist, weil ich ein paar Chancen einfach zwischen 20 und 30 hätte nutzen müssen, die nun nicht mehr wiederkommen.


    Kann man einen Lebenslauf nach dem 30. noch retten?

    In der Art, dass man noch sowas wie Karrierechancen (also, jetzt nicht gerade Topmanager, eher so mittlere Ebene) hat, oder war es das, wenn man bis 30 eher geholpert ist?


    Kann eigentlich irgendjemand mit diesem Posting was anfangen?



    Oh, und falls es jemanden interessiert, ich finde der Thread macht gerade Fortschritte.

  8. gesperrt

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    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Weil mir gerade auffiel, dass das unklar formuliert war.....ich bin davon ausgegangen, im "Job" wird von mir erwartet, dass ich x Stunden täglich arbeite. Punkt.


    Irgendjemand hier schrieb was vom Unterschied von doing the job und getting the job done.

    Genau das.

  9. Moderation

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    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Das was du beschreibst, hat viel mit Motivation zu tun. Extrinsisch versus intrinsisch zb.

    Frage ist, was hat dich früher motiviert.

    Was könnte es heute tun - dich motivieren?

    Magst du das, was du studiert hast?

  10. gesperrt

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    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Dann müsste ich ja, wenn ich in der Welt zurechtkommen will, auch danach leben, also jedesmal zurücktreten wenn mich einer tritt.
    So will ich aber nicht leben
    Müssen musst du nicht, aber du darfst. Eine durchaus reizvolle Option, gelegentlich.

    Mir hat leider schon seit längerem niemand mehr Anlass dazu gegeben, dass ich mit gutem Gewissen ein Donnerwetter über dieser Person loslassen könnte. Die sind immer alle so nett und anständig :-(

    gruss, barbara

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