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    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Ja das war eine Frage, ob das jedem so geht.
    Nur, wenn ich sowas finde (also, jemand unterstellt mir Inkonsistenz) und ich denke dran (was ich tue, wenn jemand das immer und immer wieder wiederholt), dann kläre ich auf, warum ich meine, der gezeigte Zusammenhang sei doch konsistent.

    Falsch. Das tust Du nicht. Du löst inhaltliche Widersprüche in Deinen Schilderungen zu Deinen persönlichen Aufarbeitungsanliegen nicht auf, wenn andere Dich darauf hinweisen. Du hast es, soweit ich beteiligt war, nie getan - und Du sagst jetzt für künftige Zeiten: "Darauf gehe ich übrigens gar nicht mehr ein, nur noch per PN. Sonst wird mir das zu lästig umständlich."

    Damit wir beide nochmal klar haben, was ich mit Widersprüchen in Bezug auf Dich und Deine Forenauftritte meine: Ich meine mit Widersprüchen, die in Deinen Schilderungen zu Deinem „persönlichen Aufarbeitungsanliegen“, das Du hier regelmäßig mit Usern dieses Forums besprochen haben möchtest, nicht Inkonsistenzen, die sich in Monats- oder Jahresabständen zeigen (und auf eine Veränderung/Revision bisheriger Annahmen über Dich und die Welt *Wink zu Bae* deuten), sondern inhaltliche Widersprüche, die in Diskussionen mit Dir und zu „Deinen Themen“ innerhalb weniger Threadseiten oder innerhalb weniger Tage auflaufen. Das jedenfalls habe ich in den vergangenen 6 Monaten mit Dir hier regelmäßig erlebt.

    Und Du löst die Widersprüche auf Nachfrage eben nicht inhaltlich auf, sondern Du reagierst entweder gar nicht, oder Du wechselst bei Nachfragen von der Inhaltsebene und beklagst, dass „man“ (bei Dir meist gewendet: „ihr“ / „die Bri“) immer wieder auf Dich "eindrischt", dass man Dir Deine Ausführungen nicht glauben würde, Dich im ganzen überhaupt eh nicht für glaubwürdig hält usw.
    - Oder aber Du wehrst Konsistenzanfragen bei Widersprüchen im Reflex mit dem Hinweis auf das Crossposting-Verbot im Forum** ab.


    **[[Wobei im übrigen auch Dein Tun im Moment in diesem Threadabschnitt strukturlogisch Crossposting ist. Ähnlich so, als würde ich einen Thread starten mit der Aufschrift „Meine Irrtümer im Leben und in diesem Forum“ und dann darlegen, dass und inwiefern ich hier Probleme mit Dir in den Diskussionserfahrungen mit Dir habe und was das mit mir macht, warum mich das fertig macht und wie sich das auf mein Leben auswirkt uswusf.

    Wenn ich also Meta-Threads baue, um meine Diskussionserfahrungen mit Dir weiter zu verarbeiten, indem ich sie (und mithin Dich) mit anderen Forenteilnehmern bearbeite: Was ist das anderes als „Crossposting“ und/oder „Userthematisierung“?]]



    Konkret: Wenn ich etwa von Dir lese (ich hoffe, das ist nun ausreichend CP-verfremdet):

    „Leute, ich habe grüne Haare und möchte das dringend ändern. Ich weiß nicht, welche Problematik dahintersteht, dass ich bisher stets grüne Haare hatte. Ich kann da nur rätseln.

    Und dann wenige Threadseiten später zu lesen ist:


    „Ich habe nach meinem Dafürhalten orangefarbende Haare, und es ist eine Frechheit, mir einzureden, dass ich mir andersfarbige Haare - und übrigens bloß keine grünen Haare - zulegen sollte, und dabei so zu tun, als hätte ich ein echtes Problem. Ich verbitte mir das. Das grenzt übrigens an Mobbing.“


    und ich Dich auf diesen Widerspruch hinweise, in der Annahme, Du wärst daran interessiert, ihn aufzulösen, damit die Diskussion unter richtigen Annahmen und Voraussetzungen weitergehen kann (hast Du grüne oder orange Haare? Hast Du ein Problem damit oder nicht?) - dann, wie gesagt, löst Du diesen Widerspruch nicht aktiv auf, sondern wechselst von der Inhalts- auf die Personenebene und kehrst die Rechtfertigungspflicht um. Denn wer Dich um eine Rechtfertigung, Klärung oder Auflösung des Widerspruchs, der Dir gerade gezeigt wird, bittet, "prügelt" mit einem Lügenverdacht auf Dich ein. Was man ja schon daran sehe, dass man überhaupt „crosspostend“ einen Widerspruch aufgedeckt hat. Anmerkung: Oft ist das nichtmal crosspostend i.e.S., sondern ein aufgedeckter Widerspruch innerhalb weniger Seiten ein und desselben Threads von Dir.


    Natürlich kann man an diesen (und zahlreichen anderen) Inkonsistenzstellen Deiner Forenauftritte) das „Ambivalenz“-Schild hochhalten. Es ist dann aber eben eine psychologisierende Vokabel, die den logisch-rationalen Diskurs (und um den geht es Dir ja offensichtlich, wenn Du, wie Du gerade sagst, auf „saubere Argumentationen“ pochst) verlässt - und also die Konsistenz- und Kohärenzansprüche eines rationalen Diskurses bricht und nach psychologischen Erklärhilfen für Widersprüche sucht und diese dann anstandslos hinnimmt.

    Kann man machen, warum auch nicht? Nur muss diese Erklärhilfe - die Dich gegen weitere Konsistenzanfragen immunisiert, indem sie Dich aus der Rechtfertigung aufgezeigter Widersprüche psychologisch „entschuldigt“ - dann freilich auch für alle gelten.

    Wenn also wie in Deiner Beispielliste für (threadübergreifende) Inkonsistenzen, die Du hier im Forum bei manchen Usern ausmachst, jemand sagt:


    „Ich will nicht fremder Leute Wäsche draußen hängen sehen, aber die Nachbarn sollen sich mal nicht so anstellen, wenn ich die Balkonwand mit Aktgemälden verziere.“

    dann muss im Zweifel eben auch hier gelten: Nuja, Saetien, das sieht vielleicht nach einem Widerspruch aus. Ist es aber nicht. Die Userin ist einfach „innerlich zerrissen“. Schau mal unter „Ambivalenz“, da findest Du ne Menge dazu. Ist psychologisch ein weites Feld …



    Was ich Dir (foren- und threadübergreifend) sagen möchte:

    Letztlich geht es in Diskussionen wie diesen immer (immerimmer) um die (logische) Selbstanwendung Deiner/meiner/usw. Ansprüche an andere auf Dich/mich/usw. selbst. Beziehungsweise darum, Zugeständnisse, die Du in diesen Ansprüchen für Dich selbst reklamierst, auch für andere gelten zu lassen. Du musst sie logisch-rational auch auf andere ausdehnen können, um sie diskursiv „durchzubekommen“.

    Und meine Position in diesem Gesprächsabschnitt zwischen uns beiden hier ist: Du wendest Deine Ansprüche an andere nicht auf Dich selbst an. Und Du dehnst Zugeständnisse an Dich nicht logisch (und auch nicht wohlmeinend psychologisierend-'zwischenmenschlich') auf andere aus. Und deshalb schreddert das regelmäßig in Diskussionen mit Dir.


    Ich erklärte, warum da aus meiner Sicht kein Widerspruch ist.

    Es ist nach wie vor einer. Entweder a) Du vermutest, dass es so etwas wie „subjektive Konsistenz“ gibt, die nicht notwendig mit objektiver Konsistenz übereinstimmen muss - oder b) Du verwirfst diese Annahme.

    Bleibst Du bei a), profitieren alle! von der Annahme, dass Konsistenz in Diskussionen in einem Forum nicht objektivierbar ist - und Dein Rechtfertigungsanspruch für auftretende Widersprüche im Forum hat sich erledigt. Springst Du zu b), dann bist auch Du der „objektiven“ Außensicht anderer ausgesetzt, die Dir sagen: „Deine Aussagen hier im Forum sind in zahlreicher Form nicht konsistent“ - und hast dann dasselbe Rechtfertigungs-Problem wie die, denen Du es im Moment zuschreibst.
    Geändert von Aen (06.05.2015 um 15:07 Uhr) Grund: Vertipp-Kram
    Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag. -- A. Tschechow

  2. gesperrt

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    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Zitat Zitat von Aen Beitrag anzeigen
    Falsch. Das tust Du nicht. Du löst inhaltliche Widersprüche in Deinen Schilderungen zu Deinen persönlichen Aufarbeitungsanliegen nicht auf, wenn andere Dich darauf hinweisen. Du hast es, soweit ich beteiligt war, nie getan - und Du sagst jetzt für künftige Zeiten: "Darauf gehe ich übrigens gar nicht mehr ein, nur noch per PN. Sonst wird mir das zu lästig umständlich."
    Das habe ich gestern (?) das allererste Mal gesagt, und ich habe begründet warum ich das ab jetzt so halten werde.
    Zuvor habe ich das aufgelöst, wenn ich es bemerkt habe.
    Ehrlich gesagt bei Deinem Beitrag gestern scheitere ich immer noch daran, überhaupt den Widerspruch zu finden, den Du siehst.

    Damit wir beide nochmal klar haben, was ich mit Widersprüchen in Bezug auf Dich und Deine Forenauftritte meine: Ich meine mit Widersprüchen, die in Deinen Schilderungen zu Deinem „persönlichen Aufarbeitungsanliegen“, das Du hier regelmäßig mit Usern dieses Forums besprochen haben möchtest, nicht Inkonsistenzen, die sich in Monats- oder Jahresabständen zeigen (und auf eine Veränderung/Revision bisheriger Annahmen über Dich und die Welt *Wink zu Bae* deuten), sondern inhaltliche Widersprüche, die in Diskussionen mit Dir und zu „Deinen Themen“ innerhalb weniger Threadseiten oder innerhalb weniger Tage auflaufen. Das jedenfalls habe ich in den vergangenen 6 Monaten mit Dir hier regelmäßig erlebt.
    Du könntest jetzt natürlich ein beliebiges Beispiel rausgreifen.......und was wäre das Ergebnis?
    Wir würden drei Seiten über das eine Beispiel diskutieren.
    Hälst Du das für sinnvoll?
    DESWEGEN wollte ich nur noch per PN.




    Und Du löst die Widersprüche auf Nachfrage eben nicht inhaltlich auf, sondern Du wechselst bei Nachfragen von der Inhaltsebene und beklagst, dass „man“ (bei Dir meist gewendet: „ihr“ / „die Bri“) immer wieder auf Dich "eindrischt", dass man Dir Deine Ausführungen nicht glauben würde, Dich im ganzen überhaupt eh nicht für glaubwürdig hält usw.

    Das behauptest Du hier.
    Also, ich habe sicher mehrfach geschrieben dass man auf mich eindrischt und mich für unglaubwürdig hält.
    Anfangs (also, bestimmt die ersten 1.5 Jahre) habe ich geduldigst jede einzelne Widerspruchanfrage beantworte.
    Darauf meinten einige, ich solle doch das nehmen was mir was bringt und auf den Rest gar nicht mehr einsteigen.
    Habe ich beherzigt, und an manchen Punkten fühlte ich mich irgendwann veralbert weil ich das Gefühl hatte es läuft so:

    User a:
    Hey, da ist ein Widerspruch!
    Saetien: Auflösung.
    2 Seiten später, selber User:
    "Hey da ist ein Widerspruch!"
    Saetien:
    Auflösung.
    Ja, für mich sieht es so aus als ob da teilweise gezielt Widersprüche gesucht werden, um irgendwie "nachzuweisen", ich wäre ein Fake.
    Darauf hatte ich dann IRGENDWANN keine Lust mehr und bin darauf nicht mehr eingestiegen.
    Ich biete immer noch an Widersprüche aufzuklären wenn denn welche auffallen, aber das im Thread tun?
    Damit dann wieder 5 andere, denen der angebliche Widerspruch vorher gar nicht auffiel, über die Auflösung desselben diskutieren?

    - Oder aber Du wehrst Konsistenzanfragen bei Widersprüchen im Reflex mit dem Hinweis auf das Crossposting-Verbot im Forum** ab.
    Ja.
    [editiert]
    Nein, sorry.
    Wenn ich das nicht darf, dann muss ich mir Crossposting auch nicht von anderen gefallen lassen.







    Wenn ich also Meta-Threads baue, um meine Diskussionserfahrungen mit Dir weiter zu verarbeiten, indem ich sie (und mithin Dich) mit anderen Forenteilnehmern bearbeite: Was ist das anderes als „Crossposting“ und/oder „Userthematisierung“?]]
    Braucht es für Crossposting nicht einen zweiten Thread, aus dem ich crossposte?






    Ok das Beispiel mit den Haaren ist so verfremdet dass ich selbst nur vermuten kann was das im Original war.
    Aber nun, ich würde in dem Fall argumentieren
    -dass mir in der Zwischenzeit aufgefallen ist dass meine Haare orange sind (und ich vermute ich das auch geschrieben habe)
    -dass ich meine Ansicht zu meiner Wunschhaarfarbe in der Zwischenzeit geändert habe
    Wo ist da ein Widerspruch?
    und ich Dich auf diesen Widerspruch hinweise, in der Annahme, Du wärst daran interessiert, ihn aufzulösen, damit die Diskussion unter richtigen Annahmen und Voraussetzungen weitergehen kann (hast Du grüne oder orange Haare? Hast Du ein Problem damit oder nicht?) - dann, wie gesagt, löst Du diesen Widerspruch nicht auf, sondern wechselst von der Inhalts- auf die Personenebene und kehrst die Rechtfertigungspflicht um.
    Macht die Bri konstant mit mir.
    Hier gibt es zig Beiträge die einfach nur "gegen Saetien" sind, und das einzige, was ich tun kann, ist, nicht darauf zu reagieren.

    Denn wer Dich um eine Rechtfertigung des Widerspruchs, der Dir gerade gezeigt wird, bittet, "prügelt" mit einem Lügenverdacht auf Dich ein.
    Stimmt.
    Wer um eine Rechtfertigung bittet, prügelt.
    Ich muss mich vor gar niemandem hier rechtfertigen.



    Was man ja schon daran sehe, dass man überhaupt „crosspostend“ einen Widerspruch aufgedeckt hat. Anmerkung: Oft ist das nichtmal crosspostend i.e.S., sondern ein aufgedeckter Widerspruch innerhalb weniger Seiten ein und desselben Threads von Dir.
    Dafür dass es da ja sooooooo viele Beispiel zu gibt bringst Du erstaunlich wenige.
    Bring doch mal eins.
    Innerhalb desselben Threads ist es ja kein Crossposting.

    Natürlich kann man an diesen (und zahlreichen anderen Inkonsistenzstellen Deiner Forenauftritte) das „Ambivalenz“-Schild hochhalten. Es ist dann aber eben eine psychologisierende Vokabel, die den logisch-rationalen Diskurs (und um den geht es Dir ja offensichtlich, wenn Du, wie Du gerade sagst, auf „saubere Argumentationen“ pochst) verlässt - und also die Konsistenz- und Kohärenzansprüche eines rationalen Diskurses bricht und nach psychologischen Erklärhilfen für Widersprüche sucht und diese dann anstandslos hinnimmt.

    Hä?

    Ich habe doch schon vor bestimmt 20 Seiten (eher 40) geschrieben, dass ich Logik in Bezug auf mich selbst aufgegeben habe!
    Das ist MONATE her!
    Und Du misst mein Gefühlsleben JETZT noch an Logik?

    Kann man machen, warum auch nicht? Nur muss diese Erklärhilfe - die Dich gegen weitere Konsistenzanfragen immunisiert, indem sie Dich aus der Rechtfertigung aufgezeigter Widersprüche psychologisch „entschuldigt“ - dann freilich auch für alle gelten.
    Sie gilt ja für alle.
    Nur für mich anscheinend nicht.




    dann muss im Zweifel eben auch hier gelten: Nuja, Saetien, das sieht vielleicht nach einem Widerspruch aus. Ist es aber nicht. Die Userin ist einfach „innerlich zerrissen“. Schau mal unter „Ambivalenz“, da findest Du ne Menge dazu. Ist psychologisch ein weites Feld …
    Ja, das habe ich ja auch brav gelernt.
    Aber warum dann alle innerlich zerissen sein dürfen, nur MIR wird das dann als fake ausgelegt, verstehe ich nicht.
    Wenn das mit der Wäsche und den Aktaufnahmen ok ist, dann haben meine angeblichen Widersprüche aber auch nicht zu gelten!
    Entweder alle müssen konsistent sein oder ich muss auch nicht!
    Bei mir kommt an: Keiner muss, aber mir wird noch das kleinste Widersprüchlein negativstmöglich ausgelegt.
    Du musst sie logisch-rational auch auf andere ausdehnen können, um sie diskursiv „durchzubekommen“.
    Das wäre so, wenn Menschen logisch wären.
    Tatsächlich interessiert das hier wohl fast keinen.
    Es ist völlig egal wie logisch konsistent meine Argumentation ist, es wird ja doch das Nädelchen im Heuhaufen gesucht.
    DAMIT habe ich mich, siehe oben, vor Monaten abgefunden und beschlossen mich in die Reihe derjenigen einzureihen, denen Logik nicht so wichtig ist und die für ein "ich mag Dich nicht" keine Rechtfertigung brauchen sondern sagen, jedes Gefühl ist erstmal in Ordnung.
    Und, was passiert:
    "Jaja, Saetien, jedes Gefühl ist in Ordnung. Nur Deine eben nicht."

    Und meine Position in diesem Gesprächsabschnitt zwischen und beiden hier ist: Du wendest Deine Ansprüche an andere nicht auf Dich selbst an.
    Oh doch.
    ich habe an mich selbst höhere Ansprüche als ich jemals an irgendwen anders hatte.
    Vielleicht hast Du nur nicht verstanden, was genau meine Ansprüche sind?

    Und Du dehnst Zugeständnisse an Dich nicht logisch (und auch nicht wohlmeinend psychologisierend-'zwischenmenschlich') auf andere aus. Und deshalb schreddert das regelmäßig in Diskussionen mit Dir.
    Witzig.
    "Du bist allein Schuld"
    Als ob.

    Als ich anfing hier zu schreiben gab es an mich keine Zugeständnisse.
    Nicht das winzigste fitzelchen.
    Zugeständnisse waren etwas, dass ich von anderen erhoffte, wenn ich nur endlich endlich keinerlei Bedürfnisse mehr hätte.
    Dann, ja dann würden die anderen mir endlich Zugeständnisse machen.
    Da bin ich nun weiter.
    Ich lernte, mir auch selbst Zugeständnisse zu machen.
    Und, was passiert:
    Direkt drauf "Du machst Dir zuviele Zugeständnisse!"

    Danke, nein.
    Die bedürfnislose Saetien werde ich nicht mehr.



    Es ist nach wie vor einer. Entweder a) Du vermutest, dass es so etwas wie „subjektive Konsistenz“ gibt, die nicht notwendig mit objektiver Konsistenz übereinstimmen muss - oder b) Du verwirfst diese Annahme.

    Bleibst Du bei a), profitieren alle! von der Annahme, dass Konsistenz in Diskussionen in einem Forum nicht objektivierbar ist - und Dein Rechtfertigungsanspruch für auftretende Widersprüche im Forum hat sich erledigt. Springst Du zu b), dann bist auch Du der „objektiven“ Außensicht anderer ausgesetzt, die Dir sagen: „Deine Aussagen hier im Forum sind in zahlreicher Form nicht konsistent“ - und hast dann dasselbe Rechtfertigungs-Problem wie die, denen Du es im Moment zuschreibst.

    Ah.
    Ich GLAUBE ich versteh was Du meinst.
    Hm.
    Wo ist denn da der Widerspruch?
    Subjektive Konsistenz ist dann doch nur die Eigensicht, natürlich können da Fehler drin sein.
    Wie in jeder Sicht.
    Objektive Konsistenz gibt es dann, aber die ist natürlich nie erreichbar, weil man ja nie weiß ob nicht auch die Gruppe einen Fehler übersehen hat.
    Aber, je mehr Fehler, die irgendwer (Gruppe, man selbst) aufdeckt, man aufgelöst hat, desto objektiver wird das ganze.
    Nun kann es sein, dass die Gruppe, oder einzelne der Gruppe, nicht mit meiner Auflösung zu einem bestimmten Widerspruch übereinstimmen.
    Das kann man dann bis ins Detail ausdiskutieren, was ich üblicherweise tat.
    Wurde mir vorgeworfen.
    Ich hörte auf damit, nun wirfst Du mir genau das vor.
    Also kann ich auch einfach das machen, was mir selbst am wenigsten Arbeit macht, Vorwürfe kommen ja doch.


    Denn eines ist Konsistenz niemals nie:
    Ein Mehrheitsentscheid.
    Geändert von Inaktiver User (07.05.2015 um 10:31 Uhr) Grund: Thematisierung von moderatorischen Maßnahmen gelöscht, die gehören nicht ins Forum, was bekannt ist.

  3. gesperrt

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    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Sagt mal haltet Ihr es für möglich, dass hier ab und an mal ein User, und ich meine nicht Leute die sich nur dafür anmelden, sondern Leute die normalerweise ernsthaft mitschreiben, trollt?


    Einfach aus Spaß an der Freude mal irgendwohin (nicht zwingend hierhin) einen Beitrag hinwirft, der mit dessen eigener Meinung gar nichts zu tun haben muss, einfach nur aus Langeweile?

    Ist das eine realistische Möglichkeit?

  4. Inaktiver User

    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Klar.

    Manche provozieren auch gern mal mit einem unpopulären Statement.
    Man ist ja auch nicht immer gleich drauf.

  5. gesperrt

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    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Hmmmmm

    Du meinst es gibt also tatsächlich sowas wie Leute, die ABSICHTLICH Stöckchen werfen?
    Und nicht nur offensichtliche Trolle?

    Funktioniert ja bestimmt nicht nur bei mir.

    Erwachsene Menschen tun sowas?

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    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Hmmmmm

    Du meinst es gibt also tatsächlich sowas wie Leute, die ABSICHTLICH Stöckchen werfen?
    Und nicht nur offensichtliche Trolle?

    Funktioniert ja bestimmt nicht nur bei mir.

    Erwachsene Menschen tun sowas?
    Wenn du es genau wissen willst, ich empfinde das, was du exakt gerade machst als genau das.

  7. gesperrt

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    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Das beantwortet die Frage nicht.

    Dass ich schreibe, damit mir geantwortet wird, ist klar.

    Meistens zumindest.
    Das ist denke ich auch nicht ungewöhnlich, wer schreibt denn bitte in der Erwartung, dass niemand antwortet?

    Ist das schon Stöckchen werfen?

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    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Also ganz neutrale Antwort auf deine vorherige Frage: "Ja kann sein, bei einer Person habe ich den Verdacht." War es das, was du wissen wolltest?

  9. gesperrt

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    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Ich glaube schon ja.

    Es klingt auch nicht so als würde Dich das sonderlich verwundern.
    Das scheint also ein realistisches Szenario zu sein und nicht nur ein höchst seltener Einzelfall.

    Hm.

    Und sowas ist nicht verboten?


    Ok, selbst wenn, wie wollte man das im Einzelfall nachweisen.

    Hm.

    Dankeschön.

    Das hat mir gerade einen ganz grundlegenden Fehler in einer schon ad acta gelegten Denke offenbart - aber das ist eine andere Baustelle.

  10. User Info Menu

    AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Und nun hatte ich eben die Idee, dass Widersprüche in der eigenen Argumentation allgemein akzeptiert sind -DAS würde dann auch erklären, warum ich mit meinem ständigen "Aber da ist ein Widerspruch!" anecke - nicht erklären tut es, warum man Widersprüche in MEINEN Posts anscheinend suchen darf.
    Mal unabhängig davon, ob ich diese Einschätzung für richtig halte - also die, dass sozusagen mit zweierlei Maß gemessen wird - , mal meine Gedanken dazu, warum es so sein könnte, wenn es denn so ist/wäre:

    1. Du schreibst einfach viel mehr als so ziemlich jeder andere User hier und fast nur über dich - insofern ist da einfach viel mehr "Material"
    2. Du verallgemeinerst häufig sehr stark und übertreibst noch dazu recht viel. Also nicht "ich habe schon erlebt, dass einige meine grünen Haare nicht so doll fanden, sondern eher pubertär" sondern "alle finden meine grünen Haare doof, ich habe noch nie das geringste Fitzelchen Lob dafür bekommen, es wird immer auf mich eingedroschen". Konstrukte mit "alle" und "immer" lassen sich aber sehr leicht durch auch nur ein Gegenbeispiel widerlegen und derartige Formulierungen reizen dazu dann auch öfters.
    3. Du hantierst sehr oft mit großartigen Begriffen (z.B. Moral) und sprichst von hohen Anforderungen an dich. Bei einem solchen Anspruch erheben dann eben auch die anderen hohe Ansprüche - auch an die Konsistenz
    4. Du reagierst auf Hinweise bzgl. Inkonsistenz relativ stereotyp:
    1. mit dem, was du vermutlich mit "Aufklärung" bezeichnest: "natürlich habe ich einen grünen Pferdeschwanz, wenn ich sage, ich hätte orangene Haare, dann meine ich den Pony und die Seiten!" - das wird wohl öfters als "Herauswinden" empfunden.
    2. mit "Angriff ist die beste Verteidigung": "war das denn nicht klar, dass ich den Pferdeschwanz meine und nicht den Pony? Das habe ich doch in Thread 273 in Posting 88344 geschrieben und auch nochmal in Posting 998 in Thread 42."
    3. mit Wechsel des Themas: "Übrigens, was denkt ihr eigentlich über Nagellack. Ich habe ja immer gedacht, roten Nagellack gäbe es gar nicht, alle haben immer schwarzen Nagellack getragen, ich hätte nie was anderes in Erwägung gezogen, erst hier in der Bri hab ich gehört, dass man roten Nagellack kaufen kann."

    An was ich mich jedenfalls nicht erinnern kann war ein Eingeständnis: "Ups, ja, kann sein, dass ich mir da widerspreche. Ist mir noch gar nicht aufgefallen"
    Die Reaktionen a) bis c) rufen wohl bei nicht wenigen Usern den Impuls wach, endlich mal von dir etwas anderes lesen zu wollen als das, und sie versuchen es immer wieder, wenn der Widerspruch besonders eklatant zu sein scheint.

    Ich bewerte das nicht, ich erkläre, aus meiner Sicht, danach hattest du ja gefragt.
    Betrachte das auch nur als Einwurf, den du nehmen kannst, wie du willst - ich werde jedenfalls nicht wieder auf mehrere Hundert Postings einsteigen.

    Und zu einem deinem letzten Postings, ob es wohl Trolle gibt: Ja, das glaube ich.

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