Wieder eine Idee, und diesmal eine Frage:
"Konsistenz" innerhalb der eigenen Argumentation, oder innerhalb der eigenen Ansichten zu unterschiedlichen Themen ist gar nicht gefordert oder?
Also, man wird nicht gemieden oder lächerlich gemacht oder so, wenn man diese nicht grundsätzlich erfüllt, sehe ich das richtig?
Würde das stimmen, würde das JEDES soziale Problem erklären, das ich jemals hatte.......
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05.05.2015, 11:58
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
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05.05.2015, 12:42
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
Auf deine Frage fallen mir spontan zwei Zitate ein:
Eins von Bert Brecht "Ein Mann, der Herrn K. lange nicht gesehen hatte, begrüßte ihn mit den Worten 'Sie haben sich gar nicht verändert.'. 'Oh!' sagte Herr K. und erbleichte."
Und eins, quellentechnisch nicht ganz sicher, von Konrad Adenauer: " Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, nichts hindert mich, weiser zu werden. "
Mir persönlich wäre der Zusammenhang, den ich in einem Menschen erkenne, immer wichtiger als dessen Konsequenz.
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05.05.2015, 12:48
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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05.05.2015, 13:52Inaktiver User
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05.05.2015, 14:22
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05.05.2015, 19:44
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
Puuuuh.......
ich müsste echt überlegen, ich habe tatsächlich keines aus dem Forum parat.
Sowas wie:
Jemand argumentiert "wie es passt".
Also ich meine nicht sowas wie Fakten die nachweislich nicht stimmen, sondern es gibt zwei Themen,
A und B, zu jedem Thema hat die Person eine Meinung, und die Argumentation zu Thema A widerspricht der zu Thema B.
Also sowas wie, jemand setzt sich in einer Diskussion sehr dafür ein, Tierversuche zu verbieten (die armen Tiere!) und findet im nächsten Strang, einen Hamster könne man ja ruhig auf 60x30 halten, alles größere sei viel zu teuer.
Das ist jetzt sehr einfach gehalten, ich wüsste auch gerade nicht wie ich das konkreter sinnvoll machen könnte.
Ist wahrscheinlich noch nicht so ganz perfekt.
Ah warte.
Vielleicht etwas realitätsnäher:
Die armen Tiere sind mindestens soviel Wert wie Menschen, eher mehr, Tierrechte vor! und gleichzeitig gehören Katzen kastriert damit es nicht immer mehr werden.
Kann man von halten was man will, aber ich sehe da einen Widerspruch.
Entschuldige, Schafwolle, mir fällt gerade echt kein gescheites Beispiel ein.
Vielleicht noch sowas wie (nicht auf Dich gemünzt): Ich will nicht fremder Leute Wäsche draußen hängen sehen, aber die Nachbarn sollen sich mal nicht so anstellen, wenn ich die Balkonwand mit Aktgemälden verziere.
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05.05.2015, 19:51
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
Ich verstehe die Frage nicht mit diesem ausdrücklichen Bezug auf Dich. Du meinst die Konsistenz Deiner Auftritte im Forum? Oder die Konsistenz der Inhalte Deiner persönlichen „Aufarbeitungsanliegen“, zu denen Du regelmäßig die User dieses Internetforums bittest?
[Das Folgende ist in keiner Hinsicht moderatorisch, sondern von Userin zu Userin zu lesen:]
Abgesehen von Deinen beruflichen Eckdaten und Gewichtsangaben wüsste ich kaum eine Aussage oder persönliche Auskunft von Dir, zu der es hier im Forum nicht auch die inhaltliche Gegenaussage oder Gegenauskunft von Dir gibt. Und ich kenne [ironiefrei] niemanden im Forum, der vom Crossposting-Verbot so sehr profitiert wie Du.
Insofern spricht nach meiner Einschätzung viel dafür, dass Inkonsistenz - jedenfalls in den Fragen, die Du zu Deiner 'Persönlichkeitsentwicklung' hier regelmäßig besprochen haben willst - Dein Thema ist.Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag. -- A. Tschechow
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05.05.2015, 20:03
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
Auf den Profit, falls ich ihn davon habe, kann ich verzichten.
Ich melde zwar mittlerweile Crosspostings, aber tatsächlich nur, weil auch ich nicht Crossposten darf.
Mir persönlich wäre es lieber, alle dürften Crossposten (also, für meine Threads), nur, das ist natürlich nicht meine Entscheidung.
Ich halte es durchaus für möglich dass es Widersprüche gibt die sich daraus ergeben dass ich nun auch schon mehrere Jahre hier bin und sich meine Einstellungen in manchen Punkten auch geändert haben.
Das ja.
Ansonsten halte ich selbst das was ich poste für konsistent.
Nur, das geht wahrscheinlich jedem mit sich selbst so.
Hm.
Oder nicht?
Ich hatte nur irgendwann keine Lust mehr, auf "aber damals hast Du doch gesagt......." zu reagieren, zumal das, logisch, geht ja gar nicht anders, meist ohne Zusammenhang kommt.
Und dann auch wieder Leute aufspringen und der Thread in der nächsten Schleife hängt.
Von daher, wer das liest:
Ich reagiere auf "aber damals hast Du doch gesagt" jetzt nur noch per PN, vielleicht hält das die Threads in normalem Rahmen.
Und artet auch nicht so in Widerspruchsuchspiele aus.
Aber nein, ich meinte tatsächlich, war vielleicht missverständlich, Konsistenz bei anderen.
Praktisch alle meine Forenkonflikte kommen (von meiner Seite aus) deswegen zustande, weil ich einen Widerspruch bei dem sehe, was jemand anders sagt, diesen Widerspruch aus meiner Sicht immer und immer wieder aufzeige - und nie eine direkte Reaktion kommt!
Oft kommt dann irgendwann, gerne auch von Dritten, ein "Saetien, warum schreibst Du das dauernd?" oder auch Spott in meine Richtung, aber praktisch nie eine direkte Reaktion auf den aus meiner Sicht aufgezeigten, sehr wichtigen Widerspruch beim anderen!
Manchmal wird dann auch moderiert bzw. ich aufgefordert, mich zurückzuziehen - das heißt, der Widerspruch beim anderen ist ok, aber dass ich darauf aufmerksam mache, ist unerwünscht!
Und nun hatte ich eben die Idee, dass Widersprüche in der eigenen Argumentation allgemein akzeptiert sind -DAS würde dann auch erklären, warum ich mit meinem ständigen "Aber da ist ein Widerspruch!" anecke - nicht erklären tut es, warum man Widersprüche in MEINEN Posts anscheinend suchen darf.
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05.05.2015, 20:10
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
mir fällt sowas auf, manchmal runzle ich die Stirn, manchmal frag ich nach "aber gestern hast du doch noch was Anderes gesagt, nämlich...?", bei manchen weiss ich was es bedeutet und übersetze es im Stillen für mich... aber meiden oder lächerlich machen würde ich deswegen niemanden.
Viele Menschen haben irgendwo den Punkt, wo gilt "das, was mir gefällt, ist richtig, und lenk bitte nicht mit Argumenten ab."
wirklich?Würde das stimmen, würde das JEDES soziale Problem erklären, das ich jemals hatte.......
gruss, barbara
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05.05.2015, 20:11
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
Nein, ich meinte solche Widersprüche von Dir - die innerhalb Deiner Schilderungen zu Deinen "Lebensproblematiken" - in vergangenen ca. sechs Monaten auffindbar sind.
Wäre es so, wie Du hier vermutest - dass also "subjektive" Konsistenzeindrücke nicht notwendig mit 'objektiver' Konsistenz in eins gehen -, wäre Deine Frage, die Du hier nochmal konkretisierst:Ansonsten halte ich selbst das was ich poste für konsistent.
Nur, das geht wahrscheinlich jedem mit sich selbst so.
Hm.
Oder nicht?
ja im selben Zuge mitbeantwortet. Weshalb sollte für andere in diesem Punkt (was man selbst für Konsistenz hält, ist es nicht notwendig für andere) anderes gelten als für Dich?Aber nein, ich meinte tatsächlich, war vielleicht missverständlich, Konsistenz bei anderen.
Probier diese Annahme zur Gegenprobe doch mal mit Rekurs auf Dich. Denn genau so geht es beispielsweise mir mit Dir.Praktisch alle meine Forenkonflikte kommen (von meiner Seite aus) deswegen zustande, weil ich einen Widerspruch bei dem sehe, was jemand anders sagt, diesen Widerspruch aus meiner Sicht immer und immer wieder aufzeige - und nie eine direkte Reaktion kommt!Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag. -- A. Tschechow


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