Das finde ich sehr gut auf den Punkt gebracht.
Richtig. Das mit dem Elternhaus wissen nun vermutlich alle, jetzt kann man das auch mal gut sein lassen, denke ich.Die Erwähnung, wie Dich Dein Elternhaus geprägt hat, ist doch eigentlich egal, Du willst jetzt etwas ändern.
Und auch das kann ich unterstreichen. Da scheint mir der Hase im Pfeffer zu liegen.Du erwartest eine Fürsorgepflicht in Bereichen, hier im Forum, was erwähnt werden darf, was nicht und bitte das so rüber bringen, dass Du es verstehst und damit was anfangen kannst, im Arbeitsleben stets eine Bringschuld des Arbeitsumfeldes, niemals eine Holschuld Deinerseits.
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03.04.2015, 11:56
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
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03.04.2015, 12:06
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
Ich finde gar nicht offensichtlich, dass jemand, der hier antwortet, es so tut, wie er es tut, weil er Gewissheiten in Frage gestellt sieht.
Viel mehr geht es darum - scheint mir - dass viele bereit sind, ihre Sicht zu liefern, aber nicht sich in kleinste Einzelverästelungen zu begeben und in eine Verteidigungs- und Überzeugungsposition gedrängt zu werden - nur um dann zu erleben, dass
a) relevante Fragen, die wrklich wesentlich sein könnten, nicht mehr beantwortet werden, stattdessen
b) das Thema gewechselt wird und
c) man angegangen wird im Stile von "warum reden wir eigentlich noch darüber, das war doch längst klar, wie oft soll ich es noch sagen?"
Aber ja. Aber wenn sie Tag um Tag wiederkommt und neue Fragen stellt, teils welche ,die schon über Stunden diskutiert wurden, dann wird die Verkäuferin irgendwann sagen: Überlegen Sie es sich in Ruhe, mehr als ich gesagt habe, kann ich nun auch nicht mehr sagen.Mal ein Analogon: Wenn eine Kundin im Schuhgeschäft sich nach einem Detail erkundigt, wie die Schuhe hergestellt werden oder was grad Mode ist, heisst das noch lange nicht ,dass sie dazu verpflichtet ist, mit dem modischsten hippsten Paar Schuhe aus dem Laden zu gehen, bloss weil die Verkäuferin ihr erklärt hat, dass dies grad Mode ist... die Kundin kann und soll sehr wohl noch darüber nachdenken, ob dieses Paar für sie passt oder nicht.
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03.04.2015, 12:13
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
das ist sehr wohl dann ihr Problem, wenn sie etwas von den Leuten will, die angeblich etwas in den falschen Hals kriegen. Die sind nämlich nicht verpflichtet, ihre Konditionen zu erfüllen und sich noch aggressiv angehen zu lassen oder mit Sarkasmus überschütten zu lassen.
Und wenn ständig viele etwas in den falschen Hals kriegen, muss man sich schon mal fragen, ob es mit der eigenen Kommunikation etwas zu tun haben könnte.
Und sie möchte es erläutert bekommen, bis sie zufrieden ist und wehe nicht.Sie will sich ändern, und bevor sie sich ändert ,will sie verstehen, worin genau (!) das Problem besteht und welche Massnahmen warum sinnvoll sind. Daran ist doch nichts falsch.
Nimm ein Beispiel aus diesem Thread.
Da ging es wieder einmal um eine Variante von "Wie hätte ich das aber wissen können?".
Auf meine Darstellungen, wie ich es herausfinden konnte und wie andere es herausfinden konnten, kommt die Antwort
a) ja, aber du hast nur gesagt, wie du und andere es herausfinden konnten. Aber du hast nicht gesagt, wie ich es hätte herausfinden können.
und als ich es nochmal anders versuche
b) und was versprichst du dir davon, dass du das wiederholst?
selbst wenn. Niemand hat hier Anspruch auf Hilfe,dies ist keine Psychotherapie. Stattdessen halte ich es für den passenden Ansatz zu sagen "ich nehme das, was mir hilfreich erscheint, und prüfe es für mich. Alles andere lass ich außen vor".naja, mehr oder weniger... es gibt auch genug welche, die sich darauf beschränken, ihre eigenen Probleme und Schatten zu projizieren. Hilfreich für Saetien ist das nicht.
Aber die Anspruchshaltung "ihr müsst mir helfen, und zwar so wie ich es für gut halte und so lange, bis ich zufrieden bin" - nein, echt nicht.
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03.04.2015, 12:16
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
Genau - Angriff ist die beste Verteidigung, also mal anpampen.
Kreuze ich an.Zum Schluss stellt sich die Kundin, die eben genau diesen Schuh erklärt haben wollte hin und sagt zur Verkäuferin "Nun überzeugen Sie mich mal von diesem Schuh, Sie wollen doch was verkaufen."
Und hier passt die Analogie nicht mehr - Saetien will etwas wissen, erfahren, es muss sie niemand davon überzeugen, das etwas bei anderen funktioniert, erklären kann man natürlich, aber nicht überzeugen.
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03.04.2015, 12:55
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03.04.2015, 12:59
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03.04.2015, 13:22
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
Wow, das war viel über nacht.
Es ist mein Thema, also wieso bestimmt Ihr was relevant ist?Viel mehr geht es darum - scheint mir - dass viele bereit sind, ihre Sicht zu liefern, aber nicht sich in kleinste Einzelverästelungen zu begeben und in eine Verteidigungs- und Überzeugungsposition gedrängt zu werden - nur um dann zu erleben, dass
a) relevante Fragen, die wrklich wesentlich sein könnten, nicht mehr beantwortet werden, stattdessen
Naja, mir wurde zu Anfang häufig vorgeworfen ich würde mich im Kreis drehen ich würde zuviel über dasselbe diskutieren.c) man angegangen wird im Stile von "warum reden wir eigentlich noch darüber, das war doch längst klar, wie oft soll ich es noch sagen?"
Das habe ich eingesehen.
Dann stellte ich einen erneuten Irrtum fest und schrieb den hier, mehr als Feststellung:
"Hey, schaut mal, ich hatte NOCH eine neue Erkenntnis! (nebenbei: findet irgendwer die Erkenntnis ist falsch?)"
Die Erkenntnis hielt keiner für falsch, da waren sich diesmal alle einig, aber warum auch immer wollten auf einmal alle wissen wie es zu dem Denkfehler vom Anfang überhaupt kommen wollte (was mich total irritiert hat, denn an dem Punkt wo der Denkfehler weg ist ist das doch uninteressant?)
Und DANN schrieb ich als Erklärung "Elternhaus", und dann ist es auf einmal wieder falsch das Elternhaus zu erwähnen, wo doch ausdrücklich und zig Mal gefragt wurde, wie ich auf den Denkfehler kommen konnte.
Ihr macht es euch schon sehr einfach.
Aber ja. Aber wenn sie Tag um Tag wiederkommt und neue Fragen stellt, teils welche ,die schon über Stunden diskutiert wurden, dann wird die Verkäuferin irgendwann sagen: Überlegen Sie es sich in Ruhe, mehr als ich gesagt habe, kann ich nun auch nicht mehr sagen .
80% der Leute hier haben das nicht halb so höflich gesagt.
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03.04.2015, 13:30
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03.04.2015, 13:31
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03.04.2015, 13:32
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
Vielleicht haben wir hier einen weiteren Knackpunkt: es mag dein Thema sein im Sinne von "Du hast es gestartet".
Aber es ist nicht dein Thema im Sinne von "Ich bestimme hier die Regeln, tadele, wer etwas sagt, was ich für irrelevant/erledigt halte".
Es haben dir nicht alle gefälligst Rede und Antwort zu stehen und dir alle Fragen zu beantworten, wenn aber dir Fragen gestellt werden, duckst du dich weg.
Entweder das ist eine Fragestunde, du fragst, "wir" antworten.
Oder es ist eine Diskussion, dann ist das aber bitteschön gegenseitig mit den Antworten.
Du gegen den Rest der Welt. Auch in dieser Haltung scheinst du dir zu gefallen.Ihr macht es euch schon sehr einfach.
Wie wäre es, wenn du weiterhin - auch wenn du dich angegriffen fühlst - die einzelnen User siehst und nicht dich an ein fiktives "ihr" richtest?
Das mag schon sein. Die Verkäuferin in dem Beispiel will aber natürlich - idealerweise - schon was verkaufen, und außerdem ist der Kunde König.80% der Leute hier haben das nicht halb so höflich gesagt.
Du aber bist hier nicht Kunde und damit nicht König, du zahlst nicht und kannst daher auch nicht mehr Ansprüche stellen als irgendwer anders hier. Und Verkaufen will hier auch niemand was und muss daher nicht so diplomatisch sein, um dich als künftige Kundin nicht zu verprellen.



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