Ja.
Toll, nicht?
Egal ob ich meine Ansprüche erfülle oder die anderer Leute, was ich haben will existiert nicht mal.
Und mal ganz ehrlich was sollte ich mit einem Leben OHNE jemanden der immer da ist?
Antworten
Ergebnis 1.141 bis 1.150 von 2719
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08.11.2014, 14:20
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
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08.11.2014, 14:22
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
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08.11.2014, 14:26Inaktiver User
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
DU wirst immer dasein in Deinem Leben!
Und doch, das, was Du willst, existiert: nur vielleicht etwas anders, als Du es Dir vorstellst.
Sicherheit, Liebe, all das gibt es! Nur wirst Du die mütterliche Bindung in ihrer absoluten Qualität nie in einer Partnerschaft mit kompletter Sicherheit auf alle Ewigkeit haben. Aber auch, wenn ein Mensch wegbricht: die anderen sind doch noch da! Es werden Dich nie alle gleichzeitig verlassen.
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08.11.2014, 14:30
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
Kann es. Aber Du hast hier zu 50 Prozent Gestaltungsmacht, dass "es", der Freund, der Partner bleibt, weil ihr es Euch gut (genug) füreinander einrichtet.
Das Blöde ist nur, Du hast hier auch 50 Prozent Missgestaltungsmacht. Du kommst da nicht raus, Saetien. Es gibt kein Außerhalb der Beziehung, von dem aus Du irgendwie verhaltensalgorithmisch die objektiven Bedingungen der Beziehung festlegen könntest, wie sie in ihr "von da an" unauflöslich gelten sollen. Alles an Festlegungen, Verabredungen, Nähe- und Distanzwünschen, Gefährdungen ... entsteht, wirkt, bleibt in ihr.
So riskant, so trivial, so schön.
Gruß,
AenEine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag. -- A. Tschechow
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08.11.2014, 14:50
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
Ja.
Eben.
Ich muss auf ewig damit leben dass ich entweder niemanden habe oder der, der ich habe, selbst dann gehen kann wenn ich gar nichts falsch gemacht habe.
Toll.
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08.11.2014, 14:54Inaktiver User
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08.11.2014, 14:55
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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08.11.2014, 14:55Inaktiver User
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
Was hat denn eine Partnerschaft mit dem Warten auf den Tod zu tun?
Das eine kannst du doch unabhängig von dem anderen tun oder lassen.
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08.11.2014, 14:56
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag. -- A. Tschechow
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08.11.2014, 15:06
AW: Spät erkannte, angeblich offensichtliche Irrtümer
Die Entscheidung liegt bei dir - Reinhard Sprenger, empfehle ich zu lesen und auf sich wirken zu lassen:
Die Macht der Wahlfreiheit
Ein Tag wie jeder andere
Mittwochmorgen. Sie sind gerade aufgestanden, und das einzig Ausgeschlafene in diesem Moment ist die "Einen wunderschönen guten Morgen!"-Stimme der Radiomode-ratorin, die das heutige Telefonspiel erklärt. Eine Reise nach Mauritius können Sie gewinnen, wenn Sie jetzt ganz schnell anrufen und den Werbespruch des Senders vor-singen. Auf Mauritius, tja, da wäre es jetzt wärmer. Dort bräuchten Sie nicht den Bericht zu schreiben, den der Chef Ihnen gestern zur "Überarbeitung" wieder auf den Schreibtisch gelegt hat. Und es würden nicht diese gelben Klebezettel an der Tür hängen: "Stromrechnung überwei-sen!", "Leere Flaschen wegbringen!" Der Wasserhahn tropft, und Sie erinnern sich dunkel, dass Sie sich schon vor drei Wochen darum kümmern wollten.
Ein Tag, nicht besser oder schlechter als die meisten in Ihrem Leben. Wenn Sie nach Hause kommen, werden Sie auf die immer gleiche Frage "Wie war's heute im Bü-ro?" die gleiche Antwort wie gestern und an den Tagen zuvor geben: "Wie immer."
Vielleicht haben Sie sich früher einmal alles anders vorgestellt. Aber das ist lange her. Es hat sich halt so er-geben. Fast wie von selbst. Inzwischen wissen Sie, dass "man sich nach der Decke strecken muss". Sie funktio-nieren. Nur manchmal, wenn zusätzlich der Wagen nicht anspringt, der Mantel sich in der Autotür verklemmt und der Hausmeister Sie zum zehnten Mal daran erinnert, das Garagentor zu schließen, möchten Sie das alles abschüt-teln wie ein nasser Hund den Regen. Von wegen Mauriti-us!
Neben vielen kleinen Dingen, die einem das Leben schwer machen, gibt es noch die wirklich belastenden Probleme: Vor kurzem ist auch in Ihrem Unternehmen der Begriff Stellenabbau gefallen. "Sie wissen ja, wir sind in unserem Unternehmen eine große Familie. Und nun hat unser Familienoberhaupt einen Beschluss gefasst: Sie werden bald das Nest verlassen müssen." Wen wird es zuerst treffen? Welche Zukunft erwartet Sie, wenn Sie den Schwarzen Peter ziehen? In diesen Zeiten scheint es auf jeden Fall klug, sich ruhig zu verhalten und nicht un-angenehm aufzufallen. Vielleicht hätten Sie vor einem Jahr die Stelle in München annehmen sollen, die Ihnen angeboten worden war. Damals dachten Sie aber an die Kinder, denen Sie einen Umzug nicht zumuten wollten (sie hatten sich gerade gut eingewöhnt, die lang ersehn-ten Freunde gefunden - es ging einfach nicht!). Außer-dem war da das Häuschen, das Sie wenige Jahre zuvor gekauft und gerade fertig eingerichtet hatten.
Vielleicht sind es auch andere Lebensumstände, die Sie beschäftigen: Sie hetzen von einer Verpflichtung zur anderen und reiben sich auf. In Ihrer Beziehung kriselt es schon seit längerer Zeit. Die Kredite auf das Haus müs-sen abbezahlt werden. Die Schwiegermutter ist ein Pfle-gefall. Auf die Pflegestation eines Altenheims wollen Sie sie nicht abschieben, aber Sie haben schon länger keinen richtigen Urlaub mehr gemacht. Da sind möglicherweise die Folgen einer früheren Heirat. Die Unterhaltszahlun-gen. Als Alleinerziehende: Kochen, Waschen, Kinder betreuen, Geld verdienen. Vielleicht macht es Ihnen auch einfach zu schaffen, dass Sie die großen Ziele aufgege-ben haben und Ihre Lebensträume nun im Kino verwirk-licht sehen.
"Ja, wenn ", fangen Sie dann an und zählen all die Umstände, Sachzwänge, Verpflichtungen auf, aus denen die Routine Ihres Alltags besteht und auf die Sie am liebs-ten sofort verzichten würden. Eine lange Liste? Und eins passt irgendwie zum anderen? Bis Sie am Ende wieder überzeugt sind, dass das alles so sein muss und Sie gar nicht anders können? Nicht, weil Sie es so wollen, son-dern weil "die Umstände" so und nicht anders sind?
Ich möchte den Eingangsgedanken dieses Buches wieder aufgreifen und zuspitzen: Sie haben Ihr Leben, so wie es jetzt ist, frei gewählt. Diesen Alltag, diesen Job, diesen Chef, diese Kollegen, diese Wohnung, diese Stadt, diesen Partner (oder auch Ihr Single-Dasein)das und alle anderen Umstände sowieBegleitumstände Ihres Lebens: Sie haben sie gewählt. Dafür
sind Sie verantwortlich. Und nur Sie. Egal, welche Motive Sie
hatten, einerlei, was Sie bewog: Sie haben es sich ausgesucht.
Sie haben alles, was jetzt ist, entschieden und damit selbst
gewählt – und Sie können all dies auch wieder abwählen.
Dafür wäre dann wieder ein Preis zu zahlen. Wie hoch der ist,
entscheiden nur Sie selbst.
So lässt sich unsere Wahl-Freiheit zusammenfassen:
1. Sie können alles tun.
2. Alles hat Konsequenzen.
Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte


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