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    AW: Zwischen zwei Männern... oder: Was will ich wirklich?

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass du zu dieser Erkenntnis gekommen bist ist schon ein Wert an sich. Und das Problem steht ganz unabhängig von den zwei derzeitigen Männern.
    Vielleicht braucht es ja eine Therapie
    Danke!

    Das mit der Therapie.. ich hab die Hoffnung schon irgendwie aufgegeben. Seit über einem halben Jahr versuche ich Termine zu bekommen. Entweder ich bekomme sofort eine Absage oder ich soll mich in 3-4 Monaten nochmal melden. Bei einer Therapeutin war ich (nach 3 Monaten Wartezeit) - und sie hatte auch das Profil, das ich suchte. Sie sagte mir dann aber, ich müsse mir jemand anderes suchen (so genau weiß ich auch nicht, warum).

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    AW: Zwischen zwei Männern... oder: Was will ich wirklich?

    Zitat Zitat von Lila2013 Beitrag anzeigen
    Das mit der Therapie.. ich hab die Hoffnung schon irgendwie aufgegeben.
    Na ja, vielleicht hilft auch erstmal, sich selbst mit dem Thema zu beschäftigen. Evtl. findest du ja Literatur. Ich denke wirklich, das Thema berührt bei dir mehr als nur die Partnerschaft, aber ehrlich gesagt kann ich auch nicht wirklich viel dazu sagen.

    Kannst du mit diesem Text etwas anfangen?
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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    AW: Zwischen zwei Männern... oder: Was will ich wirklich?

    Ich habe schon einige Bücher zu dem Thema gelesen und auch zu anderen Themen, die eine Rolle spielen (das innere Kind lieben etc).

    Ich konnte den Text eben nur überfliegen - aber da trifft schon vieles zu. Gerade das viele analysieren und das wenige fühlen etc...

    Danke für den Link! Ich werde ihn mir heute Abend in Ruhe anschauen...

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    AW: Zwischen zwei Männern... oder: Was will ich wirklich?

    Guten Morgen,

    Ich würde mich nicht wirklich als Einzelgänger bezeichnen, aber viele Dinge treffen dennoch zu. Ich war zwar früher nie wirklich "in", weil ich eher im Reitstall war als auf Parties etc, aber ich habe dennoch einige sehr gute Freunde und schotte mich nicht ab, wie man es beim Wort "Einzelgänger" vielleicht vermutet.

    Dennoch, der Text passt wirklich sehr gut. Vor allem diese Passagen:

    "In der Welt des Einzelgängers wird viele analysiert und wenig gefühlt. Das gleichzeitige Erleben von Verstand und Gefühl ist gestört. Oftmals erscheint es so, als müsste man sich zwischen Gefühl und Verstand entscheiden. Die überaus scharfen Sinne nehmen umfassend wahr, werden dann aber oftmals nur rational verarbeitet und kaum in Gefühle umgesetzt."

    Das ist richtig, ich kann sehr gut analysieren - versuche dann aber auch, die Entscheidungen rein auf dieser Analyse bzw. Vernunft zu treffen.

    "Das Muster hinter der Gefühlsarmut liegt oftmals darin begründet, dass das Erlebte immer auf einen selbst projiziert wird. Der Einzelgänger glaubt, dass die Handlungen, Äußerungen und Verhaltensweisen der anderen (ausschließlich) darauf gerichtet sind, ihm Selbst etwas mitteilen zu wollen. So wird z.b. ein missmutiger Kollege als Hinweis auf Ablehnung empfunden, ein Autounfall als Vorzeichen eines eigenen Unglücks gedeutet, hinter einer freundlichen Geste wird eine Falle vermutet, u.s.w….."

    Ich war erstaunt, wie toll das formuliert ist. Das kann ich für mich unterschreiben. Zwar nicht so krass (wie mit dem Autounfall) - aber ich nehme Dinge schnell persönlich und beziehe Vieles auf mich, was gar nicht so gedacht ist. Ich kann auch Kritik schwer als solche annehmen, da ich mich dann direkt gänzlich hinterfrage und nicht bei diesem einen Kritikpunkt bleibe.


    Die Anregungen im Text, wie man sich in der Hinsicht neu orientieren kann, finde ich gut und das mache ich auch schon. Also eher die positiven Dinge zu sehen, eher locker und freudig durchs Leben zu gehen etc.

    Das ist ein Prozess und dauert, und ich erlebe einfach auch Rückschläge.

    Vielen Dank nochmal für den tollen Text

    Lila

  5. Inaktiver User

    AW: Zwischen zwei Männern... oder: Was will ich wirklich?

    ich habe deinen thread jetzt ganz gelesen und bin erstaunt.
    ich lese eine junge frau, die statt zu er-leben darüber nachdenkt, wie das leben richtig laufen müsste, damit "alles gut geht".
    dein erstes posting zu dieser geschichte ist über ein jahr her, treffenderweise nicht in einem beziehungs - sondern im persönlichkeitsforum gestellt.
    du schreibst so gut wie nichts über die beiden männer -abgesehen vom alter und der kritik an dir, was mann1 betrifft.
    über mann 2 lese ich eigentlich nur dinge, die mich (ich bin allerdings viel älter als du) schon vor einem jahr in eine beziehung mit ihm treten lassen hätte.- der ist doch einfach lieb und passend, so wie du ihn schilderst.
    versteh mich nicht falsch: ich bin wirklich für selbstreflektion und gegen schuldzuschiebungen in beziehungsdingen.
    aber dass ein 46jähriger, der dich dauernd kritisiert, keine zukunftsperspektive ist (warum schreibst du seit einem jahr, er sei dein exfreund, wenn er es dann doch immer wieder offensichtlich nicht ist?), scheint evident.

    erschrocken bin ich, als du schriebst, du habest immer schluss gemacht, ohne den anderen über deine beweggründe zu informieren - das ist nicht nur vorauseilendes drama, sondern dem anderen gegenüber zutiefst unfair.

    viele frauen, die hier schreiben, sind so "im anderen", dass ihre wünsche und ihr ego absolut auf der strecke bleiben. bei dir scheint das umgekehrt zu sein: du kreist um dich und deine ängste, die männer sind staffage.
    ganz offensichtlch kannst du dich nicht gut einlassen., den anderen schlecht wahrnehmen.
    übe es, versuch es.

    es gibt letztlich nichts schlimmeres als ein nicht gelebtes leben.


    ich an deiner stelle würde mann 1 übrigens radikal aus meinem leben verbannen, es mit mann 2 ernsthaft versuchen.
    nur so kannst du herausfinden, ob es passt oder nicht.
    du eierst seit bald 2 jahren herum und kommst zu keiner entscheidung - DAS ist verlorene lebenszeit.

  6. gesperrt

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    AW: Zwischen zwei Männern... oder: Was will ich wirklich?

    Lila, ich war auch mal in dieser Situation. Dieses "nichts fühlen" könnte eine Art Schutz-Mechanismus sein, aber auch (oder/und) eine ganz normale Stress-Reaktion; Psycho-Stress und Überlastungsstress. Der Gedanke, dich entscheiden zu müssen, ist ein weiterer Stressor.

    Was du in dieser Situation brauchst wie eine Krankheit ist jemand, der dir sagt, alle Fehler lägen bei dir. Das soll nicht heißen, dass du dich gegen den Ex entscheiden sollst, nur, dass er dir jetzt nicht gut tut und nicht, so lange er davon überzeugt ist. Es bedeutet nicht, dass Nr 2 die bessere Wahl wäre

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    AW: Zwischen zwei Männern... oder: Was will ich wirklich?

    Hallo zwischenrose,

    danke fürs Lesen und für Deinen Beitrag, ich musste ziemlich schlucken... ich schreibe mal wild draus los, was mir dazu einfällt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich habe deinen thread jetzt ganz gelesen und bin erstaunt.
    ich lese eine junge frau, die statt zu er-leben darüber nachdenkt, wie das leben richtig laufen müsste, damit "alles gut geht".
    dein erstes posting zu dieser geschichte ist über ein jahr her, treffenderweise nicht in einem beziehungs - sondern im persönlichkeitsforum gestellt.
    du schreibst so gut wie nichts über die beiden männer -abgesehen vom alter und der kritik an dir, was mann1 betrifft.
    über mann 2 lese ich eigentlich nur dinge, die mich (ich bin allerdings viel älter als du) schon vor einem jahr in eine beziehung mit ihm treten lassen hätte.- der ist doch einfach lieb und passend, so wie du ihn schilderst.
    versteh mich nicht falsch: ich bin wirklich für selbstreflektion und gegen schuldzuschiebungen in beziehungsdingen.
    aber dass ein 46jähriger, der dich dauernd kritisiert, keine zukunftsperspektive ist (warum schreibst du seit einem jahr, er sei dein exfreund, wenn er es dann doch immer wieder offensichtlich nicht ist?), scheint evident.
    Ja, Mann 2 ist sehr "lieb". Ich war immer der Meinung, dass sowas mit mir auf Dauer nicht gutgeht, weil ich das ausnutze und/oder es mir schnell langweilig wird, weil ich mich nicht "herausgefordert" fühle.
    Was hättest Du gerne über die Männer erfahren? Ich habe primär über mich geschrieben, weil ich glaube, dass dort der Hase begraben ist.

    Zu Mann 2 - ich habe ihn auch nie zu einer Zukunftsperspektive werden lassen. Er hätte es gewollt und es ist nicht so, dass alles schlecht war. Vor meinem letzten "Durchdreher" hatten wir wirklich tolle Wochen, ohne Konflikte etc.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    erschrocken bin ich, als du schriebst, du habest immer schluss gemacht, ohne den anderen über deine beweggründe zu informieren - das ist nicht nur vorauseilendes drama, sondern dem anderen gegenüber zutiefst unfair.
    Dessen bin ich mir heute bewusst.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    viele frauen, die hier schreiben, sind so "im anderen", dass ihre wünsche und ihr ego absolut auf der strecke bleiben. bei dir scheint das umgekehrt zu sein: du kreist um dich und deine ängste, die männer sind staffage.
    ganz offensichtlch kannst du dich nicht gut einlassen., den anderen schlecht wahrnehmen.
    übe es, versuch es.
    Ja, damit hast Du bestimmt Recht. Ich will mich nicht "verbiegen" (wie andere Frauen es evtl machen) - weil ich mir denke, wozu? Am Ende verbiege ich mich und es ist dann doch nicht Recht...
    Üben, versuchen... wie?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    es gibt letztlich nichts schlimmeres als ein nicht gelebtes leben.
    Sehe ich genauso. Daher habe ich auch ein sehr erfülltes Leben. Zumindest auf anderen Ebenen. Und das finde ich gut, werde ich auch nicht ändern.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich an deiner stelle würde mann 1 übrigens radikal aus meinem leben verbannen, es mit mann 2 ernsthaft versuchen.
    nur so kannst du herausfinden, ob es passt oder nicht.
    du eierst seit bald 2 jahren herum und kommst zu keiner entscheidung - DAS ist verlorene lebenszeit.
    Werde ich nicht mit Mann 2 ebenso eiern? Vielleicht auf andere Weise?
    Verlorene Lebenszeit würde ich es nicht nennen. Ich habe die Zeit wohl gebraucht, um viele Dinge zu erkennen und so musste es auch sein. Anders werde ich es nie "lernen"...


    Wie es mir momentan geht... ehrlich gesagt fühle ich mich grade, als wenn mir jemand die Luft abschnürt.
    Ich hatte nochmals mit meinem Ex gesprochen, ... was mich natürlich aufgewühlt hat. Gleichzeitig ist der andere Mann da, der sehr lieb ist, aber der es auch nicht verdient hat, ewig "hingehalten" zu werden.
    Kann sein, dass das für mich jetzt nur ein kurzer Moment ist, in dem es mir so geht. Aber er zeigt ganz gut mein Dilemma. Ich habe Angst, Dinge falsch zu machen oder zu scheitern. Gleichzeitig weiß ich, dass es auch keine Lösung ist, sich stets zurückzuziehen.

    Und - wirklich blöd - ich frage mich so ein bisschen, was in den vergangenen Beziehungen evtl. möglich gewesen wäre, wenn ich dem anderen die Chance gegeben hätte. Ich weiß, ich sollte in die Zukunft schauen und das will ich auch, aber diese Gedanken nagen dennoch an mir...

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    AW: Zwischen zwei Männern... oder: Was will ich wirklich?

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    Lila, ich war auch mal in dieser Situation. Dieses "nichts fühlen" könnte eine Art Schutz-Mechanismus sein, aber auch (oder/und) eine ganz normale Stress-Reaktion; Psycho-Stress und Überlastungsstress. Der Gedanke, dich entscheiden zu müssen, ist ein weiterer Stressor.

    Was du in dieser Situation brauchst wie eine Krankheit ist jemand, der dir sagt, alle Fehler lägen bei dir. Das soll nicht heißen, dass du dich gegen den Ex entscheiden sollst, nur, dass er dir jetzt nicht gut tut und nicht, so lange er davon überzeugt ist. Es bedeutet nicht, dass Nr 2 die bessere Wahl wäre
    Wow, wie treffend.

    Ja, der Schutzmechanismus und der Druck, sich entscheiden zu müssen (habe ich grade schon geschrieben in meinem anderen Beitrag, als ich Deinen noch nicht gelesen hatte).

    Vielleicht ist grade kein Mann die richtige Wahl. Ich weiß es nicht.

    Ich weiß, dass ich es mit meinem Ex hätte schaffen können, wenn es von mir ein klares JA gegeben hätte. Das gab es nicht. Das gibt es aber (momentan) für Mann 2 genauso wenig - und dann wird auch das scheitern. Vielleicht aus anderen GRünden und auf andere Weise, aber vermutlich wird es so auch nicht gut.

  9. gesperrt

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    AW: Zwischen zwei Männern... oder: Was will ich wirklich?

    Gib dir Zeit, du hast sie! (ok, wollte ich damals auch nicht). ((ot: witzig finde ich, dass für meine erste Anmeldung in der Bri den "deinen" Nick gewählt hatte, nur andere Zahl logischerweise. ein rest ist noch da))

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    AW: Zwischen zwei Männern... oder: Was will ich wirklich?

    Zitat Zitat von Lila2013 Beitrag anzeigen
    "In der Welt des Einzelgängers wird viele analysiert und wenig gefühlt. Das gleichzeitige Erleben von Verstand und Gefühl ist gestört. Oftmals erscheint es so, als müsste man sich zwischen Gefühl und Verstand entscheiden. Die überaus scharfen Sinne nehmen umfassend wahr, werden dann aber oftmals nur rational verarbeitet und kaum in Gefühle umgesetzt."
    Ich glaube aber, man kann denken und fühlen. Wie ist es denn bei dir, wenn du Bücher liest, wie sehr berührt dich das ? Da wären doch auch Gefühle dabei.
    Ich selbst bin nicht gerade ein extrovertierter Typ und ebenfalls sehr analytisch, trotzdem kann ich mich auf Menschen einlassen. Du tust es ja bei Freundschaften auch. Wie verletzbar machst du dich denn da? Wieviel gibst du von dir preis?

    Allerdings sind partnerschaftliche Beziehungen aus meiner Sicht nochmal sehr viel tiefer. Ich glaube aber, den Verstand nicht vollkommen auszuschalten, wenn man sich in eine Beziehung zu einem Mann begibt, kann nicht schaden. Nur gibt es bei mir - und ich denke das sollte "normal" sein - einen Punkt, ab dem ich weiß, es ist einfach mehr als nur Freundschaft. Ich vermisse das auch in deinen Posts. Du beschreibst den tollen Sex, die schönen Unternehmungen, aber dass ER soooo toll ist, das kommt nicht rüber, das scheint dir offensichtlich fremd?

    "Arbeit" sollte eine Beziehungsanbahnung m.M.n. nicht sein bzw. machen. Es sollte leicht gehen und sich gut anfühlen, sonst brauchst du es nicht. Und es ist ja letztendlich egal, ob es daran liegt, dass der Mann nicht passt oder ob du selbst noch nicht so weit bist. Hmm, schwierig.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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