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    AW: Zwischen zwei Männern... oder: Was will ich wirklich?

    Zitat Zitat von Keksi33 Beitrag anzeigen
    Hast du denn keine Freunde? Nur, weil du dich jetzt auf keine Beziehung mit einem der beiden einlässt, stehst du doch nicht alleine da. Und wenn der Kollege sich abwendet, nur weil du sagst, dass du erstmal Zeit für dich brauchst und zur Ruhe kommen willst - dann ist er ein Idiot, mit Verlaub. Und dann solltest du dich eher fragen, weshalb du so vom Wohlwollen eines so egoistischen Typen abhängig bist. Sollst ihn ja nicht mit dem Besen vom Hof jagen, sondern nett sagen, dass du noch nicht so weit bist (du bist ja auch sehr frisch getrennt). Und wenn er sich davon verletzt fühlt und erwartet, dass du deine Bedürfnisse ignorierst, dann bist du nicht gut bei ihm aufgehoben..
    Nein, das ist keinesfalls so. Er hat mehrfach und von sich aus gesagt, dass ich mir die Zeit nehmen soll, die ich brauche und dass er da ist, wenn ich reden möchte. Da hat er mich einmal mehr mit seinen Ansichten positiv umgehauen - er will da sein, aber auch nicht nachbohren, wenn ich das nicht möchte. Er hat mir auch angeboten, mich einfach in den Arm zu nehmen, wenn es mir hilft. Da muss ich ihn jetzt also wirklich in Schutz nehmen und er drängt da wirklich nicht :)
    Gleichzeitig würde ich es ihm aber auch nicht übel nehmen, wenn er vielleicht irgendwann einfach das Interesse verliert.

    Zitat Zitat von Keksi33 Beitrag anzeigen
    Und dein Ex macht dir ja offenbar auch schon mehr ein schlechtes als ein gutes Gefühl mit all seiner Kritik. Schau doch erstmal, dass du mit dir selbst ins reine kommst statt dein Wohlbefinden davon abhängig zu machen, ob du nun einen der beiden zum Partner hast.
    "Mit mir selbst ins Reine kommen", das klingt immer echt hart. Es ist ja was wahres dran, aber das klingt so, als sei ich gänzlich unzufrieden. Und das stimmt so nicht.

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    AW: Zwischen zwei Männern... oder: Was will ich wirklich?

    Nein, ich meine auch gar nicht, dass du besonders unzufrieden bist. Aber du scheinst tausend Baustellen zu haben inklusive eines irren Leistungsdrucks - bedingt durch deine Kindheit. Und nun machst du dir auch noch selbst Druck, dich jetzt sofort entscheiden zu müssen und dann bitte auf der Stelle auch noch irre erfolgreich eine Beziehung zu führen.

    Fahr doch erstmal ein bißchen runter und schau erstmal, wie du aus dir selbst heraus glücklich sein kannst. Wie hier halt jemand schrieb: Einfach auch dich selbst nur für´s Nasebohren gut finden. Und dann, wenn du das schaffst, findest du auch den Mann, der dich mit allen irren Macken richtig gut findet und für den du nicht die perfekte Frau spielen musst (durch überragende leistung, besonders gutes lieben etc.).

    Du musst dich nicht entscheiden und du musst jetzt auch nicht auf der Stelle funktionieren. Du hast auch ein Recht auf Fehler. Und wie gesagt: Nur weil du dir Zeit nimmst, stößt du niemanden vor den Kopf. Du weißt jetzt eben nicht, was du willst - na und?! Dann stell das küssen ein (wenn du meinst, er könnte verletzt sein, wenn du weiter machst) und gib dir die Zeit. Entweder er bleibt dir als Freund oder du verliebst dich sogar noch richtig - oder eben nicht, dann eben nicht. Warum machst du dir so viel Stress? Du musst doch jetzt gar nicht entscheiden. Lehn dich zurück, ruh dich mal aus und guck mal mit Abstand, was du eigentlich willst. Aber stress dich doch bitte nicht so!
    Das größte Glück der Liebe besteht darin, Ruhe in einem anderen Herzen zu finden.

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    AW: Zwischen zwei Männern... oder: Was will ich wirklich?

    Zitat Zitat von Keksi33 Beitrag anzeigen
    Nein, ich meine auch gar nicht, dass du besonders unzufrieden bist. Aber du scheinst tausend Baustellen zu haben inklusive eines irren Leistungsdrucks - bedingt durch deine Kindheit. Und nun machst du dir auch noch selbst Druck, dich jetzt sofort entscheiden zu müssen und dann bitte auf der Stelle auch noch irre erfolgreich eine Beziehung zu führen.
    Stimmt, das ist blöd :(

    Zitat Zitat von Keksi33 Beitrag anzeigen
    Fahr doch erstmal ein bißchen runter und schau erstmal, wie du aus dir selbst heraus glücklich sein kannst. Wie hier halt jemand schrieb: Einfach auch dich selbst nur für´s Nasebohren gut finden. Und dann, wenn du das schaffst, findest du auch den Mann, der dich mit allen irren Macken richtig gut findet und für den du nicht die perfekte Frau spielen musst (durch überragende leistung, besonders gutes lieben etc.). .
    Das hatte ich ohnehin vor. Durch das Ende des Studiums ist jetzt ein großer Stressfaktor weg und ich möchte auch wirklich zur Ruhe kommen. Ich weiß nur nicht wie ich den Ursprung der Sache anpacken kann und nicht nur versuche, Symptome zu bekämpfen.

    Zitat Zitat von Keksi33 Beitrag anzeigen
    Du musst dich nicht entscheiden und du musst jetzt auch nicht auf der Stelle funktionieren. Du hast auch ein Recht auf Fehler. Und wie gesagt: Nur weil du dir Zeit nimmst, stößt du niemanden vor den Kopf. Du weißt jetzt eben nicht, was du willst - na und?! Dann stell das küssen ein (wenn du meinst, er könnte verletzt sein, wenn du weiter machst) und gib dir die Zeit. Entweder er bleibt dir als Freund oder du verliebst dich sogar noch richtig - oder eben nicht, dann eben nicht. Warum machst du dir so viel Stress? Du musst doch jetzt gar nicht entscheiden. Lehn dich zurück, ruh dich mal aus und guck mal mit Abstand, was du eigentlich willst. Aber stress dich doch bitte nicht so!
    Danke. Die Worte haben mir geholfen und ich musste grade reflexartig einfach mal tief durchatmen ;) Ich werde mir das bestimmt noch einige Male durchlesen.
    Wie ich auch schon sagte, ich will nichts überstürzen, andererseits ist Geduld nicht grade meine große Stärke.

    Im Prinzip weiß ich, dass ich gut bin, dass ich mit mir zufrieden sein kann.

    Noch als Hinweis, vielleicht kann jemand was dazu sagen - unter den Kollegen und bei Bekannten gelte ich als Sonnenschein, als immer-gut-gelaunt, positiv, optimistisch...
    Bei Menschen die mir nahe stehen, fange ich aber häufig an zu jammern, werde als schwarzmalend angesehen und als permanent unzufrieden...

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    AW: Zwischen zwei Männern... oder: Was will ich wirklich?

    Zitat Zitat von Lila2013 Beitrag anzeigen
    Ich weiß nur nicht wie ich den Ursprung der Sache anpacken kann und nicht nur versuche, Symptome zu bekämpfen.
    Also ich ganz persönlich bin ja nach meiner eigenen Therapie ein großer Fan davon geworden: Meine Kindheitsbaustellen waren etwas anders als deine, aber ich würde sie wohl ähnlich gewichten. Ich habe in der Therapie gelernt, zwischen heute und damals zu unterscheiden und die Mechanismen zu erkennen. Also Dinge, die meine Eltern direkt oder implizit erwartet haben und andere Dinge, die mir immer irgendwie gefehlt haben. Dank der Therapie kenne ich all diese Faktoren und weiß sie einzusortieren. Deswegen falle ich trotzdem noch in alte Muster zurück (was bei dir wäre: permanenter Leistungsdruck aus Hunger nach Anerkennung/Lob) und kann dann aber gegensteuern und mich selbst bremsen. Die Therapie hat bei mir binnen weniger Monate Knoten gelöst, auf die ich selbst nie gekommen wäre. Vielleicht ist das für dich eine Option? Dann wüsstest du, warum du dich an mancher Stelle verhältst, wie du dich verhältst. Ich komme mir zumindest nicht mehr ganz so falsch vor wie früher. Ich weiß jetzt, wieso ich bin wie ich bin und bin nicht mehr so streng mit mir
    Das größte Glück der Liebe besteht darin, Ruhe in einem anderen Herzen zu finden.

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    AW: Zwischen zwei Männern... oder: Was will ich wirklich?

    Ich hatte in den letzten Monaten mehrere "Beratungsgespräche" bei einer Therapeutin (wird vom Arbeitgeber angeboten, ist aber eben keine Therapie).
    Sie meinte ebenfalls, dass ich unterscheiden soll zwischen dem, was meine Eltern evtl versäumt oder "falsch" gemacht haben (aus meiner Sicht) und dem, was heute ist und was ich für mein Leben möchte. Ich weiß ja auch, dass es nichts bringt, das den Eltern jetzt vorzuwerfen (auch wenn die Versuchung groß ist).

    Sie hat mich im Wesentlichen positiv bestärkt und mich aufgebaut, gleichzeitig erwähnte sie meinen Ehrgeiz ebenfalls als "Baustelle", an der ich arbeiten sollte. Für mich.
    Jedenfalls meinte sie auch, dass ich die Probleme auch mit anderen Partnern haben werde - dann vielleicht anders oder schwächer, aber dass das schon ein Punkt ist, der mich bremst. Der mich abhält, wirklich mal glücklich zu sein.

    Nun ist die Frage, ob dort eine Therapie möglich ist, das muss ich in Erfahrung bringen.

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    AW: Zwischen zwei Männern... oder: Was will ich wirklich?

    Guten Morgen ihr Lieben,

    es geht mir heute insgesamt etwas besser.

    Meine Gedanken kreisen nach wie vor um "das" Thema... im einen Moment denke ich, ich will nochmal zurück zu meinem Ex-Freund, die Beziehung positiver angehen und mit ihm gemeinsam etwas aufbauen. Im anderen Moment kommt der Gedanke, dass zu viel passiert ist. Und dass es keinen Sinn mehr macht. Dann kommen auch Gedanken an den anderen Mann, wie es wohl mit ihm sein könnte.

    Das dreht sich alles im Kreis und ist vermutlich auch normal so. Ich hoffe, dass mein Bauchgefühl mit der Zeit wieder kommt.

    Ich frage mich auch, ob ich vielleicht generell zu schnell aufgebe und meinem Partner damit gar nicht die Chance gebe, gemeinsam an etwas zu arbeiten.

    Lila

  7. gesperrt

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    AW: Zwischen zwei Männern... oder: Was will ich wirklich?

    Ich verstehe ehrlich gesagt gar nicht, warum Du Dich nicht jetzt mal ganz auf Dich konzentrierst und die Männer Männer sein lässt. Diese ganze Geschichte überfordert Dich doch total, weil Du meinst, dass Du für jeden zu funktionieren hast. Dein Ex hat Erwartungen, Dein neuer Schwarm weckt in Dir Erwartungen... Alles ein bisschen zu viel.

    Konzentriere Dich auf Deinen Job, auf Deine Freunde. Ist das noch ein Studijob oder ist das schon Dein 1. fester Job nach dem Studium? Umso wichtiger, dass Du da nicht zu sehr mit den Gedanken woanders bist. Und Deine Freunde können Dich auch gut ablenken. Verabrede Dich am Abend und/oder am Wochenende...

    Und jetzt mal konkret zu Deinen Männern. Es ist viel zu früh, sich für einen JETZT entscheiden zu wollen.

    Was zieht Dich zu Deinem Ex? Es ist äusserst unreflektiert, die Schuld nur bei Dir zu suchen. Wenn eine Beziehung nicht funktioniert, dann gehören dazu 2! Leute. Er hat Dich so ehrgeizig kennengelernt. Was erwartet er denn jetzt von Dir? Dass Du Dich, gerade wo es zum Examen geht, total relaxt zu Hause in den Laken wälzt? Ist doch klar, dass zum Ende hin der Druck noch grösser ist. Oder hatte er die Hoffnung, Du würdest direkt nach dem Examen auf locker-flockig machen und Deinen Ehrgeiz direkt ablegen? Ein bisschen naiv, oder?!?! Was mir bei ihm auch übel aufstösst, ist seine Bemerkung zu Deinen Eltern. Indem er alles wegwischen will, was Du von Deinen Eltern erzählst. Menschen können sich ändern. Dass sie jetzt sympathisch und angenehm rüberkommen, heisst nicht, dass sie so zu Dir in Deiner Jugend waren. Wenn Du ihm sagst, dass Dir ihr Interesse gefehlt hat und Du Dich nicht geliebt gefühlt hast, dann ist das Deine Empfindung. Die war für Dich über viele Jahre hinweg real. Er hätte durch die entsprechende Wortwahl schon viel mehr Verständnis ausdrücken können und muss Deine Gefühle hinsichtlich Deiner Jugend in keinster Weise kleinreden. Und mit 43 Jahren sollte er dazu in der Lage sein.

    Dein Schwarm kommt in Deinen Beschreibungen sehr gut weg. Aber was bringt es Dir jetzt, wenn Du gefühlsmässig noch nicht frei bist?!? Nichts... Das Gute ist ja, dass er keine Erwartungen an Dich hat, zur Zeit zumindest. Er versteht, dass Du noch nicht frei bist, weil die Trennung erst vor kurzem war.

    Versuche doch einfach mal, zu Dir zu kommen, in Dich hineinzufühlen, was Du möchtest. Setz Dich nicht unter Druck. Du bist ein Mensch und keine Maschine.

    Wenn Dir Dein Ehrgeiz auch nicht gefällt, dann arbeite daran. Wenn Du denkst, dass er zu Dir gehört und Du damit gut fährst, dann stehe zu ihm.

    Die Meinung, dass man sich Liebe erarbeiten muss, ist mir fremd, Deinem Freund wohl auch. Aber trotzdem hast Du das so gelernt in Deiner Jugend. Daraus kann man Dir keinen Strick drehen, wenn Du damit zufrieden bist. Wenn es Dich stört, wirst Du ja dran arbeiten. Aber zur Zeit zeichnet er Dich eben aus und man kriegt Dich nicht ohne.

    Ich mag krampfhaft ehrgeizige Menschen nicht. Ein gewisser Ehrgeiz ist ja normal, aber wenn er zu extrem ist, wirds schwierig. Solche Menschen sind mir sehr unsympathisch, weil sie sich ständig im Wettkampf fühlen und meinen, alles besser machen zu müssen, damit sie eine Daseinsberechtigung haben. Wenn sie ihre eigenen Vorgaben nicht erfüllen, fühlen sie sich nicht wohl, selbst in ihrer Freizeit nicht. Aber dann tue ich mich nicht mit solchen Menschen zusammen bzw. beende das Ganze, wenn ich es feststelle. Es ist ja ein sehr augenscheinliches Charaktermerkmal. Wenn Dein Freund Deinen Ehrgeiz nicht mag, dann mag er Dich auch nicht. Denn Du bist nun mal extremst ehrgeizig, aus Deiner Geschichte heraus. Dann muss er Dir das jetzt nicht zum Vorwurf machen. Du bist diejenige, die die Beziehung verbockt hat. Ganz allein Du, weil er ja alles richtig gemacht hat. Sorry, so geht doch kein Neustart. Soll er doch froh sein, dass Du weg bist.

    Ich möchte mal denjenigen sehen, der zu Prüfungszeiten nicht gestresst und gereizt durchs Leben wandert. Der ganze Druck, den sich jeder macht, ob ehrgeizig oder nicht. Gut abschneiden will jeder und es sind ja auch wirklich wichtige Prüfungen, auf die es ankommt, je nachdem, was man danach machen möchte. Im schlimmsten Fall kann ein schlechter Durchschnitt Dich von Deinem Traumberuf wegbringen.

    Viel Glück!!!
    Geändert von Mathilda67 (09.10.2013 um 10:56 Uhr)

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    AW: Zwischen zwei Männern... oder: Was will ich wirklich?

    Danke für Deine Worte...

    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen
    Ich verstehe ehrlich gesagt gar nicht, warum Du Dich nicht jetzt mal ganz auf Dich konzentrierst und die Männer Männer sein lässt. Diese ganze Geschichte überfordert Dich doch total, weil Du meinst, dass Du für jeden zu funktionieren hast. Dein Ex hat Erwartungen, Dein neuer Schwarm weckt in Dir Erwartungen... Alles ein bisschen zu viel.

    Konzentriere Dich auf Deinen Job, auf Deine Freunde. Ist das noch ein Studijob oder ist das schon Dein 1. fester Job nach dem Studium? Umso wichtiger, dass Du da nicht zu sehr mit den Gedanken woanders bist. Und Deine Freunde können Dich auch gut ablenken. Verabrede Dich am Abend und/oder am Wochenende...
    Ich arbeite schon seit 4 Jahren und habe noch beurfsbegleitend studiert. Das mit dem Job ist also zumindest schon ein bisschen etabliert Aber Du hast Recht, zu viel mit den Gedanken woanders zu sein ist auch nicht gut.

    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen
    Und jetzt mal konkret zu Deinen Männern. Es ist viel zu früh, sich für einen JETZT entscheiden zu wollen.
    Damit hast Du wahrscheinlich Recht. Aber es ist schwer, das so auszuhalten.

    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen
    Was zieht Dich zu Deinem Ex? Es ist äusserst unreflektiert, die Schuld nur bei Dir zu suchen. Wenn eine Beziehung nicht funktioniert, dann gehören dazu 2! Leute. Er hat Dich so ehrgeizig kennengelernt. Was erwartet er denn jetzt von Dir? Dass Du Dich, gerade wo es zum Examen geht, total relaxt zu Hause in den Laken wälzt? Ist doch klar, dass zum Ende hin der Druck noch grösser ist. Oder hatte er die Hoffnung, Du würdest direkt nach dem Examen auf locker-flockig machst und Deinen Ehrgeiz direkt ablegst? Ein bisschen naiv, oder?!?! Was mir bei ihm auch übel aufstösst ist, seine Bemerkung zu Deinen Eltern. Indem er alles wegwischen will, was Du von Deinen Eltern erzählst. Menschen können sich ändern. Dass sie jetzt sympathisch und angenehm sind, heisst nicht, dass sie so zu Dir in Deiner Jugend waren. Da kann man durch die entsprechende Wortwahl schon viel mehr Verständnis ausdrücken und muss Deine Worte in keinster Weise kleinreden. Und mit 43 Jahren sollte er dazu in der Lage sein....
    Ich unterschreibe das zu 100% was Du sagst. "Leider" muss ich aber meinem Ex in vielen Punkten auch zustimmen. Wenn ich gestresst bin, lasse ich das gerne mal an anderen aus und werde dann auch unfair. In diesem Punkt hat er Recht und es ist auch so, dass er selbst dann zu trennen weiß, was ihn stresst und wer da jetzt aber nichts "abzubekommen" hat.
    Er will auch nicht, dass ich meinen Ehrgeiz ablege. Ich habe das immer genauso ausgelegt wie Du und wollte mich rechtfertigen... dabei ist es nicht so, dass er mich nicht gut findet, sondern er findet es nicht gut, dass ich mich selbst nicht gut finde.

    Der Punkt mit den Eltern hat mich auch sehr verletzt.

    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen
    Dein Schwarm kommt in Deinen Beschreibungen sehr gut weg. Aber was bringt es Dir jetzt, wenn Du gefühlsmässig noch nicht frei bist?!? Nichts... Das Gute ist ja, dass er keine Erwartungen an Dich hat, zur Zeit zumindest. Er versteht, dass Du noch nicht frei bist, weil die Trennung erst vor kurzem war.
    Ich spüre ja gerade ganz deutlich, dass das ein Problem ist (mit den Gefühlen). Zunächst dachte ich, ich hätte emotional schon mit der anderen Beziehung abgeschlossen und es fühlte sich toll an mit dem Anderen. Jetzt im Moment merke ich aber, dass es wirklich zu früh war und ich einfach mit mir selbst klarkommen muss und auch meinem Bauchgefühl die Zeit geben muss, dass es mir wieder etwas "mitteilen" kann.

    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen
    Versuche doch einfach mal, zu Dir zu kommen, in Dich hineinzufühlen, was Du möchtest. Setz Dich nicht unter Druck. Du bist ein Mensch und keine Maschine.
    Ich frage mich, ob ich das für mich alleine schaffen muss oder wie ich das angehe. Ich denke, zuerst muss ich die Frage mit der ehemaligen Beziehung klären. Will ich das nochmal versuchen? Oder nicht? Wenn nein, muss ich das verarbeiten. Und DANN schauen, wann ich bereit bin für etwas Neues. Aber wie finde ich heraus, ob ich zu meinem Ex zurück möchte? Helfen da Gespräche mit ihm? Oder ist das kontraproduktiv?

    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen
    Wenn Dir Dein Ehrgeiz auch nicht gefällt, dann arbeite daran. Wenn Du denkst, dass er zu Dir gehört und Du damit gut fährst, dann stehe zu ihm.
    Ich stehe zu ihm und ich werde auch sicher nicht meine ambitionierten Hobbies aufgeben. Was mich aber stört, und das ist einfach so, dass ich das oft verbissen sehe und mir damit selbst im Weg stehe. Und das gefällt mir selbst nicht.

    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen
    Ich mag krampfhaft ehrgeizige Menschen nicht. Ein gewisser Ehrgeiz ist ja normal, aber wenn er zu extrem ist, wirds schwierig. Solche Menschen sind mir sehr unsympathisch, weil sie sich ständig im Wettkampf fühlen und meinen, alles besser machen zu müssen, damit sie eine Daseinsberechtigung haben. Wenn sie ihre eigenen Vorgaben nicht erfüllen, fühlen sie sich nicht wohl, selbst in ihrer Freizeit nicht. Aber dann tue ich mich nicht mit solchen Menschen zusammen bzw. beende das Ganze, wenn ich es feststelle. Es ist ja ein sehr augenscheinliches Charaktermerkmal. Wenn Dein Freund Deinen Ehrgeiz nicht mag, dann mag er Dich auch nicht. Denn Du bist nun mal extremst ehrgeizig, aus Deiner Geschichte heraus. Dann muss er Dir das jetzt nicht zum Vorwurf machen. Du bist diejenige, die die Beziehung verbockt hat. Ganz allein Du, weil er ja alles richtig gemacht hat. Sorry, so geht doch kein Neustart. Soll er doch froh sein, dass Du weg bist.
    Ich mag solche Menschen eigentlich auch nicht, dabei bin ich wohl selbst so.
    Und auch hier habe ich so argumentiert wie Du. Was er dann aber zu mir sagte, stimmt schon. Ehrgeiz ist ok und gut, der treibt voran. Verbissener Ehrgeiz macht dagegen vieles kaputt.

    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen
    Ich möchte mal denjenigen sehen, der zu Prüfungszeiten nicht gestresst und gereizt durchs Leben wandert. Der ganze Druck, den sich jeder macht, ob ehrgeizig oder nicht. Gut abschneiden will jeder und es sind ja auch wirklich wichtige Prüfungen, auf die es ankommt, je nachdem, was man danach machen möchte. Im schlimmsten Fall kann ein schlechter Durchschnitt Dich von Deinem Traumberuf wegbringen.

    Viel Glück!!!
    Auch so habe ich argumentiert. Genau so. Zumal er mir immer sagte, dass man ihn früher nicht ansprechen durfte in Prüfungsphasen. Aber - auch da hat er recht, ich werde dann abfällig anderen gegenüber. Das ist nicht gut.




    Und noch ein Punkt, der mir so nicht bewusst war oder den ich nicht wahrhaben wollte - es gibt Phasen, da steiger ich mich sehr schnell in etwas hinein. Ich denke dann viel nach, spinne mir meine Gedanken und blocke dann auch ab. Ich bin kurz angebunden, schnippisch und gebe dem anderen gar keine Chance mehr, irgendwas positives aus der Situation zu machen.
    Das war schon in anderen Konstellationen so (Eltern, Freunde, ... ).

    Hm.

    Die erwähnte Therapeutin kann mir leider nicht helfen, sie hat keine Kassenzulassung.
    Auf alles andere muss man wohl ewig warten, aber ich habe schon angefragt.

    ... leer ...

    Lila

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    AW: Zwischen zwei Männern... oder: Was will ich wirklich?

    Liebe Lila,

    ich denke, du brauchst eine Singlezeit und keine Versuche herauszufinden, ob nun ex oder ex.

    Du meintest zwar, du hast keine Angst vorm Alleinsein, du willst nur den Männern nicht weh tun bzw. sie als Mensch verlieren, aber ich glaube, du machst dir da selbst was vor.

    Starte für dich neu, schau dich an, richte dir dein Leben für dich ein und stelle dich deinen Ängsten/Probleme. Hört sich jetzt so an, als wäre das für mich so leicht ;) . Ist es natürlich nicht, aber wohl die einzige Chance das eigene Leben gut zu gestalten.

    Nur Mut und alles Liebe,
    Bazeba

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    AW: Zwischen zwei Männern... oder: Was will ich wirklich?

    Zitat Zitat von bazeba Beitrag anzeigen
    Du meintest zwar, du hast keine Angst vorm Alleinsein, du willst nur den Männern nicht weh tun bzw. sie als Mensch verlieren, aber ich glaube, du machst dir da selbst was vor.

    Starte für dich neu, schau dich an, richte dir dein Leben für dich ein und stelle dich deinen Ängsten/Probleme. Hört sich jetzt so an, als wäre das für mich so leicht ;) . Ist es natürlich nicht, aber wohl die einzige Chance das eigene Leben gut zu gestalten.

    Ich weiß nicht, ob ich für mich neu starten muss oder soll.
    Es ist ja vieles wunderbar, ich muss nur an ein paar Schrauben drehen und über ein paar meiner Verhaltensweisen nachdenken. Aber fundamental will ich nichts an meinem Leben ändern, es ist ja alles gut so (also mit meinem Leben an sich, Beruf, Freunde, Hobbies...).


    Ich weiß auch wie es sich anfühlt, wenn ich eher alleine (also Single) sein sollte. Solche Phasen hatte ich auch und da wollte ich auch gar keine Beziehung. Zur Zeit fühle ich mich aber schon danach, eine Partnerschaft führen zu können und wollen.

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