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  1. Moderation

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    AW: Entscheidungsprobleme

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Längere Geschichte. Zumal ich schon gesagt habe dass ich das hier nicht genauer darlegen werde, also wieso bitte fragst Du nochmal?
    Schrieb ich doch: Weil ich dein "Genaues hier nicht" anfänglich überlesen hatte und es mir erst auffiel, als ich den ersten Absatz bereits geschrieben hatte. Und dann habe ich es stehen gelassen, weil ich dachte, du kannst es vielleicht als Anregung nehmen, auch wenn du hier nicht direkt antworten magst.

    Du musst hier auf nichts antworten, ich muss das doch alles nicht wissen. Ich schreibe hier, um dir Anregungen zu geben.

    Ok, damit Ruhe ist und nicht noch 5 Beiträge über mein ach so unmoralisches Ausnehmverhalten sinniert wird:
    Wer schrieb das?


    Ich find's schade, dass du die Tatsache, dass dir offensichtlich einige Leute aus deiner Verwandtschaft hilfreich zur Seite stehen, so negativ wertest, statt dich drüber zu freuen und dankbar zu sein. (Aber vielleicht ist das ja der Grund, warum meine 25jährige Tochter nächstes Jahr im Beruf stehen wird - sie hat keine Verwandtschaft, die ihre mehrere Studiengänge finanzieren würde.)


    Zitat Zitat von Palimpalim Beitrag anzeigen
    Ui, der Satz ist wirklich großartigst!! Hätte ich den mal früher gelesen, hätte ich vielleicht ein paar Dinge gemacht, die ich mich nicht getraut habe. Dafür hänge ich ihn mir jetzt gedanklich übers Bett.
    Danke, Palimpalim. Ja, der Satz ist toll.
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

  2. gesperrt

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    AW: Entscheidungsprobleme

    Wer hat den was von finanzieren geschrieben?
    Verwandtschaft in B-Stadt bedeutet selbst ohne Wohnung hätte ich da mal zeitweise ein Bett.


    Warum ich das so negativ werte?

    Aus zwei Gründen:

    - keine äußeren Zwänge die Entscheidungen erleichtern
    - genau das was hier passiert ist: Im Prinzip wird es einem vorgeworfen: "Ach Du hast es ja so gut, Dir wird bestimmt alles in den Arsch geblasen, wenn ICH es so einfach hätte......."


    Ich verheimliche seit Jahren die finanziellen Verhältnisse meiner Eltern ganz gezielt (bzw. langsam wird es weniger), weil ich die alte Leier, dass ich es ja sooooooo gut habe und mich jetzt auch bitte gefälligst mein ganzes Leben lang schuldig zu fühlen hätte weil ich mir nicht alles selbst erarbeit hätte nicht mehr hören kann.


    Ich bin da reingeboren, kann da genau so wenig für wie ich für die andere Seite könnte, wenn meine Eltern arm wären.

    Aber ich bin bestimmt 10 Jahre in Understatement Klamotten rumgelaufen und habe fleißig mit darüber gejammert, wie teuer doch alles ist usw. usf., weil ansonsten genau solche Kommentare kommen, entweder dass man es ja ach so leicht hätte oder dass man es den Eltern doch wohl schuldet, jetzt mal dies oder jenes zu tun. Bevorzugt ist "dies oder jenes" irgendeine Bildungsleistung oder ein Job oder so.


    Wenn es meine Eltern schon nicht stört, warum dann bitte Wildfremde?

  3. gesperrt

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    AW: Entscheidungsprobleme

    Achja, wo habe ich übrigens geschrieben, dass ich meinen Eltern nicht dankbar bin?

  4. Moderation

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    AW: Entscheidungsprobleme

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Wer hat den was von finanzieren geschrieben?
    Ich nehme an, deine Eltern finanzieren dir das Studium/die Studien. Sind sie keine Verwandtschaft?

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Achja, wo habe ich übrigens geschrieben, dass ich meinen Eltern nicht dankbar bin?
    Nein, das hast du nicht geschrieben. Entschuldige bitte

    Und ich hätte auch nicht mit meiner Tochter anzufangen brauchen, das tut hier nichts zur Sache. Ich war aber ehrlich gesagt etwas verärgert über deinen beleidigten Ton, nur weil ich das Thema Miete/ Kündigungsfrist ansprach. Ich habe wirklich nicht geahnt, dass ich mit diesem Thema einen wunden Punkt bei dir treffe, wie hätte ich das wissen sollen? Von "unmoralischem Ausnehmverhalten", "Dir wird bestimmt alles in den Arsch geblasen" und dass du dich dein Leben lang schuldig fühlen sollst, habe ich kein Wort gesagt. Das muss anderswoher kommen.

    Allerdings bin ich der Meinung, dass man auch dann, wenn die Eltern einem, ohne das es ihnen wehtut, das Studium finanzieren, die moralische Verpflichtung hat, nicht mehr Kosten als unbedingt nötig zu verursachen. Aber ich bin schon still, denn darüber wolltest du ja nicht sprechen.

    Ich kritisiere dich auch nicht. Das steht mir gar nicht zu. Ich finde es nur schade, und deshalb fiel mir das auf: dass du es tatsächlich schaffst, ein ganz eindeutiges Privileg (keine Geldsorgen, die Möglichkeit, nach einem Lehramtsstudium umzusatteln und nochmal ein Komplettstudium durchzuziehen - wenn ich das richtig verstanden habe) zu etwas Negativem umzudeuten: dass es ja "leider" (deine Formulierung) so sei, dass du keinen finanziellen Druck hast und deshalb kein Zwang zur schnellen Entscheidung da ist.

    Das ist, wie mir scheint, eine Grundhaltung, die sich bei dir durchzieht: Du denkst solange nach, bis du an jeder Chance, jeder Möglichkeit noch etwas Negatives gefunden hast. Du guckst den noch so schön glänzenden Edelstein solange an, bis du eine matte Stelle daran entdeckt hast.

    Nichts für ungut
    Geändert von Analuisa (19.10.2013 um 23:38 Uhr) Grund: 1 Wort geändert
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

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  5. gesperrt

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    AW: Entscheidungsprobleme


    Und ich hätte auch nicht mit meiner Tochter anzufangen brauchen, das tut hier nichts zur Sache.
    Schon ok.

    Ich war aber ehrlich gesagt etwas verärgert über deinen beleidigten Ton, nur weil ich das Thema Miete/ Kündigungsfrist ansprach. Ich habe wirklich nicht geahnt, dass ich mit diesem Thema einen wunden Punkt bei dir treffe, wie hätte ich das wissen sollen? Von "unmoralischem Ausnehmverhalten", "Dir wird bestimmt alles in den Arsch geblasen" und dass du dich dein Leben lang schuldig fühlen sollst, habe ich kein Wort gesagt. Das muss anderswoher kommen.

    Ich kann mich schon an Aussagen kurz vorm Abi erinnern : "Studieren? nein ich mache eine Ausbildung, will meinen Eltern doch nicht noch länger auf der Tasche liegen!" Da war man also schon der Egoist, wenn man sich überhaupt EIN Studium leisten konnte.
    Ansonsten kam von zu Hause aus immer, dass möglichst keiner wissen soll, dass Geld da ist (und meine Eltern sind jetzt nicht superreich oder so, nur wohlhabend), weil ich dann dafür bestimmt gehänselt werde.
    Das eine Mal wo ich das zu Schulzeiten einem Freund erzählt habe (ergab sich im Gespräch) ist das auch wirklich so gekommen, künftig war ich die die es leicht hat denn die Eltern haben ja Geld.

    In meinem jetzigen Freundeskreis ist das anders, aber es ist immer noch ein Stückweit verankert, dass Eltern haben, die Geld haben , etwas ist wofür man sich schämt.

    Allerdings bin ich der Meinung, dass man auch dann, wenn die Eltern einem, ohne das es ihnen wehtut, das Studium finanzieren, die moralische Verpflichtung hat, nicht mehr Kosten als unbedingt nötig zu verursachen.
    Dumme Frage: Wieso?

    In den meisten Fällen würde ich Dir zustimmen. Wenn man aber genau weiß (und ja, das kann man genau wissen) dass die Eltern dieses Geld ansonsten sowieso nicht verwenden würden? Ja dass sie es nichtmal für die Altersvorsorge brauchen egal wie das Alter mal aussieht?
    Meine Eltern kommentieren sowas oft mit "Das erbst Du sowieso", oder Ähnlichem, was auch einigermaßen realistisch ist. Welchen Unterschied macht es, ob ich aus warmer oder kalter Hand nehme, außer dass Ersteres für alle Beteiligten angenehmer ist?
    Warum bin ich verpflichtet, die Kosten gering zu halten, wenn der einzige Effekt davon ist, dass ich irgendwann mal (hoffentlich noch lange hin) mehr erbe?
    Ich kritisiere dich auch nicht. Das steht mir gar nicht zu. Ich finde es nur schade, und deshalb fiel mir das auf: dass du es tatsächlich schaffst, ein ganz eindeutiges Privileg (keine Geldsorgen, die Möglichkeit, nach einem Lehramtsstudium umzusatteln und nochmal ein Komplettstudium durchzuziehen - wenn ich das richtig verstanden habe) zu etwas Negativem umzudeuten: dass es ja "leider" (deine Formulierung) so sei, dass du keinen finanziellen Druck hast und deshalb kein Zwang zur schnellen Entscheidung da ist.
    Wenn man das selbst nicht hatte, ist das vielleicht wirklich absolut positiv.
    Ehrlich gesagt beginnt das Problem ja schon viel früher. Die Leute aus der Elterngeneration (heute um die 60) haben sich ihren Job oft gar nicht ausgesucht sondern einfach das gemach was Papa sagte oder das einzige, was sie kriegen konnten. Da war nix mit Wahl. Kreuzunglücklich sind viele auch nicht geworden. Dafür blieb ihnen das ganze Wahldilemma erspart.

    Heute kann ich machen, was immer ich will, solange ich nur irgendwie glücklich dabei werde. Ist doch viel schwieriger.

    Das ist, wie mir scheint, eine Grundhaltung, die sich bei dir durchzieht: Du denkst solange nach, bis du an jeder Chance, jeder Möglichkeit noch etwas Negatives gefunden hast. Du guckst den noch so schön glänzenden Edelstein solange an, bis du eine matte Stelle daran entdeckt hast.
    Nur wenn ich ihn auswählen soll, bei geschenkten Steinen mache ich das nicht.
    Ja, ich beneide meine Mutter wirklich ein Stück: Sie hatte so gar keine Auswahl, was ihren Beruf angeht, liebt den Beruf aber heute, hat einen Ehemann den sie liebt und eine tolle Familie.
    Ich würde mir wirklich wünschen, ich wäre auch einfach zu irgendwas gezwungen worden.

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    AW: Entscheidungsprobleme

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Ich würde mir wirklich wünschen, ich wäre auch einfach zu irgendwas gezwungen worden.
    Hallo Saetien,
    wer die Wahl hat hat die Qual kann ich dazu nur sagen.

    Für mein Gefühl sollte man sich weder schämen noch hochnäsig sein für das, was die Eltern sind und haben. Denn im Grunde hat das nichts mit den Kindern, also mit Dir zu tun. Was Deine Eltern haben, haben sie sich selbst erarbeitet, vielleicht ererbt,dann habe es sich andere Vorfahren aber erarbeitet, Glück gehabt, was weiß ich.

    Wichtig ist, dass man sein Leben generell selbst in die Hand nimmt.
    Die eigenen Entscheidungen sollten von den eigenen Lebenszielen geprägt sein und nicht davon, was einem vom Elternhaus aus ermöglicht wird oder nicht, schon garnicht was wer auch immer dazu meint. Zum Glück sind die Zeiten heute so dass theoretisch jeder studieren kann, wenn auch nicht mit gleicher finanzieller und mentaler Unterstützung.

    Man sollte das tun, was man wirklich will, nicht nur deshalb, weil es geht und weil es bequem ist. Das macht nicht glücklich. Tue, was Du wirklich willst, dann hast Du ein Ziel, das wirklich mit Dir zu tun hat, ganz egal, ob Du und wie lange von den Eltern unterstützt wirst, oder ob Du es Dir selbst finanzieren musst.

    Was das mögliche Erbe angeht so stehe ich auf dem Standpunkt, dass uns Kindern das solange nicht "gehört", wie die Eltern noch leben. Die Freiheit, die Du erhältst und auch Dir nimmst bezüglich der elterlichen finanziellen Unterstützung macht Dich in meinen Augen eher unfrei. Entscheide nach Dir und dem, was Du Dir selbst erschaffst, erschaffen kannst. Erben sollte man als Bonus, nicht als Lebensinhalt und schon garnicht als Entscheidungsmaßstab machen, weder positiv noch negativ.
    Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
    "Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama


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    AW: Entscheidungsprobleme

    Das ist ein bisschen blauäugig oder?


    Das geht doch schon damit los, dass durch das Geld meiner Eltern Bafög nie in Frage kam, ich also deren Geld ein Stückweit einplanen musste.

    Entscheide, was Du wirklich willst.....immer das gleiche.

    Du willst gar nicht wissen, wieviele Freunde von mir von ihren Eltern mitgegeben bekommen:

    "Mach was immer Du willst, wir wollen nur dass Du glücklich wirst."

    Ist unheimlich großzügig und sehr lieb gemeint, klar.

    Und ab und an (schon gesehen) bricht mal einer (fast) unter dieser Last zusammen, unbedingt glücklich werden zu müssen, wo er doch gar nicht weiß, wie das geht und womit er glücklich wäre.

    Aber er muss ja glücklich werden, sonst sind die armen alten Eltern, die alles für ihn getan haben, enttäuscht.

  8. Moderation

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    AW: Entscheidungsprobleme

    Sag mal, kann es sein, dass durch die Tatsache, dass deine Eltern dir ein langes Studium offenbar unbegrenzt finanzieren können, der subtile Erwartungsdruck, dass nun auch bitte ein ganz tolles Ergebnis bei der ganzen Studiererei herauskommen möge, auf dir lastet?

    Das hinter deiner Entscheidungsunfähigkeit der Druck, deine Eltern glücklich zu machen, steht, damit sie entschädigt werden für das, was sie in dich investiert haben?

    Bist du Einzelkind?
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

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    AW: Entscheidungsprobleme

    Ach liebe Saetien,

    Dein Leben hat doch nichts mit Deinen Freunden zu tun.
    Und auch Eltern haben leider nicht immer nur das Glück ihrer Kinder im Sinn.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass man das "Glücklichseinmüssen", damit die Eltern stolz sein können, es sich auch auf ihre Fahne schreiben können, wenn die Kinder "gutgeraten" sind, als Last empfinden kann.

    Aber ich meine nichts weiter als "tue, was DU willst". Nicht was die Eltern meinen, was Freunde meinen, was die Eltern der Freunde meinen. Vielleicht schaust Du zuviel um Dich herum, wer Dich wie einschätzt und bewertet.

    Schau auf Dich und auf das, was Du vom Leben willst, niemand sonst.
    Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
    "Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama


  10. Inaktiver User

    AW: Entscheidungsprobleme

    scheinbar haben sich die regularien an den universitäten geändert. wenn da morgen die vorlesungen beginnen an uni B, dann müsste die deadline zum annehmen des studienplatzes doch schon lange vorbei sein.

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