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  1. Inaktiver User

    AW: Noch DAS und dann wird es besser - positiver formulieren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zu jammern, wenn es einem gut geht, weil es einem nicht noch besser geht. Das sehe ich oft. Schade.
    Oder weil es anderen vermeintlich so viel besser geht - ohne hinzuschauen, was die für Probleme haben und welchen Preis sie eventuell für ihr vermutetes Wohlleben zahlen.

    Versteh ich auch nicht, wenn man genauer hinschaut hat doch jeder sein Päckchen zu tragen.

  2. Inaktiver User

    AW: Noch DAS und dann wird es besser - positiver formulieren

    Mal was zum Schmunzeln zum Thema "Dauerjammerer":

    Zwei Männer müssen sich ein Schlafwagen-Abteil teilen.
    Etagenbetten. Der unten liegend stöhnt und jammert:
    "Was hab ich doch für einen Hunger. Mei-o-mei, was hab ich
    bloß für einen Hunger .... "
    Er stöhnt und jammert und stöhnt und jammert.

    Nach zwei Stunden wird's dem oben liegenden dann doch zu
    viel. Er steht auf, läuft durch den Zug und treibt auch
    tatsächlich was zum Essen auf.

    Der andere mampft.
    Beide legen sich wieder hin, der "Retter" kuschelt sich in seine
    Decken... und von unten kommt:

    "Nein, was hatte ich doch für einen Hunger. Meine Güte, was
    das für ein Hunger war, was war ich hungrig ...., ...., ....,"

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    AW: Noch DAS und dann wird es besser - positiver formulieren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Oder weil es anderen vermeintlich so viel besser geht - ohne hinzuschauen, was die für Probleme haben und welchen Preis sie eventuell für ihr vermutetes Wohlleben zahlen.
    Das "perfekte" Leben gibt es in der Tat wohl nicht.

    Aber ich denke, man ist geneigt, nur bei den Punkten zu relativieren
    und vergleichen, bei denen man sein eigenes Defizit wahrnimmt.

    So gesehen, kann ein Vergleich das Gesamtbild ziemlich verzerren.

  4. Inaktiver User

    AW: Noch DAS und dann wird es besser - positiver formulieren

    Ach du meine Güte!
    Das habe ich jahrelang meinem Mann vorgejammert: wir erledigen unser Leben...
    Und so war es auch.

    Ich finde das ein ganz furchtbares Lebensgefühl, eigentlich das schlimmste überhaupt.
    Man tut ja viel - aber ohne innere Befriedigung.

    Solch ein Leben empfinde ich als Energie-fressend.

    Heute ist das ganz anders.
    Ehrlich gesagt - ich stehe morgens schon auf und denke: was für eine schöne Wohnung - gehe immer auf meinen Balkon und denke mal sehen wie das Wetter wird.
    Und überhaupt denke ich: wer weiß wie das Leben noch so wird?
    Ich tue viel weniger als früher - und hab aber das Gefühl viel mehr vom Leben zu haben.

    Vor allem ist dieses "Warten auf was" weg.

    Vielleicht ist der Schlüssel: ich bestimme über mein Leben
    Und: ich bin dankbar für das was ich habe.

    Ich dachte immer wilde Zukunftspläne habe zu müssen.
    Und hab mich wohl so zwischen geparkt - im Niemandsland.

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    AW: Noch DAS und dann wird es besser - positiver formulieren

    Zitat Zitat von Marvel
    Ich meinte es tatsächlich so wie ich es schrieb, ich suche nach einer anderen Formulierung. Dieser Satz steckt so in mir drin, und wie ich feststellen musste auch in meinem Umfeld, bei Freundinnen, dass ich dafür ein anderes Leitmotiv suche.
    erstmal den Schritt 1 machen, den die meisten bei Veränderungen gerne vergessen, da völlig unterschätzen:
    die Sache überhaupt mal klar benennen und damit die eigene Wahrnehmung schärfen, konkretisieren und neutralisieren.


    d.h.: WAS genau machst du gerade, das dich belastet (konkrete Situation/Arbeit/Gefühle usw)?
    WAS bedeutet konkret "es wird besser"? Was genau bedeutet konkret der Begriff "dann"?

    Ich habe mal über eine Woche ein Arbeitstagebuch geschrieben, um zu sehen, was genau mir eigentlich Zeit und Kraft raubt. Es war interessant, was dabei rauskam, nämlich wie viel ich eigentlich von dem Tagwerk ausblende und dass ich meinen Bereich völlig falsch definiere, weil er sich schleichend verändert und inzwischen ganz andere Schwerpunkte hatte.

    Das geht natürlich auch mit jedem Alltag. Es kann sein, dass sich ganz andere Sachen dann rauskristallisieren: Bestimmte Bereiche, die Kraft rauben, oder du blendest generell zu viel aus und hast den Überblick verloren über das, was du eigentlich alles machst. Wenn du den Überblick hast, dann kannst du nämlich viel klarer Prioritäten setzen und ggf delegieren. Kann auch sein, dass du bei der (Selbst-)Beobachtung merkst, dass du mit diesen Gedankenspiralen und dem Verhalten andere Dinge meidest, z.B. Veränderungen, die eigentlich anstehen würden.

    Wie auch immer - erstmal wahrnehmen, beobachten, notieren und dann erst bewerten. Und dann ergibt sich daraus auch folgerichtig eine Formulierung fürs "Motto".
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

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    AW: Noch DAS und dann wird es besser - positiver formulieren

    Vielen Dank für Eure Meinungen und Ideen. Ich habe auf unterschiedliche Weise, das für mich passende daraus gezogen. Auch wenn sich aufgrund einiger Antworten zeigt, dass sich unser Alltag deutlich unterscheidet (bei mir läuft vieles das nicht planbar ist) konnte ich es für mich übertragen.

    Eine Erkenntnis ist, das unangenehme Aufgaben vor mir herschieben, mit diesen "Zukunftsstress" auslöst.
    Die 3 schönen Dinge Heute benenne ich zur Zeit jeden Abend und schön ist, dass ich merke, es sind meist mehr Dinge die mir in den Sinn kommen.

    Das "besser" ist für mich übersetzt mehr Zeit zu haben. Aber da merke ich, dass ich meine Baustelle "Selbstdisziplin" angehen muss, damit der Stress kleiner wird.

    Herzliche Grüsse, Marvel

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