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    AW: Noch DAS und dann wird es besser - positiver formulieren

    Vielen Dank für den ein oder anderen Tipp.

    @ tulpensalat: werde mich mal nach dem Buch umschauen.

    @ Bae: das mit den 50 Dingen würde ich sicher auch hinbekommen, aber es war auch eine Anregung auf eine andere schöne Idee wieder zurück zu greifen. Irgendwo gibt es den 3 Schöne Dinge heute-Strang.
    Hatte ich schon mal für mich aufgegriffen und abends für mich selbst 3 schöne Dinge formuliert und dann ging es wieder im Alltag unter. Gestern Abend habe ich für mich selbst den Tag Revue passieren lassen und es fällt einem doch immer wieder einiges Schönes auf.


    @ Horus: am mangelnden "Nein" Sagen liegt es nicht. Ich akzeptiere meine jetzige Lebenssituation als eben mehr fremdbestimmt. Wenn ich älter werden darf, kommen auch wieder andere Zeiten. Aber momentan gibt es die Möglichkeit nicht zu meinem Alltag Nein zu sagen und das ist auch nicht schlimm.


    @ all: das ist glaub ich auch ein bisschen ein Missverständnis. Die kleinen Dinge am Tag kann ich schätzen, sonst hätte ich gar nicht die Energie die Aufgaben zu erledigen. Halte mich selbst für eine "realistische Optimistin" und bin sehr dankbar für mein Leben.

    Ich meinte es tatsächlich so wie ich es schrieb, ich suche nach einer anderen Formulierung. Dieser Satz steckt so in mir drin, und wie ich feststellen musste auch in meinem Umfeld, bei Freundinnen, dass ich dafür ein anderes Leitmotiv suche.

    Also was sagt ihr euch? Freut ihr Euch auf zukünftige geplante Highlights? "Begrüsst" ihr den Tag im Sinne: bin gespannt was der Tag heute bringt? Redet ihr die Aufgaben kleiner?

    Ich suche tatsächlich einen neuen Satz

    Herzliche Grüsse, Marvel

  2. Inaktiver User

    AW: Noch DAS und dann wird es besser - positiver formulieren

    Zitat Zitat von Marvel Beitrag anzeigen
    „noch das erledigen und dann wird es besser“
    "Noch das erledigen und dann ist es besser."

  3. Inaktiver User

    AW: Noch DAS und dann wird es besser - positiver formulieren

    Bei unangenehmen Dingen sage ich mir :- in einer Stunde (, gleich, morgen oder je nach der zeit, die für die unangenehme Sache gebraucht wird) habe ich es erledigt und dann lese ich weiter in meinem schönen Buch. Darauf freue ich mich. - Du kannst natürlich einsetzen, was du willst (stricken, telefonieren, chatten, essen, spazieren gehen..), aber irgendetwas, worauf du dich dann freust, was du dann gern tust. Und natürlich nicht von einer "unangenehmen Aufgabe" zur nächsten hetzen. Sondern bewußt Schönes dazwischen legen. Das bringt dann ganz von selbst neue Energien
    Geändert von Inaktiver User (30.09.2013 um 19:33 Uhr)

  4. gesperrt

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    AW: Noch DAS und dann wird es besser - positiver formulieren

    Zitat Zitat von Marvel Beitrag anzeigen
    Also was sagt ihr euch?
    Was für ein schöner Tag heute ist! (nicht immer, aber doch oft.) oder auch: was für eine interessante Erfahrung das ist! (gilt oft und besonders auch für Erfahrungen, die in einem oder mehreren Aspekten unangenehm sind)


    Freut ihr Euch auf zukünftige geplante Highlights?
    ja. Ich habe das Privileg, ein reichhaltiges Feld von Tätigkeiten und Beziehungen zu haben, da gibt's jede Woche ein, zwei Dinge, die ich als besonders empfinde und auf die ich mich sehr freuen kann.

    "Begrüsst" ihr den Tag im Sinne: bin gespannt was der Tag heute bringt?
    "gespannt" meist nicht, ich hab ja in der Regel von meinen Terminen her eine ziemlich gute Idee, was kommen wird. Aber auch immer Platz für Überraschungen. (gestern Abend wurde ich zB spontan zum Essen ausgeführt, das ist doch schön)

    Redet ihr die Aufgaben kleiner?
    nein. Eher meine Fähigkeiten grösser: "ich bin so froh, dass ich kräftig genug/gesund genug/intelligent genug/reich genug/ etc/ bin, so dass ich diese Aufgaben in nützlicher Frist und kompetent erledigen kann."

    Eine getane Arbeit ist ja auch immer in sich eine Quelle von Stolz und Freude. Und noch mehr, wenn es eine gut getane Arbeit ist, auf einem Niveau, das womöglich andere nicht so gut hinkriegen würden.

    Für einen neuen Satz würde ich einen nehmen, der sich klar auf die Gegenwart bezieht: "gerade jetzt geht es mir gut." - Falls dieser Satz nicht ganz stimmt, so gibt es doch immer genug Dinge gerade jetzt, die in bester Ordnung sind. "gerade jetzt sind meine Rechnungen bezahlt, hab ich genug Essen im Kühlschrank, hab ich gesunde Arme und Beine, eine geheizte Wohnung....".

    grüsse, barbara

  5. Inaktiver User

    AW: Noch DAS und dann wird es besser - positiver formulieren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Alle die sie kennen sind der Meinung, für sie wäre es am besten, wenn sie einen kompletten Neustart macht. Neuer Wohnort, neuer Job, neue Leute kennen lernen etc
    Das Fatale ist nur, egal wo man seine Zelte aufschlägt, man nimmt sich selber immer mit.
    Wie beim Hasen und Igel. So weit kann man gar nicht laufen, als dass nicht am (scheinbaren!) Ziel schon einer (die Probleme) ruft: "ich bin schon da".

    Sie sieht das eigentlich auch so, will aber nicht aus HH weg, weil sie sich sonst ewig vorwerfen würde, dass sie 2 -3 Jahre in einer Metropole gelebt hätte, aber nicht wirklich was davon gehabt hatte, weil sie ständig mit den anderen Baustellen beschäftigt war (Beziehung, Job, Umzüge etc).
    Was ja auch stimmt.
    Die Frage lautet aber nicht "wo", sondern "was bringt es mir, wofür ist es gut, dass ich ständig Baustellen habe, die mich "beschäftigen"? Wovon halten sie mich ab?

    Wenn sie diesen Nutzen erkannt hat, kann sie sich den auch anderswo holen und ihn genießen, statt ständig dagegen anzurennen.

  6. Inaktiver User

    AW: Noch DAS und dann wird es besser - positiver formulieren

    Zitat Zitat von Marvel Beitrag anzeigen
    Also was sagt ihr euch? "Begrüsst" ihr den Tag im Sinne: bin gespannt was der Tag heute bringt? Redet ihr die Aufgaben kleiner? Ich suche tatsächlich einen neuen Satz
    Den Tag derart zu begrüßen, wäre mir viel zu anstrengend und würde mich schon zu Beginn gleich unter Druck setzen. Müsste ich doch ständig Ausschau halten und "ge-spannt" bleiben, was entdecken zu müssen. puh....

    Die Aufgaben kleiner reden. Auch: Nein!
    Aber die Glücksmomente kleiner wahrnehmen und nicht sich auf DAS große Glück starren.

    Mein Satz ist: "was kann ich jetzt gerade in diesem Moment genießen?"
    oder für pessimistischere Lebewesen: "Was könnte ich in diesem Moment genießen?"

    Und damit sind wirklich die allerkleinsten Gegegebenheiten gemeint, die es gilt wahrzunehmen.
    Die 3 Sekunden der Gegenwart und nicht den fernen Horizont von Zielen und Wünschen.

    Gerade jetzt im Augenblick genieße ich, dass ich den Text hier formulieren kann (Worte suchen, Gedanken und Gefühle in Sätze bringen), dass mein Mann im Zimmer nebenan ist und so eine herrliche, entspannende Ruhe im Haus und Drumherum ist.
    Ich diese Zeit habe, hier, in Verbindung mit Euch.

  7. User Info Menu

    AW: Noch DAS und dann wird es besser - positiver formulieren

    i sooooo know what you mean.

    und irgendwie hat's sich bei mir verbessert... durch klare bewusstmachung von "jetzt" (im sinne von: nee, ist eigentlich gerade nicht ALLES doof. ich mach es mir gerade selbst doof.). und durch ganz bewusstes entschleunigen. ich fahre z.b. aus prinzip fast immer mit dem rad zur arbeit. und tue das, bzw. tat das, weil schnell fahren spaß macht, meist mörderisch schnell. dadurch war ich aber auch immer mörderisch gestresst - da war eine baustelle, da ein lkw im weg... seit einiger zeit ("unterstützt" durch eine rezidivierende epstein-barr infektion und für großbaustellen therapie) fahre ich nun für meine verhältnisse recht beschaulich durch die gegend. der "zeitverlust" ist überschaubar, geht im tagesverlauf unter. die gewonnene lebensqualität - nämlich nicht gehetzt sein und erst recht nicht ankommen - ist unbezahlbar.

    und ja, ich hatte auch dieses "das noch, und das noch, und das noch..." und ich bin immer in löcher gefallen, wenn "das" dann war. hihi. zuletzt "musste" ich dann noch ein auto kaufen. und nun ist vorerst endgültig "ruhe". und tatsächlich: ich schaffe es, das auch zu genießen. ich glaube, entscheidend ist wirklich, wie ja auch hier schon angedeutet: schaffe dir "anker" im hier und jetzt. ähnlich wie bae schon schrieb: sich mal kurz in der pause (oder auch sonst zwischendrin) die sonne auf die nase scheinen lassen und das bewusst merken. oder aus dem fenster den blick schweifen lassen. usw. usf.

    klingt alles komisch, und dauert ne weile, aber ich glaube, es hilft.
    ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer

    tippfehler gibts von mobile devices gratis. wer sie findet, darf sie behalten.

  8. Inaktiver User

    AW: Noch DAS und dann wird es besser - positiver formulieren

    Kenn ich!! Ich bin jetzt nicht so eine Esoterik- und Psychotante, aber schau mal bei youtube unter Eckhard Tolle. Der wirkt zwar etwas seltsam (milde ausgedrückt), aber was er über das Leben im Moment sagt finde ich sehr eindrücklich.

  9. Inaktiver User

    AW: Noch DAS und dann wird es besser - positiver formulieren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein Zauberwörtchen, dass solche Situationen unheimlich entschärfen kann, lautet: "nein".
    Das und einfach mal im Hier und Jetzt leben und mit dem zufrieden sein was man bisher erreicht hat.

    Sicher brauchen wir immer wieder Neues.... aber nicht ununterbrochen.

    Mein Stichwort wenn ich mal wieder in so einem Hamsterrad stecke ist übrigens "demut"....

  10. Inaktiver User

    AW: Noch DAS und dann wird es besser - positiver formulieren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mein Stichwort wenn ich mal wieder in so einem Hamsterrad stecke ist übrigens "demut"....
    Ja, meines auch. Leider kennen viele Menschen dieses Wort gar nicht mehr, oder können damit nichts verbinden.
    Zu jammern, wenn es einem gut geht, weil es einem nicht noch besser geht. Das sehe ich oft. Schade.

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