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    AW: Kann man mit Mitte 30 noch Beziehungsfähigkeit lernen?

    Ja, sina-lei, ich glaube, ich sehe mich wirklich als "Rette-mich-Opfer". Die "Kaputten" erwarten dasselbe von mir. Das ist verdammt schmerzhaft für beide Seiten in die Hose gegangen.

    Schickst du mir diese Männer mal, wenn ich "fertig" bin? ;-)

  2. Inaktiver User

    AW: Kann man mit Mitte 30 noch Beziehungsfähigkeit lernen?

    Ich hab das gegensätzliche Problem: Ich will nur in Ruhe irgendwo wohnen. Mit meinem Einzug wird dann jedes Mal ein WG-Haus draus. Angeblich wegen meiner Art.

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    AW: Kann man mit Mitte 30 noch Beziehungsfähigkeit lernen?

    Das ist doch ... irgendwie ... absurd.

    Wohin auch immer ich komme, wird ... nichts draus. Es geht gerade auseinander. Was auch immer es ist: eine Ehe, eine Hausgemeinschaft, eine Clique.

    Wir sollten ernsthaft über unsere unbewussten Anteile nachdenken, sina-lei.

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    AW: Kann man mit Mitte 30 noch Beziehungsfähigkeit lernen?

    Ich hoffe, du lachst über den letzten Satz. Als ich es abschickte, bemerkte ich erst die Un-möglichkeit dieser Aussage.

  5. gesperrt

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    AW: Kann man mit Mitte 30 noch Beziehungsfähigkeit lernen?

    @Mondmaid und bazeba
    Na, dann seid ihr doch schon zwei bzw. vier.
    Macht was raus.
    Bazebas "Mama" könnt ihr ach mit reinnehmen, die ist doch klasse.
    Mit Mondmaids "Mutter" würde ich nicht hingegen kein gemeinsames Leben wollen.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...
    ist dir noch nie passiert, dass du Zugeständnisse machst?
    Und - hat es dich noch nie genervt Opfer deiner Offenheit geworden zu sein? ...
    "Zugeständnis" war mehrere Jahrzehnte mein zweiter Vorname.
    Allgemeinwohl vor eigenem Wohl,
    sei angenehm,
    mach Dich nützlich,
    gib, dann wird Dir gegeben (hahahahahahha ...),
    leiste, um geliebt zu werden.

    Mit dem Ergebnis, dass ich in vielerlei Hinsicht verdammt angenehm und nützlich sein kann, viel zu geben habe und gebe.
    Meistens mag ich das sogar.
    Ich kann und tue das aber auch dann noch, wenn ich es eigentlich gerade nicht sein bzw. tun will, aber die Situation es erfordert (oder ich meine, sie würde es erfordern).

    Anderen ging es also mit mir also immer besser als mir selbst.
    Zumindestens so lange, bis ich irgendwann eben nicht mehr angenehm und nützlich sein konnte oder wollte, weil da nie wirklich etwas oder genug für mich war oder zurückkam - weder von mir noch von anderen.
    Manche haben sich auch schlecht damit gefühlt, immer nur zu nehmen - warum haben sie's dann nicht gelassen?
    Haben mir vorgeworfen, ich könne und wolle ja nichts annehmen - naja, wenn da nix ist, was ich hätte annehmen können, wie soll das dann gehen?
    Egal.

    Ich bin immer wieder in die Falle gerannt:
    "Na komm, machste oder lässte das eben noch,
    ist ja nicht schlim, kein großer Akt."
    Und am Ende war ich eben leer.
    Das war/ist meine Verantwortung, war/ist meine Entscheidung, ich kann es aber niemandem empfehlen.
    Hier lket auch ein nict unwichtiger Unterschied:
    Ich schrebe dies alles hier mit fast 50 Jahren.
    Mit Mitte 30 hätte ich vermutlich was Anderes geschrieben -obwohl ich auch damals schion genau wusste udn fühlte, wie falsch ich mein Leben lebe. Könnte aber auch gut sein, dass ich damals bereits anderen "die richtigen Tipps" gegeben hätte, ohne mich selbst zu trauen oder mir zuzubilligen, sie für mich umzusetzen.

    Opfer meiner Offenheit bin ich noch nie geworden, seit ich wirklich offen bin.

    Allenfalls Opfer der Tatsache, dass Du so offen sein kannst, wie Du willst, wenn Dein Gegenüber Dir sowieso nicht glaubt/glauben will.
    Mich hat eine Frau verlassen, weil ich ihr zwar vor Beziehungsstart geschrieben, gesagt und implizit sogar gezeigt habe, dass ich ihr nicht versprechen konnte und wollte, dass sie die einzige Frau in meinem Bett sein würde.
    Aber als sie dann realisiert hatte, dass ich das wirklich ernst meinte und auch so gelebt habe ... oh, oh, oh.

    Anyway, selbst da, wo ich "zu offen" war, sprich andere Menschen vielleicht "mit mir" verschreckt oder abgestoßen habe, bleibt's dabei:
    Ich hätte "mich" zwar vielleicht geschickter, sanfter, diplomatischer kommunizieren können,
    aber letztlich bin ich eben ich, bleibt meine Biographie eben die, die sie ist.

    Da ist es besser, die Menschen, die mir nahe sein wollen/sollen, wissen, warum bestimmte Dinge für mich sehr schlimm oder auch gar nicht schlimm sind.
    Dann können sie nämlich angemessen damit umgehen, wenn sie das denn können und wollen.
    Letzteres ist genau der springende Punkt, den ich gern sehr früh kläre:
    Kann und will jemand angemessen mit mir umgehen?

    Und wenn nicht, dann ist das auch ok.
    Aber mit solchen Menschen möchte ich nicht mehr näher zu tun haben.
    Entgegen aller Prognosen (meist von Ex-Partnerinnen) bin ich weit davon entfernt, dadurch zu vereinsamen oder zu verbittern. Im Gegenteil, die menschlichen Beziehungen, die ich lebe, sind sehr stabil und bilateral freudvoll.

    Was dann wiederum zum Verpaarungshemmnis wird:
    Ich brauche meine Partnerin im engeren Sinne lediglich für ein schönes Sexleben.
    Gute, intime, vertraute Gespräche, Urlaub, Unternehmungen, Wohnen/Alltag etc., das kann ich alles prima allein oder mit FreundInnen leben.

    Ich könnte auch meine Sexualität theoretisch außerhalb einer "festen", monogamen Beziehung leben (praktisch tue ich dies beispielsweise im Moment - Kistenkumpel eben).
    Das bietet mir aber zuwenig Tiefe, da ich meine, dass wirklich gute Sexualität sich entwickeln muss.
    Das braucht Zeit, Zuwendung, Aufmerksamkeit.
    Dies alles für mehrere Menschen parallel aufzubringen, ist mir zu kräftezehrend und aufreibend (auch wegen der offenbar unvermeidbaren Abgrenzungskämpfe und Eifersuchtsdebatten).

    Cheers,

    KK

  6. gesperrt

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    AW: Kann man mit Mitte 30 noch Beziehungsfähigkeit lernen?

    Zitat Zitat von Halbmondin Beitrag anzeigen
    Ach herrje, Barbara, du hast offenbar die gleichen Möglichkeiten wie ich: Stadt, Job, Kind...

    Dieses blöde Hadern... woher kommt das nur?
    Weil auch Du bist, was Du (gemacht) worden bist.

    Andererseits Obacht:
    Jimi Hendrix hatte auch nur seine Strat und seinen Amp.
    Warum konnte der tun, was ich niemals könnte?

    Entspann Dich doch mal.

  7. Inaktiver User

    AW: Kann man mit Mitte 30 noch Beziehungsfähigkeit lernen?

    das liest sich sehr interessant.
    du hast da scheinbar einen Weg für dich gefunden.
    Und, ich glaub, die von dir genannten Bücher werd ich sogar mal ausleihen und versuchen zu lesen....

    und wenn ich so an einen Partner denke den ich im Moment nicht habe fehlt mir auch in erster Linie das Intime.
    Das intime Körperliche.

    Es hat nicht alles damit zu tun wie man was handelt.
    Manche Themen möchte ich nicht mehr in meinem Leben.

    Und wenn wir schon dabei sind: ich mag eigentlich sowieso keine Problemgespräch-Freundschaften oder Bekanntschaften mehr.
    Das wird sowieso nie besser davon.
    Es gibt Sachen die brauche ich für mein Seelenleben - und da suche ich mir mal Experten.

    Was ich damit meine oder was mir wichtig ist?
    Unbelastete Aktionen.
    Mich bringen so Gespräche immer von dem ab was ich eigentlich will.
    Und, ganz doll möchte ich Zukunft zum Beispiel fotografieren, eine neue Sprache lernen.
    Mein Leben besteht jetzt endlich so aus den Quantensprüngen die andere Menschen so unmöglich finden weil nicht nachvollziehbar.
    Ich wollte schon immer mal Mittsommer feiern, dieses Jahr ganz besonders - und ich will mal ne ganz andere und neue Sprache lernen.
    Mittsommer und Schwedisch passt perfekt zusammen - oder nicht?

    Ich möchte alles mögliche leben - und einfach nicht mehr so viel erklären oder erzählen.
    tschüss, ist nett mit dir zu schreiben

  8. User Info Menu

    AW: Kann man mit Mitte 30 noch Beziehungsfähigkeit lernen?

    interessante Diskussion!

    Ja, wie oft hab ich den Wald vorlauter Bäumen nicht gesehen oder seh in manchmal immer noch nicht??

    Partnerschaft, hm, maybe. Ich vermisse durchaus Sex, manchmal sogar sehr. Ich weiß, dass lässt sich auch außerhalb einer Partnerschaft leben, hab ich ja selbst schon "praktiziert". Mein letzter Versuch das so zu leben ist leider gründlich in die Hose gegangen, weil ich - obwohl mein Bauch mir das mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln eigentlich sehr laut gesagt hat - etwas mit meinem Nachbarn angefangen habe (und wie gesagt, tief drinnen war mir bewußt, dass er mehr will als das).
    Ich habe also einen Menschen verletzt, das tut mir leid, das habe ich ihm natürlich auch gesagt (möchte hinzufügen, dass er am Beginn meinte: ich weiß, ich bin nur ein Übergangsmann................gehofft hat er halt was anderes und ich war mir dessen wohl bewusst)

    Nun gut, alles geht, nichts muss. Und meine Mama trinkt jetzt wahrscheinlich grad Kaffee mit Petrus im himmlischen Wiener Kaffeehaus und denkt sich

    Lg Bazeba

  9. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Kann man mit Mitte 30 noch Beziehungsfähigkeit lernen?

    Zitat Zitat von bazeba Beitrag anzeigen
    .. ich weiß, ich bin nur ein Übergangsmann................gehofft hat er halt was anderes und ich war mir dessen wohl bewusst)[...
    Das ist zwar traurig, aber wirklich nichts, dessentwegen Du Dich grämen müsstest.
    Die Hoffnungs tirbt zuletzt, aber sie stirbt.
    Und das ist auch gut so, denn sie stirbt in jedem Falle allein daran, dass sie unbegründet war.

    Nun gut, alles geht, nichts muss.
    Negativ, bei mir geht absolut nicht mehr alles.
    Und auch das ist gut so.

    Und meine Mama trinkt jetzt wahrscheinlich grad Kaffee mit Petrus im himmlischen Wiener Kaffeehaus und denkt sich ...
    Quatsch, die verdrückt zwei Tränchen aus Stolz und Rührung ob ihrer wunderbaren Tochter und gönnt sich hernach einen Apfelstrudel mit Vanilleeis und Schlag. Und'n Gläschen Mirabellenbrand.
    Astralleiber kennen keine Figurprobleme.

  10. User Info Menu

    AW: Kann man mit Mitte 30 noch Beziehungsfähigkeit lernen?

    @kistenkumpel
    mein alles geht, nichts muss bezog sich mehr darauf, dass ich mir alles erträumen darf und wenn es mir wirklich ein Bedürfnis ist, darf ich sogar in die Planung und Umsetzung gehen ;)

    Könntest recht haben, dass die Mama ein Stück Apfelstrudel mit extra Schlagsahne verdrückt .........und ihre Töchter mit liebevollen Augen beobachtet .......ja, das tut sie wohl und da hat sie quasi 5 Fernsehkanäle zum immer wieder lachen, Kopf schütteln ...

    aber nun genug des OT :)

    Liebe Halbmondin: Ich kann dich einfach nur bestärken darin zu träumen und zu spüren wo es hingehen soll. Wenns eine WG wird, wunderbar! Die beste Mama ist eine, die mit sich selbst einigermaßen im Reinen ist und zufrieden, und immer wieder mal richtig glücklich ist

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