Machst du denn wirklich deinen Wert als Frau daran fest, ob du eine Beziehung die dem bürgerlichen Werten des letzten Jahrhunderts entspricht halten konntest?
Eine gute Beziehung ist super und alles wert, wenn man sie hat. Da spielt allerdings zu 50% das Gegenüber eine Rolle, dann auch noch sehr viel Glück, gute Vorbilder (die Problemen nicht aus dem Weg gehen) etc.
Ich denke die gesellschaftliche Variante, die du ansprichst, ist sehr destruktiv formuliert, da es überhaupt keinen Standart mehr dafür gibt, was Frau zu tun und zu lassen hat und woran sich ihr "Wert" festmacht.
Wenn es dein Wunsch ist eine Beziehung zu führen, dann hängt das maßgeblich von dem richtigen Gegenüber ab.
Den hast du noch nicht gefunden...das macht dich jedoch überhaupt nicht beziehungsunfähig
Vielleicht etwas "Such undefiniert" und momentan vielleicht etwas mitgenommen, durch dein letztes Erlebnis:
... ich habe ein bisschen das Gefühl, dass du gar nicht so richtig formulieren hast, wie dein Gegenüber für eine für DICH funktionierende Beziehung aussehen sollte. Siehe dein Kurzzeitex.
War der denn überhaupt was für eine Beziehung?
Wenn nein, dann such einfach weiter...die Gesellschaft sollte dir dabei mehr oder weniger am Popo vorbeigehen. Denn schließlich muss die "Gesellschaft" nicht deine Beziehung führen.
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Ergebnis 11 bis 20 von 51
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15.09.2013, 14:29
AW: Kann man mit Mitte 30 noch Beziehungsfähigkeit lernen?
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15.09.2013, 15:04
AW: Kann man mit Mitte 30 noch Beziehungsfähigkeit lernen?
Man ist nie zu alt zum Lernen - man muss aber gewillt sein - um in deinem Fall bewusst Änderungen herbei zu führen.
Du brauchst eine mentales Stop Schild um Dir diese Typen fern zu halten.
Na ja, eigentlich hast Du ja deine Frage schon selbst beantwortet...jetzt musst Du nur noch heraus finden, warum Du auf diese Typen zu gehst.
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15.09.2013, 16:23
AW: Kann man mit Mitte 30 noch Beziehungsfähigkeit lernen?
Das schreckt, wenn überhaupt, nur Männer ab, die selbst zu unsicher oder zu doof sind, sich ein Bild vn eiem Menschen zu machen. Und vielleicht solche, die es eben sehr wichtig finden, ob eine Frau kochen kann.
Ich ziehe solche Menschen nicht als Partner oder Freunde in Betracht.
Mit dieser Art von Biographie-Tuning liefert man "diesem Unsinn" zudem reichlich Futter.
Erstens, in dem es dann vermeintlich einen Menschen weniger gibt, der eben Mitte 30 kinderlos und noch ohne (gescheiterte) Langzeitbeziehung ist, was den vermeintlichen Exotenstatus solcher Menschen erhöht.
Zweitens, weil etwas zu verstecken nur sinnvoll ist, wenn es etwas ist, was nicht offen sichtbar sein soll/darf. Da gibt es dann zwei mögliche Motive:
Einerseits Schutz von etwas besonders Wertvollem oder Empfindlichen vor Beschädigung oder Diebstahl.
Andererseits Verbergen von etwas, das uns (vermeintlich oder tatsächlich, aber sicherlich kindestens gefühlt) "nicht zur Ehre gereicht".
Was aber sol so schlimm daran sein, mit Mitte 30 kinderlos und ohne (gescheiterte) Langzeitbeziehung dazustehen?
Zudem fliegen solche Lügen in aller Regel irgendwann auf.
Und darauf, belogen zu werden, reagieren nicht wenige Menschen sehr sauer - ich jedenfalls.
Man wäre m.E. also ein Idiot, wenn man die eigene Biographie frisieren würde, nur um es bei der Partnersuche einfacher zu haben.
Denn man würde damit aktiv verhindern, dass der Andere einen kennenlernt, einem nahe kommt.
Cheers,
KKGeändert von Kistenkumpel (15.09.2013 um 16:59 Uhr) Grund: Fipptehler
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15.09.2013, 16:57
AW: Kann man mit Mitte 30 noch Beziehungsfähigkeit lernen?
Erklär mir doch jetzt mal ernsthaft, was daran so schlimm ist!
Ich reihe mich in deine "böse" Beispielreihe ein und bin auch noch glücklich damit!
Ich habe geliebt und liebe gerade, ich bin gescheitert und habe aufgegeben.
Du nennst es rumdümpeln, ich nenne es leben und Erfahrungen sammeln.
Was ist jetzt der Unterschied zwischen uns?
Du möchtest sein wie alle anderen, ich nicht.
Kann es so einfach sein?

PS: sich zu schämen, weil nicht irgendeiner vermeintlich "guter" Gesellschaftsnorm zu entsprechen, ist doch albern!
Oder möchtest du die 50er-Jahre zurück, wo man + frau, wenn's irgendwie ging, lebenslang zusammenblieb, auch wenn's knirschte und unglücklich machte? Aber wenigstens ohne Scham?see you on be friends online!
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15.09.2013, 17:09
AW: Kann man mit Mitte 30 noch Beziehungsfähigkeit lernen?
Da beschreibst du doch selbst schon den Knackpunkt: du gehst anscheinend generell nicht sehr liebe-und respektvoll mit dir selber um. Das ganze Beziehungsthema ist bei dir doch sehr gut erkennbar das Spiegelbild deiner eigenen inneren Problematik, die du mit deinem Selbstwert hast?!
Typisch dafür ist auch das beurteilen nach (angeblichen) "gesellschaftlichen" Maßstäben. Du siehst und beurteilst (bzw verurteilst) dich anscheinend auch regelmäßig mit dem "Blick von außen". Genauso auch die Partner, die du hattest ("..die keiner will")
Ich fürchte, dass sich die Unzufriedenheit deshalb auch durch eine langjährige Beziehung ziehen und diese letztlich vergiften würde. Wenn du dir nicht genug Mrs. Right sein kannst, dann kanns eigentlich keinen Mr. Right geben. Kein Mensch kann uns etwas geben, für das wir keine Entsprechung in uns haben. Vielleicht ist es ja das, was zu diesen unterschiedlichen Ansätzen zwischen deinem und dem, den Rotweinliebhaberin beschreibt, führt?Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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15.09.2013, 17:13
AW: Kann man mit Mitte 30 noch Beziehungsfähigkeit lernen?
see you on be friends online!
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15.09.2013, 19:56Inaktiver User
AW: Kann man mit Mitte 30 noch Beziehungsfähigkeit lernen?
Liebe Kistenkumpel,
ich habe da Sachen aufgezählt die nicht unbedingt meine Meinung sind.
Wir alle sind nicht frei von Vorurteilen wenn wir uns die Biographien von Menschen anhören.
Ich meine jetzt nicht ein richtiges Frisieren.
Nur ein nicht so genaues oder den Hauptmerk auf die nicht-Beziehungen zu legen.
Damit stellt man bei sich selber die Ampeln auf grün.
Ich muss ja nicht meine vermeintlichen Probleme auf dem Präsentierteller darbringen.
Aus Erfahrung weiß ich, dass man sich da regelrecht reinsteigern kann.
In dem man zu viel erzählt oder fast so was wie Offenbarungspflicht entwickelt.
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15.09.2013, 21:14
AW: Kann man mit Mitte 30 noch Beziehungsfähigkeit lernen?
Ach, mir geht es im Moment einfach unterirdisch

Mein Kurzzeitex hat mich massiv verunsichert. Dass es mit meinem Selbstwertgefühl nicht weit her sein kann, ist die Ursache dafür.
Nein, ich will nicht sein wie andere. Aber ich sehne mich nach einer Beziehung, auf Augenhöhe. Und keiner, bei der man die Schwächen des anderen auf sehr perfide Art und Weise benutzt, um böse Spielchen damit zu spielen. Das ist richtig Autsch.
Ich finde beim besten Willen nicht den Schalter, der auf Selbstliebe programmiert ist.
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15.09.2013, 21:23
AW: Kann man mit Mitte 30 noch Beziehungsfähigkeit lernen?
Hallo Halbmondin,
ich kann dich mit ein paar Beispielen ermuntern: eine ehemalige Kollegin von mir hat ihr "Junggesellinnendasein" mit knapp über 50 aufgegeben, ihr Häuschen verkauft und ist in die nächstgelegene Stadt gezogen, um einen ebensolchen Junggesellen über 50 zu heiraten!
Eine Bekannte von mir (Mitte 40, zweimal geschieden) wird in Kürze zu ihrem neuen Freund ziehen (43), der noch nie vor ihr eine Beziehung mit einer Frau hatte. Sie sind beide total happy miteinander!
Ich finde Mitte 30 jetzt nicht so alt und schon gar nicht zu spät... hast du schon mal daran gedacht, evtl. therapeutisch das Thema zu bearbeiten?
Liebe Grüße
Capbreton
Achja, auch ein Freund meines Exmannes hatte stets große Probleme mit Beziehungen. Mit Anfang 40 hat er sich dann entschlossen, online zu suchen und hat sofort die Frau fürs Leben gefunden - geheiratet.
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15.09.2013, 22:02
AW: Kann man mit Mitte 30 noch Beziehungsfähigkeit lernen?
Wow! Danke



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