Hallo liebe Community.
In denke in letzter Zeit viel über mein Leben nach. Ich bin ein sehr ernster Mensch. So lange wie ich denken kann, bin ich sehr realistisch und sehr ernst. Das hat mich auf der einen Seite schon vor Unglück bewahrt und auch oft weiter gebracht. Also verkehrt ist es wohl nicht.
Viele sagen, das ich immer sehr hart wirke und wohl manchmal auch bin. Dabei bin ich innerlich sehr senibel. Die wenigsten die mich kennen wissen das.
Ich versuche Menschen die mir wichtig sind, so wenig Kummer wie möglich zu machen. So gehe ich, wenn Probleme habe, so gut wie nie zu meinen Eltern. Ich weiss zwar das ich das könnte, aber ich habe zwei ältere Schwestern, die meinen Eltern oft genug Sorgen bereiten. Vorallem eine davon.
Oft nervt mich das, das meine Mutter sich schon wieder Sorgen um meine Schwester machen muss. Immer die gleiche und will man ihr helfen und/oder versucht ihr mal den Kopf zu waschen, ist beleidigt oder fühlt sich anderweitig auf dem Schlips getreten. Also hab ich das aufgegeben. Auf mich hört sie sowieso nicht.
Tja meine Schwester... Sie ist gut zehn Jahre älter als ich. Früher sind wir sehr gut miteinander klar gekommen. Irgendwann driftete das allmählich auseinander. Und ich weiss bis heute nicht warum bzw ich bin mir der Gründe nicht ganz sicher. Ich vermute sie kommt damit nicht klar, das es mir als "Nesthäkchen" in vieler hinsicht besser geht als ihr. Das belastet mich schon mein Leben lang.
Ich wollte immer besser sein, als andere. Ich wollte nen Besseren Schulabschluss haben, als meine Schwestern, wollte eine bessere Ausbildung haben, einen besseren Beruf und ein besseres Privatleben.
Völlig krank ich weiss... aber so bin ich nunmal. Ich kann an so ziemlich allen einen Haken machen.
Ich habe einen guten und höheren Abschluss, ich habe eine sehr hochwertige Ausbildung und auch wenn ich nicht in diesem Beruf arbeite, hab ich eine leitende Position. Ich lebe seit fast 14 Jahren mit meinem Partner zusammen und bin Glücklich. Mein Partner liebt mich so wie ich bin.
Momentan planen wir unsere Zukunft. Wir wollen uns ein Haus kaufen und denken das erste mal Ernsthaft über Nachwuchs nach.
Ich denke meine Schwester kommt damit klar. Aber Hey, ich hab mir das alles Hart erarbeitet. Beruflich wie privat. Wenn sie damit nen Problem hat, kann ich es nicht ändern.
Sie hat mir mal als ich Teenie war vorgeworfen, dass ich garnicht weiss wie gut ich es habe. Ja Sorry, ich kann da nichts für, das meine Eltern mit meiner Geburt ihren ganzen Lebensstil geändert hatten und ich dadurch eine etwas leichtere Kindheit hatte. Ich kann da nichts für, das ich keine kleineren Geschwister habe auf die oft aufpassen muss. Naja ich denke zumind das mich dieser Vorwurf, der auch heute noch nach gut 16 Jahren nagt, mich so angespornt hat. Ich hatte es Leicht, ich darf keine Probleme haben.
Ich hab mich oft alleine durchgekämpft. Wie gesagt, auch wenn ich es könnte, ich will niemanden zur Last fallen, solange ich es alleine regeln kann.
So nun sitze ich hier und denke über das nach, was ich erreicht habe und wo ich noch hin will.
Mich nervt manchmal das ich so ernst bin. Ich denke mir manchmal, gerad z.B. wenn wir im Urlaub sind, wie ausgelassen manche Menschen doch wirken. Das kann ich nicht. Einfach mal albern sein... die blosse Vorstellung lässt mich erschaudern , ich könnte mich lächerlich machen.
Aber wie irre ist das bitte, das ich Neidisch darauf bin. Leute die beim Shoppen rumalbern, Lachen, ihr Leben geniessen? Ich habe doch ein schönes Leben. Es geht mir gut. Ich habe alles was ich wollte... oder?
Wenn ich mit Freunden bzw Bekannten mal feiern gehe, hab ich auch Spass, wobei ich immer die bin die am wenigstens trinkt und eher auf andere aufpasst.
Vor gut 7 Jahren waren wir bei meiner damaligen Chefin zum grillen eingeladen. Sie ist wirklich ein herzenguter Mensch und sie ist sowas wie Arbeitsmutti gewesen für mich. Sie hatte mich damals angeschaut und gemeint, Gott sie sind immer so ernst, das ist nicht normal für ihr Alter.... Ich war damals Anfang zwanzig. Das gab mir damals schon zu denken. Klar, das begleitet mich schon mein Leben lang. SO bin ich halt.
Ich merke aber momentan, das meine Sensible Seite immer mehr zum Vorschein kommt. Und irgendwie passt mir das nicht. Aber ich bin nur ein Mensch.
Ich bin Abteilungsleiterin und habe Rund Zwanzig Mitarbeiter. Seit gut nem halben Jahr ist bei uns die Arbeit sehr stressig. Alle machen viele Überstd. Wir hatten einige Umstrukturierungen und das alles hat mich sehr viel Kraft und Nerven gekostet. Und nicht nur mir. Auch meinen Mitarbeitern. Ich war wirklich durch und merkte das ich langsam aber sicher am Rand meiner Nerven ging. Naja ich hatte dann meinen Jahresurlaub und tankte wieder kraft. Es gibt immer wieder Unruhen bei uns. Der eine fühlt sich durch den anderen auf dem Schlips getreten. Oder auch durch mich. Das ganze geht jetzt seit nem halben Jahr. Immer wieder neuer Stress unter einander. Ich liebe meinen Job. Aber so ganz langsam zweifel ich ob ich dafür geeigenet bin. Ich bekomme einfach keine Ruhe ins Team. Das macht mich wahnsinnig. Es wird Kollegen oder auch mir Worte in den Mund gelegt, die so nie gefallen oder gemeint waren. Ist ein Problem gelöst, steht der nächste Kollege in der Tür.
Ich habe langsam Angst, das es von meinen Vorgesetzten irgendwann heisst, es klappt nicht mehr, sie sind ungeeignet. Auch wenn der Rest gut läuft, mache ich mir trotzdem Sorgen.
Auch wenn ich nach außen Hart und Ernst wirke, ich bin auch nur Mensch.
Das nervt mich einfach nur noch. Meine Schwester, für die nur gut genug bin wenn sie was will... Mein Job...
Was ich mit diesem Threat bezwecken möchte? Keine Ahnung... ich glaube mir einfach mal alles von der Seele schreiben. Vielen Dank fürs Lesen.![]()
Antworten
Ergebnis 1 bis 8 von 8
Thema: Der ERNST des Lebens
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10.09.2013, 09:22
Der ERNST des Lebens
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gesperrt
- Grund
- Respektlose Äußerung
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12.09.2013, 07:43
AW: Der ERNST des Lebens
Hallo Jani,
zunächst mal finde ich es gut und mutig, dass Du Dir Deine Schwächen anschaust und sie Dir bewusst machst. Das ist ja immer der erste Schritt zur Veränderung. Leicht wird das sicher nicht, weil mir scheint, dass sich bestimmte Denk- und Verhaltensweisen sehr einschliffen haben über die Jahre. Aber nun merkst Du ja anscheinend, dass Du auf dem Weg nicht mehr recht weiterkommst, Probleme hast und nicht wirklich glücklich bist. Das mag den nötigen Veränderungsdruck bewirken.
Was Deinen Job angeht: Wenn ich das richtig lese, bist Du um die 30 und hast Verantwortung für 20 Mitarbeiter. Das ist in meinen Augen sehr viel Verantwortung für eine so junge Frau. Daran zu scheitern, auch weil es einem einfach an Erfahrung fehlt, die erst mit zunehmendem Alter kommt, ist keine Schande. Vielleicht wäre es sogar ratsam, bewusst einen Schritt zurückzutreten, Verantwortung abzugeben und dafür mehr Leichtigkeit ins Leben zu lassen.
Du liest Dich tatsächlich recht hart, Dir selbst und auch anderen gegenüber. Großer Ernst und Mangel an Leichtigkeit ist oft auch verbunden mit einem Mangel an Barmherzigkeit - den eigenen Fehlern und auch den Fehlern anderer Menschen gegenüber. Leichtigkeit, Unbeschwertheit ist ja nicht nur oberflächlich und banal, sondern oft auch eine Lebenshaltung der Großzügigkeit, der Freude, Wärme. Sehr ernste Menschen wirken demgegenüber oft kühl und engherzig.
Gerade in Hinblick auf einen Kinderwunsch halte ich es für sehr wichtig, dass Du Deine leichten Seiten entdeckst. Für ein Kind stelle ich es mir sehr fatal vor, eine Mutter zu haben, die vor allem ernsthaft und pflichtbewusst ist, aber nicht lachen, ausgelassen, fröhlich sein kann.
Wie genau Du da herangehen kannst, weiß ich jetzt auf Anhieb auch nicht so recht. Psychologische Unterstützung mag hilfreich sein. Aber vielleicht kann Dir auch Dein Partner dabei helfen, Deine leichten, albernen Seiten zu entdecken. Vielleicht macht Ihr mal zusammen ganz bewusst Dinge, die lustig, ungewöhnlich, ein bisschen abenteuerlustig sind.
Ich bin sicher, Du hast diese Seiten in Dir. Vielleicht nicht im Übermaß, aber auch nicht gar nicht. Und Du kannst sie entdecken und herauslassen. Hast Du Freundinnen, denen Du vertraust, dass sie mit Dir mal was unternehmen, was Euch zum Lachen bringt. Spontan fallen mir so Sachen ein wie Freizeitpark, Cocktailabend, Filmabend (vielleicht eher zu Hause auf DVD), Pyjamaparty, solche Sachen. Und dann verlang nicht zu viel von Dir, aber nimm Dir vor, wenigstens einmal bei so einem Anlass innerlich loszulassen und laut zu lachen.
Viele Grüße,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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12.09.2013, 08:29
AW: Der ERNST des Lebens
Hallo Malina.
Danke für deine Worte.
Hmm puzzel ich das für mich mal auseinander.
Nicht richtig glücklich? Hmm das kann ich so nicht sagen. In meiner Beziehung bin ich glücklich. Wie gesagt, mein Partner liebt mich so wie ich bin. Und ich bin ihm so Dankbar dafür. Er weiss das ich weiche Seiten habe.
Im Job? Ich liebe meinen Job! Ja er ist stressig und manchmal auch nervig. Aber freiwillig hergeben würde ich ihn nicht. Wenn die zickereien nur nicht immer werden. Aber manchmal denke ich, das liegt auch daran wenn 16 Frauen und 3 Männer zusammenarbeiten. Durch alle Altersklassen. Von meinem Azubi mit 21 bis hin zur gesetzten Lebenserfahrenen Frau von knapp 50. Ich liege mit meinem Alter im Mittelfeld. Eigentlich mag ich alle meine Mitarbeiter. Aber wenn man dann so ne Klatschbase dabei hat, die immer alles weitertratscht was sie nur aufschnappt im Vorbeigehen, könnte ich manchmal....
Und das sorgt halt regelmässig für Unruhe.... Zumal wir ja alle eben sehr viel arbeiten und sie sich dadurch alle viel auf der Pelle hängen. Das war von nem halben Jahr halt noch nicht so .Naja ich warte ab, wie sich das entwickelt. Ansonsten muss ich irgendwann Gespräch mit meinen Vorgesetzten suchen.
Unbarmherzig... puuh ist ein Hartes Wort... Mir gegenüber??ß Recht betrachtet, ja muss ich zugeben. Ich hasse es Fehler zu machen. Gerad auf Arbeit bin ich Perfektionist. Wobei ich auch mit der Zeit in meinem Job gelernt habe, das nicht immer alles glatt geht und ich immer besser damit umgehen kann.
Vorallem mit bei meinem Mitarbeitern.
Interessant jetzt wo ich es bei dir so lese und drüber nachdenke... Bei manchen Menschen zeige ich Grosszügkeit, Wärme und Freude... Vorallem bei meinen Nichten. oder generell bei der Familie. Bis auf meine einer Schwester vielleicht. Aber gerad bei meinen Eltern und meinen Nichten.
Ich versuche meinen Eltern so viel wie möglich abzunehmen. Wenn es meine Zeit und meine Möglichkeiten zulassen, versuche ich sie zu unterstützen.
Mit Kindern kann ich ausgelassen und fröhlich sein. Das sehe ich immer wieder bei meinen Nichten. Klar hake ich da oft das Thema Schule nach. Gerade bei der Grossen. Das ist die Tochter von der nicht gerad einfachen Schwester. Mit dieser Nichte kann ich auch mal ausgelassen sein. Gerad wenn ich mit ihr shoppen gehe.
Aber mehr weil ich will, das sie merkt das sie mir wichtig ist. Und ich das Gefühl hab, dass sie auch ein viel zu ernster Mensch wird. (bei der Mutter kein Wunder) ... Irgendwie will ich das sie im Teeniealter nicht schon so ernst ist wie ich es wahr, weil sie sich um alles Sorgen macht, oder zu verantwortungsvoll, gerad den Pflichten die ihr ihre Mutter aufbrummt, ist.
Also denke ich für mich nicht, das ich bei eigenen Kindern genauso wäre. Nichts gegen gewisse Aufgaben im Haushalt und Pflichtgefühl der Schule gegenüber. Aber ich finde es bei meiner Schwester einfach zu viel.
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12.09.2013, 19:27Inaktiver User
AW: Der ERNST des Lebens
Ich bin auch eher jemand der ernst ist, so wie du, es auch schon immer war. Und ich finde das nicht schlecht und ja manchmal muss man aufpassen, dass man nicht alles so verbissen sieht und da brauch ich auch ab und an ne weile um wieder runterzukommen, aber dann klappts eigentlich ganz gut. Sicher manchmal denke ich mir auch, schön wie ausgelassen manche doch feiern können, und für solche leute wirke ich sicher verkrampft.
Aber ja das gehört auch irgendwie zu mir und ich kann auch ausgelassen sein, aber das sieht bei mir anders aus. Verkrampft find ich mich deshalb nicht.
Wichtig ist denke ich einen Ausgleich zu finden, eben so dass man für seine Verhältnisse ausgelassen sein kann, ob das nun Sport, Freunde treffen, Ehrenamt, Sprachkurs, Videoabend oder was weiß ich ist, ist ja relativ egal. Und gleichzeitig aber seine Ernsthaftigkeit akzeptiert und auch sieht, dass das auch für was nützlich ist, anstatt von nem ernsten zu nem leichtfüßigen Menschen werden zu wollen. Irgendwas wo man sich auf den Moment konzentrieren kann und nicht die ernsthaften Gedanken, von denen man sich eh schon zu viele macht, ist da richtig, um die Balance zu finden.
Bei mir klappt das mehr oder minder gut. Ich habe jetzt aber auch mehr über mich geredet und weiß nicht, ob du mir da ähnlich bist.
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12.09.2013, 20:06Inaktiver User
AW: Der ERNST des Lebens
Dabei ist Humor so wichtig. Und Erfolg so trivial. Hej, du lebst. Vergessen? Mach was draus. Lach dich kaputt über dich selbst. Und versöhn dich mit deiner Schwester.
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13.09.2013, 00:22
AW: Der ERNST des Lebens
Sorry Jani,
aber ich habe das Gefühl du machst es dir da zu leicht - was da die Empathie angeht.
Zumal du dir recht merkwürdig wiedersprichst, bzw. vermischt wohl 2 grunsätzliche Dinge miteinander. Siehe hier:
Mekst du was?
Wie ist es nun? Hast du dir das, um was dich deine Schwester scheinbar beneidet nun hart erarbeitet oder kannst du wiederum doch gar nix für? Beides geht ja wohl kaum, oder?
Und ja es klingt irgendwie hart von dir. Du scheinst nicht nur die besten familiären Bedingungen genossen zu haben, du hast dich scheinbar auch in einem subtilen Konkurrenzkampf mit deinen Schwestern begeben.
Ist er nötig?
Und geht es dir mit deinen scheinbar besseren Ergebnissen auch wirklich besser als ihnen?
Wenn ja, dann würde ich tatsächlich mehr Barmherzigkeit walten lassen.
Man weiss nie, wann das Glück einen verlässt.
Und man sollte sich vor Augen halten, dass nicht alle diesen haben.
Sie sind aber deshalb nicht schlechter!
Hm. Bist du sicher, dass dies der Grund dafür ist?
Es gibt nämlich einen weiteren, musst du wissen und er passt, nach deiner Selbstbeschreibung fast besser zu dir.
Der andere Grund könnte sein: Die Angst zu versagen. Die Ansgt nicht mehr die Beste aller Besten zu sein.
Derjenige, der Hilfe sucht, der kriegt es wohl nicht ganz alleine hin. Aber du, du schon.
Beim Lesen deines Beitrages ist mir ein Spruch eingefallen.
Der geht ungefähr so (ist kein Zitat):
Ein gutes Leben an sich ist rein gar nix wert.
Es muss schon einer her, der es auch zu genießen, zu leben weiß.
Sonst ist das kein gutes Leben, sondern nur die äußere Hülle dessen.
Es ist nur eine Liste aus Produkten, die wir meinen für einen leckeren Kuchen zu brauchen.
Der Geschmack jedoch, der ist deshalb alleine noch nicht da.
Nicht die hochwertige Prudukte machen das Essen schmackhaft, sondern das Herz und die Hände die es machen und natürlich die richtige Mischung!
Ich hoffe, du kannst etwas damit anfangen.
Jedenfalls wünsche ich dir sehr, deine Sensibilität zu erkennen, anznehmen und voll auszukosten.
Mag sein, dass du dann kein Musterleben mehr führst.
Aber zumindest wirst du LEBEN!!!
Kopf ... nicht zu hoch

Kaori
P.S. Malina, ein richtig schöner Beitrag!Geändert von KaoriNight (13.09.2013 um 00:26 Uhr)
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13.09.2013, 09:51Inaktiver User
AW: Der ERNST des Lebens
Hallo Jani,
bezüglich der Probleme in deiner Abteilung würde ich dir vorschlagen, einen externen Coach ins Boot zu holen.
Macht ihr regelmäßige Teamsitzungen, wo sich offen ausgetauscht wird? Hast du mal eine Mitarbeiterbefragung (anonym) angestoßen, wo jeder sich von der Seele schreiben kann, was für ihn ein Problem darstellt? Manche Chefs fallen aus allen Wolken, wenn die Mitarbeiter mal ehrlich und ohne Angst vor Konsequenzen das Kind beim Namen nennen.
Die Klatschbase solltest du zu einem Mitarbeitergespräch einladen...und sich ihr Verhalten verbeten.
Bist du auf deine Führungsposition entsprechend vorbereitet und geschult worden?
Regelmäßige Seminare für Führungskräfte, wo auch der Austausch mit anderen stattfindet, könnten dir bei deiner Tätigkeit und dem Umgang mit deinen Leuten ebenfalls helfen.
Zum Thema Ernst: was ist so schlimm daran? Du bist eben eine ernste Persönlichkeit, andere sind ausgelassen bis albern (mich persönlich nerven solche Leute sehr schnell), wieder andere sind schüchtern.
Es muss von jeder Sorte Menschen geben. Warum hast du ein Problem, dich so anzunehmen, wie du bist?
Mir persönlich ist ein ernsthafter Mensch, der Verantwortung übernimmt, sich um seine Probleme erst einmal selber kümmert und auf den man sich verlassen kann, 1000 mal lieber als Leute, die gut feiern können oder Witze machen. Wie du auf andere wirkst und die über dich denken, sollte dir nicht so wichtig sein.
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13.09.2013, 17:19
AW: Der ERNST des Lebens
Doch das geht beides. Den alles was ich beruflich erreicht habe, hab ich durch Disziplin und Durchhaltevermögen hart erarbeitet. Alles Private, da kann ich nichts für. Ich kann halt nichts dafür das ich keine jüngeren Geschwister habe, auf die ich hätte aufpassen müssen. Und ich kann nichts dafür das ich gut mit meinen Eltern bzw gerad mít meinem Vater klar komme.Mekst du was?
Wie ist es nun? Hast du dir das, um was dich deine Schwester scheinbar beneidet nun hart erarbeitet oder kannst du wiederum doch gar nix für? Beides geht ja wohl kaum, oder?
Ja wir haben regelmässig Schulungen was dieses betrifft.Bist du auf deine Führungsposition entsprechend vorbereitet und geschult worden?
An und für sich ist nichts schlimm daran. Nur hin und wiedere wünsche ich, ich könnte den Ernst nur für ein paar Stunden abschalten. Nicht immer um gottes Willen... Weil nur Albern und Ausgelassen ist keine Option. Diese Menschen finde ich auch nicht gut. Aber mir fehlt halt manchmal ne Gesunde MischungZum Thema Ernst: was ist so schlimm daran? Du bist eben eine ernste Persönlichkeit, andere sind ausgelassen bis albern (mich persönlich nerven solche Leute sehr schnell), wieder andere sind schüchtern.
Das liegt definitiv nicht in meiner Macht, den sie hat Offenkundig ein Problem mit mir und ich nicht mit ihr.Dabei ist Humor so wichtig. Und Erfolg so trivial. Hej, du lebst. Vergessen? Mach was draus. Lach dich kaputt über dich selbst. Und versöhn dich mit deiner Schwester.




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