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  1. Inaktiver User

    AW: Machtmenschen/ Menschen, die den Ton angeben

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kenne sehr viele Menschen, die Ziele haben im Leben und diese auch angehen, ohne dass sie dafür andere dominieren müssen/wollen. Sie leben ihre Talente und Vorlieben aus und mir scheint, sie sind ganz froh dabei

  2. Inaktiver User

    AW: Machtmenschen/ Menschen, die den Ton angeben

    Mir wird da auch zu vieles gleichgesetzt, was ich als sehr unterschiedlich empfinde.

    Sagen was man will hat für mich nichts mit Machtanspruch zu tun, sondern mit Klarheit und Eigenverantwortung. Und geht nicht automatisch damit einher, dass eine andere Meinung nicht zählen würde - allein man kann nicht in Leute hineinschauen, und ich denke schon man kann von anderen Erwachsenen verlangen, dass sie ihre Meinung artikulieren. Hellsehen kann keiner.

    Allerdings ist es natürlich sehr bequem anderen die Verantwortung zuzuschieben - ich konnte ja nix sagen, weil... Und risikolos ist es noch dazu: wer nix sagt sagt natürlich auch nix falsches. Und kann im Notfall immer behaupten, er wär ja eh anderer Meinung gewesen. Ich hab einen solchen Kollegen - und fair finde ich das nicht, sich erst nicht zu beteiligen und dann hinterher alles besser zu wissen.

  3. Inaktiver User

    AW: Machtmenschen/ Menschen, die den Ton angeben

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    . Ständig entscheiden andere und ich trabe hinterher.
    Wieso tust du das? Ich setze jetzt mal voraus, dass diese anderen dir nicht hierarchisch überlegen sind, also nicht in irgendeiner Form legitimiert sind dir etwas vorzuschreiben.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    .

    Für mich sind solche Menschen einfach unangenehm, die einen z. B. im Verein einfach für irgendwas einteilen und mich nicht mal fragen. Klar geht das dann schneller als mit jedem rumzudiskutieren. Und trotzdem fühle ich mich übergangen und habe nicht mehr viel Lust mich zu beteiligen.
    Und ich find das ziemlich undankbar, ich kenn das auch aus solchen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Da bringen sich Leute ein und versuchen irgendwas zu organisieren, was schwierig genug ist - und dann sollen sie noch auf deine Befindlichkeiten eingehen??

    Wie gesagt, keiner kann hellsehen, und wenn jemand nichts sagt kann auch keiner wissen was ihm passt oder nicht. Einfach nein sagen und gut ist. Noch bessser: sagen was DU willst und selbst aktiv sein. Denn die Leute die sich da engagieren sind nicht deine Dienstleister.

  4. Inaktiver User

    AW: Machtmenschen/ Menschen, die den Ton angeben

    Ich kenne sehr viele Menschen, die Ziele haben im Leben und diese auch angehen, ohne dass sie dafür andere dominieren müssen/wollen. Sie leben ihre Talente und Vorlieben aus und mir scheint, sie sind ganz froh dabei
    Das ist sehr schön zu hören, da ich mich das ja selbst oft frage, ob es sowas überhaupt gibt. Denn ich persönlich habe irgendwie oft das Gefühl, zu den Verlierern zu gehören, weil ich niemanden rumkommandiere oder rumschleime.

    Sagen was man will hat für mich nichts mit Machtanspruch zu tun, sondern mit Klarheit und Eigenverantwortung. Und geht nicht automatisch damit einher, dass eine andere Meinung nicht zählen würde - allein man kann nicht in Leute hineinschauen, und ich denke schon man kann von anderen Erwachsenen verlangen, dass sie ihre Meinung artikulieren. Hellsehen kann keiner.
    Das ist natürlich richtig. Allerdings gibt es eben auch den Schlag Menschen, die das gar nicht interessiert, was andere zu sagen haben und trotzdem ihr Ding durchziehen....

    Allerdings ist es natürlich sehr bequem anderen die Verantwortung zuzuschieben - ich konnte ja nix sagen, weil...
    ...und dann hinterher behaupten, warum der andere nix gesagt hat. Nicht immer trifft das natürlich zu. Soll's aber auch geben. Dann heißt es - warum hast du nix gesagt? Gäbe es die Menschen nicht, die dann klein beigeben und dem anderen seinen Willen lassen, warum auch immer, gäbe es ja viel mehr Streit. Hinterher dann meckern ist natürlich auch doof.

    Wie dem auch sei gibt es wohl wie so oft zwei Seiten einer Medaille. Und jeder hat irgendwo sein Kreuz.

    Was mich persönlich betrifft, gebe ich auch nicht nur den anderen die Schuld.

    Und ich find das ziemlich undankbar, ich kenn das auch aus solchen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Da bringen sich Leute ein und versuchen irgendwas zu organisieren, was schwierig genug ist - und dann sollen sie noch auf deine Befindlichkeiten eingehen??
    Das sehe ich ja auch ein und ich bin (so sehe ich das zumindest) kein schwieriger Mensch. Und ich mache auch lange viel mit, bis es mir dann irgendwann zu bunt wird. Es geht da um mehrere Punkte, die da zusammenkommen. Und ich sehe da noch einen Unterschied zwischen Position beziehen und aktiv sein sowie Herrschsucht und Generalston. Auch Undankbarkeit Menschen gegenüber, die sich eingesetzt haben, finde ich unmöglich. Und dabei erwarten die Menschen keine Lobeshymnen und Dankesarien. Aber sich dann noch drüber aufzuregen, wenn jemand aus beruflichen oder persönlichen Gründen mal nicht so mithelfen kann - das braucht keiner.

    LG

    Kacktusse

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