@Wildwusel
Der Trott gehört ja auch zu meinem Job dazu. Pressemitteilungen ins Netz stellen heute. Gähn! Wenn mir das jemand erzählt, finde ich's suuuuper spannend.
@Kistenkumpel
Bunte Gedanken. Danke. Das klingt gut. Ein Termin will niemand sein. Hat sie bestimmt nicht so gemeint.
Ich schreibe mir mal neue Ziele auf. 3-5. Beschäftigungsmaßnahme.
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11.09.2013, 21:44Inaktiver User
AW: Ist das Leben der Anderen interessanter?
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11.09.2013, 22:15
AW: Ist das Leben der Anderen interessanter?
Es kann aber nicht richtig sein, dass ich mir bei den Äusserungen und Handlungen meiner Mitmenschen ständig überlegen soll, wie es wohl nicht gemeint gewesen ist.
Schliesslich haben Handlungen und Worte ja nun mal auch eine ganz klare, unmittelbare Bedeutung.
Und diese Menschen haben ihren Kopf ja nicht nur zum Haareschneiden.
Reine Beschäftigungsmaßnahmen fänd ich doof.Ich schreibe mir mal neue Ziele auf. 3-5. Beschäftigungsmaßnahme.
Ich glaube, ich würde Ordnung schaffen und Dinge reparieren.
Allerdings habe ich dafür auch genug Unordnung und Kaputtes um mich herum
Sonst würde ich entweder eine Sprache oder ein (neues) Instrument spielen lernen.
Oder sonst irgend etwas wirklich ganz Anderes machen.
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11.09.2013, 22:23Inaktiver User
AW: Ist das Leben der Anderen interessanter?
Kaputt iss nix.
Hab viel aussortiert. Ich bin so minus 600 Dinge. Hab nur noch was ich liebe oder brauche. Schade eigentlich. Ich mag Chaos.
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11.09.2013, 22:41
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19.09.2013, 09:32
AW: Ist das Leben der Anderen interessanter?
Hallo,

da es mir ähnlich geht und ich auch meinte andere hätten ein interessanteres Leben, möchte
ich Dir von meinem Urlaub diesen September in Ungarn erzählen. Da ich dort Verwandte habe, die nach Ungarn ausgewandert sind, besuchte ich diese. Nun ja..ist halt mal was anderes, Bauernhof, viele Tiere kein Kommerz. Es war für mich eine sehr wichtige Erfahrung weil ich mein Leben irgendwie in Frage stellte und so wie es ist (beruflich) nicht mehr weitermachen möchte.
So wie meine Verwandten leben ist wirklich das krasse Gegenteil von meinem, aber der Unterschied ist, sie sind glücklich und sie hatten eine Menge zu erzählen.
Dann machten wir einen Ausflug zu einer Ziegenfarm und lernte die Besitzer kennen, auch ausgewandert weil sie in Deutschland nicht glücklich waren. Ich war wirklich sehr beeindruckt weil sie davon leben können und eben nicht abhängig von anderen sind.
Sie haben alles ganz toll ausgebaut und es kommen viele Besucher, wirklich tolle Menschen, so eine Zufriedenheit sehe ich selten. Gut so zu leben ist ja völlig was anderes und man muß das schon mögen.
Aber was der Farmbesitzer zu mir gesagt hat hat mein Denken verändert. Es ist doch wirklich so das wir uns nur zumüllen mit irgendwelcher Ablenkung die von der Gesellschaft dann als Bestätigung kommt wie toll man ist. Ich finde viele leben so und manche machen Dinge gar nicht aus tiefster Überzeugung. Irgendwie schwimmt man nur mit und findet dann auch vieles ganz toll. Von einer Ablenkung zu der nächsten, ein Termin nach dem anderen.
Bestimmt gibt es hier einige die nicht so leben, bitte nicht falsch verstehen, aber ich kenne eben sehr wenige Menschen die zufrieden leben, jedenfalls hier.
Ich habe auch gedacht, oh, ich hab gar nicht so viel von meinem Leben zu erzählen weil ich es eben nicht wichtig fand. Dinge zu tun wie einfach nur in den Wald gehen die Natur zu genießen.
Is doch öde für manche, mag sein, aber jeder hat nun mal andere Interessen und muß sich nicht für andere verbiegen nur weil etwas bestimmtes so toll ankommt. Vielleicht will man auch nur Bestätigung von Außen und nur mit in den Wald gehen kriegt man keine Antwort "wow toll du bist in den Wald gegangen, Respekt!"
Ich hab auch viel zu viel im Außen gelebt und hab immer alles was ich gemacht habe abgetan. zb. ich koche leidenschaftlich gern und probiere vieles aus, aber das hab ich auch immer abgetan, mei was ist das schon, macht doch jede Hausfrau. Ja, weil sie es vielleicht auch muß, ich mache es gerne.
Ich muß mir meine Lorbeerblätter schon selber geben von Außen ein Feedback zu erwarten ist der falsche Weg.
Wenn ich mit mir selbst zufrieden bin dann muß ich gar nichts interessantes erzählen und wenn dann aus Überzeugung, dass ich wirklich Dinge gerne mache und nicht weil das gerade in Mode ist.
Ich glaube dann kommt das Erzählen auch ganz spannend rüber auch wenn es nur ein Waldspaziergang ist.
Außerdem finde ich Langeweile ab und zu ganz wichtig, sich mal Zeit zu nehmen an nichts denken.
Meditieren zb. hilft da auch sehr, weil ich endlich mehr zu mir selbst finde.
LG
Biene
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19.09.2013, 09:39
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19.09.2013, 12:26Inaktiver User
AW: Ist das Leben der Anderen interessanter?
Hallo Biene,
dankeschön. Das einfache Leben gibt einem am meisten. Das denke ich auch. Und da suche ich auch eine Form, wie das lebbar für mich ist. Naturverbunden bin ich leider gar nicht. Nur Meer liebe ich. Deswegen würde ich gerne am Meer leben. Jetzt hab ich viele Leute wieder wegen Norden interviewt, die von da kommen. Auf einer Party. Und was sie mir empfehlen. War interessant. Hab auch gerade gekocht für mein Girl. Das kommt gleich ausgehungert
. Auch da schmecken die einfachen Dinge am besten. Finde ich. Und man kriegt die Energie, die man ins Kochen steckt sofort wieder zurück.
LG sina-lei
Ich soll mehr Chaos leben. Das kam bei Tests in einem Chaos-Bewältigungsbuch raus. Haha! ich würde mir zu viel Druck machen.
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19.09.2013, 13:39
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22.09.2013, 19:25Inaktiver User
AW: Ist das Leben der Anderen interessanter?
meiner Meinung nach stimmt nichts mehr als das!Kistenkumpel
Ist aber egal, denn was das eigene Leben angeht:
Der Vergleich ist der Vater aller Unzufriedenheit.
.Dann machten wir einen Ausflug zu einer Ziegenfarm und lernte die Besitzer kennen, auch ausgewandert weil sie in Deutschland nicht glücklich waren
Die wirkliche Kunst ist die, dort glücklich zu sein, wo man ist - die Ziegenfarmbesitzer haben auch genau das getan, was alle tun, ihren Umstand verändert - ob das jetzt ein neues Auto ist oder Auswandern.
Ich finde, das ist genau die richtige EinstellungWenn ich mit mir selbst zufrieden bin dann muß ich gar nichts interessantes erzählen und wenn dann aus Überzeugung, dass ich wirklich Dinge gerne mache und nicht weil das gerade in Mode ist.
Ich glaube dann kommt das Erzählen auch ganz spannend rüber auch wenn es nur ein Waldspaziergang ist.
Außerdem finde ich Langeweile ab und zu ganz wichtig, sich mal Zeit zu nehmen an nichts denken.
Meditieren zb. hilft da auch sehr, weil ich endlich mehr zu mir selbst finde.Geändert von Inaktiver User (22.09.2013 um 19:30 Uhr)


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