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    AW: Sich von Männern (Menschen) angezogen fühlen, die einem nicht gut tun...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hasi, das Buch "Zärtliches Tempo" von Harriet Lerner betrachtet den Umgang von Frauen mit Frauen und zeigt auf, wie frau Beziehungen verändern kann ohne sie zu zerstören bzw. einen Weg aus unguten Beziehungen zu finden.

    Es sind meist Muster, die dahinter stecken, die sich auf jede Art von Beziehung auswirken können.
    Ich meine nicht das Buch, sondern um den Strang. Außerdem geht es nicht um Frauen-Frauen-Beziehungen, ich habe Freunde beiden Geschlechts
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  2. Inaktiver User

    AW: Sich von Männern (Menschen) angezogen fühlen, die einem nicht gut tun...

    Zitat Zitat von HasiII Beitrag anzeigen
    Ich meine nicht das Buch, sondern um den Strang. Außerdem geht es nicht um Frauen-Frauen-Beziehungen, ich habe Freunde beiden Geschlechts
    Deshalb mein Nachsatz ...

    Es sind meist Muster, die dahinter stecken, die sich auf jede Art von Beziehung auswirken können.
    Manche Freunde m/w haben mich in der Vergangenheit nicht selten an meine Mutter erinnert.

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    AW: Sich von Männern (Menschen) angezogen fühlen, die einem nicht gut tun...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Deshalb mein Nachsatz ...

    Manche Freunde m/w haben mich in der Vergangenheit nicht selten an meine Mutter erinnert.
    Hmmm.... *nachdenk*. Das würde ich für die Leute, um die es geht, nicht unbedingt bejahen.

    Bei mir ist das Muster eher, dass ich Freunde suche, mit denen ich weggehen kann. Also, ausgehen, was Trinken usw. Diese Freundschaften "explodieren" oft irgendwann, nachdem sie eine Weile gut gegangen sind und man viel Spaß miteinander hatte. Von heute auf morgen ist es rum - das letzte Mal auf meine Veranlassung, weil die Freunde mir gegenüber (und meiner Beziehung gegenüber) übergriffig geworden sind. In der Freundschaft davor war es so, dass ich den Leuten wohl während der Dauer der Freundschaft (Ausbildungszeit) einen Vorteil gebracht habe, weil ich in dieser Zeit viel geholfen habe (bin recht gut in meinem Fach).

    Meine Eltern sind da ganz anders, sogar eher gegenteilig zu diesen Freunden, würde ich sagen.

    Ich würde mich aber auch nicht als "Elternkind" bezeichnen; ich habe eher eine gewisse Distanz zu meinem Elternhaus.
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  4. Inaktiver User

    AW: Sich von Männern (Menschen) angezogen fühlen, die einem nicht gut tun...

    Hasi,
    vielleicht hast du ein anderes Verständnis unter dem was Freunde sind.

    Freundschaften entwickeln sich, ob es eine Freundschaft ist/wird beweist sich in Krisenzeiten.
    Alles andere rangiert für mich unter Bekanntschaften - vielleicht eine Frage des Alters und der Erfahrungen.

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    AW: Sich von Männern (Menschen) angezogen fühlen, die einem nicht gut tun...

    Ja, das erste war wohl keine Freundschaft. Das letzte würde ich schon als eine solche bezeichnen (ich nenne das dann enge Freunde). Wir waren über fast acht Jahre befreundet, haben uns auch sehr intensiv über unser Innenleben ausgetauscht. Zuletzt lief das dann leider auf Übergriffe auf mein Innenleben raus...
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  6. Inaktiver User

    AW: Sich von Männern (Menschen) angezogen fühlen, die einem nicht gut tun...

    Liebe Marga, ich möchte dir ganz viel Kraft für die Bewältigung deiner eigenen (aktuellen) Baustelle wünschen; und dass du mindestens so viel Hilfestellung und guten Rat finden kannst wie DU bereits in der Lage gewesen bist zu geben

    Zitat Zitat von Marga3 Beitrag anzeigen
    Ich sehe da eine Parallele, mit der ich auch deinen Traum erklären würde: wir stehen nicht auf stabilen Beinen. Wir suchen einen Seelenretter, der uns auffängt und ein Stück weit die Last des Lebens abnimmt. Deshalb ziehen wir entsprechen gepolte Menschen an, die ihre eigenen Defizite ebenfalls an einem abarbeiten. In meinem Fall ein Mann mit extremen Verlustängsten, wie ich auch, an den ich mich versuche anzulehnen, aber jedes Mal, wenn zu viel Druck vom Anlehnen kommt, lässt er mich fallen. Du hast dir jemanden gesucht, der vermeintlich stark und kompetent erscheint, und auch der lässt dich fallen. Sinnbildlich gesprochen.
    Da ist sicher was Wahres dran; Ich habe ja in deinen Strang hinein gelesen und kann sehr viele deiner Gefühle (auch die des Alleinseins) nachempfinden.
    Obwohl ja ich diejenige war, welche die Beziehung beendet hatte, fühlt es sich so an, als wäre er derjenige, der MICH fallen ließ... ich fühle mich so extrem von ihm im Stich gelassen. Ich kann nicht begreifen, dass er 1.5 Jahre lang Gefühle für mich vorgetäuscht hat, die nun auf einmal nicht mehr existieren sollen... ich kann es weder begreifen, noch aushalten (und das ist wohl das Ausschlaggebende...)
    Was die Last des Lebens betrifft, so haben mir die wohl alle meine bisherigen Partner bis zu einem gewissen Grad "abgenommen" - indem ich mit ihnen gemeinsamen einen Rahmen schaffen konnte, in dem ich mich (in meiner Verletzlichkeit) sicher bewegen konnte, eine Art Auffangbecken für Selbstzweifel und Unsicherheiten (die man da "draußen" schon mal bekommen kann...)
    Ich empfand das sehr lange als normal und auch weitläufig - wie sonst soll man den harten Anspruch der Außenwelt auch kompensieren?
    Dass man sich selbst genügen könnte, kam mir nie in den Sinn.

    Zitat Zitat von Millowitsch Beitrag anzeigen
    Das glaube ich ja eher nicht. Die Ratio schreit' "Lauf!", der Bauch oder das, was wir innere Stimme nennen, auch, aber das innere Kind, das will bleiben und hofft weiter. Vielleicht ist da bei vielen Frauen (ich zähle mich dazu) das magische Denken aus Kindertagen übriggeblieben. "Wenn ich es mir nur fest genug wünsche, dann wird das Märchen wahr..."
    Mit meinem Ex glücklich werden zu wollen hat wohl wirklich etwas von einem Märchen... nur in umgekehrter Reinfolge.

    Ich habe eine Ahnung, warum mein "inneres Kind" gerade auf ihn und dann auch noch in dieser Heftigkeit ansprang.
    Oberflächlich betrachtet verkörpert er all jene Punkte, die ich schon damals an meinem Vater sehr bewundernswert fand (und im Nachhinein wäre das auch eine Erklärung für deine Frage, ambiva). So wie mein Vater auch erschien er mir als eine (scheinbar) unanfechtbare (intellektuelle) Instanz, der ich schon beinahe "automatisch" gefallen wollte. Mit dem äußerst verlockenden Unterschied, dass er mir (gerade zu Anfang) von sich aus! äußerst zugewandt war. Bei meinem Vater musste man für Aufmerksamkeit immer mehr oder weniger "kämpfen" (und trotzdem stand ich ihm emotional immer sehr nahe, litt aber wohl (unbewusst) an seiner eigenen Unzugänglichkeit).

    Zitat Zitat von Niloufar Beitrag anzeigen
    Entwickelt man sich in die richtige Richtung fühlt man sich besser- auch mit dem anderen.
    Liegt die Abhängkeit nicht nur anden eignen Mustern, sondern gefällt gerade dies dm andern, regt sich beim von Abhängigkeit profitierenden Partner schnell Widerstand... Wie bei Deinem Exemplar, Pia. Dann ist die Partnerschaft sowieso bald beendet
    Dass ich eine Neigung zur Abhängigkeit (ihm gegenüber) entwickelte, lag zu Beginn bestimmt ausschließlich an mir und meinen eigenen Bedürfnissen. Er entsprach in vielem dem "Idealbild", das ich von einem potenziellen Langzeitpartner hatte. Die Beziehung entwickelte sich dann zunehmend in eine für mich ungute und irgendwie auch unkontrollierbare Richtung. Ich spürte zwar, dass meine Gefühle für ihn ungetrübt blieben, nicht aber meine Zufriedenheit und mein Wohlbefinden innerhalb dieser Beziehung. Dass er das so gar nicht einsehen konnte (bzw. WOLLTE) passte so gar nicht zu dem eigentlich fürsorglichen Bild, dass ich von ihm und auch unserer Partnerschaft hatte. Ich steckte also emotional bereits sehr tief drin, ehe ich die rationale Gewissheit hatte, dass er mir nicht gut tut.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Liebe Pia,

    ich könnte ggf. vieles dazu schreiben und werde dir nun jedoch zwei Bücher empfehlen, die mir und einigen Menschen, die sie auf meine Empfehlung hin lasen, den einen und anderen Hinweis auf bestimmte Muster gaben.

    Howard M. Halpern "Liebe und Abhängigkeit"
    Harriet Lerner "Zärtliches Tempo"

    Alles Gute
    Danke, Sariana.
    Ich werde mir deine Buchempfehlungen ansehen

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Ich habe keine Ahnung, ob das auf euch zutrifft, aber genau dieses Retterbild aus Pias Traum, kenne ich von so vielen Erzählungen von Frauen, die einfach nicht alleine sein können. Und die ich insofern auch sehr ernst nehme, da sie dieses Manko einer Beziehung als ernsthaft schlimm empfinden. So schlimm, dass die Ausswahl desjenigen, den sie für das "Nicht alleinsein" aussuchen einfach wahllos ist.
    Es stimmt, ich bin nicht gerne "alleine" (ohne Partnerschaft) und war es im Grunde auch nie. Bevor ich Single sein konnte, war da immer schon ein anderer Mann in meinem Leben, der mir sehr wichtig war (und ich glücklicherweise auch ihm).
    Als "wahllos" würde ich meine Auswahl aber nicht bezeichnen... im Gegenteil brauche ich EIGENTLICH recht lange, um das nötige Vertrauen zu einem Menschen aufgebaut zu haben, mich ihm also auch emotional öffnen zu können. Ich bin auch eine jener Frauen, die sich Sex NICHT losgekoppelt von Gefühlen vorstellen kann.
    Bei Freundschaften bin ich ähnlich wählerisch... zwar habe ich viele "Spaßfreundschaften", aber nur einige wenige ernsthafte, denen ich vollstes Vertrauen entgegenbringe.

    Ich stell noch eine Vermutung an...einfach weil ich denke, dass es vielleicht hilft nicht um jemanden auf die Füße zu treten. Ich fand es klang durchaus oft durch, dass du, Pia, in der Stadt in der du gerade bist kein wirkliches Soziales Netz hast. Du hast eins außerhalb.
    Das ist meiner Meinung nach ein ganz pragmatisch gesehene Schieflage, die die Sitation und das "sich alleine fühlen" verstärken. Wenn da 5 tolle Freunde wären, die dich unterstützen und abends ablenken und deine Motoradgang (im übertragenem Sinne) darstellen, würdest du dich glaube ich nur halb so hilflos fühlen.
    Das stimmt leider... ich habe mir in den 1.5 Jahren, in denen ich nun schon hier bin, kein von ihm unabhängiges Netzwerk aufgebaut. Das war eine grobe Nachlässigkeit, die mir jetzt teuer zu stehen kommt...

    Zitat Zitat von Lichtmotte Beitrag anzeigen
    Liebe Pia
    Ich habe das Gefühl, dich beschäftigt vor allem die Tatsache, dass du deinen Ex noch anziehend findest. Dies scheint bei dir Schuldgefühle oder die Annahme, mit dir sei "etwas nicht richtig" auszulösen.
    Vielleicht hilft dir meine Sichtweise ja ein wenig.
    Deine Sichtweise hat mir bislang immer geholfen
    Dass ich ihn noch anziehend finde, ließ mich gehörig an meinem Verstand zweifeln... ich weiß zwar, dass ich ein (leider) eher von Gefühlen beherrschter Mensch bin (und immer schon war), ein attraktives Äußeres ALLEINE hat aber noch nie unkontrollierbare Bedürfnisse in mir ausgelöst. Im Grunde weiß ich, dass es nicht nur das ist... die Angst, nicht ganz richtig zu ticken, kam aber dennoch auf.

    Ich habe ja nun dasselbe durch und mit ein wenig Abstand kann ich sagen:
    Ja, man muss an seinen eigenen Mustern arbeiten, schrittweise. Heute ziehen mich andere Männer an (ich hatte 2 der von dir beschriebenen Exemplare) weil ich mich selber verändert habe.
    Dennoch fand (und finde) ich meinen Ex nach wie vor extrem anziehend. Die alten Muster und das "emotionale" Gehirn springen sofort auf ihn an. Egal, was vorgefallen ist. Ich habe ihn durchschaut, analysiert, alles verstanden. Dennoch muss ich mir das Ganze erst rational vorbeten, damit es dann "einsinkt". Die Initialzündung ist: "Bäm!" Ich reagiere nach wie vor sehr stark auf sein Aussehen, seine Selbstsicherheit, seine Aura und sein Charisma. Da nützt, zumindest in den ersten Minuten, all die Erkenntnis dass dies nur Fassade ist, nicht viel...
    Anhand deiner Schilderungen kann ich mir jedes Mal sehr gut ausmalen, was meine nächsten Schritte, Erkenntnisse und Erfolge sein sollten. Diese "Orientierung" hilft mir sehr (und unterstützt ungemein)

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    AW: Sich von Männern (Menschen) angezogen fühlen, die einem nicht gut tun...

    HI,
    (hier wimmelts von fleißigen Schreiberlingen^^ - was ich coool finde)
    Hm.. also ich würde an Deiner Stelle mal alles so weiterlaufen lassen..also mit dem Therapeuten etc., da es meistens ein Perspektivwechsel bei der eigenen Person gibt, der es der Person und ihrer Umwelt erleichtern,
    angemessener darauf zu reagieren.. es wirkt Wunder denke ich..
    "Beziehungsgestört" würde ich das nicht nennen, sondern ich denke eher, es sind "Sachen" aus der Vergangenheit, die nicht richtig abgeschlossen sind - und die gilts erst mal zu "beheben".
    Danach gehts weiter zu neuen Ufern sozusagen..

    Viel Glück und Durchhaltevermögen!!
    LG BSBR
    Geändert von BraunSchwarzBlauRot (18.09.2013 um 00:10 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Sich von Männern (Menschen) angezogen fühlen, die einem nicht gut tun...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Mein Ex ist eine etwas spezielle Persönlichkeit, die Gefallen daran findet, mich leiden zu lassen


    Dabei sitze ich jedes Mal bleischwer und völlig kraftlos in der Ecke eines Raumes – ich spüre dabei jene innere Verzweiflung, die sich einem in Momenten der gefühlten Hilflosigkeit bemächtigt und habe bereits jede Hoffnung auf Veränderung aufgeben – und jedes Mal ist es ausgerechnet Er, der mir die Hand reicht und mich scheinbar mühelos aus diesem niederdrückenden Gefühlssumpf zieht.
    Pia
    Ich mach mir Sorgen. Ersetze noch Verzweiflung in Verletzung und er hilft Dir Kindchen dann noch wieder hoch - gruselig. Das wäre dann ja eher vertuschen als wirklich helfen. Tja, wenn das bei Dir ein Muster sein sollte, dann nimm genau diesen Traum und erzähl Deine Männergeschichten und such Dir eine gute Therapeutin, die auch Erfahrung mit Traumatherapie hat, würde ich fast sagen, aber ich habe ja keine Ahnung.

  9. Inaktiver User

    AW: Sich von Männern (Menschen) angezogen fühlen, die einem nicht gut tun...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich mach mir Sorgen. Ersetze noch Verzweiflung in Verletzung und er hilft Dir Kindchen dann noch wieder hoch - gruselig. Das wäre dann ja eher vertuschen als wirklich helfen. Tja, wenn das bei Dir ein Muster sein sollte, dann nimm genau diesen Traum und erzähl Deine Männergeschichten und such Dir eine gute Therapeutin, die auch Erfahrung mit Traumatherapie hat, würde ich fast sagen, aber ich habe ja keine Ahnung.
    Gruselig finde ich vor allem die Bezeichnung "Kindchen"... also da bekomme ICH Gänsehaut.

    Träume dieser Art hatte ich zuvor noch nicht und auch gibt es keine problematischen Männergeschichten zu erzählen. Er ist der erste Mann, nach immerhin drei "normalen" Beziehungen, mit dem ich derlei Probleme habe/hatte.

    Eine gute Therapeutin ist aber auf keinen Fall verkehrt und sie hilft mir auch hinter die emotionale Verstrickung zu blicken, in der ich mich teilweise immer noch gefangen fühle... aber wer weiß, vielleicht attestiert sie mir am Ende wirklich noch ein "Kindchensyndrom". Aber bitte mach dir deshalb jetzt keine Sorgen.

    (Falls dein Beitrag wider Erwarten erst gemeint war: SORRY, aber ich wurde hier schon zu oft für meine Offenheit "bestraft").

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