dann sollte man/frau vielleicht mal in sich gehen wo man/frau vielleicht die sich selbst erfüllende prophezeiung gelebt hat- mit andern worten: wo abzusehen war, dass das nichts wird.
immer wieder? dann bleibt die frage: welche abläufe lebe ich immer und immer wieder- die sich wiederholen- um immer wieder auf die nase zu fallen.
dann bin ich bei der eigenverantwortung- gerade mich selbst zu reflektieren.
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28.07.2013, 09:50Inaktiver User
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
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28.07.2013, 21:26
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
Ich habe gerade einen super Sommer mit vielen netten Menschen. Ich bin nicht einsam.
Trotzdem: mir fehlt Geborgenheit, die man eben nur mit einer Familie hat. Angenommen, ich würde krank. Freunde würden einkaufen und sowas.
Aber es fehlt jemand, wo man sich fallenlassen kann.
Ist das verständlich?
Die Sehnsucht danach bleibt. Und die kann man auch nicht mit Eigenliebe wettmachen.
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28.07.2013, 21:57
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
Das ist doch schon mal toll. Damit geht es Dir besser, als vielen anderen wirklich sehr einsamen Menschen.
Ich habe keine Familie. Keinen Mann, keine Kinder, keine Eltern, keine Geschwister. Natürlich vermisse ich das manchmal.mir fehlt Geborgenheit, die man eben nur mit einer Familie hat.
Aber ich stelle mich selbst deswegen nicht in Frage.
Ich hätte auch gern einen Partner, aber nicht um jeden Preis. Bisher waren mir die "Preise" immer zu hoch. Also trage ich die Konsequenz und bleibe allein, bis der "Richtige" kommt. Falls er kommt. Wenn nicht, dann nicht. Mein Leben ist auch so nicht wertlos und oft sogar richtig schön.
Absolut.Aber es fehlt jemand, wo man sich fallenlassen kann.
Ist das verständlich?
Wettmachen kann man die Sehnsucht nicht. Man kann aber die Erfüllung leider auch nicht erzwingen.Die Sehnsucht danach bleibt. Und die kann man auch nicht mit Eigenliebe wettmachen.
Sie kommt, früher oder später. Schlimmstenfalls nicht.
Aber man kann sich trotzdem das Leben neben der Sehnsucht angenehm gestalten und darf sich nicht von der Sehnsucht so runterziehen lassen, dass alles andere auch mies erscheint.
Und da beginnt die Eigenverantwortung für Dich selbst. Und in Deinem Fall auch die Verantwortung für Dein Kind, dass keine traurige Mutti verdient hat.
Ich hoffe, Du verstehst mich richtig.
Ich mache Dir keine Vorwürfe (das steht mir auch gar nicht nicht zu), ich versuche ein wenig in die richtige Richtung zu rütteln.
Übrigens: Positives ausstrahlende Menschen haben größere Chancen auf eine neue Partnerschaft, als die erkennbar Bedürftigen. Aber Positives austrahlen können auch nur die, die eine positive Einstellung HABEN.
Schauspielerei und Maskerade hilft hier leider nicht.Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
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28.07.2013, 22:40
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
Kannst Du das wertschätzen?
Ja.Aber es fehlt jemand, wo man sich fallenlassen kann.
Ist das verständlich?
So geht es mir auch.
Nein, kann man nicht. Da kann ich Dir nur beipflichten.Die Sehnsucht danach bleibt. Und die kann man auch nicht mit Eigenliebe wettmachen.
Aber man kann versuchen, innerlich in diese Herausforderung, die sich aus dieser Sehnsucht ergibt, nämlich trotz dieser Sehnsucht dennoch ein erfülltes Leben zu führen, einzuwilligen und diese Herausforderung in Würde zu tragen, anstatt sich von ihr niederwalzen zu lassen und damit Gefahr zu laufen, zu verbittern. Versuchs doch mal!Geändert von bruennette_2 (28.07.2013 um 22:45 Uhr)
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29.07.2013, 06:40Inaktiver User
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
Viele haben nicht einmal einen Partner, wo sie das bekommen.
Ich bin auch Single. Wenn mir in meiner Wohnung etwas passieren würde - man findet mich frühestens nach 3 Tagen, durch Anruf von Kollegen, Freunden, Kind. So geht es vielen.
Wie alt bist du? Hast du dich gefragt wie gesund du bist? Ich meine in deinem Alter ggf. Wechseljahre, Hormonschwankungen, depressive Verstimmungen? Könnte es etwas in diese Richtung gehen?
Pass auf dich auf ok. Und denke immer dran, kein anderer kann dir all das geben, was du brauchst, um glücklich zu sein.
Was hast du die letzten tage unternommen? wie war dein Wochenende? Hast du Veränderungen inzwischen angeleiert?
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29.07.2013, 06:48Inaktiver User
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
Es ist schwer oder unmöglich Menschen zu finden mit denen man diese Vertrautheit hat wie mit Familie.
Mir scheint, das ist dein Problem.
Wenn ich das mal so schreiben darf.
Und, du schleppst da wohl auch noch ne Menge ungelöster Probleme mit dir herum.
Es wäre wirklich keine Schande wieder auf deine Familie zuzugehen.
Auch, wenn man sie nur vermisst.
Dieses Gefühl der Geborgenheit was dir deine Familie geben würde wäre wahrscheinlich so was wie Sicherheit.
Eine emotionelle Sicherheit.
Man muss das ja nicht denen aufs Butterbrot schmieren.
Aber, falscher Stolz kann auch verheerend sein.
Vielleicht ist das gerade das Besondere an Familie dass man da wieder kommen kann und es kein angekrochen sein ist.
Meist geht's der Gegenseite übrigens genauso....
War mal nur so ein Tipp.
Alles Gute für dich.
Oh Gott, was hab ich da zusammen kopiert, man möge mir verzeihen...Geändert von Inaktiver User (29.07.2013 um 06:56 Uhr)
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29.07.2013, 08:50Inaktiver User
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
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29.07.2013, 12:25Inaktiver User
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
Lieber einige wenige gute Freunde als einen Haufen Verwandtschaft
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29.07.2013, 19:03
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
blaue ameise, wie kommst du auf die Gesundheit? - bin Anfang-Mitte Dreißig, Wechseljahre sollten es noch nicht sein

was-immer-es-gibt: Familie? Zurückkommen? Ich habe jahrelang meiner Familie den Arsch nachgetragen. Ich war immer die, die alle zusammenhalten wollte. Aber sie wollen nicht. Ich bin nicht gut genug. Mein Bruder wird bewundert, in den Himmel gelobt, mit ihm werden Feiern ausgerichtet. Ich bin dann halt da. Auch, um vor allen gedemütigt zu werden. Das tue ich mir nicht mehr an.
Umso schmerzhafter für mich, dass ich keine eigene Familie mit Partner und Kindern hinbekommen habe. Dann wäre die gefühlte Abhängigkeit zu Eltern und Co nicht so groß.
Ich rede nicht von einer Traumwelt. Aber von Menschen, die da sind und zu denen man gehört. Ich sehe es bei Freunden, wie herzlich deren Familien sind. Die haben ein "Nest". Und so eins fehlt mir.
Wenn ich meine Freunde getroffen habe, fahren sie zurück in ihre "Heimat".
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29.07.2013, 19:06
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
Ich würde dir einen Wohnortwechsel vorschlagen, also in eine andere Stadt. Da gibt es keine Vorurteile, auf einer neuen Arbeit lernst du neue leute kennen. Tritt einem Verein bei - lerne neue Leute kennen . Sei offen für neues und gib dir Mühe!



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