nicht nur das.
Sondern Menschen finden mit denen man Weihnachten feiern kann.
Mit nem Baby allein unterm Baum kann ich mir ehrlich gesagt überhaupt nicht vorstellen.
Ich war ja selber mal Alleinerziehend.
Da hatte ich meine Nachbarin und...
Aber, ich finde gut, dass das Thema mal angesprochen wird.
Die letzten Jahre hab ich auch Weihnachten alleine verbracht. Aus ziemlich genau den selben Gründen wie hier geschildert.
Auf die Dauer finde ich das aber einfach unsinnig.
Wenn hier schon so viele Menschen in ähnlichen Situationen sind dann wird's doch im RL auch was geben.
Ich weiß nicht was. Und nur um nicht alleine zu sein treffe ich mich auch nicht mit irgend jemand.
Aber, Not macht erfinderisch.
Halbmondin, an deiner Stelle würde ich versuchen den Kontakt zu Allleinerziehenden zu aktivieren.
Oder zu irgendwelchen Verwandten die dir wohl gesonnen sind.
Schon um deines Kindes willen.
Das Leben als Alleinerziehende kann ganz schön lustig sein.
So hab ich meins jedenfalls in Erinnerung.
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26.07.2013, 07:08Inaktiver User
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
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26.07.2013, 07:16Inaktiver User
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
Es ist alles selbst erlebt, gelernt, mitunter lange und hart erarbeitet. Aber es tut gut und fühlt sich wirklich, richtig gut an! An sich denken, sich fernhalten von allesm was einem nicht gut tut, sich Schönes gönnen. Ich fahr auch schon mal alleine weg mit dem Zug oder Reisebus - und wenn es nur 1 Tag ist. So ist es halt ein besonderer Tag! Letztes mal war es 1 Tag am Meer und ich habe ihn genossen! :) Sih selbst Highlights schaffen, sich was trauen - macht das Leben bunter.
Viel Spaß und Mut der TE!!!! 1 Tag wo es nicht so läuft - ist kein Drama - solche Tage hat jeder. An einem runden Geburtstag wo alles feiert, war ich auch schon allein. Mein Teeny-Kind ging abends selbst aus. War nicht schön, aber es geht vorbei!
Jeder hat mal düstere Tage oder es passiert etwas Schlimmes. Habe ich auch durch schlimme Zeiten die sehr traurig waren. Aber auch das geht vorbei. Und dann genießt man erst Recht die guten Zeiten.
So, nun auf in ein heißes WE!
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27.07.2013, 09:43Inaktiver User
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
na ja, aber die TE schrieb u.a. darüber, dass sie sich einsam fühlt.
Wiegen da Erfolge im Beruf oder sonstwie das auf?
Du, ich war gestern mit ner richtigen guten ganz neuen Freundin unterwegs. Das war wie ne Infusion beiderseits.
Wir tun uns einfach gut.
Jeder Mensch braucht Freundschaft und Gemeinschaft.
Da sollte man sich gar nix vormachen.
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27.07.2013, 10:00Inaktiver User
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
Natürlich wiegen Job, Erfolg und wer weiß was es nicht auf. Sich einsam fühlen ist nichts Schönes. Neue Freunde, Menschen die einem gut tun, brauchen wir ansich schon - die meisten von uns. Und wenn man niemanden hat, muss man vor die Tür gehen, und Anschluss suchen. Der Weg übers Web bietet Erleichterung für das Herstellen des 1. Kontaktes. Aber wirklich wollen und etwas tun muss man halt selber. Es wurden ja bereits Möglichkeiten aufgeführt. Auch EbayKLleinanzeigen - Suche Freizeitpartner... eine weitere Idee.
Ich selbst habe das letzte halbe Jahr mindestens 5 neue Bekanntschaften gemacht, was davon dauerhaft bleibt ist eine andere Frage.
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27.07.2013, 10:08Inaktiver User
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
da gebe ich dir recht- jeder mensch braucht andere menschen. wir sind und bleiben herdentiere.
aber:
die erste lektion ist und bleibt: mit mir selbst auskommen können.
wenn ich das nicht kann, bzw. andere menschen und ihre bestätigung so sehr brauche, mich davon abhängig mache ob ich mein ganzes leben lebenswert empfinden kann- dann lese ich von wenig selbstliebe.
andere menschen um mich herum - ist schön. aber nicht überlebenswichtig. vorallem wenn es menschen sind, die mir nicht guttun.
auch in der gruppe kann man/frau sich einsam fühlen- und alleine zu sein bedeutet nicht automatisch einsam zu sein.
wie sehr bin ich vom zuspruch und anerkennung anderer abhängig oder gebe ich mir auch zuspruch und anerkennung?
nehme ich mich selbst als einen wertvollen menschen an und liebe mich selbst?
oder stelle ich alle andern menschen über mich.
ein opfer ist jemand der andere über sich bestimmen lässt. bzw. über den bestimmt wird.
frage an te: was gibt es dir wenn du menschen über dich egal ob tatsächlich oder in deinem empfinden über dich richten lässt?
wieviel in deinem leben gibst du andern in die hände und wieviel entscheidest du für dich selbst und stehst auch dazu?
menschen, die sich in der opferrolle eingerichtet haben- haben eine komfortzone.
sie müssen ja nichts selbst tun- sie sind ja eh nur opfer. sie müssen an keinem punkt wirklich aktiv werden.
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27.07.2013, 14:25Inaktiver User
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
weißt du, ich schreib hier über meine Erfahrungen.
Und bitte, das nicht als Kritik aufzufassen.
Muss man immer was tun, sich alles verdienen?
Das Problem an diesem aktiv-sein kann nämlich auch sein, dass man immer gezielt sucht.
Mich hat letztens ne Frau im Park angesprochen. Wir sassen zusammen auf der Bank, macht man ja manchmal so.
Die hat nach meiner Nummer gefragt. Ich hatte das nicht so ernst genommen, und auch schon abgeschrieben.
Bis sie dann plötzlich anrief.
Wir haben uns für den Flohmarkt verabredet. Eigentlich gar nicht mein Geschmack.
Was ich damit sagen will?
Ich glaube, gerade wir Frauen sind meist zu kompliziert.
Wir suchen im Web oder sonstwo.
Und was ist mit der unmittelbaren Nachbarschaft?
Mir kommts vor als ob ich hier mit Scheuklappen durchs Leben gegangen bin.
Es gibt doch überall Frauenzentren, Begegnungsstätten und Nachbarschaftstreffs.
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27.07.2013, 14:27Inaktiver User
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
Liebe brighid,
mal ganz pauschal, ich glaube, man darf nicht zu oft und zu lange alleine sein.
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27.07.2013, 23:33Inaktiver User
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28.07.2013, 09:22
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
Hallo,
wenn man aber immer wieder enttäuscht wurde und andere auch immer wieder enttäuscht hat,
zieht man sich zurück und traut sich einfach nicht mehr wieder einen Neuanfang zu starten,
dann bleibt man lieber alleine, auch wenn man selbst damit traurig istIm Herzen bleiben nicht die Menschen,
mit denen ich am meisten zu tun oder geredet habe,
sondern die, die meine Seele berührt
und mein Herz verzaubert haben
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28.07.2013, 09:46Inaktiver User



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