Ja, ich kennen auch solche Methoden. Ich praktiziere sie sogar.
Ich werbe allerdings nicht so damit.
Weil eben bei manchen mentalen Werkzeugen das Ergebnis zwar immer wunderbar aber open-end ist.
Für meinen Geschmack kann man diese Methoden nicht soo gezielt einsetzen wie du es schreibst.
Und, nicht alles ist im Leben ne Einstellungssache.
Das scheint aber zur Zeit sehr modern zu sein.
Damit will ich dir nicht deine Absichten oder Erfolge streitig machen...
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Ergebnis 31 bis 40 von 87
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25.07.2013, 13:13Inaktiver User
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
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25.07.2013, 13:48
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
Ich werbe nicht, ich schlage vor.
Ich habe keinen Vor- oder Nachteil davon, ob jemand meine Beiträge liest, sie versteht, sich davon in irgendeiner Weise beeinflussen lässt oder sie schlichtweg nur doof findet.
In letzterem Fall empfehle ich, nicht zu lesen und einfach weiterzuscrollen.
Um Deinen Geschmack geht es hier auch gar nicht, ich war auf die TE eingegangen.Für meinen Geschmack kann man diese Methoden nicht soo gezielt einsetzen wie du es schreibst
Und doch, man kann solche Methoden erlernen und ganz gezielt einsetzen. Du wirst mir meine selbst gemachten Erfahrungen nicht ausreden können.
Man darf das aber auch gerne lassen und sich weiter in seinem Unglück suhlen.
Jeder entscheidet das ganz für sich selbst.
Natürlich nicht, das hat auch niemand behauptet.Und, nicht alles ist im Leben ne Einstellungssache.
Aber man kann sich mit einer negativen Grundeinstellung das Leben auch an Stellen vermiesen, wo es nicht nötig ist.Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
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25.07.2013, 14:01Inaktiver User
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
Ja, da hast du bestimmt Recht mit.
Ich bin auch schon oft Opfer meiner positiven Grundeinstellung geworden.
Aber, ich bin dann wohl gleich so naiv, dass es ein Schutz ist.
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25.07.2013, 14:57Inaktiver User
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
@ rotfuchs
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25.07.2013, 18:50
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
Ich kann bei Vielem mitgehen, Rotfuchs, und sehe auch ganz klar meinen Anteil daran, dass ich bestimmte Dinge eben nicht in meinem Leben habe.
Dennoch gibt es eben Situationen, in denen man mit der Nase drauf gestoßen wird, dass sich ein Herzenswunsch nicht erfüllt hat. Dass etwas wirklich Wichtiges fehlt. Da kann ich mir nicht einreden, alles andere sei aber schön.
Schon mal Weihnachten allein mit einem Säugling unter dem Baum gesessen?
Die Mutter ruft an und sagt: "Na, wie lebt es sich so als Versagerin?"
Puh.
Ich versuch' ja alles und bin nicht dauerdepri. Ich sehe viele tolle Sachen.
Nur manchmal, da verlässt mich der Mut.
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25.07.2013, 18:52Inaktiver User
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25.07.2013, 19:32Inaktiver User
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
Hallo liebe Halbmondin, ich glaube nicht, dass dein Leben so grau ist, wie du selbst es gerade sehen willst! Gut ist, du hast dich reflektiert, denkst über dich und dein Leben nach und es gefällt dir gerade nicht auch deine eigene Sichtweise.
Es gab hier schon viele gute Ideen! Denen kann ich mich nur anschließen.
Was du beschreibst, ich kenne es ähnlich einige Jahre zurück.
Ich habe mein Kind allein groß gezogen, Eltern die mir alles nur noch mieser gemacht haben, für die ich nie gut war. Manchmal keinen Job oder auch schlecht bezahlt über Zeitarbeit. Es gab harte Jahre.
Manchmal habe ich sogenannte "heile Familien" beneidet. Irgendwann mit um die 40 fragte ich mich auch - was habe ich eigentlich erreicht? Eine Freundin sagte damals zu mir: du hast dein Kind allein groß bekommen, du hast immer zugesehen Arbeit zu haben, hast euch ernährt und ihr seid auch manchmal verreist, du hast eine süße kleine Wohnung, das ist viel Wert heutzutage und du kannst stolz darauf sein. Du hast das alles alleine geschafft!!!! Sei stolz auf dich!
Aha, wow! Stolz auf mich sein, wie konnte ich das, wenn man mich nie gelobt hatte als Kind, wo es bei allem auch immer ein Aber gab.
Wirf das Opfer sein ab! Begib dich auf die Erwachsenen Ebene!!! Sei erwachsen. Sich bedauern ist resignieren. Such dir neue Interessen und du lernst so auch neue Leute kennen, die besser zu dir passen.
Ich hab irgendwann konsequent alles im privaten bereich was mir nicht gut tat entsorgt!!! Falsche Freunde, habe ich keine mehr, Eltern die mir nichts Gutes gönnen, mich nur klein machen - sie müssen auf meine Besuche und Anrufe verzichten!
Funktionieren muss man im Job und da ist man 40 Stunden die Woche oder mehr. Reicht das nicht??? Ansonsten nur noch was mir gut tit!
Schau bei Groops.de oder suche im Web nach Freizeitpartnern - und geh raus wenn du kannst. Oder Schließe dich anderen Alleinerziehenden an unternehmt mit den etwa gleichaltrigen Kindern etwas zusammen.
Resignieren und sich selbst bemitleiden ist doof. aber da du ja schon so weit bist und dich so siehst, wie du schreibst, wirst du auch bald los legen.
das Leben ist zu kurz um kaum Spaß zu haben. Sei stolz auf das was du hast und kannst und verschönere dein Leben Stück für Stück selbst. Kein anderer kann dafür sorgen, dass du glücklich bist. Das kannst nur DU allein! Und DU schaffst es!!!! Ivh wünsche dir viel Erfolg und Spaß dabei! ;-)
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25.07.2013, 20:01
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
Blaue Ameise
,
*allesunterschreib* und zwar ebenfalls aus Erfahrung und nicht nur, weil es sich so schön anhört bzw liest.Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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25.07.2013, 21:03
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
Das ist völlig normal, Halbmondin.

Das kann und will Dir auch niemand ausreden.
Und das darfst Du auch zeitweise zulassen.
Aber bitte nicht katastrophieren à la "Das wird nie was", "Ich erreiche nie was", "ich bin ein Versager".
Das darfst Du Dir nicht einreden und das musst Du Dir auch von niemandem sagen lassen. Auch nicht von Deiner Mutter. Denn - ohne Dich persönlich zu kennen - das ist falsch.
Vieles im Leben läuft schief. Nichts währt ewig. Nicht mal Unglück.
Du hast viele ersehnte Dinge in Deinem Leben nicht. Das ist schade, das ist traurig.
Du bist damit nicht allein, denn es gibt kaum jemanden, der alles hat, was er sich erträumte.
Die anderen sehnen sich aber möglicherweise nach ganz anderen Dingen. Vielleicht gerade die, die Du hast? Wer weiß?
Weihnachten allein?
Ich bin seit Jahren Weihnachten allein, seit meine Eltern verstorben sind und mein Mann sich davongemacht hat.
Ein Kind habe ich nicht. Bei Freunden 5. Rad am Wagen sein wollte ich nicht. An Einladungen hat es nie gemangelt.
Ich finde diese Weihnachtsabende nicht schön, viele Erinnerungen und geplatzte Träume haben mich in den ersten Jahren gequält. Aber irgendwann habe ich mich damit arrangiert. Es ist so, wie es ist und ich kann es im Moment nicht ändern.
Aber das Jahr besteht nicht nur aus Weihnachten und es folgen auch wieder rundum schöne Tage.
Das ist natürlich - wie bei Dir - nur ein Beispiel von vielen.
Die Traurigkeit kommt gern im ungünstigsten Augenblick und vermiest Dir möglicherweise einen bis dahin sogar netten Abend. Das ist schade, aber es passiert.
Wenn Du es schaffst, die negative Gedanken umzuwandeln in positive (statt "ich habe dieses oder jenes nicht" in "ich habe aber das, und das haben die anderen nicht", oder Dir klar machst, dass Du von den anderen auch nur die verputzte Fassade siehst und nicht den unaufgeräumten Keller, kannst Du möglicherweise den Abend für Dich noch retten.
Einen Versuch wäre es doch mal wert. Kostet nix und sieht auch keiner.
Nur unterkriegen lassen darfst Du Dich nicht.
Morgen ist ein neuer Tag, mit neuen Chancen.
Nicht nach hinten gucken. Hinten ist vorbei und nicht mehr zu ändern.Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
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25.07.2013, 21:09
AW: Raus aus dem Opferdasein, wie macht man das?
Ich habe wieder geschrieben, bevor ich alles gelesen habe.

Ich schließe mich den Ratschlägen von BlaueAmeise an.
Was und wer auf Dauer nicht gut tut und nur runterzieht, muss weg.
Dann ist auch Platz für Neues da.
Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)


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