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  1. Inaktiver User

    AW: "Ich höre jetzt mehr auf mich" ohne Rücksicht auf andere

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diese Art nervt mich im Moment ganz gewaltig an den Mitmenschen.
    Viele kreisen nur noch um sich, und sonst nichts.
    Es ist schön wenn man auf sich achtet und sich um sich kümmert, aber normale Umgangsformen könnte man doch einhalten.
    Ich beobachte das auch.

    Vor allem nervt mich diese permanente Befindlichkeitsanalyse von manchen, ich hab auch nicht den Eindruck dass einen das glücklicher macht wenn man ständig am Überprüfen ist ob einem das jetzt wirklich zu 100% entspricht was man da tut. Manches macht man halt einfach weil es zu machen ist oder weil man es eben zugesagt hat - und sich MAL ein bisschen zurücknehmen tut oft ganz gut. Auch wenn das heut total out ist, und in erster Linie der Spaßfaktor zählt, immerdar.

  2. Moderation

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    AW: "Ich höre jetzt mehr auf mich" ohne Rücksicht auf andere

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Viele kreisen nur noch um sich, und sonst nichts.
    Es ist schön wenn man auf sich achtet und sich um sich kümmert, aber normale Umgangsformen könnte man doch einhalten.
    Wenn jemand schon so weit ist, sehe ich das eigentlich schon als Systemversagen. Da hat sich jemand so abgebrannt, daß er nicht mal mehr auf Standgas laufen kann. Sowas sollte man wirklich vermeiden, indem man die Notbremse zieht, solange man noch Energie und Nerven hat, das mitzuteilen, so daß die Umwelt sich darauf einstellen kann.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  3. Inaktiver User

    AW: "Ich höre jetzt mehr auf mich" ohne Rücksicht auf andere

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was mir allerdings auffällt ist, dass viele zusagen, versprechen und dann sind sie nicht da. Es ist ja auch nicht so schlimm, wenn eine Fraundin zur Verabredung keine Lust mehr hat, aber was wichtig ist, einfach bescheid zu sagen "hör mal ich habe keine Lust, können wir es anders mal machen" aber ich erlebe, dass überhaupt nichts kommt. Kein Bescheidsagen kein Anruf nichts.
    Diese Art nervt mich im Moment ganz gewaltig an den Mitmenschen.
    Viele kreisen nur noch um sich, und sonst nichts.
    Komisch - ich kenne solche Erfahrungen mit Freunden und Bekannten so gut wie gar nicht. Vielleicht hat es ja auch etwas damit zu tun mit welchen Menschen man sich umgibt und auf welcher Ebene man kommuniziert. Respektvoller Umgang ist immer gegeben.

  4. gesperrt

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    AW: "Ich höre jetzt mehr auf mich" ohne Rücksicht auf andere

    Nun ja....NACH dieser Erfahrung (versetzen ohne Ankündigung, ohne nachfolgende Erklärung) ist diese - ehemals gute - Bekannte nicht mehr in meiner näheren Umgebung
    ich hätte für ziemlicch jede erklärung verständnis gehabt und akzeptiere auch kürzestfristige absagen mit der begründung "grad keine lust mehr"

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    AW: "Ich höre jetzt mehr auf mich" ohne Rücksicht auf andere

    CSC, das ist sehr schön geschrieben.

    Genauso geht es mir im Moment auch. Oft handelt man nach alten Mustern und überlegt erst dann.

    Allerdings würde ich einer Freundin auch nicht in letzter Minute absagen sondern dann in den sauren Apfel beissen und beim nächsten Mal besser überlegen.

    Man kann es üben Diese "Bringschuld" gefällt mir übrigens auch nicht, das ist nicht der richtige Weg.
    Wir suchen unser Glück außerhalb von uns selbst, noch dazu im Urteil der Menschen, die wir doch als kriecherisch kennen und als wenig aufrichtig, als Menschen ohne Sinn für Gerechtigkeit, voller Missgunst, Launen und Vorurteile: wie absurd!
    LA BRUYÈRE (Pascal Mercier, Der Klavierstimmer)

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    AW: "Ich höre jetzt mehr auf mich" ohne Rücksicht auf andere

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    solange man noch Energie und Nerven hat, das mitzuteilen, so daß die Umwelt sich darauf einstellen kann.
    tja, wenn sich die umwelt denn darauf einstellen will.
    ich hab heut manchmal das gefühl ich bin altmodisch od. ein alien, weil ich dinge als selbstverständlich empfinde, die für andere entbehrlich geworden zu sein scheinen.

    etwas rechtzeitig mitteilen? wozu, kurz vorher reicht doch (man will sich ja schließlich alle optionen offen halten). ein nein akzeptieren? nö, dann lieber auf ärmlich machen od. gleich auf gegenangriff übergehen od. die freundschaft in frage stellen (das nein am besten auch noch erstmal ignorieren u. 3 mal nachfragen "hast dirs schon überlegt", als wenn nein sowieso erstmal vielleicht heissen würde).

    am empfindlichsten reagiere ich heute darauf wenn leute einem dinge, die sie selbst machen könnten, umzuhängen versuchen nur weil sie selbst zu faul dafür sind (am besten noch mit dem argument "du kannst das ja viel besser als ich").

    manchmal beschleicht mich auch das gefühl dass alle die das nicht verstehen können od. sich so nicht verhalten wollen, schon verloren haben. den egoisten gehört die welt u. das erschreckende ist, es geht ihnen dabei auch noch besser als den anderen.
    Männer haben für jede Lösung ein Problem!

  7. Moderation

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    AW: "Ich höre jetzt mehr auf mich" ohne Rücksicht auf andere

    Zitat Zitat von punto30 Beitrag anzeigen
    tja, wenn sich die umwelt denn darauf einstellen will.
    Wenn man blinkt, darf man auch abbiegen...

    Zitat Zitat von punto30 Beitrag anzeigen
    den egoisten gehört die welt u. das erschreckende ist, es geht ihnen dabei auch noch besser als den anderen.
    Wenn es ihnen besser geht, dann, weil sie das tun, was zu ihrem Stil und Temperament paßt und was ihnen leicht fällt. Da hat man zwei Möglichkeiten: Wenn man ein ähnlich "flüchtiges" Temperament hat, kann man aufhören, an sich selber Anforderungen in Sachen Zuverlässigkeit und Beständigkeit zu stellen, die einem nichts bringen. Oder wenn man ein eher beständiges Temperament hat, kann man sich bevorzugt mit Leuten umgeben, die ähnlich verpackt sind und aufhören, Leute als Vorbild zu nehmen, die ein Leben führen, das man nicht geschenkt haben will.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  8. Inaktiver User

    AW: "Ich höre jetzt mehr auf mich" ohne Rücksicht auf andere

    Ich lebe so, dass ich fast nie Unterstützung brauche. Und gebe sie auch nicht gerne. Dann gleicht sich das doch aus. Wenn jemand in Not ist, helfe ich schon. Aber was soll das sein? Mich nervt einfach diese Selbstverständlichkeit von Hilfe einfordern von gewissen Freunden. Die sich sonst nicht melden. Am Klingeln hör ich schon, dass das jetzt wieder nur ein Anruf ist, weil jemand was von mir will. Nein, ich bringe keine Bücher für jemanden in die Bücherei zurück, der krank ist. Warum? Soll sie draufzahlen. Weil ich mir keine ausleihe, damit ich keinen fragen muss, wenn ich krank bin. Ich würde eh niemanden damit belämmern. Sondern von mir aus draufzahlen. Versteht ihr, was ich meine? Ich renoviere auch lieber alleine. Sonst renovieren meine Freunde irgendwann und ich dann bei denen. Wo ist da die Logik? Dann mach ich das doch gleich lieber alleine und in meinem Tempo. Nein, ich bringe auch nicht etwas bei - 12 Grad ans Ende der Stadt. Zu Fuß. Was denken sich die Leute eigentlich? Dann lieg ich ne Woche flach und bin krank. Ist nicht mein Problem. Ich muss meinen Alltag auch schaffen. Und hab nur begrenzt Energie. Freundschaft sollte nicht Ausnutze heißen.

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    AW: "Ich höre jetzt mehr auf mich" ohne Rücksicht auf andere

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Freundschaft sollte nicht Ausnutze heißen.
    Das nicht. Aber zwischen Ausnutzen und Nebeneinanderherleben gibt es zum Glück eine Reihe von Zwischentönen.

    Ich finde Dein Posting traurig. Es liest sich so beziehungslos. Niemandem zur Last fallen und sich von niemandem etwas auflegen lassen, und das mit fast panischer Beobachtung, ob nicht der Anruf eine Bitte enthalten könnte... Ist es denn so schlimm, für einen kranken Menschen die Bücher zurück zur Bibliothek zu bringen? Ich kann das nicht erkennen. Wir alle sind doch irgendwann einmal auf das Wohlwollen und die Unterstützung durch andere angewiesen, spätestens wenn wir mal krank sind. Was dann?

    Hilfebedürftigkeit und Aufeinander-Angewiesen-Sein sind Teile des menschlichen Lebens. In Zeiten, in denen großer Wert auf Eigenständigkeit, Individualität und Autonomie gelegt wird, geht das manchmal etwas unter.
    Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.

    - Robert Bresson -

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    AW: "Ich höre jetzt mehr auf mich" ohne Rücksicht auf andere

    Zitat Zitat von LaRimbecca Beitrag anzeigen
    Das nicht. Aber zwischen Ausnutzen und Nebeneinanderherleben gibt es zum Glück eine Reihe von Zwischentönen.

    Ich finde Dein Posting traurig. Es liest sich so beziehungslos. Niemandem zur Last fallen und sich von niemandem etwas auflegen lassen, und das mit fast panischer Beobachtung, ob nicht der Anruf eine Bitte enthalten könnte... Ist es denn so schlimm, für einen kranken Menschen die Bücher zurück zur Bibliothek zu bringen? Ich kann das nicht erkennen. Wir alle sind doch irgendwann einmal auf das Wohlwollen und die Unterstützung durch andere angewiesen, spätestens wenn wir mal krank sind. Was dann?

    Hilfebedürftigkeit und Aufeinander-Angewiesen-Sein sind Teile des menschlichen Lebens. In Zeiten, in denen großer Wert auf Eigenständigkeit, Individualität und Autonomie gelegt wird, geht das manchmal etwas unter.
    Volle Zustimmung.

    Ich bin grundsätzlich auch jemand, der versucht, anderen möglichst wenig zur Last zu fallen. Und bei einem Bibliotheksbuch würde ich es davon abhängig machen, wie viel Aufwand es für den Betreffenden bedeutet. Eine Nachbarin, die eh jeden Tag an der Bibliothek vorbeigeht, würde ich schon fragen, ob sie mir den Gefallen tut. Eine weiter entfernt wohnende Freundin, die erst zu mir kommen und dann noch eigens zur Bücherei fahren müsste, eher nicht. Da würde ich dann auch eher die Versäumnisgebühr zahlen.

    Und wenn mir jemand einen größeren Gefallen tut, dann revanchier ich mich auch dafür, z.B. mit einer schönen Essenseinladung. Aber ich möchte nicht in einer Welt leben, wo ich für jede noch so kleine Hilfestellung bezahlen muss, weil niemand mehr bereit ist, freiwillig etwas für andere zu tun. Freundschaft heißt sicher nicht ausnutzen, aber eine Freundschaft, die frei von jeder Art Gefälligkeit ist, empfinde ich als kalt und seelenlos. Freundschaft zeichnet sich für mich auch dadurch aus, dass man nicht immer fragen muss, sondern Hilfe auch einfach mal angeboten wird, wenn erkennbar ist, dass sie benötigt wird.

    Viele Grüße,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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