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  1. User Info Menu

    AW: Glauben / Religion und Partnerwahl

    Ich bin katholisch, mein Mann gehört keiner Religion an. Es funktioniert gut.
    Ich hätte auf keinen Fall einen religiösen Fanatiker geheiratet, egal welcher Religion oder Sekte er angehört hätte (auch keinen fanatischen Katholiken), aber genauso wenig einen fanatischen Atheisten, einfach keinen, der missionieren möchte.

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    AW: Glauben / Religion und Partnerwahl

    Ich bin nicht gläubig, daher hat für mich bei der Partnerwahl der Glaube nie eine Rolle gespielt.
    .....zumindest bis ich meinen jetzigen Noch-Gatten kennengelernt habe....

    Mittlerweile bin ich von seinem Glauben so angewidert, dass ich, sollte ich jemals wieder eine Partnerschaft eingehen, darauf achten würde, dass der neue Partner nicht DIESEN Glauben hat.

  3. Inaktiver User

    AW: Glauben / Religion und Partnerwahl

    Als Atheist wäre es mir grundsätzlich erst einmal egal ob, oder welcher Glaubensrichtung sie angehört.

    Die Frage ist wie sich das auf die Beziehung auswirkt.
    Was sie tut oder glaubt wäre ihre Sache, aber wenn die Folge wäre, dass auch ich diesen Glauben annehmen, regelmäßig den Gottesdienst besuchen oder mich in irgendeiner Form religiösem Regeln unterwerfen soll, dann hätten wir ein Problem.

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    AW: Glauben / Religion und Partnerwahl

    Ich habe mir ehrlich gesagt keine Gedanken über diese Frage gemacht, als ich meinen jetzigen Mann kennenlernte. Mir war wichtig, dass mein Partner rechtschaffen ist, ehrlich, treu und einen guten Charakter besitzt. Er ist der beste "ungläubige" Mensch den ich je getroffen habe. Ich bin gläubig...lebe aber meinen Glauben nicht in einer Religion aus, sondern mit mir und Gott alleine und mein Mann glaubt an gar nichts, ausser die Evolution. Das sind zwei absolute Gegensätze, aber wir haben damit keinerlei Probleme da wir beide nicht missionieren oder überzeugen wollen. Uns nicht und auch sonst niemanden in unserem Umfeld.

    Das war durchaus ein Thema bei uns, da keiner von und Lust hatte in späteren Jahren mit der Einstellung des anderen zu kollidieren und wir dabei auf der Strecke bleiben.

    Anfangsschwierigkeiten gab es mit der Familie meines Mannes die sich gerne Katholisch geben. Nachdem wir uns aber jegliche Einmischung verboten haben, dauerte es eine Weile, aber es wurde akzeptiert.

    Unsere Kinder werden neutral erzogen. Wir haben uns versprochen, sie nicht in irgendeiner Art und Weise zu beeinflussen, sondern ihnen alle Türen offen zu halten. Rede und Antwort zu stehen und dabei aber immer ehrlich bleiben. Es funktioniert bisher super.

    Vielleicht hätte ich Schwierigkeiten wenn mein Mann streng gläubig wäre und seine Art von Glauben mit meinem so kontrovers gegenüberstehen würden, aber das ist gott sei dank nicht der Fall. Ich glaube es ist leichter mit einem ungläubigen zu leben, als mit einem streng gläubigen.

    Wo siehst du denn die Probleme?

    gruss nena
    Das Leben ist kein Ponyhof

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    AW: Glauben / Religion und Partnerwahl

    Ich glaube es ist leichter mit einem ungläubigen zu leben, als mit einem streng gläubigen.
    Mit der Aussage wäre ich vorsichtig. Wenn Du mit Ungläubig einen Menschen meinst, der einfach nichts mit einer Religion am Hut hat, mag das stimmen. Es gibt inzwischen eine geradezu militante Atheistenbewegung, in meinen Augen kein Deut besser als superfromme Missionierer.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Glauben / Religion und Partnerwahl

    Zitat Zitat von auchda Beitrag anzeigen
    "glauben als lightversion" stellt für mich kein problem dar.
    Jemand kann einen tiefen Glauben haben und gleichzeitig anderen ihre Überzeugung lassen.

    Problematisch wird´s, wenn jemand kleinkariert und/oder fanatisch ist, egal, woran er glaubt.

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    AW: Glauben / Religion und Partnerwahl

    Hallo zusammen,

    ich bin katholisch und könnte mir eine Beziehung zu einem nicht-gläubigen Mann nicht vorstellen. Andersgläubig ginge hingegen schon, sofern keine Missionierungsabsichten vorhanden sind. Aber ein Mann, der gar keinen Glauben hat, würde einen wesentlichen Teil von mir, meinen Werten, meinem So-sein einfach nicht verstehen. Und es wäre mir eben wichtig, auf dieser Ebene verstanden zu werden.

    Ich bin kirchlich engagiert, was auch bedeutet, dass es eben Termine gibt, die für mich fest gesetzt sind. Aber das bei vielen Hobbys ja nicht anders. Da es in unserem Gemeindeverbund genug Auswahl an Messen gibt, ist die Freizeitplanung davon relativ wenig beeinflusst. Das lässt sich eigentlich immer vereinbaren. Ich würde auch nicht erwarten, dass ein Partner mein Engagement voll mitträgt oder mich immer in die Kirche begleitet. Aber wenn er damit gar nichts anfangen könnte, müsste ich etwas mir sehr Wichtiges aus der Beziehung komplett ausklammern, und das fände ich sehr schwierig.

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

  8. Inaktiver User

    AW: Glauben / Religion und Partnerwahl

    Ich bin nicht gläubig und ein Gläubiger, egal welcher Richtung, käme für mich nicht infrage.

  9. Inaktiver User

    AW: Glauben / Religion und Partnerwahl

    Zitat Zitat von Massashi Beitrag anzeigen
    Jemand kann einen tiefen Glauben haben und gleichzeitig anderen ihre Überzeugung lassen.

    Problematisch wird´s, wenn jemand kleinkariert und/oder fanatisch ist, egal, woran er glaubt.
    Auf den Punkt gebracht.

    Ich glaube übrigens diese Haltung - ich habe eine Meinung, eine Überzeugung und kann Deine so stehen lassen - ist eine, die auch in anderen Bereichen für mich grundlegend wäre, das man offene Gespräch führen kann und nicht fanatisch ist.

    Also zum Beispiel bei politischen Überzeugungen - links, rechts - die können ja teilweise genau so 'fundamentalistisch' sein wie manche Religiöse oder auch "überzeugte" Atheisten.

    Und man sollte sich auch nicht täuschen: Selbst in einer Religion kann die Lebensanschauung und Interpretation von einem anderen in der gleichen Religion sehr sehr abweichen.

    Probleme kann es geben bei der Kindererziehung.
    Da ist es natürlich schwieriger Kompromisse zu finden, kann es aber auch geben, wenn man zum Beispiel beiden Eltern "erlaubt" ihre Sichtweise darzubringen und diese dem Kind zu vermitteln.

  10. Inaktiver User

    AW: Glauben / Religion und Partnerwahl

    Ich als Atheistin hätte wohl Schwierigkeiten mit einem Partner, der eine grundsätzlich andere Weltanschauung und ein völlig anderes Wertesystem hat.

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