Das geht mir mittlerweile genauso. Ich kaufe entweder Lieben auf den ersten Blick, da weiß ich, damit mache ich mich schön oder eben auch mal Basics, dann aber zielgerichtet und meistens finde ich die dann auch entsprechend meiner Vorstellung, sogar im Preis. Das ist wirklich Training.
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06.07.2013, 11:34Inaktiver User
AW: Ich shoppe, also bin ich! - Ich kaufe definitiv zuviele Klamotten!
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06.07.2013, 11:36Inaktiver User
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06.07.2013, 12:16Inaktiver User
AW: Ich shoppe, also bin ich! - Ich kaufe definitiv zuviele Klamotten!
Hallo Baronesse,
ich möchte noch einmal auf den Vorschlag mit der Radikalkur zurückkommen.
Ich habe mir für dieses Jahr das Fasten vom Kleiderkaufen verordnet, zunächst nur für ein halbes Jahr. Ich gehe überhaupt nicht gerne bummeln und kaufe auch nicht gerne Kleidung, aber ich trage sehr gerne schöne und auch immer wieder andere und neue Sachen, vorwiegend Kleider.
Zunächst habe ich festgestellt, dass ich in den ersten drei Monaten zu besonderen Anlässen aus meinem Fundus schöpfen konnte, wenn ich etwas anziehen wollte, das noch neu und ungetragen war. Schon das eine wesentliche Erkenntnis.
Die andere, die ich schon vorher hatte: Ich habe nicht nur genügend, sondern zu viele Kleider, obwohl ich nicht nur kaufe, sondern auch regelmäßig ausmiste. Nie kam ich nie in die Situation, dass ich nicht wusste, was ich anziehen soll, höchstens weil ich mich nicht entscheiden konnte.
Aus so einer Fülle schöpfen zu können, ist zwar einerseits schön, aber andererseits auch nachdenkenswert - aus ganz vielen verschiedenen Aspekten heraus. Bei mir waren es in erster Linie die Aspekte Achtsamkeit und Wertschätzung, die mich dazu veranlasst haben, mal eine Pause einzulegen.
Sie tut mir gut. Sehr gut. Deshalb gehe ich auch in die Verlängerung. Es gab ein paar Ausnahmen, die hatte ich mir schon im Vorfeld gedanklich zugestanden, weil mir für den Urlaub noch das eine oder andere fehlte und ich habe mir, als es so viel geregnet hat, einen schönen Mantel gekauft. Das ist aber okay für mich, ich will zwar konsequent, aber nicht zu dogmatisch sein.
Ich werde schöne Kleider immer mögen und ich werde sicher nie der Typ sein, für den es unwichtig ist, was er trägt. Dazu habe ich eine viel zu große Affinität zu schöner Kleidung und definiere mich auch zu sehr darüber, was ich anhabe, aber dem etwas weniger Raum zu geben und weniger Bedeutung beizumessen, ist für mich gerade eine wichtige Erfahrung.Geändert von Inaktiver User (06.07.2013 um 13:05 Uhr)
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06.07.2013, 13:35Inaktiver User
AW: Ich shoppe, also bin ich! - Ich kaufe definitiv zuviele Klamotten!
Also ich persoenlich sehe "Flanieren" als eins meiner Hobbies an - da ist per se nichts Verwerfliches dran, es ist eine Aktivitaet, die mir Freude bereitet. Daher sehe ich auch keine Notwendigkeit, mich da gezwungenermassen einzuschraenken. Im Uebrigen habe ich eine berufliche Position mit viel Kundenkontakt, und von mir wird ein gepflegtes Aeusseres erwartet. Dazu gehoert auch eine gewisse Auswahl an Outfits, d.h. drei dunkle Anzuege und fuenf weisse Blusen reichen da einfach nicht. Vor diesem Hintergrund waere ein 1-jaehriger Einkaufsstop bei mir nicht machbar, denn irgendwas geht immer kaputt + muss ersetzt werden. Schuhe mit hohen Absaetzen halten bei mir z.B. nie laenger als ein Jahr- nach dem 2. Mal beim Schuhmacher sind sie einfach unansehlich und fliegen raus.
Was aber nicht heissen soll, dass ich deswegen nicht trotzdem meine Ausgaben kontrolliere- daher das weiter oben genannte Massnahmenpaket.
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06.07.2013, 13:41Inaktiver User
AW: Ich shoppe, also bin ich! - Ich kaufe definitiv zuviele Klamotten!
Ich habe den Eindruck, es geht auch darum, die Dinge, die man sein eigen nennt, wirklich wert_schätzen zu lernen. Sonst wird der Schrank, im Endeffekt ebenso wie das Konto nie voll genug sein. Und diese Wertschätzung wiederum hat - meine Erfahrung zumindest - sehr viel mit der Wertschätzung für sich selbst zu tun.
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06.07.2013, 15:47Inaktiver User
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06.07.2013, 16:17Inaktiver User
AW: Ich shoppe, also bin ich! - Ich kaufe definitiv zuviele Klamotten!
Ich wollte damit etwas anderes beschreiben. Wer selbst wenig Wertschätzung erfährt oder erfuhr, kann Wertschätzung auch für das Selbstgeleistet kaum 'erleben' und erspüren. Diese Mangelgefühle werden kompensiert und sind damit also nicht selten Motivator für übervolle Kleiderschränke, in denen dann doch nie das passende Kleidungsstück hängt und eben auch von vollen Konten. Wieviele Menschen gibt es, die 'jammern' kaum Geld zu haben und dabei materiell absolut herausragend stehen. Oder was ist es auch, das uns - eine Wohlstand-Gesellschaft - auf Slogans wie 'Geiz ist geil' aufspringen lässt.
Wirkliche Sättigung der essentiellen Bedürfnisse hat mit materiellem Wohlstand nullkommanix zu tun. Dann kann es schon glücklich machen, sich eine schöne Zeitschrift zu gönnen und diese Bilder zu genießen. Ohne 'haben' zu müssen. Denn das, was in diesem Zustand da ist, ist genug.
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06.07.2013, 16:22Inaktiver User
AW: Ich shoppe, also bin ich! - Ich kaufe definitiv zuviele Klamotten!
Ich hatte schon den dumpfen Verdacht, dass ich Dich falsch interpretiert habe.
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06.07.2013, 16:30
AW: Ich shoppe, also bin ich! - Ich kaufe definitiv zuviele Klamotten!
Wer genug Geld hat, kann sich schöne Kleidung kaufen,man kann nie genug davon haben.
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06.07.2013, 16:32Inaktiver User



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