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  1. Inaktiver User

    AW: Emotionale Achterbahn, STOPP!!!

    Nur, damit es nicht in Vergessenheit gerät :
    Zitat Zitat von Isambard Beitrag anzeigen
    - Problemknäuel auf dröseln und die Stränge einzeln angehen.

    - Hart und konsequent im Zusammenhang mit der Arbeitsstelle. Kein Mitleid. Kein Heimweh. Vorwärts!

    - Keine überrissene Selbst-Ablenkung, keine Ersatzhandlungen. Etwas (echter!) Trost ist OK

    - Vorsicht mit Entscheidungen unter Schlafmangel oder hormonell bedingten Launen.

    - Easy mit Deinem Partner: Männer und Frauen ticken halt anders. Das heisst nicht dass er sich keine Mühe geben muss, sondern dass man jeweils eine Übersetzungshilfe braucht.
    Nun zu deinem Text.

    Hier etwas auf der Website der Autorin zu dem [...] Buch , dass ich dir ans Herz gelegt habe.

    Ich habe mal an anderer Stelle gelesen, dass ein Burnout durch Folgendes begünstigt wird:
    - einen Perfektionsdrang
    - ein emotionales Defizit aus der Vergangenheit (z.B. Herkunftsfamilie)
    - einen hohen Idealismus zu Beginn der Berufstätigkeit

    Das sind jetzt meine Formulierungen gewesen.

    Das oben genannte Buch erwähnt noch eine "seltsame Ich-Schwache" und die Verunsicherung, die daraus resultiert, dass man sich von den Werten seiner Herkunftsfamilie gelöst hat und eigene Wege geht. Dadurch entsteht verstärkt eine Frage nach dem Sinn. Ich würde auch sagen: Man fragt sich, wo die Herde ist, zu der man gehört.
    Unter dieser seltsamen Ich-Schwäche konnte ich mir gleich etwas vorstellen. Für mich ist das die Tatsache, dass ich an erster Stelle immer frage "Was will/ braucht/ erwartet der andere?" Das heißt nicht, dass ich den andern Menschen jeden Wunsch erfülle! Gar nicht. Aber es liegt mir fern, ganz entspannt und als erstes zu formulieren und zu erkennen, WAS ICH MÖCHTE.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Einerseits will ich immer alles fertig haben, schlicht, weil ich mich sonst nicht entspannen kann.
    Wie soll das gehen? Es gibt immer etwas zu tun.
    Einzige Möglichkeit: Du ziehst z.B. in eine Ein-Zimmer-Wohnung und beschränkst dich auf auf wenig Gut, Besitz, Kleidung und Ehrgeiz in jeder Form. Dann bist du eine Weise, eine Philosophin und oder ein Yogi! Es ist eine Option.

    Lerne dich zu entspannen, auch wenn noch nicht alles getan ist, ODER beschränke dich in anderer Hinsicht!

    Dann verabrede ich mich gern mal mit Freunden, bis da ein termin gefunden ist und alles passt ist gar nicht einfach. Und dann hab ich meist gar keine Lust mehr bzw. merke, wie es mir im Grunde zuviel ist.
    Kenne ich.
    Oft Absagen ist schlecht, sich nicht mehr zu verabreden ebenfalls.
    Ich habe mir ein Schmuckstück gekauft, das mich immer daran erinnern soll, bevor ich eine Verabredung zusage, noch einmal zu überlegen, ob ich das WIRKLICH möchte. Eine Möglichkeit. Sei kreativ.

    Bewusstes Abhalten ist für mich sehr anstregend und erfordert außerdem, dass ich das schnell merke, was nicht immer der Fal ist.
    Üben?
    Du machst doch schon Yoga? Was gibt es für Möglichkeiten, die dich zu dir selbst führen? Die dir bewusst machen, dass du für dich selbst verantwortlich bist? Das bedeutet, du hast ganz viele Wahlmöglichkeiten im Leben. Du kannst viel öfter das tun, was dir Freude bereitet, als du denkst.

    Gleichwohl fällt mir dabei auch auf, dass da in meinem engeren Kreis auch niemand so richtig ist, der mich ab und an mal anhält und STOPP sagt.
    Sei du selbst dein bester Freund.

    Die sind wohl auch alle gewohnt, dass ich laufe (wenn auch oft schreiend im Kreis )
    Schöner Satz. Das kenne ich.

    Ansonsten zu meinem Alter: Ich bin Anfang 30.
    Von dem, was du beschrieben hast, hätte ich gedacht, dass du 40 bist. Insofern bitte Vorsicht mit deiner Befindlichkeit, ernst nehmen.

    P.S. Damit meine ich, dass mit Mitte 40 ein gewisser Erschöpfungszustand meiner Ansicht nach durchaus normal ist. Zudem überlegt man in dem Alter, was man im Leben noch so alles bewegen und erreichen kann. Die Erkenntnis, dass nicht mehr alles möglich ist, drückt einen dann unter Umständen noch mehr runter.

    Mit 30 dagegen stehen dir noch alle Wege offen. Du könntest in Gestaltungslaune und Aufbruchsstimmung sein!
    Geändert von Inaktiver User (07.02.2015 um 16:22 Uhr) Grund: kommerziellen Link gelöscht

  2. Inaktiver User

    AW: Emotionale Achterbahn, STOPP!!!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Liebe BriCom,

    ich habe gerade sehr akut emotionale Achterbahnfahrt, entweder ich bin total sauer und motze (entgegen meines eigentlichen Stils) rum oder ich bin völlig aufgelöst oder zumindest den Tränen nah. So recht weiß ich zum einen nicht, warum eigentlich, zum anderen mir gerade gar nicht zu helfen. Ich erhoffe mir einerseits von euch hilfreiche Ratschläge, was ich gegen dieses emotionale Chaos tun kann, und andererseits auch Ideen, was eigentlich gerade mit mir los ist, denn so recht schlau werde ich daraus irgendwie nicht und würde auch gerrn maöl den tieferliegenden Ursachen auf den Grund gehen. Ich weiß nur, dass ich mich völlig irratoinal verhalte gerade, kann aber wenig dagegen tun, weil die Gefühle mich total überrennen.
    Das halte ich zum Teil für ein Spielangebot, daher Du stellst Dein Licht vollkommen unter den Scheffel z.B. um die anderen dann gekonnt auf die Nase fallen zu lassen. Schon in den ersten Zeilen ist nämlich klar, dass Du gar nicht dumm sein kannst und auch nicht mit allen schlecht auskommst. Und ich vermute nun mal, dass im Verlauf bewiesen wird, dass es so ist und man Rad schlagen kann, wie man gern möchte, es bewirkt nichts und das dies wortreich wiederlegt und klargestellt wird, dass dem nicht so ist bis es alles verstanden haben. Schon im 1. Post befinden sich ja schon viele Begründungen, so dass Dein Verhalten wasserdicht ist. Ich würde Dir eigentlich raten einen Psychologen und ggf. Frauenarzt aufzusuchen, um das abklären zu lassen. Ersterer sollte nicht gerade auf den Kopf gefallen sein.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zur Vorgeschichte, ich versuche es mal kurz zu halten: Ich habe 3 Jahre in einem Betrieb gearbeitet, indem ich mich im Grunde sehr sehr wohl gefühlt habe, irgendwie schon fast heimisch. Allerdings kam ich nicht sonderlich gut mit einem Kollegen zurecht, der auf der gleichen Ebene arbeitete, allerdings, wie ich erst viel später begriffen hatte einen sehr sehr guten Draht zum Chef hatte. Dieser Kollege hatte mich irgendwie von beginn an "gefressen" und mir viele Steine in den Weg gelegt. Ich musste mir das alles letztlich gefallen lassen, weil er einerseits inoffiziell das "Sagen" hatte und ich einen befristeten Vertrag, mit der großen Hoffnung auf Entfristung. Das ganze ist dann quasi eskaliert, als ich mich gegenüber dem Chef bereit erklärte, einen Posten mehr oder weniger zusätzlich zu übernehmen, den dieser aufgrund einer Schwangerschaft nicht besetzen konnte. Ich für meinen Teil hatte gehofft, meine Position dadurch zu festigen. Letztlich wurde ich dann mit Arbeit zugeschüttet, besagter Kollege war stinksauer, weil er mir unterstellte, dass ich Karriere machen will (zu seinen Lasten) und am Vertrag sollte sich dann auch nichts ändern. Kurze Zeit vorher ist derweil eine andere Kollegin eingestellt worden, deren Vertrag zumindest teilweise unbefristet war, obschon sie eigentlich weniger qualifiziert ist, da ich im Gegensatz zu ihr schon Berufserfahrungen hab. Meine Arbeit habe ich auch immer gut gemacht, daran hat es definitiv nicht gelegen.
    Nein kurz gehalten hast Du rein gar nichts, man braucht schon viel Geduld und muss Dir Aufmerksamkeit schenken, dazu wird man quasi gezwungen. Ich würde wirklich einmal Dein Leben in Deiner Herkunftsfamilie intensiv beleuchten. Da kommen meiner sehr bescheidnenen Meinung einige Muster her.
    Mir erschließt sich übrigens überhaupt nicht, warum Du Dich dort heimisch gefühlt hast und vor einem Kollegen auf gleicher Ebene gekuscht hast, auch nicht ob es dort zum O-Ton gehörte, dass man ruhig ist bis die Befristung rum ist? Das passt eigentlich nicht mehr in die heutige Zeit. Daran habe ich so meine Zweifel. Die neue Kollegin hat das ja anders hinbekommen. Du hast Dir ggf. aus diesem Mann zu viel draus gemacht oder hattest eben nicht die richtigen Kommunikationsstrategien. 2 Stellen zu übernehmen kann echt heftig sein und klar wird das von manch anderem auch als Affront gewertet, weil es ihre Arbeit als überbewertet darstellt, aber für was erkläre ich denn das?

    Gut, so könnte ich einiges dazu schreiben. Wie ich schon sagte, ich weiß ja letztendlich nicht, was bei Dir los ist und wie ich auf diese Ideen komme. Du hast Dein Leben in der Hand, dann mach was draus.
    Geändert von Inaktiver User (31.05.2013 um 07:53 Uhr)

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