Nur, damit es nicht in Vergessenheit gerät: Nun zu deinem Text.
Hier etwas auf der Website der Autorin zu dem [...] Buch , dass ich dir ans Herz gelegt habe.
Ich habe mal an anderer Stelle gelesen, dass ein Burnout durch Folgendes begünstigt wird:
- einen Perfektionsdrang
- ein emotionales Defizit aus der Vergangenheit (z.B. Herkunftsfamilie)
- einen hohen Idealismus zu Beginn der Berufstätigkeit
Das sind jetzt meine Formulierungen gewesen.
Das oben genannte Buch erwähnt noch eine "seltsame Ich-Schwache" und die Verunsicherung, die daraus resultiert, dass man sich von den Werten seiner Herkunftsfamilie gelöst hat und eigene Wege geht. Dadurch entsteht verstärkt eine Frage nach dem Sinn. Ich würde auch sagen: Man fragt sich, wo die Herde ist, zu der man gehört.
Unter dieser seltsamen Ich-Schwäche konnte ich mir gleich etwas vorstellen. Für mich ist das die Tatsache, dass ich an erster Stelle immer frage "Was will/ braucht/ erwartet der andere?" Das heißt nicht, dass ich den andern Menschen jeden Wunsch erfülle! Gar nicht. Aber es liegt mir fern, ganz entspannt und als erstes zu formulieren und zu erkennen, WAS ICH MÖCHTE.
Wie soll das gehen? Es gibt immer etwas zu tun.
Einzige Möglichkeit: Du ziehst z.B. in eine Ein-Zimmer-Wohnung und beschränkst dich auf auf wenig Gut, Besitz, Kleidung und Ehrgeiz in jeder Form. Dann bist du eine Weise, eine Philosophin und oder ein Yogi! Es ist eine Option.
Lerne dich zu entspannen, auch wenn noch nicht alles getan ist, ODER beschränke dich in anderer Hinsicht!
Kenne ich.Dann verabrede ich mich gern mal mit Freunden, bis da ein termin gefunden ist und alles passt ist gar nicht einfach. Und dann hab ich meist gar keine Lust mehr bzw. merke, wie es mir im Grunde zuviel ist.
Oft Absagen ist schlecht, sich nicht mehr zu verabreden ebenfalls.
Ich habe mir ein Schmuckstück gekauft, das mich immer daran erinnern soll, bevor ich eine Verabredung zusage, noch einmal zu überlegen, ob ich das WIRKLICH möchte. Eine Möglichkeit. Sei kreativ.![]()
Üben?Bewusstes Abhalten ist für mich sehr anstregend und erfordert außerdem, dass ich das schnell merke, was nicht immer der Fal ist.
Du machst doch schon Yoga? Was gibt es für Möglichkeiten, die dich zu dir selbst führen? Die dir bewusst machen, dass du für dich selbst verantwortlich bist? Das bedeutet, du hast ganz viele Wahlmöglichkeiten im Leben. Du kannst viel öfter das tun, was dir Freude bereitet, als du denkst.
Sei du selbst dein bester Freund.Gleichwohl fällt mir dabei auch auf, dass da in meinem engeren Kreis auch niemand so richtig ist, der mich ab und an mal anhält und STOPP sagt.
Schöner Satz.Die sind wohl auch alle gewohnt, dass ich laufe (wenn auch oft schreiend im Kreis)
Das kenne ich.
Von dem, was du beschrieben hast, hätte ich gedacht, dass du 40 bist. Insofern bitte Vorsicht mit deiner Befindlichkeit, ernst nehmen.Ansonsten zu meinem Alter:Ich bin Anfang 30.
P.S. Damit meine ich, dass mit Mitte 40 ein gewisser Erschöpfungszustand meiner Ansicht nach durchaus normal ist. Zudem überlegt man in dem Alter, was man im Leben noch so alles bewegen und erreichen kann. Die Erkenntnis, dass nicht mehr alles möglich ist, drückt einen dann unter Umständen noch mehr runter.
Mit 30 dagegen stehen dir noch alle Wege offen. Du könntest in Gestaltungslaune und Aufbruchsstimmung sein!
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29.05.2013, 21:41Inaktiver User
AW: Emotionale Achterbahn, STOPP!!!
Geändert von Inaktiver User (07.02.2015 um 16:22 Uhr) Grund: kommerziellen Link gelöscht
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31.05.2013, 07:48Inaktiver User
AW: Emotionale Achterbahn, STOPP!!!
Das halte ich zum Teil für ein Spielangebot, daher Du stellst Dein Licht vollkommen unter den Scheffel z.B. um die anderen dann gekonnt auf die Nase fallen zu lassen. Schon in den ersten Zeilen ist nämlich klar, dass Du gar nicht dumm sein kannst und auch nicht mit allen schlecht auskommst. Und ich vermute nun mal, dass im Verlauf bewiesen wird, dass es so ist und man Rad schlagen kann, wie man gern möchte, es bewirkt nichts und das dies wortreich wiederlegt und klargestellt wird, dass dem nicht so ist bis es alles verstanden haben. Schon im 1. Post befinden sich ja schon viele Begründungen, so dass Dein Verhalten wasserdicht ist. Ich würde Dir eigentlich raten einen Psychologen und ggf. Frauenarzt aufzusuchen, um das abklären zu lassen. Ersterer sollte nicht gerade auf den Kopf gefallen sein.
Nein kurz gehalten hast Du rein gar nichts, man braucht schon viel Geduld und muss Dir Aufmerksamkeit schenken, dazu wird man quasi gezwungen. Ich würde wirklich einmal Dein Leben in Deiner Herkunftsfamilie intensiv beleuchten. Da kommen meiner sehr bescheidnenen Meinung einige Muster her.
Mir erschließt sich übrigens überhaupt nicht, warum Du Dich dort heimisch gefühlt hast und vor einem Kollegen auf gleicher Ebene gekuscht hast, auch nicht ob es dort zum O-Ton gehörte, dass man ruhig ist bis die Befristung rum ist? Das passt eigentlich nicht mehr in die heutige Zeit. Daran habe ich so meine Zweifel. Die neue Kollegin hat das ja anders hinbekommen. Du hast Dir ggf. aus diesem Mann zu viel draus gemacht oder hattest eben nicht die richtigen Kommunikationsstrategien. 2 Stellen zu übernehmen kann echt heftig sein und klar wird das von manch anderem auch als Affront gewertet, weil es ihre Arbeit als überbewertet darstellt, aber für was erkläre ich denn das?
Gut, so könnte ich einiges dazu schreiben. Wie ich schon sagte, ich weiß ja letztendlich nicht, was bei Dir los ist und wie ich auf diese Ideen komme. Du hast Dein Leben in der Hand, dann mach was draus.Geändert von Inaktiver User (31.05.2013 um 07:53 Uhr)


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Ich bin Anfang 30.
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