Vielleicht ist das der Knackpunkt, amerikanische Redner, ich will (bisher) nicht senden und lustig unterhalten. Das ist gar nicht mein Ziel (jedenfalls bisher!).
Ich will andere nicht ohne Gegenleistung mit meinem Input versorgen, das mache ich schon viel zu lange. Wenn man sie dann nach ihrer Meinung fragt, kommen nur Ausflüchte (oder Grobheiten) - das ist nicht spielerisch! Im Gegenteil, sie benutzen mein Input dann nur für sich. Es gibt auch ein paar Leute, da klappt es, spielersich und plänkelnd, aber die sind da auf einer sehr ähnlichen Wellenlänge.
Ansonsten kommt halt von mir auch nur mehr Blablabla und Lächeln.
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18.05.2013, 19:37Inaktiver User
AW: Kommunikationsprobleme. Was hilft?
Geändert von Inaktiver User (18.05.2013 um 19:46 Uhr)
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18.05.2013, 19:48
AW: Kommunikationsprobleme. Was hilft?
plänkelgespräche (schönes wort, gefällt mir) meinte ich jetzt nicht. die sind oberflächlich, small talk eben.
ich dachte an austausch, interessante gespräche mit einer thematik, die sich evtl sogar aus einem plänkelgespräch entwickelt haben kann. auch da ist es sinnführend, so meine erfahrung bei ernsten diskussionen, wenn zwischendurch das ein oder andere "leichte" mitwirkt.
der unterschied der ergebnisse, einer mit einer gewissen leichtigkeit geführten diskussion, zu einer ernsten, nur sachlichen, ist frappierend.
leichtigkeit kann sich auch in gesten, mimik und tonfall zeigen.
leichtigkeit, wie ich es versuche hier rüber zu bringen, heißt auch nicht sinnbefreit.
und hier kann man bremsen. wenn du das bemerkst, agiere, binde den anderen mit ein, bevor du zuviel "preigegeben"hast.Ich kann verstehen, dass es eine andere Person es als ungemein fruchtbar empfindet, wenn ich meine Gedankengänge preisgebe - ohne sich selbst involvieren zu müssen
und wenn es häufiger vorkommen sollte, dass deine ideen als eigene verkauft werden, (dann sind wir wieder bei dem lockeren, leichten) bringe die dinge auf den punkt und schließe damit ab: ach bevor wieder jemand es als seins verkauft, diese idee ist von mir (lachend in die runde schauen)
wirkt, ich garantier es dir.
lachattenoire
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18.05.2013, 20:05Inaktiver User
AW: Kommunikationsprobleme. Was hilft?
Ich glaube ich verstehe wie du das meinst.
Ich denke nur wir haben da ein grundverschiedenes Empfinden. Wenn ich mit jemandem diskutiere was 1+1 ist, und er immer wieder zu drei kommt, kann das für mich maximal ein nettes Plaudern werden. Letztlich interessiert es mich nicht besonders. Es gibt mir keine Befriedigung ein Lehrer zu sein. Noch weniger ein mißglückter. Im Gegenteil, ich ärgere mich über mein Bemühen und meine Preisgabe. Da spreche ich lieber über etwas das subjektiver ist, z.b. wie blau der Himmel ist. Weil mich das sehr wohl interessieren würde, wie das Blau für den anderen aussieht.
Für die Idee ist das timing wichtig, das stimmt.Geändert von Inaktiver User (18.05.2013 um 20:19 Uhr)
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18.05.2013, 20:42Inaktiver User
AW: Kommunikationsprobleme. Was hilft?
Oh, mir ist gerade noch etwas elementares aufgefallen!
Wenn das Gegenüber zu einem anderen Schluss kommt, (ich mir sicher bin oder es nochmals prüfte,)
denke ich immer zuerst: "Wahrscheinlich fehlt ihm eine wichtige Information." Und möchte ihm diese geben. Ich denke nicht: "Der ist doof!"
Das ist ein elementarer Unterschied, denn ich merke oft, dass andere Menschen meistens den Schluss ziehen - "Der ist doof!" und das Gespräch beenden oder in eine andere Richtung lenken.Geändert von Inaktiver User (19.05.2013 um 00:07 Uhr)
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18.05.2013, 20:44
AW: Kommunikationsprobleme. Was hilft?
das letztendlich ein zunächst fachliches*gg* (ich nenns mal so) gespräch in eine mehr oder weniger nette plauderei verläuft, wenn jemand absolut anderer ansicht ist und auch nicht bereit ist seinen standpunkt zu überdenken, das kann ich nachvollziehen.Wenn ich mit jemandem diskutiere was 1+1 ist, und er immer wieder zu drei kommt, kann das für mich maximal ein nettes Plaudern werden. Letztlich interessiert es mich nicht besonders. Es gibt mir keine Befriedigung ein Lehrer zu sein. Noch weniger ein mißglückter. Im Gegenteil, ich ärgere mich über mein Bemühen und meine Preisgabe.
nur warum es dich ärgert, verstehe ich nicht.
ich spiele gern mit worten
und daher meine frage, warum musst du dich selber ärgern, reicht es nicht wenn andere dich ärgern, warum tust du dir das selber an?
auch aus solchen gesprächen kann man sich nett ( ich meine das wort so in seiner bedeutung, nett, also nichtssagend*gg*) ausklinken. dein gegenüber freundlich (nett*gg*) anlächeln: ich glaube, wir kommen an dieser stelle nicht weiter. ich vermute, dass auch dir das gut tun würde.
mich würde, nein tut es sogar, so ein verhalten belustigen - selbst wenn es noch so ignorant ist, wie bei deinem beispiel mit 1+1, das ja unumstößlich 2 ist, gibt aber auch andere unverrückbare auf ihrer meinung beharrer- .
klingt für mich fast so, als ob du in solchen situationen dich selber persönlich getroffen fühlst, wenn jemand uneinsichtig ist.
und wieder meine frage: warum?
lachattenoire
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18.05.2013, 20:50Inaktiver User
AW: Kommunikationsprobleme. Was hilft?
Weil diese Person sich aus persönlichen Interessen dem Gedankengang verweigern.
Ich aber vorher mein Wissen und meine Gedanken offenbarte.
Wenn du mit jemand im gegenseitig gewollten Austausch stehst, der das aber nicht respektiert und genauso respektvoll beantwortet.
Bis zur Verweigerung ist es ein Ping-Pong, ein Geben und Nehmen.Geändert von Inaktiver User (18.05.2013 um 20:54 Uhr)
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18.05.2013, 20:52
AW: Kommunikationsprobleme. Was hilft?
das ist ja vom grundsatz her, sehr positiv gedacht, aaaaber*gg*wenn du ihm diese zusatzinfomation geben möchtest, machst du dich ja doch zum lehrer."Wahrscheinlich fehlt ihm eine wichtige Information." Und möchte ihm diese geben. Ich denke nicht: "Der ist doof!"
vielleicht möchte der andere das aber ganz und gar nicht. vielleicht fühlt der sich, anders als du, die an neuen informationen interessiert ist und sie aufsaugt wie ein schwamm, belehrt. das ist nun nicht immer positiv belegt das wort. und auch hier spielen wieder tonfall, mimik, gestik eine riesengroße rolle. diese "ich möchte ihm das geben" hat etwas überstülpendes. und ungefragte weitergabe von wissen, kommt nicht immer gut an......leider eher ganz und gar nicht.
wenn du daran interessiert bist, besser mit deinem gegenüber, gesprächspartner oder dergl. auszukommen (den eindruck hatte ich, sonst hättest du vermutlich deine eingangsfrage nicht gestellt) kannst du das lernen.
lachattenoire
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18.05.2013, 20:59Inaktiver User
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18.05.2013, 21:05
AW: Kommunikationsprobleme. Was hilft?
ein spannender ansatz.Ich aber vorher mein Wissen und meine Gedanken offenbarte.
aber dein wissen hast du dir doch auch nur angeeignet. fachwissen z.b kann jeder ebenso gut wie du anbringen.
was zeichnet dein wissen aus, dass es als deins zu betrachten ist?
warum darf niemand ( ich überspitze wieder bewusst) davon, und wenn es nur in einem gespräch ist, hören?
jeder forscher, erfinder, mathematiker etc. etc. hat sein angelesenes wissen gepaart mit seinem eigenen gedankengut auch deswegen weiter gegeben/sogar publiziert um anerkennung dafür zu bekommen, um sich mitzuteilen. warum hätte er es für sich behalten sollen? bei wievielen ist er aber auf taube ohren, missverständnis, ablehnung gestoßen?
wieviel anerkennung wünschst du dir für dein wissen?
fiele es dir dann leichter es preiszugeben?
und wenn das jemand nicht erkennt, anerkennt, ärgert dich das?
sollte es an dem sein, bin ich wieder beim selbstwert.
lachattenoire
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18.05.2013, 21:10Inaktiver User
AW: Kommunikationsprobleme. Was hilft?
Nein, natürlich besitze ich dieses Wissen nicht alleine. Es steht jedem offen.
Aber sich Wissen anzueigenen und vor allem zu einer Lösung zu kommen kostet (meistens) Mühe. Alleine einen Gedankengang zu entwicklen kostet in gewisser hinsicht Mühe.
Niemand würde etwas publizieren, eine Lösung bereitstellen, wenn er dafür nicht etwas bekommen würde - und sei es nur persönliche Befriedigung (selbsternannter Lehrer). Dafür sorgt der Selbstwert!
Aber es ist oft auch eine Frage der Haltung, welche Einstellung man hat. Und ich sehe nicht ein mich jemandem zu offenbaren, der das ausnutzt.
Ich denke ich erwarte weniger Anerkennung - als Respekt und teilen der Gedanken.Geändert von Inaktiver User (18.05.2013 um 21:14 Uhr)



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