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21.05.2013, 07:19
AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie
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21.05.2013, 17:41Inaktiver User
AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie
Ja, es stimmt, Makrele. ich mag es nicht, wenn man unsensibel mit anderen Menschen umgeht. Dann werde ich nämlich auch leicht unsensibel und entwickel eine Aversion gegenüber demjenigen. Schön, dass du es gemerkt hast.
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22.05.2013, 09:10
AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie
Hallo Aufbruch,
von meiner Seite aus, die Dir schon längere Zeit hier lesend folgt, möchte ich nochmal sagen: Alle Worte haben bisher nichts genutzt, auch die Therapie in Bezug auf dieses Thema nicht. Du hängst in meinen Augen in dieser Endlosschleife "Anklage, Selbstzweifel/-mitleid" fest - starr auf dein "Versagen" konzentriert.
Ehrlich gesagt glaube ich nicht, daß hier irgendjemand helfen kann - außer Dir eine gewisse Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen. Vielleicht solltest Du die Therapeutin wechseln, um einen neuen Ansatz zu probieren? Denn diese scheint ja null bei Dir etwass zu bewegen, zumindest bei diesem doch leidigen Thema.
Nochmal... DU bist der Schlüssel zu deinem Leben und "verzeihen" musst Du Dir in meinen Augen nichts. Nur endlich akzeptieren, daß wir nicht "perfekt" durch das Leben gehen ... KEINER von uns, egal wie sehr wir nach außen das Bild pflegen wollen, irgendwann kommen die menschlichen Seiten einfach ans Licht.
LG- Virginia Satir / Ich bin ich, ein Stück Lebensphilosophie -
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29.05.2013, 10:09
AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie
Hallo singing, richtig ist, dass bei mir einfach nichts weitergeht. Es ist manchmal wie so ein Schalter, den ich nicht umlegen kann. ´
Und obwohl ich gerne ganz anders wäre, ganz anders auch sein möchte, schaffe ich es nicht, diesen Schalter zu bewegen.
Auch ein Beispiel.
Bei meinem damaligen Lebensgefährten, mit dem konnte ich kaum über seine Töchter reden. Obwohl ich sie manchmal echt nicht meine Kragenweite waren, einfach anderer Lebensstil, hatten sie ja auch gute Seiten bzw. haben sie diese.
Aber mir wäre nicht über die Lippen gekommen, das auch so zu sagen. Es war da eine Barriere von Angst, die mich nicht bewegt hat, Worte auszusprechen.
Das tut mir irgendwie heute noch leid. Aber es ist so. Ich schaffe es nicht, gewisse Dinge zu tun aus Angst, was danach kommt. Was auf mich zu kommt, und wie ich damit umgehe oder ob es mich wieder in Situationen bringt, die mir weh tun.
Da ist eine solche Angst. Ich habe bei gewissen Dingen ein riesiges Vermeidungsverhalten entwickelt, versuche Gespräche oftmals zu kontrollieren um nicht wieder in solche Situationen zu kommen. Das ist irrsinnig anstrengend. Komme ich mit gewissen Leuten ins Gespräch, weiß ich schon was ich sagen oder nicht sagen, kann, soll, darf..etc.
Ich weiß das klingt schlimm, aber da ist eine riesige Barriere. Ich merke, dass ich null entspannt bin, dass ich null großzügig bin, dass ich kaum gönnen kann. Und das finde ich auch schlimm.
Manchmal habe ich meine Panikattacken auch noch, kann sie zwar besser kontrollieren, bzw. weiß, dass ich nicht gleich umfalle und sterbe, aber leicht ist es nicht.
Ich kann kaum andere Menschen loben, also schon, aber nicht so wie es gut wäre wahrscheinlich. Ich habe so wenig Selbstbewusstsein, weiß im Prinzip nicht, wo ich hin möchte. Meine freiberufliche Tätigkeit lässt mir auch nicht sehr großen finanziellen Raum. Aufbruch
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29.05.2013, 10:33
AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie
Hallo Aufbruch, ich finde, du kannst sehr stolz auf dich sein.
Lehre, trotz Kind, später Abi nachgemacht, alleine für dein Kind zuständig, wer schafft das schon.
Was ist es, das du als "nicht richtg" erachtest?
Die heile Welt? Die gibt es nicht, davon kannst du dich einfach verabschieden.
Ich vermute mal, da ich auch nicht den komplette Strang gelesen habe, dass da unterschwellig eher immer die Vorwürfe deiner Eltern noch im Raum stehen, die möglicher Weise sage: was hast du aus deinem Leben gemacht. Stimmt das?
Sind deine Eltern dir eine Hilfe, z.B. bei der Kinderbetreuung?
Dann ist man eher ruhig, sind sie das nicht, würde ich mal eine Weile mich fern halten.
Definiere einfach mal für dich ganz genau, wo du dein Versagen siehst. Und dann kannst du vielleicht dem auch mal deine Erfolge gegenüber stellen.da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblogcarpe diem
Alles wird gut
Lieber groß gemustert, als keinkarriert
BVB 
Cuba oder Kuba
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30.05.2013, 15:14
AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie
Hallo meta, sicher sind es teils meine Eltern eher aber die ehemaligen Schwiegereltern, die immer den Vorwurf im Raum lassen. Naja. Ich habe es aber auch bei meiner Patchworkfamilie nicht gar so vorteilshaft gemacht! Ich glaub, es viel mir so schwer u.a. Weil mein freund damals keine kinder wollte, er hatte aber die eigene family. Aufbruch
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30.05.2013, 17:17Inaktiver User
AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie
das wichtigste in meinen Augen ist, dass man sich auch mit negativen Dingen, die im Leben passiert sind, irgendwann abfinden muss, Aufbruch. Alles was passiert ist Dein Leben, Du hast kein anderes. Und an Deinem kann ich nichts finden, was nicht ok und ziemlich 08/15 wäre. Man lernt aus seinen Fehlern und gut ist.
Du allerdings scheinst nicht zu lernen. Das einzig schlimme an Deinem Leben sind Deine Eltern, Schwiegereltern und Dein ehemaliger Lebensgefährte. Denn diese sind schuld an Deiner krankmachenden Einstellung Deinem Leben gegenüber. Und statt Dich konsequent von solchen Menschen oder zumindest ihren Ansichten zu trennen, übernimmst Du fleißig deren Denkmuster und gibt sie womöglich so oder so ähnlich an Deine Tochter weiter.
Da Du ja gebildet und studiert bist, nehme ich an, Du bist intelligent genug, das selber zu erkennen. Dein Verhalten in der Vergangenheit ist absolut kein Grund für Scham. Nein, ich verfalle jetzt nicht in die Lobhudelei der anderen, aber ich meine auch, besser als Du hätte man es mit einem jung geborenen Kind kaum machen können.
Jetzt nimm die Beine in die Hand. Trenne Dich von Deinem krankmachenden Umfeld, zieh aus dem Dorf weg und konzentriere Dich ausschließlich auf Dein und Deines Kindes Wohlergehen. Dann ist alles gut. Vielleicht findet Ihr nochmal einen netten Mann und Vaterersatz, vielleicht wird Dein Traum vom Reihenhaus und einem weitern Kind noch erfüllt, vielleicht auch nicht. Alles ist gut, so wie es sein wird. Du musst Dich nur von den gestörten Denkmustern Deiner Herkunftsfamilie distanzieren.
Tu es und zwar jetzt, wenn nicht, wirst Du den Rest Deines Lebens unglücklich bleiben.
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30.05.2013, 20:39
AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie
Liebe Aufbruch,
wir sind uns in deinen verschiedensten Strängen immer mal wieder "über den Weg" gelaufen.
Vermutlich erinnerst Du Dich nicht an mich, ich hatte damals auch einen anderen Nick.
Ich schaffe es ehrlich gesagt jetzt auch nicht den kompletten Strang von Anfang bis Ende zu lesen.
Beim Überfliegen haben sich mir aber die Nackenhaare aufgestellt.
Das mag jetzt hart klingen - und ich sehe sehr wohl was Du alles im Leben schon so auf die Reihe bekommen hast, und möchte Dich nicht abwerten - aber Du hast Dich in diesen 2 - 3 Jahren in Bezug auf Vergangenheitsbewältigung fast nicht bewegt. Du rennst nach wie vor im Kreis!!!!
LG KrokoGeändert von silberdistli (30.05.2013 um 20:45 Uhr)
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31.05.2013, 10:05Inaktiver User
AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie
Hallo Aufbruch,
habe nur dein Eingangspost gelesen: erst einmal Glückwunsch zu deinem Nick! Aufbruch. Das klingt doch gut!
Ist vielleicht schon einmal ein kleiner Schritt ...
ja. Du hast eine Menge erlebt. Wahrscheinlich mehr, als andere Menschen in deinem Alter. DAS ist etwas Positives. Versuch doch einmal, das Ganze "umzudrehen" - heißt, sieh nach, wo deine Stärken liegen - deine Schwächen kennst du ja zur Genüge.
Du hast immer gekämpft, für dich und dein Kind, du hast ein Ziel: du möchtest zufrieden sein. Mit dir und dem, was du bislang erreicht hast. Vielleicht wirst du es nie erreichen, dass du ein "Normalo-Glück" lebst, aber du könntest versuchen, dir DEIN Glück, DEIN ganz besonderes "Aufbruch-Glück" zu schaffen.
Ich habe in einer ähnlichen Stimmungslage einmal meine mir positiv erscheinenden Eigenschaften mit Kajal auf meine Badezimmerfliesen geschrieben - war ganz erstaunt, wie viel da zusammen kam ... !
LG
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31.05.2013, 19:00Inaktiver User
AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie
Sagen wir mal so, vielleicht fühlst Du Dich einfach wohl mit Deinen Problemen, die so vielleicht gar keine mehr groß sind und Du reitest gern darauf herum das schwarze Schaf zu sein, weil es dann doch immer wieder welche gibt, die das Gegenteil beweisen wollen. Dann musste eben so leben und die Therapeutin kann auch nichts daran ändern scheinbar, dann passt sie doch perfekt zu Dir, finde ich. Sie geht drauf ein und spielt das mit. Das sichert ihr eine entspannte Stunde zwischendurch.
Es ist eben noch nicht an der Zeit für Dich Dein Spielchen zu lassen. Immer wieder ähneln sich hier Deine Stränge, immer wieder wird das erwähnt, aber selbst damit kannst Du gut umgehen und weiter geht es. Es sicher Dir eben auch das Erlebnis damit eine ganze Weile Aufmerksamkeit zu haben und das obwohl Du Dich stark abwertest. Sozusagen ist das vielleicht indirekt eine Aufwertung fürs bedürftige Ego.
Ob es irgendetwas bringt einfach zu sagen, dass Fehler eben Fehler sind, man kann draus lernen, wenn man das eben kann und sich dem selbstbewusst stellt, weiß ich nicht. Vielleicht sind es ja auch tieferliegende Ursachen und die brauchen ihre Zeit und ich verkenne das vollkommen, kann ja sein, dass manche Sachen zu zugeschüttet und weg sind, dass sie eben nicht bearbeitet werden können. Dann gilt es andere Wege zu suchen, um damit umzugehen, wenn man denn kann und wenn nicht, das lebt es sich auch damit.Geändert von Inaktiver User (31.05.2013 um 19:16 Uhr)



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