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  1. Inaktiver User

    AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und auch kein Forum! Es hat mich überrascht zu sehen wie lang dieser Strang zwischenzeitlich geworden ist und Wieviele darauf angesprungen sind. Hilfestellung geben schön und gut aber wenn es ein negatives Muster fördert in Form von Aufmerksamkeit hat die TE wieder einen Krankheitsgewinn.

    @Aufbruch

    Deswegen meine Eingangsfrage an Dich: Wozu dient es Dir in dieser Spirale zu bleiben?
    Das wäre mal ein konstruktiver Denkansatz.
    Sesam,
    das Thema hat doch fast jeder Mensch einmal im Leben.

    Ich sag immer: meine Krise hatte ich in meinen Mitte-Ende Zwanzigern, irgendwann kriegt jeder sein Fett ab - in Form ner klitzekleinen Krise.

    Und meine bestand auch teilweise darin mich geirrt zu haben verbunden mit der Weisheit dass manches Thema durch ist.

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    AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie

    Zitat Zitat von Aufbruch28 Beitrag anzeigen
    Mensch, ich schäme mich nicht, dass ich NUR meine Tochter habe.
    Ach wirklich? Dann erkläre mal dein Post etwas früher:
    Zitat Zitat von Aufbruch28 Beitrag anzeigen
    Mir erzählen immer so viele Menschen, wie tolle Kinder sie haben, Enkelkinder usw...und ich sage darauf gar nichts, weil ich nicht mitreden kann.

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    AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie

    Zitat Zitat von Aufbruch28 Beitrag anzeigen
    Sorry, doch, ich will die Frage beantworten: Wenn es die Frage war, was mich hindert einen zu suchen? Ich will ja keinen "suchen". Kommt es so rüber, dass das Ziel Nummer 1 ist??? Nein, ist es nicht. Ich wäre lieber vorher "gesünder" bevor ich einen Mann "suche"....sonst bin ich doch in den selben Mustern gleich wieder drin. Denke ich zumindest. Versorgen kann ich mich wohl alleine dafür brauchts doch den Mann nicht. Dafür hab ich die Ausbildung und 2 Hände.
    Aufbruch
    Ja nee, ist klar:

    Zitat Zitat von Aufbruch28 Beitrag anzeigen
    Naja, aber ich hab auch das Gefühl, dass ich das nicht umsetzen kann...Ich fühl mich sooo leer, alles was ich tue scheint, neben all meinen FreundInnen, die Familien gründen, heiraten usw...so sehr nichtig und unwichtig.
    Aufbruch
    Sariana hat es schön beschrieben: Auskotzen, jammern und nichts aber auch gar nichts ändern.

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    AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aufbruch,
    da du deinen Ex oder nicht mehr Ex oder noch nie Ex gewesenen LG nach wie vor ins Spiel bringst, liegt die Vermutung nahe, dass du einen Vater-Ersatz und Versorger suchst und aus diesem Grunde deine ganze Energie in die Richtung des Mannes lenkst, der dir, nach meiner unmaßgeblichen Meinung noch nie gut getan hat.

    Du hast dir mit dem Prachtexemplar den "Abklatsch" deines Vaters ausgesucht, dem du bis heute noch nichts recht machen kannst (nach deinen Schilderungen).
    Mich würde es nicht wundern, wenn nicht das Vater-Thema in der Therapie angesprochen worden wäre und du dies verhement negierst.
    Zu deinen Stimmungsschwankungen vor und um die Periode herum fallen mir außer den hormonellen noch ganz andere Dinge ein: Verweigerung des Frauseins, Angst vor einer erneuten Schwangerschaft (deshalb lieber die Pille durchnehmen).
    Dir kann niemand auf der Welt deine Selbstsicherheit geben, wenn du dir, deinem Handeln und deinen Gefühlen nicht sicher bist. Genauso wenig wird dir jemand vertrauen, da du dir selbst nicht (ver)traust.
    Du hast große Erwartungen an deine Umwelt und da diese, deine Erwartungen nicht erfüllt, projezierst du eben das Nichterfüllen auf dich und schlussendlich auf deine Tochter.

    Deine Eltern können genauso zu dir in die große Stadt kommen, wenn dir die Besuche bei ihnen und die Nähe zu deinem "Was-auch-immer" nicht gut tut.
    Nur wärest du dann u.U. auf dich selbst zurück geworfen und ich ahne, dass gerade das deine größte Angst ist. Du brauchst das Kleinmachen, das Schauen nach ihm, die Rückwärtsgewandtheit aus deiner Sicht wie die Luft zum Atmen.
    Da steckt sehr viel an guten Gedanken dahinter.

    Aufbruch, ich wundere mich immer noch, warum es bei dir in der Therapie anscheinend nicht oder viel zu wenig um die Loslösung von deinen Eltern geht. Weniger um die physische sondern um die psychisch/emotionale. Welche Therapiemethode machst du gerade? Wie lange bist du schon in Therapie?

    Wie steht deine Thera zu Systemaufstellungen (Familienaufstellungen)? Ich hab gute Erfahrungen damit, würde dies aber nur innerhalb einer therapeutischen Eingebundenheit empfehlen und auf die Wahl des Stellers achten (Thera fragen oder über Berufsverbände informieren) Zudem braucht es dafür eine gewisse psychische Stabilität, keine Ahnung, ob du die grad überhaupt hast.

    Und nochmals die Frage nach stationärer Therapie: ist das eine Option für dich? Hast du mit der Thera darüber schon mal gesprochen? Wegen Kinderbetreuung: ich weiss nicht, welche Konzepte es da heute gibt, aber auch darüber kann man sich ja informieren.
    Geändert von Amelie63 (12.05.2013 um 15:28 Uhr)
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

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    AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    Da steckt sehr viel an guten Gedanken dahinter.

    Aufbruch, ich wundere mich immer noch, warum es bei dir in der Therapie anscheinend nicht oder viel zu wenig um die Loslösung von deinen Eltern geht. Weniger um die physische sondern um die psychisch/emotionale. Welche Therapiemethode machst du gerade? Wie lange bist du schon in Therapie?

    Wie steht deine Thera zu Systemaufstellungen (Familienaufstellungen)? Ich hab gute Erfahrungen damit, würde dies aber nur innerhalb einer therapeutischen Eingebundenheit empfehlen und auf die Wahl des Stellers achten (Thera fragen oder über Berufsverbände informieren) Zudem braucht es dafür eine gewisse psychische Stabilität, keine Ahnung, ob du die grad überhaupt hast.

    Und nochmals die Frage nach stationärer Therapie: ist das eine Option für dich? Hast du mit der Thera darüber schon mal gesprochen? Wegen Kinderbetreuung: ich weiss nicht, welche Konzepte es da heute gibt, aber auch darüber kann man sich ja informieren.
    Hallo Amelie - derzeit bin ich in Gesprächstherapie, welche ich seit ca. 1,5 Jahren mache. Sicher wäre eine stationäre Therapie auch eine Option, vielleicht gäbe es da eine größere Auswahl an Therapiemöglichkeiten?!

    @Sariana - bezüglich der Stimmungsschwankungen, vor und nach der Periode, das ist eine Überlegung, die hatte ich noch nie. Wie ich ja anfangs sagte, fühle ich mich oft nicht als Frau. Nach meiner Tochter waren ja Kinder kein Thema, für meinen Ex-LG ein absolutes No-Go, da er ja schon 2 hatte. Da musste ich also genau achten, auf Verhütung.
    Themen, die nur irgendwie Kinder betrafen, waren für mich kein Thema, durften es auch nicht sein. Bei der Periode, vor- oder nachher wurde bzw. werde ich auf die Thematik gestoßen. Da kommt vielleicht vieles "hoch". Ich werde dies mit meiner Therapeutin besprechen - Danke für den Hinweis.

    @Makrele - es ist doch ganz egal was ich sage oder? So oder so, entweder versteh ich es nicht, bin ich undankbar und verzogen oder wie auch immer. Ich meinte damit nicht, dass ich nicht stolz auf meine Tochter wäre, weil ich sagte ich könne bei Themen wie "tolle Kinder" mitreden - die Altersklasse mit der ich mich beruflich bewege, ist so in etwa die Altersklasse meiner Eltern bzw. älter, und diese sprechen daher über Personen, welche in meinem Alter sind. Sprich, ich denke da an mich, wenn ich höre die lieben Kinderlein dieser Personen sind JuristInnen, ÄrztInnen...usw...da kommt MEIN Minderwertigkeitsgefühl wieder zum Tragen.

    Sicher mag es so rüberkommen, von wegen Jammern und Auskotzen und dann gleich weitermachen! Aber mir fällt es schwer, konsequent zu sein, auch beim Arbeiten. Manchmal fange ich 3 Arbeiten an, weil ich erst eine mache, dann mir sofort einfällt, was ich noch machen muss usw. usf. (wahrscheinlich kommt jetzt - sie sucht nur wieder Ausreden...) wie soll ich es denn anstellen...

    Aufbruch

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    AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie

    Sicher wäre eine stationäre Therapie auch eine Option, vielleicht gäbe es da eine größere Auswahl an Therapiemöglichkeiten?!
    es greifen bei einer stationären Therapie ganz unterschiedliche Therapiemethoden ineinander. Aber das Hauptmerkmal ist vor allem, dass du für mind. 6 Wochen komplett aus deinem System genommen wirst und auch keine Ablenkungs- und Vermeidungsmöglichkeiten hast (Ausreden helfen da nicht weiter ). Das solltest du aber mit deiner Thera besprechen.

    Aber hier im Forum gibts zum Thema stationäre Therapieerfahrungen ja bestimmt auch so einiges (zu was für nem Thema gibts hier eigentlich nix? )
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

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    AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie

    Zitat Zitat von Aufbruch28 Beitrag anzeigen
    @Makrele - es ist doch ganz egal was ich sage oder? So oder so, entweder versteh ich es nicht, bin ich undankbar und verzogen oder wie auch immer.
    Aufbruch
    Ich befürchte, du hast recht. Du verstehst es nicht und bist einfach undankbar. Du verschwendest glückliche Lebensjahre sauertöpfisch schmollend in der Ecke, weil dir das Leben nichts auf dem Silbertablett serviert hat.
    Aber es liefert dir das perfekte Alibi, selbst nicht aktiv zu werden.

    Also was hindert dich daran, was aus dir zu machen und dir einen netten Mann zu suchen?? Wahrscheinlich nur, dass dir dann die Ausreden ausgehen.

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    AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie

    Zitat Zitat von Makrele Beitrag anzeigen
    Ich befürchte, du hast recht. Du verstehst es nicht und bist einfach undankbar. Du verschwendest glückliche Lebensjahre sauertöpfisch schmollend in der Ecke, weil dir das Leben nichts auf dem Silbertablett serviert hat.
    Aber es liefert dir das perfekte Alibi, selbst nicht aktiv zu werden.

    Also was hindert dich daran, was aus dir zu machen und dir einen netten Mann zu suchen?? Wahrscheinlich nur, dass dir dann die Ausreden ausgehen.
    Gar nichts hindert mich daran, Makrele. Das stimmt, du hast recht. Aufbruch

  9. Inaktiver User

    AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie

    Zitat Zitat von Aufbruch28 Beitrag anzeigen
    Gar nichts hindert mich daran, Makrele. Das stimmt, du hast recht. Aufbruch

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    AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie

    Hallo Aufbruch,

    du hast objektiv gesehen sehr, sehr viel geleistet. Unter schwierigen Bedingungen dein Kind allein (!) großgezogen, dich aus einer destruktiven Beziehung gelöst, die Schule nachgeholt, ein Studium abgeschlossen, alleine die finanziellen Mittel für deine Tochter und dich erarbeitet, die Kinder des Lebenspartners versorgt. Das sind die Fakten (und das soll dir erst mal einer nachmachen).

    Mir fällt aber auf, dass du kein Gefühl für dich zu haben scheinst, du fühlst die Fakten nicht und füllst den leeren Raum mit Selbstanklagen. Zu klären, warum das so ist und dieses Selbstgefühl zu bekommen, wäre ein Arbeitsthema für die Therapie, sozusagen ein Auftrag, den du deiner Therapeutin geben könntest.

    xxlena

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