Sesam,
das Thema hat doch fast jeder Mensch einmal im Leben.
Ich sag immer: meine Krise hatte ich in meinen Mitte-Ende Zwanzigern, irgendwann kriegt jeder sein Fett ab - in Form ner klitzekleinen Krise.
Und meine bestand auch teilweise darin mich geirrt zu haben verbunden mit der Weisheit dass manches Thema durch ist.
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12.05.2013, 14:39Inaktiver User
AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie
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12.05.2013, 14:41
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12.05.2013, 14:44
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12.05.2013, 15:24
AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie
Da steckt sehr viel an guten Gedanken dahinter.
Aufbruch, ich wundere mich immer noch, warum es bei dir in der Therapie anscheinend nicht oder viel zu wenig um die Loslösung von deinen Eltern geht. Weniger um die physische sondern um die psychisch/emotionale. Welche Therapiemethode machst du gerade? Wie lange bist du schon in Therapie?
Wie steht deine Thera zu Systemaufstellungen (Familienaufstellungen)? Ich hab gute Erfahrungen damit, würde dies aber nur innerhalb einer therapeutischen Eingebundenheit empfehlen und auf die Wahl des Stellers achten (Thera fragen oder über Berufsverbände informieren) Zudem braucht es dafür eine gewisse psychische Stabilität, keine Ahnung, ob du die grad überhaupt hast.
Und nochmals die Frage nach stationärer Therapie: ist das eine Option für dich? Hast du mit der Thera darüber schon mal gesprochen? Wegen Kinderbetreuung: ich weiss nicht, welche Konzepte es da heute gibt, aber auch darüber kann man sich ja informieren.Geändert von Amelie63 (12.05.2013 um 15:28 Uhr)
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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12.05.2013, 18:58
AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie
Hallo Amelie - derzeit bin ich in Gesprächstherapie, welche ich seit ca. 1,5 Jahren mache. Sicher wäre eine stationäre Therapie auch eine Option, vielleicht gäbe es da eine größere Auswahl an Therapiemöglichkeiten?!
@Sariana - bezüglich der Stimmungsschwankungen, vor und nach der Periode, das ist eine Überlegung, die hatte ich noch nie. Wie ich ja anfangs sagte, fühle ich mich oft nicht als Frau. Nach meiner Tochter waren ja Kinder kein Thema, für meinen Ex-LG ein absolutes No-Go, da er ja schon 2 hatte. Da musste ich also genau achten, auf Verhütung.
Themen, die nur irgendwie Kinder betrafen, waren für mich kein Thema, durften es auch nicht sein. Bei der Periode, vor- oder nachher wurde bzw. werde ich auf die Thematik gestoßen. Da kommt vielleicht vieles "hoch". Ich werde dies mit meiner Therapeutin besprechen - Danke für den Hinweis.
@Makrele - es ist doch ganz egal was ich sage oder? So oder so, entweder versteh ich es nicht, bin ich undankbar und verzogen oder wie auch immer. Ich meinte damit nicht, dass ich nicht stolz auf meine Tochter wäre, weil ich sagte ich könne bei Themen wie "tolle Kinder" mitreden - die Altersklasse mit der ich mich beruflich bewege, ist so in etwa die Altersklasse meiner Eltern bzw. älter, und diese sprechen daher über Personen, welche in meinem Alter sind. Sprich, ich denke da an mich, wenn ich höre die lieben Kinderlein dieser Personen sind JuristInnen, ÄrztInnen...usw...da kommt MEIN Minderwertigkeitsgefühl wieder zum Tragen.
Sicher mag es so rüberkommen, von wegen Jammern und Auskotzen und dann gleich weitermachen! Aber mir fällt es schwer, konsequent zu sein, auch beim Arbeiten. Manchmal fange ich 3 Arbeiten an, weil ich erst eine mache, dann mir sofort einfällt, was ich noch machen muss usw. usf. (wahrscheinlich kommt jetzt - sie sucht nur wieder Ausreden...) wie soll ich es denn anstellen...
Aufbruch
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12.05.2013, 19:03
AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie
es greifen bei einer stationären Therapie ganz unterschiedliche Therapiemethoden ineinander. Aber das Hauptmerkmal ist vor allem, dass du für mind. 6 Wochen komplett aus deinem System genommen wirst und auch keine Ablenkungs- und Vermeidungsmöglichkeiten hast (Ausreden helfen da nicht weiterSicher wäre eine stationäre Therapie auch eine Option, vielleicht gäbe es da eine größere Auswahl an Therapiemöglichkeiten?!
). Das solltest du aber mit deiner Thera besprechen.
Aber hier im Forum gibts zum Thema stationäre Therapieerfahrungen ja bestimmt auch so einiges (zu was für nem Thema gibts hier eigentlich nix?
)
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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12.05.2013, 19:36
AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie
Ich befürchte, du hast recht. Du verstehst es nicht und bist einfach undankbar. Du verschwendest glückliche Lebensjahre sauertöpfisch schmollend in der Ecke, weil dir das Leben nichts auf dem Silbertablett serviert hat.
Aber es liefert dir das perfekte Alibi, selbst nicht aktiv zu werden.
Also was hindert dich daran, was aus dir zu machen und dir einen netten Mann zu suchen?? Wahrscheinlich nur, dass dir dann die Ausreden ausgehen.
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12.05.2013, 19:41
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12.05.2013, 20:07Inaktiver User
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13.05.2013, 10:38
AW: Kann mir meine "Fehler" immer noch nicht verzeihen - Trotz Therapie
Hallo Aufbruch,
du hast objektiv gesehen sehr, sehr viel geleistet. Unter schwierigen Bedingungen dein Kind allein (!) großgezogen, dich aus einer destruktiven Beziehung gelöst, die Schule nachgeholt, ein Studium abgeschlossen, alleine die finanziellen Mittel für deine Tochter und dich erarbeitet, die Kinder des Lebenspartners versorgt. Das sind die Fakten (und das soll dir erst mal einer nachmachen).
Mir fällt aber auf, dass du kein Gefühl für dich zu haben scheinst, du fühlst die Fakten nicht und füllst den leeren Raum mit Selbstanklagen. Zu klären, warum das so ist und dieses Selbstgefühl zu bekommen, wäre ein Arbeitsthema für die Therapie, sozusagen ein Auftrag, den du deiner Therapeutin geben könntest.
xxlena



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