Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 37
Thema: Festgenagelt. Es nervt.
-
01.05.2013, 20:38
AW: Festgenagelt. Es nervt.
-
01.05.2013, 20:44
-
01.05.2013, 20:53Inaktiver User
AW: Festgenagelt. Es nervt.
Antworte doch einfach mit schwer verdaulichen Bemerkungen aus deinem Fachgebiet
-
01.05.2013, 21:07
-
01.05.2013, 23:05
AW: Festgenagelt. Es nervt.
Das ist doch eigentlich ein ziemlich cooler Job, der würde mir auch gefallen! Beobachterin, Zeitzeugin, Aufschreiberin!
'Ne zeitlang kannst du dir doch das Geseiere oder das Kluggerede der Lady anhören, dich weiterbilden, innerlich ablachen, was auch immer, und wenn es nervt: nasebohren, abwenden, Hammerbemerkung, auf Klo gehen ohne Ansage, dich besaufen, komische Kommentare / Nachfragen abgeben, dich den Notizen widmen …
Dein Job gefällt mir!
see you on be friends online!
-
01.05.2013, 23:25Inaktiver User
AW: Festgenagelt. Es nervt.
Vielleicht wäre eine Art Chauffeur-Uniform eine Lösung. Oder eben ein Namensschild, auf dem eine offizielle Bezeichnung steht die in Bezug zur Funktion, die du für die Kunstexpertin hast. So dass deutlich wirst, dass du zur Expertin gehörst und nicht zur Veranstaltung.
-
02.05.2013, 12:41Inaktiver User
AW: Festgenagelt. Es nervt.
So etwas Ähnliche wollte ich auch sagen.

Früher war das einfacher: "Ich bin hier nur die Ehefrau und komme rein zu dekorativen Zwecken mit."
Aber Chauffeur oder Ziwi (gibts ja auch nicht mehr …) wäre auch gut.
Was sind das denn für "Kunstveranstaltungen"? Also keine Ausstellungseröffnungen?
Da gibt es ja genug kunstfernes Publikum. Der Satz "Ich verstehe nicht viel von Kunst" ist dort oft nur eine Floskel, so eine Mischung aus Entschuldigung und Understatment. In jedem Fall nicht unbedingt ernst zu nehmen.
Ich denke, die Leute können sich wohl nicht vorstellen, dass du zu diesen Verantaltungen gehst und dich ÜBERHAUPT nicht für die Materie interessierst. Nicht mal ein kleines Bisschen aus Höflichkeit.
Überspitztes Beispiel: Du gehst zu einer Taufe und sagt jedem, der dich anspricht: "Ich mag keine Kinder und außerdem glaube ich nicht an Gott."
Dennoch ist es dein gutes Recht, klar und deutlich zu sagen, was zu möchtest und was nicht.
Gut, manche Sätze im Eingangspost fand ich schon unfreundlich und darum provozierend.
Wie wäre es mit: "ich interessiere mich leider überhaupt nicht für Kunst und bin WIRKLICH nur als Chauffeuse mitgekommen, aber vielleicht finden wir ein Thema, das uns beide interessiert?" Selbst dann ist vermutlich mit großen Augen und Schweigen zu rechnen.
Übrigens gibt es die Situation auch mit umgekehrten Vorzeichen. Eine befreundete Künstlerin erzählte mir, dass sie sich einer Gruppe angeschlossen hat, die manchmal am Wochenende gemeinsam etwas unternimmt. Die anderen Teilnehmer sprechen sie immer wieder auf ihren Beruf an, sie soll etwas erzählen. Vermutlich wollen sie einfach nett sein. Für meine Freundin ist das schwierig. Es ist ihre Freizeit und sie will mal nicht über Berufliches reden …Geändert von Inaktiver User (02.05.2013 um 12:45 Uhr)
-
02.05.2013, 12:49Inaktiver User
AW: Festgenagelt. Es nervt.
Vielleicht hilft dir ja diese Arbeit des Künstlers Timm Ulrichs:
http://www.artikel-editionen.com/pic...309-F-33__.jpg
Dann musst du nur noch sagen: "Und das meine ich ernst! Und ich will es auch nicht!"Geändert von Inaktiver User (02.05.2013 um 13:25 Uhr) Grund: s
-
02.05.2013, 12:58Inaktiver User
AW: Festgenagelt. Es nervt.
Ja, daran wird es liegen. Vermutlich beflügelt gerade der Satz: "Ich verstehe nichts von Kunst" - oder "ich interessiere mich nicht dafür" den missionarischen Eifer der Kunstliebhaber. So wie im o.g. Beispiel sicherlich viele gerade aufgrund der Ansage: "ich glaube nicht an Gott" anfangen würden, über genau diesen zu reden.
In unserem Fußballstadion sind diverse Plätze für Rolli-Fahrer und ihre Begleitperson reserviert. Niemand käme aber auf die Idee, dass sich die Begleitperson nun überhaupt nicht für Fußball interessiert und auch nicht über das Spiel oder die Spieler reden will. Im Gegenteil, die Begleitplätze sind - da kostenlos - heiß begehrt unter Fans.
Es ist eben ungewöhnlich, zu einer thematischen Veranstaltung zu gehen und dort aber komplett vom Thema verschont zu bleiben. Das gelingt höchstens den völlig stoisch schauenden Personenschützern von Prominenten, die man an Sonnenbrille, Ausbuchtung unter der Achselhöhle und dem unbeteiligtem Gesichtsausdruck erkennt.
-
02.05.2013, 13:02



Zitieren

