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Thema: Sprachliche Verniedlichungen
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20.04.2013, 16:34
AW: Sprachliche Verniedlichungen
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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20.04.2013, 16:43
AW: Sprachliche Verniedlichungen
DANKE! jetzt kann ich meinen Frust artikulieren: den übers familienministerchen. passt
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20.04.2013, 16:45Inaktiver User
AW: Sprachliche Verniedlichungen
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Geändert von Inaktiver User (20.04.2013 um 16:50 Uhr) Grund: vertan
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20.04.2013, 16:54
AW: Sprachliche Verniedlichungen
FG von Helga
„Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
Konrad Adenauer
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20.04.2013, 17:21Inaktiver User
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20.04.2013, 17:45
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20.04.2013, 17:48Inaktiver User
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20.04.2013, 17:52Inaktiver User
AW: Sprachliche Verniedlichungen
Interessante Frage, ob es da psychologische Hintergründe gibt.
Ich kenne das eigenetlich nur von Frauen. Ja, genau: Kindi, Spieli, "Mein Schatzi" (wenn vom Partner die Rede ist), "Der Bauchzwerg" oder "Mein Zwergi" (Ungeborenes Kind).
Allerdings finde ich meist auch die Frauen, von denen so etwas kommt ein bischen seltsam, irgendwie bemüht mädchenhaft naiv.
Ich schätze das als Selbststilisierung ein, kalkuliert "niedlich" und seltsam unerwachsen. Peter Pan Syndrom?
Als ganz junge Mutter habe ich einmal kurz in ein Babyforum hineingeschaut, habe es aber fluchtartig verlassen, weil die Sprache von 90% der Beiträge unerträglich niedlich war.
Dass 40 Jährige zunehmend vom "Meine Mama" und "Mein Papa" sprechen erlebe ich aber auch eher als Frauenphänomen, bei Männern höre ich das sehr selten. Meistens sind das Frauen, deren Mütter bzw. Eltern noch eine sehr tragende Rolle in ihrem Leben spielen, trotz fortgeschrittenen Alters des "Kindes". Gerade bei Frauen aus einem Umfeld, in dem Eltern und Kinder noch nach beieinander wohnen, der Kontakt ein quasi täglicher ist und die Eltern z.B. bei der Enkelbetreuung eine große Rolle spielen höre ich das tendenziell öfter.
Vielleicht spielt da das Empfinden, selbst noch so abhängig von den Eltern zu sein, daß man sich nicht wirklich "erwachsen" fühlt eine Rollle?
Vielleicht will man auch heutzutage einfach länger selbst "jung" wirken und sein. Und da passt es eben auch, noch eine "Mama" zu haben.
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20.04.2013, 18:34
AW: Sprachliche Verniedlichungen
Es gibt auch solche Frauen, die der Männer gerne veräppeln:
"Na, Du hast ja einen süßen Bäuchleinchen."
Das benutze ich manchmal, gebe ich zu.
Trotzdem finde ich es lustig...wenn die Männer sich ernst
nehmen, muß ich dann bremsen und mich etwas zurück ziehen.
Na ja...es kommt darauf an..::.
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20.04.2013, 21:20
AW: Sprachliche Verniedlichungen
Ich halte das für einen stinknormalen Manierismus. Vielleicht geht das auch wieder weg. Oder es war/ist in seinem Umfeld normal, so zu reden. Vielleicht ahmt er jemanden nach, den er cool findet. Oder er merkt's gar nicht, wie oft er das macht.
Vielleicht will er auch unverbindlich/harmlos erscheinen. "Ich geh dann ins Bett" hat schon einen etwas anderen Klang als "Bettchen".** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **



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