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    AW: Sprachliche Verniedlichungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Isser Rheinlääänder ? Bei uns gibt´s Bötchen, Büdchen, Muttchen, Brötchen, Füttchen, Stööößchen, u.s.w.
    ich versteh nur etwa die Hälfte
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  2. gesperrt

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    AW: Sprachliche Verniedlichungen

    DANKE! jetzt kann ich meinen Frust artikulieren: den übers familienministerchen. passt

  3. Inaktiver User

    AW: Sprachliche Verniedlichungen

    .
    Geändert von Inaktiver User (20.04.2013 um 16:50 Uhr) Grund: vertan

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    AW: Sprachliche Verniedlichungen

    Zitat Zitat von missherz Beitrag anzeigen
    Guten Abend zusammen,

    ich habe vor Kurzem einen Mann Mitte dreißig kennengelernt, bei dem mir aufgefallen ist, dass er ständig sprachliche Verniedlichungen gebraucht. Beispiele:

    - ich geh dann ins Bettchen!
    - magst du ein Sektchen?
    - die Frauen trugen Kleidchen
    - meine Mitarbeiterchen

    Abgesehen davon, das es mich wahnsinnig macht, würde es mich sehr interessieren woher das kommt. Habt ihr eine Erklärung? Eltern-Ich (Transaktionsanalyse)? Wenn ja, welche Ursachen hat das?

    Freu mich über Eure Einschätzungen.
    Liebe Missherz,

    würd mich auch wahnsinnig machen.

    ABER:
    Wie ich mich kenne würde ich die Gelegenheit nutzen, ihn zu fragen: 'Sprichst du jetzt in der Sprache Deiner Kinder mit mir?

    FG von Helga

    „Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
    Konrad Adenauer

  5. Inaktiver User

    AW: Sprachliche Verniedlichungen

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    ich versteh nur etwa die Hälfte
    Welche?

    Kleines Boot, Büdchen ist ne Trinkhalle, bzw kleine Bude, da gibts Getränke, Kippen, Kleinigkeiten, Mutter, Brötchen, kleine Fott, also kleiner Hintern, kleiner Stoß, bzw Prost

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    AW: Sprachliche Verniedlichungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Welche?

    Kleines Boot, Büdchen ist ne Trinkhalle, bzw kleine Bude, da gibts Getränke, Kippen, Kleinigkeiten, Mutter, Brötchen, kleine Fott, also kleiner Hintern, kleiner Stoß, bzw Prost
    Da, wo man "le" ans Wortende hängt, gibts keine Trinkhallen oder Büdchen.

  7. Inaktiver User

    AW: Sprachliche Verniedlichungen

    Zitat Zitat von stiller_mitleser Beitrag anzeigen
    Da, wo man "le" ans Wortende hängt, gibts keine Trinkhallen oder Büdchen.
    Darum hab ich ja erklärt, was es ist.

  8. Inaktiver User

    AW: Sprachliche Verniedlichungen

    Interessante Frage, ob es da psychologische Hintergründe gibt.
    Ich kenne das eigenetlich nur von Frauen. Ja, genau: Kindi, Spieli, "Mein Schatzi" (wenn vom Partner die Rede ist), "Der Bauchzwerg" oder "Mein Zwergi" (Ungeborenes Kind).
    Allerdings finde ich meist auch die Frauen, von denen so etwas kommt ein bischen seltsam, irgendwie bemüht mädchenhaft naiv.
    Ich schätze das als Selbststilisierung ein, kalkuliert "niedlich" und seltsam unerwachsen. Peter Pan Syndrom?

    Als ganz junge Mutter habe ich einmal kurz in ein Babyforum hineingeschaut, habe es aber fluchtartig verlassen, weil die Sprache von 90% der Beiträge unerträglich niedlich war.

    Dass 40 Jährige zunehmend vom "Meine Mama" und "Mein Papa" sprechen erlebe ich aber auch eher als Frauenphänomen, bei Männern höre ich das sehr selten. Meistens sind das Frauen, deren Mütter bzw. Eltern noch eine sehr tragende Rolle in ihrem Leben spielen, trotz fortgeschrittenen Alters des "Kindes". Gerade bei Frauen aus einem Umfeld, in dem Eltern und Kinder noch nach beieinander wohnen, der Kontakt ein quasi täglicher ist und die Eltern z.B. bei der Enkelbetreuung eine große Rolle spielen höre ich das tendenziell öfter.
    Vielleicht spielt da das Empfinden, selbst noch so abhängig von den Eltern zu sein, daß man sich nicht wirklich "erwachsen" fühlt eine Rollle?

    Vielleicht will man auch heutzutage einfach länger selbst "jung" wirken und sein. Und da passt es eben auch, noch eine "Mama" zu haben.

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    AW: Sprachliche Verniedlichungen

    Es gibt auch solche Frauen, die der Männer gerne veräppeln:
    "Na, Du hast ja einen süßen Bäuchleinchen."
    Das benutze ich manchmal, gebe ich zu.
    Trotzdem finde ich es lustig...wenn die Männer sich ernst
    nehmen, muß ich dann bremsen und mich etwas zurück ziehen.
    Na ja...es kommt darauf an.
    .::.

  10. Moderation

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    AW: Sprachliche Verniedlichungen

    Ich halte das für einen stinknormalen Manierismus. Vielleicht geht das auch wieder weg. Oder es war/ist in seinem Umfeld normal, so zu reden. Vielleicht ahmt er jemanden nach, den er cool findet. Oder er merkt's gar nicht, wie oft er das macht.

    Vielleicht will er auch unverbindlich/harmlos erscheinen. "Ich geh dann ins Bett" hat schon einen etwas anderen Klang als "Bettchen".
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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