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    AW: Mein Therapeut und ich

    Zitat Zitat von kubus Beitrag anzeigen
    Wuff, wuff, wuff .... Lass mal stecken Süsser.
    Tut mir leid, Zuckerwürfel, aber bei solchen platten Ferndiagnosen:
    Zitat Zitat von kubus Beitrag anzeigen
    Ich kenne die Motivation des Therapeuten nicht, dass Chloee aber nicht seine große Liebe sein kann, ist offensichtlich.
    ... kann ich einfach nicht anders.
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

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    AW: Mein Therapeut und ich

    Zitat Zitat von Chloee Beitrag anzeigen
    Mich beschäftigt das warum tatsächlich und ich fühle mich schuldig. Wie die Nymphe, die den ewig Gebenden durch Werben heiß gemacht hat um ihn dann in seinem Verlangen allein zu lassen.
    Siehst Du Dich denn wirklich so? Gibt es konkrete Situationen, wo Du Dich (jetzt, im nachhinein zumindest) als Nymphe siehst? Oder ist dieses Schuldgefühl jetzt erst dadurch entstanden, dass Du seine Gefühle nun mal nicht erwidern kannst? Und es Dir so vorkommt, als seist Du ihm das aber schuldig?
    Zitat Zitat von Chloee Beitrag anzeigen
    Es kommt mir tatsächlich so vor, als wären es zwei Menschen: der Therapeut und der Mann. Das Einzige was ich vom Mann weiß, ist, dass er mich kennenlernen will. Ich kenne ihn gar nicht. Den Therapeuten habe ich sehr gern und den kenne ich auch.
    Wenn es Dir gelingt, es dabei auch zu belassen, dann wäre das vermutlich gesünder.
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

  3. Inaktiver User

    AW: Mein Therapeut und ich

    Zitat Zitat von Chloee Beitrag anzeigen
    Mich beschäftigt das warum tatsächlich und ich fühle mich schuldig. Wie die Nymphe, die den ewig Gebenden durch Werben heiß gemacht hat um ihn dann in seinem Verlangen allein zu lassen. Auch wenn es sein Job ist, hat ermir bis jetzt nur Gutes angetan und es fällt mir schwer ihm Ablehnung entgegenzubringen.
    Es geht nicht um eine private, sondern um eine geschäftliche Situation. Du bist diesem Mann nichts schuldig, er bekommt Geld dafür, dass er mit dir arbeitet. Sein Job besteht darin, Klienten zu helfen. Für das "Gute", das er dir gab, wird er bezahlt. Er hat sich diesen "schweren Beruf" selbst ausgesucht.

    Du befindest dich nicht in einer privaten Tauschsituation, in der dir jemand einen Gefallen getan hat und du dich deswegen in irgend einer Weise verpflichtet fühlen könntest.
    Du lehnst ihn in der Rolle, die er in euerer Arbeitsbeziehung hat, auch nicht ab, sondern schätzt ihn als Therapeuten.

    Dass du das Gefühl hast, du müsstest als "Frau" dafür bezahlen, was er dir als Therapeut Gutes getan hat, ist ein Zeichen dafür, dass die Therapie gewaltig aus dem Ruder gelaufen ist. Aber nicht deswegen, weil du ihn "heiss" gemacht hast, sondern weil er sich absolut unprofessionell verhält.
    Er agiert seine Gegenübertragung aus und hat die vorgeschriebene professionelle Distanz aufgegeben.

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    AW: Mein Therapeut und ich

    Zitat Zitat von Chloee Beitrag anzeigen
    Mich beschäftigt das warum tatsächlich und ich fühle mich schuldig. Wie die Nymphe, die den ewig Gebenden durch Werben heiß gemacht hat um ihn dann in seinem Verlangen allein zu lassen.
    Hi Chloe!

    Im therapeutischen Raum gelten ganz andere Gesetze als in freier Wildbahn. Es ist allein SEIN Fehler, Deine Werbungsversuche nicht als Therapeut, sondern als Mann aufzufassen.

    Es ist Aufgabe des Therapeuten, mit dieser Situation professionell umzugehen. Da gibt es kein Vertun.

    Schreib Dir das ganz fett hinter die Ohren!!!

    Zitat Zitat von Chloee Beitrag anzeigen
    Auch wenn es sein Job ist, hat ermir bis jetzt nur Gutes angetan und es fällt mir schwer ihm Ablehnung entgegenzubringen.
    Verstehe diesen Gedanken schon: Er macht nicht nur einen Job (obwohl das für Dich besser gewesen wäre), sondern er ist engagiert und hatte wahrscheinlich von Anfang an positive Gefühle für Dich. - Aber, liebe Chloee, das verpflichtet Dich in keiner WEise.

    Zitat Zitat von Chloee Beitrag anzeigen
    Ein Teil von mir "liebt" den Therapeuten tatsächlich für all das, was er für mich getan hat.
    Ja, die Liebe hat sehr unterschiedliche Gesichter. Aber Deine Liebe besteht zu einem Großteil - so will mir scheinen - aus Dankbarkeit. Richtig?

    Ich halte es für das Beste, dass Du all dies offenlegst: Deine Dankbarkeit, Deine Schuldgefühle. Guck mal, was sich daraus ergibt.

  5. gesperrt

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    AW: Mein Therapeut und ich

    Zitat Zitat von Massashi Beitrag anzeigen
    Ich halte es für das Beste, dass Du all dies offenlegst: Deine Dankbarkeit, Deine Schuldgefühle. Guck mal, was sich daraus ergibt.
    Vor diesem Therapeuten?
    Alleine?


    Ich würde an Stelle der TE zur örtlichen Psychosozialen Beratungsstelle gehen, dort das ganze offenlegen in einem Gespräch mit einem persönlichen, neutralen, professionellen Gegenüber. Dann ist sie einen Schritt weiter als es hier (schriftlich und ohne reales Gegenüber) offenzulegen. Ein gespräch wirkt anders. Daraus kann sich dann ergeben, was (noch) gegenüber diesem Therapeuten zu klären ist, in welcher Form und zu welchem Zeitpunkt.

    Ich sehe keine Basis um dem Therapeuten noch etwas offenzulegen und ihm weiterhin professionell zu vertrauen wie bisher - alleine in einem sich nochmals öffnenden Gespräch.

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    AW: Mein Therapeut und ich

    Zitat Zitat von kubus Beitrag anzeigen
    Vor diesem Therapeuten?
    Alleine?
    ich unterstreiche deinen ganzen soeben geschriebenen beitrag.
    lg
    legrain

  7. Inaktiver User

    AW: Mein Therapeut und ich

    Zitat Zitat von Chloee Beitrag anzeigen
    Wie die Nymphe, die den ewig Gebenden durch Werben heiß gemacht hat um ihn dann in seinem Verlangen allein zu lassen.
    Woher stammt dieses Bild?

    Ich nehmen diese Aussage ernst und gehe davon aus, dass sie dir gerade tatsächlich zu schaffen macht.
    Was heißt das? Ich assoziiere mal:

    - Da ist jemand, der ist "nur" gut, weil er beständig gibt.
    - Etwas anzunehmen oder etwas Gutes zu erhalten, bedeutet eine Verpflichtung, man ist etwas "schuldig".
    - Jemanden "heiß" zu machen, ist schlecht.
    - Jemanden mit seinem Verlangen allein zu lassen, ist schlecht. (Oh, da fallen mir ein paar Männer ein, denen ich das unbedingt mitteilen muss. )

    Jemanden "heiß" zu machen, ist nicht schlecht (also gehst du von einem in erster Linie erotischem Interesse seinerseits aus?). Es sei denn, man tut es mit Absicht, um sich selbst bauchpinseln zu lassen und weiß schon, dass man den anderen nicht "erhören" wird. War das der Fall?

    Er hat etwas bekommen für das, was er dir gegeben hat. Und das war von Anfang an allen Beteiligten bekannt. So eine Transparenz tut gut.

    In der Bibel oder im Märchen gibt es auch Personen, die etwas Gutes bekommen, obwohl sie nichts dafür getan haben. Glaube ich zumindest.

    Vielleicht fällt dir ein Märchen ein, das deine Gefühle und die Situation ausdrücken könnte. Oder ein Bild, das deine Gefühle wiedergibt und den Zwiespalt auflöst.

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    AW: Mein Therapeut und ich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Woher stammt dieses Bild?

    Ich nehmen diese Aussage ernst und gehe davon aus, dass sie dir gerade tatsächlich zu schaffen macht.
    Was heißt das? Ich assoziiere mal:

    - Da ist jemand, der ist "nur" gut, weil er beständig gibt.
    - Etwas anzunehmen oder etwas Gutes zu erhalten, bedeutet eine Verpflichtung, man ist etwas "schuldig".
    - Jemanden "heiß" zu machen, ist schlecht.
    - Jemanden mit seinem Verlangen allein zu lassen, ist schlecht. (Oh, da fallen mir ein paar Männer ein, denen ich das unbedingt mitteilen muss. )

    Jemanden "heiß" zu machen, ist nicht schlecht (also gehst du von einem in erster Linie erotischem Interesse seinerseits aus?). Es sei denn, man tut es mit Absicht, um sich selbst bauchpinseln zu lassen und weiß schon, dass man den anderen nicht "erhören" wird. War das der Fall?

    Er hat etwas bekommen für das, was er dir gegeben hat. Und das war von Anfang an allen Beteiligten bekannt. So eine Transparenz tut gut.

    In der Bibel oder im Märchen gibt es auch Personen, die etwas Gutes bekommen, obwohl sie nichts dafür getan haben. Glaube ich zumindest.

    Vielleicht fällt dir ein Märchen ein, das deine Gefühle und die Situation ausdrücken könnte. Oder ein Bild, das deine Gefühle wiedergibt und den Zwiespalt auflöst.
    Liebe fenimi,
    ich glaube, du hast mir geholfen meinen Schuldgefühlen näher zu kommen.
    Die Wahrheit ist: ich habe schon vor Monaten seine verliebten Blicke bemerkt. Es war eigentlich nicht zu übersehen. Als er dann anfing sich so intensiv um mich zu kümmern, war mir klar, dass er es aus seiner Verliebtheit heraus tut. Ich redete mir immer wieder ein, dass das therapeutische Zuwendung ist, was er mir entgegenbringt, weil ich es mir so gewünscht habe, aber eigentlich war mir die ganze zeit klar, dass er verliebt ist und ich habe das ausgenutzt.
    Ich habe ihn nicht heiß gemacht, im Gegenteil, ich habe ihm jedes Mal erzählt, wenn ich mit einem Mann ausgegangen bin und seine gequälten Blicke gesehen. Gesagt hat er immer, dass ich das toll mache und dass er sich für mich freut. Ich habe versucht ihm dadurch zu sagen, dass mich andere Männer interessieren und nicht er und ich hoffte, dass er mich deshalb nicht ansprechen würde. Die Therapie war einfach so gut für mich. Ich wollte sie mit allen Mitteln weiter machen.

  9. Inaktiver User

    AW: Mein Therapeut und ich

    Zitat Zitat von Chloee Beitrag anzeigen
    Liebe fenimi,
    ich glaube, du hast mir geholfen meinen Schuldgefühlen näher zu kommen.


    Dann bin ich ja doch für etwas "gut".

    Ich redete mir immer wieder ein, dass das therapeutische Zuwendung ist, was er mir entgegenbringt, weil ich es mir so gewünscht habe, aber eigentlich war mir die ganze zeit klar, dass er verliebt ist und ich habe das ausgenutzt.
    Du hast das ausgenutzt??? Durch was?
    Konntest du nur deshalb etwas bekommen, was sonst in einer Therapie nicht möglich gewesen wäre?

    Was ich sehr gut verstehen kann und sehr wichtig finde, ist, dass du schon seit Monaten etwas bemerkt hast und dass dich das jetzt plagt.
    Du hast eine Lösungsstrategie gesucht und gefunden, indem du von anderen Männern erzählt hast. Gut, vielleicht war das nicht die beste Strategie, aber es war ein Lösungsversuch! Es hätte auch sein können, dass er die Botschaft versteht und sich zurückzieht.

    Dein Wissen darum, dass du schon früh etwas gemerkt hast, macht dir jetzt zu schaffen. Warum? Bist du dadurch für seine Gefühle verantwortlich? Du kannst sie genauso wenig aus- wie anknipsen.

    In jedem Fall war damals schon eure therapeutische Situation durch seine Gefühle belastet. Vielleicht verlierst du gar nicht so viel, wie du denkst, wenn die Therapie beendet wird?
    Hättest du denn auch sonst von den Treffen mit männlichen Bekannten erzählt? Gehörte das in deine Therapie? Oder hat es dich eher vom Eigentlichen abgelenkt?

    Vielleicht fällt dir ja noch ein Bild oder ein Märchen für deine Situation ein … Ich könnte mir vorstellen, dass so ein Ausdruck der inneren Spannung eine Erleichterung ist.
    Geändert von Inaktiver User (13.04.2013 um 17:33 Uhr) Grund: Ergänzungen/ Rechtschreibung

  10. User Info Menu

    AW: Mein Therapeut und ich

    Zitat Zitat von Chloee Beitrag anzeigen
    ich glaube, du hast mir geholfen meinen Schuldgefühlen näher zu kommen.
    Die Wahrheit ist: ich habe schon vor Monaten seine verliebten Blicke bemerkt. Es war eigentlich nicht zu übersehen. Als er dann anfing sich so intensiv um mich zu kümmern, war mir klar, dass er es aus seiner Verliebtheit heraus tut. Ich redete mir immer wieder ein, dass das therapeutische Zuwendung ist, was er mir entgegenbringt, weil ich es mir so gewünscht habe, aber eigentlich war mir die ganze zeit klar, dass er verliebt ist und ich habe das ausgenutzt.
    es ist in ordnung, wenn du dich auf einen vertrag verlässt. der lautet, du darfst und sollst die bandbreite der heilungsbedürftigen gefühle stellvertretend und vorübergehend auf ihn übertragen.

    es war völlig ok darauf zu vertrauen, dass er seinem vertrag nachkommen würde, das bedeutete für ihn, seine gegenübertragung zum supervisions-therapeuten zu tragen, und nicht zu dir.

    du hast völlig richtig gehandelt.
    du bist für sein fehlhandeln nicht verantwortlich.

    bitte lese über übertragung - gegenübertragung - supervision.
    Geändert von legrain (13.04.2013 um 21:41 Uhr)
    lg
    legrain

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